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Elefant

Roman

(42)
Der kleine Elefant hat nämlich auch Beschützer. Da ist einmal Kaung, der burmesische Elefantenflüsterer, der die Geburt des Tieres begleitet hat. Er findet, etwas so Besonderes sei heilig und müsse vor dem profanen Zugriff versteckt werden. Aber auch der Obdachlose Schoch, der einmal bessere Tage gesehen hat, sieht auf einmal eine Aufgabe vor sich: Das seltsame Wesen würde zugrunde gehen, wenn er sich nicht seiner annimmt. Der kleine Elefant erlebt eine Odyssee, die in einem Zirkus beginnt, die Zürcher Obdachlosenszene aufmischt, den Frieden einer Villa auf dem Züriberg stört und schliesslich in Myanmar endet, dort, wo man den Elefanten in besonderer Weise huldigt.
Er ist entzückend, ein Wunderwesen - und für den, der die genetische Zauberformel kennt, ein Vermögen wert: ein rosaroter Mini-Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Plötzlich steht er da, in der Höhle des Obdachlosen Schoch, der dort seinen Schlafplatz hat und nun seinen Augen nicht traut.
Woher kommt dieses seltsame Geschöpf, und wie ist es entstanden? Das wissen nur wenige Personen, und sie verfolgen sehr unterschiedliche Interessen: Kaung, der burmesische Elefantenflüsterer, der die Geburt des Tiers begleitet hat, glaubt, es sei etwas Heiliges, das geschützt werden muss. Geschützt ja, aber als Patent, meint dagegen Genforscher Roux.
Die Schauplätze dieser atemberaubenden Intrige wechseln in rascher Folge von einem gentechnologischen Labor über einen Zirkus im Oberland zur städtischen Obdachlosenszene, von dort in den Schutz einer Villa auf dem Zürichberg und schliesslich in ein Land in Südostasien, wo man den Elefanten auf besondere Weise huldigt.
Portrait
Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, lebt mit seiner Frau in Spanien und Guatemala. Er war Werbetexter und erfolgreicher Werber, ein Beruf, den er immer wieder durch andere Schreibtätigkeiten ergänzt oder unterbrochen hat. Unter anderem "GEO"-Reportagen, zahlreiche Drehbücher für Film und Fernsehen. Seit 1991 lebt er als freier Autor, seit 1992 schreibt er die wöchentliche Kolumne "Business Class" in der "Weltwoche".
Martin Suter ist am 29. März 2004 in Zürich mit der Goldenen Diogenes Eule ausgezeichnet worden.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 18.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06970-9
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 190/122/25 mm
Gewicht 335
Auflage 2
Verkaufsrang 4
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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ich seh rosa Elefanten
von einer Kundin/einem Kunden am 05.01.2017

Der Wohnungslose Schoch findet einen kleinen rosaroten Elefanten, um den er sich liebevoll kümmert. Doch finstere Gestalten sind hinter dem "Fabelwesen" her, der gierige Wissenschaftler Roux, ein chinesisches Genlabor... Meiner Meinung nach der beste Suter.

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Umgeben von einem rosa Elefanten
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 08.03.2017

Dieses Buch ist einfach bezaubernd und verzaubernd. Eine wirklich schöne Geschichte, die einen auf eine ganz eigene Reise in eine neue Welt mitnimmt. Mein erster Roman von Suter und mit ziemlicher Sicherheit nicht mein Letzter!

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Gibt es rosa Elefanten?
von einer Kundin/einem Kunden am 28.02.2017

Suter dringt in seinen neuen Roman/Thriller in die Welt der Gentechnik ein. Der Wissenschaftler Roux erschafft mit Hilfe eines Genexperiments einen kleinen, rosa leuchtenden Elefefant. Der Elefantenflüsterer Kaung möchte das kleine Fabelwesen vor Roux, der nur Profit aus ihm schlagen möchte, beschützen. Für das kleine Wesen beginnt eine spannende Reise. Für den Einen... Suter dringt in seinen neuen Roman/Thriller in die Welt der Gentechnik ein. Der Wissenschaftler Roux erschafft mit Hilfe eines Genexperiments einen kleinen, rosa leuchtenden Elefefant. Der Elefantenflüsterer Kaung möchte das kleine Fabelwesen vor Roux, der nur Profit aus ihm schlagen möchte, beschützen. Für das kleine Wesen beginnt eine spannende Reise. Für den Einen heilig, für den Anderen reiner Profit! Wer wird in dieser Geschichte die Oberhand gewinnen? Sehr empfehlenswert!

