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Der weiße Tiger

Der weiße Tiger

Roman. Ausgezeichnet mit dem Man Booker Prize 2008 und dem Galaxy British Book Award, Kategorie Author of the Year 2009 von Aravind Adiga (buch)

Balram Halwai ist ein ungewöhnlicher Ich-Erzähler: Diener, Philosoph, Unternehmer, Mörder. Im Verlauf von sieben Nächten und in der Form eines Briefes an den chinesischen Ministerpräsidenten erzählt er uns die schreckliche und zugleich faszinierende Geschichte seines Erfolges ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-406-57691-5
  • EAN:9783406576911
  • Erscheinungstermin:01.08.2008
  • Verlag:C. H. Beck
  • Einband:gebunden
  • Kundenbewertung:
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  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:11. Auflage
  • Seiten:318
  • Gewicht:544 g
  • Übersetzer:Ingo Herzke

Kurzbeschreibung:

Balram Halwai ist ein ungewöhnlicher Ich-Erzähler: Diener, Philosoph, Unternehmer, Mörder. Im Verlauf von sieben Nächten und in der Form eines Briefes an den chinesischen Ministerpräsidenten erzählt er uns die schreckliche und zugleich faszinierende Geschichte seines Erfolges - der ihm keineswegs in die Wiege gelegt war. Balram - der "weisse Tiger" - kommt aus einem Dorf im Herzen Indiens. Seine düsteren Zukunftsaussichten hellen sich auf, als er, der klügste Junge im Dorf, als Fahrer für den reichsten Mann am Ort engagiert wird und mit ihm nach Delhi kommt. Hinter dem Steuer eines Honda City entdeckt Balram - und wir mit ihm - eine neue Welt. Balram sieht, wie seinesgleichen, die Diener, aber auch ihre reichen Herren mit ihrer Jagd nach Alkohol, Geld, Mädchen und Macht den Grossen Hühnerkäfig der indischen Gesellschaft in Gang halten. Durch Balrams Augen sehen wir das Indien der Kakerlaken und Call Center, der Prostituierten und Gläubigen, der alten Traditionen und der Internetcafés, der Wasserbüffel und des mysteriösen "weissen Tigers". Mit seinem ebenso unwiderstehlichen wie unerwarteten Charisma erzählt uns Balram von seiner Flucht aus dem Hühnerkäfig, dem Sklavendasein - eine Flucht, die ohne Blutvergiessen nicht möglich ist. Eine Geschichte voller sprühendem Witz, Spannung und fragwürdiger Moral, erzählt in einem unnachahmlichen und fesselnden Ton. Keine Saris, keine exotischen Düfte und Gewürze, keine Tabla-Musik und Maharadschas - dies ist das Indien von heute. Und mehr als das. In seiner Kritik am Sklavendasein ist es ein Angriff der dritten auf die erste Welt. Amoralisch und respektlos, anrührend und absolut zeitnah.

Beschreibung der Redaktion:

