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Hunkeler und die goldene Hand. Kommissär Hunkeler, Band 7

Roman
Kurzbeschreibung 'Der neue Hunkeler beginnt damit, daß Kommissär Hunkeler im Außenbecken des Solbades Eden in Rheinfelden liegt und Rückenbeschwerden kuriert. Er sieht einen seltsamen Taucher vorbeitreiben. Es ist die Leiche eines alten, schwulen Kunsthändlers aus Basel. Da Rheinfelden ... weiterlesen
  • buch.ch-Verkaufsrang:1.142
  • ISBN-10:3-250-10516-3
  • EAN:9783250105169
  • Veröffentlichungsdatum:März 2008
  • Verlag:Ammann Verlag
  • Einband:gebunden
  • Kundenbewertung:Bewertung
  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:1. Auflage
  • Seiten:220
  • Gewicht:371 g
  • Reihe:Kommissär Hunkeler

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Rezension zu: "Hunkeler und die goldene Hand. Kommissär Hunkeler, Band 7"

"Einfach, klar und unaufdringlich erzählt wie bei Georges Simenon. Wie ein von nun an Geborgener verläßt man jeden Kriminalroman von Hansjörg Schneider." (Süddeutsche Zeitung)

Kurzbeschreibung zu: "Hunkeler und die goldene Hand. Kommissär Hunkeler, Band 7"

'Der neue Hunkeler beginnt damit, daß Kommissär Hunkeler im Außenbecken des Solbades Eden in Rheinfelden liegt und Rückenbeschwerden kuriert. Er sieht einen seltsamen Taucher vorbeitreiben. Es ist die Leiche eines alten, schwulen Kunsthändlers aus Basel. Da Rheinfelden zum Aargau gehört, ermittelt die Aargauer Kantonspolizei. Sie verhaftet einen Strichjungen, der ebenfalls im Eden gebadet hat. Der Fall scheint gelöst. Doch Hunkeler glaubt das nicht. Da er krank geschrieben ist, hält er sich vorerst zurück. In den folgenden Tagen werden aus verschiedenen Museen der Umgebung Kunstwerke gestohlen. Im Basler Hauptbahnhof fliegt ein Schließfach in die Luft, und im Hotel Drei Könige wird ein Zimmer verwüstet. Hunkeler fährt an die Tatorte, fragt sich durch, ermittelt. Er findet eine Spur, die zur goldenen Hand Rudolfs von Rheinfelden führt, die von Kunsträubern in Sachsen gestohlen und nach Basel gebracht worden ist, um hier einem Basler Kunsthändler verkauft zu werden. Es gibt aber auch andere Leute, die sich für die goldene Hand interessieren...

Autorenportrait

Autorenportrait von: Hansjörg Schneider
Hansjörg Schneider wurde 1938 in Aarau geboren. Er gehört zu den meistgespielten deutschsprachigen Dramatikern und schrieb zahlreiche Romane und Erzählungen. Für sein Schaffen wurde Hansjörg Schneider mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt erhielt er 1998 für 'Das Wasserzeichen' den Phantastikpreis der Stadt Wetzlar. Hansjörg Schneider lebt in Basel.

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Bewertung «Sprachlich guter, ruhiger Seniorenroman» von einer Kundin oder einem Kunden (01.09.2010):

Selten ist mir eine Rezension so schwergefallen wie diese; denn man muß Bücher stets nach mehreren Kriterien beuteilen, und die Ergebnisse dieser einzelnen Bewertungen klaffen hier nach meiner Ansicht stark auseinander.
Beginnen wir mit der Sprache. Schneider schreibt gut, er hat Sinn für treffende Beschreibung von Situationen und Personen. Der Stil ist leichtgängig, nicht anspruchsvoll zwar, aber gut lesbar.
Das zweite, was positiv ins Gewicht fällt, ist der Sinn des Autoren für Lokalkolorit, den zu übermitteln ihm wunderbar gelingt - ob man diesen Lokalkolorit nun gerade mag oder nicht.

Kommen wir nun zur Geschichte. Diese konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Der Geschichte fehlt jeder Spannungsbogen, sie plätschert so dahin, man weiß von Anfang an im wesentlichen wer der Täter ist, auch wenn man nicht begreift warum - nur gelingt es dem Autoren auch überhaupt nicht, die Enthüllung des Motivs fesseld zu schildern. Die in dem Roman erzählten zwei Parallelgeschichten sind mäßig ausgearbeitet und sollen wohl von der "Hauptfährte" ablenken und erzählerisch bereichern, aber am Ende bleibt eben jede Überraschung bei der Lösung aus, und diese Geschichten laufen völlig ins Leere. Bei dem Leser bleibt wenig mehr als ein "Aha." zurück.

Kommen wir zur Person des Kommissärs Hunkeler - mancher mag es mögen, und so kann ich dies hier nicht negativ gewichten. Ich persönlich finde Hunkeler einen ziemlich langweiligen, stupiden, alten Mann, ohne Witz und Charme, der meine Sympathie überhaupt nicht hat gewinnen können. Man muß wahrscheinlich dem Alter und der Geisteshaltung nach Hunkeler ähnlicher sein, als ich es bin, um dieser Figur irgend etwas abzugewinnen.
Meine über 80jährige Großtante, selten eine Freundin von Spannung und Neuartigem, würde zu diesem Roman sagen: "Schön ruhig." Das hatte sie von "Der Alte" auch immer gesagt. Und in der Tat, das ist keine schlechte Parallele zu Hunkeler in der filmischen Welt, wenn wir einmal davon absehen, daß wir über das private Leben des "Alten" wenig bis gar nichts erfahren und daß das kulturelle Setting ein anderes ist - aber Dynamik und Interessantheit des Charakter stimmt überein.

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Bewertung «Hunkeler und die goldene Hand» von einer Kundin oder einem Kunden (06.01.2010):

Hunkeler ist herrlich! Der kauzige alte Kommissar aus Basel ist ein echter Sympathieträger. Die Stadt Basel, der Rhein und das angrenzende Elsass werden wunderbar und quasi nebenbei beschrieben und versprühen den Geschmack des puren Lebens. Im neuen Fall klärt Hunkeler – obwohl eigentlich krank geschrieben – den Mord an einem alten Basler Kunsthändler auf, muss aber feststellen, dass nicht nur er Interesse an der sagenumwobenen „goldenen Hand“ Rudolfs von Rheinfelden hat, die offenbar bei dem Mordfall eine bedeutende Rolle spielt.

Hansjörg Schneider sagte einmal auf die Frage eines Lesers, wie seine Geschichten eigentlich entstehen, dass er schlicht mit offenen Augen durchs Leben geht. Auch in diesem Roman kann man das gut erkennen: Die Beschreibungen von Menschen und Orten sind authentisch und voller Charakter.

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