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Und es gibt doch rosa Elefanten!
von einer Kundin/einem Kunden am 24.02.2017

Als der Obdachlose Schoch plötzlich einen kleinen rosa Elefanten sieht, denkt er zuerst, dass es wirklich Zeit wird, um mit dem Trinken aufzuhören. Doch der kleine Elefant, der nicht nur rosa ist, sondern zudem noch im Dunkeln leuchtet, entpuppt sich als sehr real. Er wurde durch ein Genexperiment erschaffen... Als der Obdachlose Schoch plötzlich einen kleinen rosa Elefanten sieht, denkt er zuerst, dass es wirklich Zeit wird, um mit dem Trinken aufzuhören. Doch der kleine Elefant, der nicht nur rosa ist, sondern zudem noch im Dunkeln leuchtet, entpuppt sich als sehr real. Er wurde durch ein Genexperiment erschaffen und sein Schöpfer, Dr. Roux, möchte das kleine Wesen auch dringend wieder zurück in seinen Besitz bringen. Dem entgegen steht jedoch Kaung, ein Elefantenflüsterer, der das kleine Tier für heilig hält und unbedingt vor Dr. Roux schützen möchte. Die Jagd auf das kleine Wunderwesen ist eröffnet... In seinem neuen Roman widmet sich Suter dem Tierschutz und der Genmanipulation und erweckt durch seine liebevolle und einfühlsame Geschichte, einen kleinen Elefanten zum Leben, der nicht nur rosa ist, sondern zudem auch noch in der Dunkelheit leuchtet. Allein dass er es geschafft hat, glaubwürdig zu vermitteln, dass dieses kleine Wesen existiert und ihm durch seine Geschichte Leben einhaucht ist wundervoll. Man schließt Sabu/Barisha direkt ins Herz! Aber auch seine anderen Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und finden ihren Platz in diesem Roman. Suter hat einfach ein Gespür für seine Figuren und eine gute Geschichte, das macht er auf diesen wenigen Seiten mal wieder sehr deutlich. Die Sprache ist klar und schnörkellos, nirgends gerät man ins Stocken. Die gesamte Erzählung geht wirklich in einem Rutsch runter. Auch das zeichnet diesen Roman aus! Wer sich also darauf einlassen kann, ein Buch zu lesen, in dem ein kleiner rosa Elefant die Hauptrolle spielt, sollte zugreifen. Und ganz so aus der Luft gegriffen sind Suters Ansätze und Ideen ja leider auch nicht...

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SPANNEND
von Daniela aus Berlin am 19.02.2017

Ein ganz toller spannender Roman. Montecristo hatte eine Superidee, der erste Almen hatte mich fasziniert. Elefant topt es, ein bisschen romantisch, ein bisschen traurig und ein bisschen Happyend für alle ;))

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Ein Buch nicht nur über Genetik
von einer Kundin/einem Kunden am 09.02.2017

Martin Suter ist wieder ein wunderbarer und einfühlsamer Roman gelungen. Bewegend erzählt der Autor die Geschichte des kleinen rosaroten Elefanten Sabu der im Dunkeln leuchtet. Mit allen Mittel versucht Doktor Roux seinen genetisch gezüchteten Elefanten zurück zubekommen. Dieser wird von dem Obdachlosen Schoch versteckt. Ein geistreiches Versteckspiel beginnt mit allerhand... Martin Suter ist wieder ein wunderbarer und einfühlsamer Roman gelungen. Bewegend erzählt der Autor die Geschichte des kleinen rosaroten Elefanten Sabu der im Dunkeln leuchtet. Mit allen Mittel versucht Doktor Roux seinen genetisch gezüchteten Elefanten zurück zubekommen. Dieser wird von dem Obdachlosen Schoch versteckt. Ein geistreiches Versteckspiel beginnt mit allerhand Spannung. Besonders gut hat mir gefallen, wie Suter dem kleinen Elefanten Sabu Leben einhaucht und somit ein besonderes Mitgefühl in dem Leser weckt. Ein geistreicher Lesegenuss für entspannende Abende.