Balram Halwai ist ein ungewöhnlicher Ich-Erzähler: Diener, Philosoph, Unternehmer, Mörder. Im Verlauf von sieben Nächten und in der Form eines Briefes an den chinesischen Ministerpräsidenten erzählt er uns die schreckliche und zugleich faszinierende Geschichte seines Erfolges - der ihm keineswegs in die Wiege gelegt war. Balram - der"weisse Tiger"- kommt aus einem Dorf im Herzen Indiens. Seine düsteren Zukunftsaussichten hellen sich auf, als er, der klügste Junge im Dorf, als Fahrer für den reichsten Mann am Ort engagiert wird und mit ihm nach Delhi kommt. Hinter dem Steuer eines Honda City entdeckt Balram - und wir mit ihm - eine neue Welt. Balram sieht, wie seinesgleichen, die Diener, aber auch ihre reichen Herren mit ihrer Jagd nach Alkohol, Geld, Mädchen und Macht den Grossen Hühnerkäfig der indischen Gesellschaft in Gang halten. Durch Balrams Augen sehen wir das Indien der Kakerlaken und Call Center, der Prostituierten und Gläubigen, der alten Traditionen und der Internetcafes, der Wasserbüffel und des mysteriösen"weissen Tigers". Mit seinem ebenso unwiderstehlichen wie unerwarteten Charisma erzählt uns Balram von seiner Flucht aus dem Hühnerkäfig, dem Sklavendasein - eine Flucht, die ohne Blutvergiessen nicht möglich ist. Eine Geschichte voller sprühendem Witz, Spannung und fragwürdiger Moral,erzählt in einem unnachahmlichen und fesselnden Ton. Keine Saris, keine exotischen Düfte und Gewürze, keine Tabla-Musik und Maharadschas - dies ist das Indien von heute. Und mehr als das. In seiner Kritik am Sklavendasein ist es ein Angriff der dritten auf die erste Welt. Amoralisch und respektlos, anrührend und absolut zeitnah.
Ingo Herzke:
Ingo Herzke lebt als Literaturübersetzer in Hamburg. Studium der klassischen Philologie, Anglistik und Geschichte in Göttingen und Glasgow. Er übersetzt u.a. Werke von A.L. Kennedy, Paula Fox, Rick Moody und Jay McInerny.
Aravind Adiga:
Aravind Adiga, wurde 1974 in Madras geboren, wuchs teilweise in Sydney, Australien, auf, studierte englische Literatur an der Columbia University und am Magdalen College in Oxford. Er arbeitete als Korrespondent für die Zeitschrift Time und für die Financial Times. Er lebt - ohne Diener - in Mumbai, Indien.
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12 Rezensionen

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„einfach super!!!”

21.09.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Balram Halwei aus Bangalore ist der Ich Erzähler diese Buches er schildert uns die faszinierende Geschichte seines Erfolges. Wie er vom Mörder,Unternehmer zum Chaffeur reicher Leute wurde. Aravind Adiga schildert uns nicht ein Indien mit Saris und exotischen Gewürzen sondern ein Indien wo Korruption an der Tagesordnung steht. Ein sehr aufregender provozierender und zeitnaher Roman. Hat mir sehr gut gefallen und werde sicher das zweite Buch auch lesen.

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„Im globalisierten Indien”

30.05.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Spannende Einblicke in das pulsierende moderne Leben Indiens abseits verträumter Klischees: Ein Aufsteiger aus der Provinz kämpft sich in der Metropole Delhi nach oben. Als Fahrer für einen vermögenden Geschäftsmann beginnt die Karriere des „Weißen Tigers“. Bald wird für ihn die große glitzernde Welt der Reichen das Ziel, das nur erreichen kann, wer moralische Skrupel beiseite lässt.
Eine faszinierende, turbulente Geschichte mitten in der Dynamik des globalisierten Vielvölkerstaats Indien…

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„grosse Literatur”

20.05.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Adiga erzählt in seinem Erstlingswerk von Balram Halwai.

Balram erzählt als schillernder Ich-Erzähler von seinem Aufstieg zum Unternehmer, von dem Mord an seinem Boss, seinem Aufstieg aus der Teekocher-Kaste zum Chauffeur und von Indien, diesem faszinierenden und betörenden Land. Das Buch erhielt 2008 den Man Booker-Preis, meiner Meinung nach völlig zurecht!

Ich kann kaum beschreiben wie berauscht ich beim Lesen dieses Buches war, diese Erfahrung müssen Sie schon selber machen.

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„Unbedingt lesen!”

23.04.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Die ist eines der Bücher, die man gegen Ende immer langsamer liest, weil man nicht möchte, dass sie enden. Und das, obwohl der Ich-Erzähler ein Mörder ist, wie man gleich zu Beginn erfährt. Wer wissen möchte wie es ist, in einem Land zwischen Moderne und Tradition arm geboren zu werden, sollte seine romantischen Vorstellungen von Asien ( sofern vorhanden) über Bord werfen und dieses Buch lesen. Für mich sowohl inhaltlich als auch stilistisch das beste Buch seit langem.

