Zu Valentin portofrei vom 01.02.2012-09.02.2012
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Die Geschichte des Kaspanaze. Roman von Elmar Bereuter (buch)
von einer Kundin oder einem Kunden aus Allgäu
"Die Schwabenkinder" ist ein Roman der die dunkle Geschichte zwischen 1625 und 1921 in Deutschland schildert, von welcher man sonst eigentlich nichts mitbekommen würde.
Der Schreibstil von Elmar Bereuter ist sehr flüssig und man kann sich gut in den kleinen Kaspanaze hineinversetzten, der nach seiner mühsamen Wanderung auf dem Ravensburger Kindermarkt an einen sehr schlechten Bauern geriet und so manches Leid ertragen muss bis er schließlich flieht...
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Rezension von Hogger33 aus Langerringen
Eine fiktive Geschichte auf wahren Begebenheiten beruhend. Ein unbekanntes Kapitel der Geschichte der Kinderarbeit. Spannend und flüssig geschrieben. Dieses Buch regt zum nachdenken an! Schön das auch dieses Thema mal in einem Buch zum tragen kommt. Hab mir nach dem lesen des Buches den Film angesehen. Der kann aber keineswegs mithalten.
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Rezension von Ulli aus Hamburg
Erschütternd, das Los der Schwabenkinder, wenn in diesem Buch auch nur fiktiv erzählt, steht es trotzdem für viele Kinder, die dieses Schicksal erleiden mussten. Traurig und doch wunderschön erzählt.
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Rezension von Ulli aus Hamburg
Die Schwabenkinder spiegelt eine traurige Geschichte wieder, die in Deutschland spielt.
Kaspanaze, acht Jahre alt, aus dem Bregenzer Wald stammend, wird aus einer Not heraus von seinen Eltern nach Ravensburg geschickt, um dort als billige Arbeitskraft den Sommer zu verbringen und somit die Familie finanziell zu unterstützen. Zusammen mit vielen anderen Kindern begibt er sich zu Fuß auf die beschwerliche Reise über die Alpen bis nach Ravensburg zum Kindermarkt. Einige Kinder freuen sich auf den Sommer, weil sie gute Bauern haben und sich endlich einmal richtig satt essen können, aber Kaspanaze hat nicht so viel Glück. Er kommt zu einem rohen, groben und brutalen Bauern. Misshandlungen sind die Regel und steigern sich fast täglich, zu Essen bekommt der Junge wenig. Ein amerikanischer Journalist kümmert sich ein wenig um den Jungen und versucht positiven Einfluss auf den Bauern zu nehmen. Allerdings hilft es nicht wirklich, die Wut über die Einmischung des Journalisten lässt der Bauer wieder das Kind spüren. Als die Qual des Jungen unerträglich wird, und er nur durch Zufall vom Knecht des Bauern vorm ertrinken gerettet wird, flieht Kaspanaze. ....
Erschütternd das Los der Schwabenkinder, wenn in diesem Buch auch nur fiktiv geschildert, steht es trotzdem für viele Kinder, die dieses Schicksal erleiden mussten. Traurig und doch wunderschön erzählt.
Erst nach 1920 wurde der Anreiz geringer, Schwabenkinder als billige Arbeitskräfte zu verdingen, weil die Gesetzgebung vorsah, dass auch österreichische Kinder der Schulpflicht unterstehen, Es dauerte dennoch 30 Jahre, bis keine Kinder mehr zum Arbeiten eingestellt wurden.
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