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Von weißen Mäusen und rosa Elefanten
von einer Kundin/einem Kunden am 02.02.2017

Ein kleiner rosaroter im Dunkeln leuchtender Elefant - gibt es nicht - denken Sie? Dann lesen Sie diesen faszinierenden Wissenschaftsthriller des beliebten Schweizer Autors. Suter beschäftigt sich mit der Welt der Genmanipulation und was die Wissenschaft alles möglich macht. Doch ist alles sinnvoll und braucht die Menschheit dies alles?... Ein kleiner rosaroter im Dunkeln leuchtender Elefant - gibt es nicht - denken Sie? Dann lesen Sie diesen faszinierenden Wissenschaftsthriller des beliebten Schweizer Autors. Suter beschäftigt sich mit der Welt der Genmanipulation und was die Wissenschaft alles möglich macht. Doch ist alles sinnvoll und braucht die Menschheit dies alles? Dem Schweizer Wissenschaftler Roux gelingt eine weltweit einmalige Sensation und möchte mit seiner Erschaffung zu Ruhm gelangen. Doch dieser hat die Rechnung ohne den burmesischen Elefantenflüsterer Kaung und dem Obdachlosen Alkoholiker Schauch gemacht. Den die wollen nur eines: Den kleinen Elefanten schützen. Ein rasanter, spannender und manchmal zum Schmunzeln bringender Roman, den man so schnell nicht vergisst.

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Sabu / Barisha
von einer Kundin/einem Kunden am 01.02.2017

Sehr zu empfehlen!!!! interessante Charaktere, ein Forschungsprojekt über Genmanipulation, das für mich gar nicht so aus der Welt gegriffen ist, Einblicke in das Leben und Wesen der Elefanten und dieser kleine rosa leuchtende Elefant, der verzaubert und Veränderungen im Leben der Menschen bewirkt, die ihm begegnen. Eine wunderschöne und spannende... Sehr zu empfehlen!!!! interessante Charaktere, ein Forschungsprojekt über Genmanipulation, das für mich gar nicht so aus der Welt gegriffen ist, Einblicke in das Leben und Wesen der Elefanten und dieser kleine rosa leuchtende Elefant, der verzaubert und Veränderungen im Leben der Menschen bewirkt, die ihm begegnen. Eine wunderschöne und spannende Geschichte,

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Elefant
von einer Kundin/einem Kunden am 29.01.2017

Ein fantastischer und spannender Roman, der wirklich empfehlenswert ist! Martin Suter hat mit tollen Charakteren und einem ganz besonderen, kleinen Elefanten eine turbulente Geschichte geschrieben, die mich nicht mehr so schnell losgelassen hat.

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Menschlich und ethisch eine sehr schöne Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 27.01.2017

Sofern man sich als Leser in der Lage fühlt (und mir ist das recht schnell gelungen) einen kleinwüchsigen, rosa und in der Dunkelheit leuchtenden, aber durchaus lebendigen Elefanten als Kernstück dieses Buches anzunehmen, wird man sich schnell ein- und festlesen. Es geht um Genmanipulation im grossen Stil, aber zuletzt... Sofern man sich als Leser in der Lage fühlt (und mir ist das recht schnell gelungen) einen kleinwüchsigen, rosa und in der Dunkelheit leuchtenden, aber durchaus lebendigen Elefanten als Kernstück dieses Buches anzunehmen, wird man sich schnell ein- und festlesen. Es geht um Genmanipulation im grossen Stil, aber zuletzt viel mehr um die Liebe und Hingabe zu diesem kleinen Wesen, dass es ungewollt schafft, die Hauptfiguren unterschiedlichster ethnischer Herkunft für eine gute Sache zu vereinen. Eine sehr empfehlenswerte Geschichte!

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Suter ist super!
von einer Kundin/einem Kunden am 25.01.2017

Eine aufregende und außergewöhnliche Geschichte über einen kleinen, rosa Elefanten, über Gen-Manipulation, über einen Zirkus und über zwei Menschen, die sich entdecken. Klasse!

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Wichtige Gesellschaftskritik
von einer Kundin/einem Kunden am 20.01.2017

Suter begeistert wieder! Gesellschaftskritisch wie gewohnt wählt er diesmal das Thema Tierschutz und Gentechnik. Und das macht er in gewohnt meisterhafter Manier. Gnadenlos genial.

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Ein klassischer Suter!
von einer Kundin/einem Kunden am 20.01.2017

Der kleine rosa Elefant, um den sich die Geschichte dreht, hat es nicht mehr leicht, seit er zum Spielball der Genindustrie geworden ist. Martin Suter greift in seinem neuen Roman das immer noch aktuelle Thema der Genmanipulation auf und verwebt es in sprachlich gewohnt brillanter Manier zu einer spannenden... Der kleine rosa Elefant, um den sich die Geschichte dreht, hat es nicht mehr leicht, seit er zum Spielball der Genindustrie geworden ist. Martin Suter greift in seinem neuen Roman das immer noch aktuelle Thema der Genmanipulation auf und verwebt es in sprachlich gewohnt brillanter Manier zu einer spannenden Geschichte mit tollen Figuren. Lesenswert!