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„In ewiger Knechtschaft”

05.11.2009

Rezension von sabatayn76 aus Deutschland

Inhalt:
'Der weiße Tiger von Bangalore' schreibt einen Brief an den chinesischen Ministerpräsidenten und erzählt 'die Wahrheit über Bangalore', indem er über sein eigenes Leben und seine Erfahrungen berichtet.

Mein Eindruck:
'Der weiße Tiger' liest sich flüssig, ist sarkastisch, amüsant, ehrlich und oftmals schockierend. Ich habe schon viel über Indien und von indischen Autoren gelesen, doch dieses Buch bringt dennoch Neues - eine neue Perspektive, neue Erkenntnisse, neues Wissen über den Subkontinent, neues Entsetzen über das Gefälle zwischen Arm und Reich, über die Auswirkungen des Kastensystems, über das Elend, über die Verzweiflung von Millionen, über den Missbrauch von Macht, über die Allgegenwärtigkeit von Korruption.

Mein Resümee:
'Der weiße Tiger' bringt den Leser zum Lächeln, nur um ihn fünf Zeilen später zu schockieren und zu beklemmen ob des Elends und der Ungerechtigkeit.

Sehr empfehlenswert!

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„Der erste Streich des Aravind Adiga”

03.10.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

"Der weiße Tiger", Unternehmer aus dem IT-Zentrum Bangalore, wendet sich in Form von Briefen an den von seinen Landsleuten überaus beliebten chinesischen Premier Wen Jiabao.
Seinem ausstehenden Besuch vorausseilend, möchte er ihm das wahre Indien verdeutlichen - anhand seiner Lebensgeschichte.
Booker-Preisträger Adiga scheut sich für seinen Erstling vor keiner noch so unbequemen Wahrheit, jedoch ohne dabei plakativ zu wirken.
"Der weiße Tiger" illustriert keine sozialromantischen Orientalfantasien, sondern viel wichtiger: das tägliche Leben in der größten Demokratie der Welt, wie es tatsächlich stattfindet.
Akut, obligat und sehr ehrlich.

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„Unbedingt lesen!”

10.09.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

Dieses Buch ist 2008 mit dem Booker Prize ausgezeichnet worden – zu Recht! „Der weisse Tiger“ beschreibt den ungewöhnlichen Aufstieg des Ich-Erzählers Balram Halwai im heutigen Indien auf ungewöhnliche Art und Weise – und zwar in Form von Briefen, die dieser an den chinesischen Ministerpräsidenten, der Indien kennen lernen will, schreibt. Man taucht geradewegs in ein Land ein, das nicht dem schillernden Bollywood - Bild entspricht, sondern von Machtgier, Korruption und gravierenden Ungleichheiten zwischen den einzelnen Kasten geprägt ist. Politisch, respektlos, ungeniert.

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„Befreiung aus dem Hühnerkäfig”

03.09.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

Balram Halwai, „der weiße Tiger“, seines Zeichens Diener, Philosoph, Unternehmer und Mörder führt uns in diesem Roman durch ein sich wandelndes Indien.
In Form eines Briefs an den chinesischen Ministerpräsidenten berichtet er uns auf erfrischend freche Art und Weise über seinen Aufstieg vom kleinen Jungen aus dem indischen Hinterland, über den Umweg als Chauffeur und Mörder zum erfolgreichen Unternehmer in Delhi. Dabei erleben wir mit ihm die Traditionen Indiens – und deren Ausnutzung durch das Machtstreben einzelner sowie das Verblassen eben dieser Traditionen in den globalisierten Zentren Indiens.
Balrams Beschreibungen zeigen uns ein Indien fernab von Bollywood, Yoga und Ayurveda.
Ein kurzweiliges Erstlingswerk voller Charme, beißendem Witz und eine Erzählung am Puls der Zeit.