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Ein leuchtender Elefant
von einer Kundin/einem Kunden am 16.01.2017

Mein neuer und absoluter Liebling von Martin Suter! Ich bin so begeistert von diesem Buch, dass ich schon gar nicht mehr weiß, was ich dazu schreiben wollte. Außer, dass ich jetzt gerne einen kleinen Elefanten hätte, der passend zu meiner rosaroten Haarfarbe leuchtet.

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Zukunft oder doch schon Realität???
von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2017

Alle wollen den kleinen rosa Elefanten haben - der Zirkusdirektor, der Genforscher, das chinesische Genlabor, der Elefantenflüsterer und der Obdachlose, der ihn fand und sich liebevoll um ihn kümmert. Das Streben nach Macht, Gier und Geld und das beängstigende Thema Genforschung, von Martin Suter gekonnt und gefühlvoll verpackt.

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Nicht nur das Cover hat mich verzaubert
von einer Kundin/einem Kunden am 06.03.2017

Da ist er plötzlich, der rosa glimmende Mini-Elefant. Er steht in der Höhle, die sich der Obdachlose Schoch als Schlafplatz gewählt hat. Aber wo kommt er her? Und bald ist klar, er wird auch von dem skrupellosen Wissenschaftler Roux und seinen chinesischen Auftraggebern gesucht. Eine spannende Jagd beginnt. Ein nicht ganz... Da ist er plötzlich, der rosa glimmende Mini-Elefant. Er steht in der Höhle, die sich der Obdachlose Schoch als Schlafplatz gewählt hat. Aber wo kommt er her? Und bald ist klar, er wird auch von dem skrupellosen Wissenschaftler Roux und seinen chinesischen Auftraggebern gesucht. Eine spannende Jagd beginnt. Ein nicht ganz so weit her geholtes Märchen über den Sinn und Widersinn genetischer Experimente, die Hoffnung die ein lebendiges Wesen geben kann und das übernommene Verantwortung die Seele ins Gleichgewicht bringen kann.

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Besitz oder Wunder
von einer Kundin/einem Kunden am 22.01.2017

Sabu Barisha, der kleine Elefant, ist für die Einen nur verloren gegangener Besitzstand und für die Anderen ein schützenswertes Wunder. Eine feine Geschichte, zum Nachdenken.

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Wunder der Schöpfung ./. Machenschaften der Wissenschaft
von einer Kundin/einem Kunden am 18.01.2017

Martin Suter legt mit ?Elefant? einen Gesellschaftsroman vor, der sich dem aktuellen Thema Gentechnologie und ihren Konsequenzen für Mensch und Tier widmet, wobei er zugleich die Moralvorstellungen der Gesellschaft und die ethischen Aspekte betrachtet. Genau diese Suter-eigene nüchterne Betrachtungsweise, die er in subtilem und zugleich humorvollem Erzählstil zum Ausdruck... Martin Suter legt mit ?Elefant? einen Gesellschaftsroman vor, der sich dem aktuellen Thema Gentechnologie und ihren Konsequenzen für Mensch und Tier widmet, wobei er zugleich die Moralvorstellungen der Gesellschaft und die ethischen Aspekte betrachtet. Genau diese Suter-eigene nüchterne Betrachtungsweise, die er in subtilem und zugleich humorvollem Erzählstil zum Ausdruck bringt, fasziniert. In der Sache geht es um die Odyssee des kleinen gerade mal dreißig Zentimeter messenden, rosa farbigen Elefanten, der im Dunkeln leuchtet. Sie beginnt im Zirkus Pellegini, verändert dann radikal die schweizerische Obdachlosenszene, führt uns in eine leerstehende Villa in Zürich und endet schließlich in Myanmar, dem Land in dem die Elefanten heilig sind. Suter beschreibt einfühlsam, wie sich der Obdachlosen Schoch, der den kleinen rosaroten Elefanten in seiner Höhle, die ihm als Schlafplatz dient, findet, gemeinsam mit der Tierärztin Valerie und einem Elefantenpfleger liebevoll um das Wesen kümmern. Dabei müssen sie es vor gewissenlosen, geldgierigen Konkurrenten schützen. So bleibt es nicht aus, dass dieser tapsige, neugierige Elefant 'Barisha' das Leben seiner Beschützer auf wundersame Weise verändert. In einem Mix aus Märchen ? Krimi ? Science Fiction gelingt Suter gute Unterhaltung, wobei es hell-leuchtende und eben düstere Passagen gibt. Leider hat der Roman meines Erachtens so seine Längen. Dennoch übte die Geschichte einen gewissen Lese-Sog auf mich auch ? Suter eben!

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Gut und Böse klar verteilt
von Sandra Matteotti aus Zürich am 22.01.2017

Schoch, ein obdachloser Alkoholiker, der in einer Höhle über der Limmat wohnt, sieht eines Tages ein rosa Elefäntchen in seiner Höhle. Er ist sich erst nicht sicher, ob es sich dabei um eine Halluzination oder ein verirrtes Kinderspielzeug handelt, dies umso mehr, als sich das leuchtende Wesen auch noch... Schoch, ein obdachloser Alkoholiker, der in einer Höhle über der Limmat wohnt, sieht eines Tages ein rosa Elefäntchen in seiner Höhle. Er ist sich erst nicht sicher, ob es sich dabei um eine Halluzination oder ein verirrtes Kinderspielzeug handelt, dies umso mehr, als sich das leuchtende Wesen auch noch bewegt. Der Genforscher Roux hätte Schoch sofort sagen können, worum es sich dabei handelt. Der rosa Elefant soll eine weltweite Sensation werden, nur ist er ihm abhanden gekommen und er sucht ihn händeringend. Martin Suters neustes Buch vereint die moderne Gentechnik und das Machbarkeitsstreben der Forschung und der Wirtschaftswelt mit Phantasie und Mystik, packt gesellschaftspolitische Probleme wie Randständigkeit und Alkoholismus hinein und garniert mit einer Liebesgeschichte. Die Figuren sind (gewollt?) klischeehaft: Wir haben einen durch das Leben ernüchterten – dafür sonst kaum je nüchternen – Ex-Banker als Obdachlosen, eine idealistische Tierärztin mit ererbtem Millionenvermögen und praktischerweise einer grossen leeren Villa, die sich als Versteck für den frischgebackenen Elfenatenpapa Schoch eignet, einen skrupellosen Forscher, machtgierige Chinesen, die vor nichts zurückschrecken, etc. Die Welt ist klar in schwarz und weiss aufgeteilt und bietet sich dem Leser in Form von sich abwechselnden Erzählsträngen aus den zwei Welten dar. Martin Suter selber beschreibt sich als Schriftsteller, welcher sich an klare Strukturen hält, die er vorgängig aufzeichnet und dann als Geschichte umsetzt. Das merkt man den Geschichten an. Das ist nicht nur Kritikpunkt, das hat durchaus seine Berechtigung und dadurch nimmt die Geschichte auch sicher einen Lauf, welcher stimmig ist. Auch das Erzähltempo ist durchaus positiv, die kurzen Kapitel ziehen den Leser rasant durch die Geschichte, verleihen dieser eine packende Dynamik. Mit dem Erzählstrang um Schoch und de kleinen Elefanten ist Martin Suter eine herzige, mitreissende Geschichte gelungen, die beiden wachsen einem ans Herz, man schmunzelt mit, verliebt sich ein wenig und leidet auch mit. Die Tierärztin bleibt eher blass und wenig plastisch. Der zweite Erzählstrang um die Forscher und die Jagd nach dem verloren gegangenen Elefanten liess mich mehrheitlich kalt. Die Figuren waren weder sympathisch, um sich damit zu identifizieren, noch waren sie schlimm genug, um sie als wirkliche starke Gegner wahrnehmen zu können. Ich ertappte mich beim Lesen dabei, die Stellen eher zu überfliegen, um wieder zur Geschichte mit dem Elefanten zurückzukommen. Fazit: Eine schöne, packende, wenn auch etwas einfach gestrickte Geschichte mit stereotypen Figuren und einigen Klischees. Empfehlenswert.

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Genial...Suter eben
von einer Kundin/einem Kunden am 11.12.2016

Für mich fast der beste Suter. Nach dem Lesen wollte ich auch einen kleinen pinken leuchtenden Elefanten. Ich würde noch mehr Sterne vergeben, wenn ich könnte. Unbedingt lesen!!!!

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