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„Adiga,Der weisse Tiger”

18.08.2009

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent

Das Erstlingswerk eines indischen Schriftstellers,von dem ich behaupte,dass es "makellos" ist.Adiga beherrscht sein Handwerk und hat auch gleich den "Booker-Prize" dafür bekommen.Es wird die Geschichte eines erfolgreichen,indischen Unternehmers erzählt,der eines Tages in der Zeitung liest,dass der chinesische Ministerpräsident Indien besuchen will und in einem Interview gesagt hat,er wolle das "wahre" Indien kennen lernen.Nun setzt sich Balram Halvai,der ind.Unternehmer, hin und schreibt in sieben Nächten sieben Briefe."Verehrter Präsident,Sie wollen das wahre Indien?Ich erzähle es Ihnen." Er berichtet von seinem Leben.Aufgewachsen in einem armen Dorf,schafft er es als Jugendlicher in eine etwas größere Stadt zu einem etwas reicheren Mann zu kommen.Wird von dem als Chauffeur und als eine Art "Haushalts-Sklave" beschäftigt.Von dort aus arbeitet er sich hoch über die Stationen:Lügner,Philosoph,Betrüger,Mörder bis hin zum erfolgreichen Unternehmer.Beim Lesen dieses Buches habe ich zum ersten Mal "sinnlich" begriffen,was mit "Globalisierung"gemeint sein könnte.Ganz große Litreratur!

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„Leben in Indien”

07.08.2009

Rezension von Everett

In sieben Nächten erzählt der „weisse Tiger“ auf eine doch ungewöhnliche Art sein Leben. Per Mail an den Minis-terpräsidenten von China, anlässlich seine angekündigten Besuches in China.
Geboren in einem Dorf in Indien, als Sohn einer armen Familie, gefangen in Tradition und Zwängen. Sein Vater, Rikschafahrer, stirbt an Tuberkulose in einem Krankenhaus ohne Ärzte. Er wird von der Schule genommen um im Teehaus zu arbeiten. So gesehen hat Balram dann Glück, als er Fahrer, Diener beim Sohn eines Großgrundbesit-zers wird. Dadurch kommt er nach Delhi.
Dort ergreift er nach einiger Zeit seine einzige Chance, wird zum Mörder, geht nach Bangalore und wird selbst Unternehmer.
Auf eine ganz eigene Weise erzählt Balram seine Geschichte, und zeigt damit die Gesellschaft Indiens auf eine schonungslose Art auf. Mal kommt er einem amoralisch vor, mal hat der Leser Mitleid und Verständnis. Große Zweifel an der Gesellschaftstruktur dieses Landes, die man schon menschenverachtend nennen kann, kommen auf. Ohne Korruption geht gar nichts, ehrlich geht unter, und Demokratie ist nur ein Wort.
Ein Buch, was ich nur schwer aus der Hand legen konnte, in einem guten Stil geschrieben, aus einer interessan-ten Erzählperspektive.
Auf jeden Fall ein gelungenes Romandebüt des Autors und sehr lesenswert.

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„Das moderne Indien!”

01.08.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

Balram Halwai - ein indischer Taxiunternehmer schildert in diesem hervorragenden Roman in fiktiven Briefen an den chinesischen Präsidenten sein Leben: von der Zwangsarbeit in einer Teestube als kleiner Junge, den Jobs als Bauhelfer in indischen Metropolen, Chauffeur und Gelegenheitsmörder bis zu seiner Tätigkeit als erfolgreicher Unternehmer in Bangalore. Dabei wird ein "amüsanter" Blick auf das indische Kastensystem sowie politische Mauschelein geworfen und ein Bild der Auswirkungen der Globalisierung in der aufstrebenden Wirtschaftsmacht aufgezeigt.
Denn Ungerechtigkeit und Ungleichheit sind bei Balram die besten Vorraussetzungen für seinen persönlichen Erfolg, sowie für das ganze heutige Indien...

Der weiße Tiger wird sie mit seinem Klauen packen und Ihnen das heutige globale Dorf
näher bringen. Ein geniales Debüt von Aravind Adiga.

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„Unbedingt lesen”

24.04.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

Absolut spannend geschrieben und zeigt das tatsächliche Leben im heutigen Indien, keine Schönfärbereien.

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