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Roman von Martin Suter (buch)
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Johann Friedrich von Allmen, einst ein wohlhabender Lebemann, gerät durch sein verschwenderisches Leben in finanzielle Not. Nach dem Verkauf der Familienvilla bezieht er mit seinem Angestellten Carlos das Gärtnerhäuschen. Um seiner prekären Situation zu entkommen, lässt er sich nach dem Diebstahl wertvoller Glasschalen auf eine dubiose Abmachung ein und beginnt daraus eine Geschäftsidee zu entwickeln. Ein unterhaltsamer, kurzweiliger Kriminalfall in Suter´scher Manier.
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Der Protagonist des Buches Johann Friedrich von Allmen hat sein gesamtes ererbtes Vermögen für ein mondänes Leben verbraucht. Nun ist er pleite. Aber er ist ein Lebenskünstler und Feingeist und versucht unter allen Umständen den Schein zu wahren. So lebt er meist auf Pump und hat es sogar geschafft seinen Bediensteten Carlos, der aus Guatemala stammt, unentgeltlich für sich arbeiten zu lassen. Durch gelegentliche Kunstdiebstähle hält er sich knapp über Wasser. Die Lage spitzt sich mit dem Erscheinen eines früheren Geschäftspartners zu, der mit Gewalt sein Geld zurück haben möchte. Nach einer in begütertem Hause verbrachten Nacht stiehlt er eine wertvolle Jugendstilschale. Das Unheil nimmt seinen Lauf. Zu einem guten Ende kommt es nicht zuletzt durch die tatkräftige Hilfe seines loyalen Dieners, mit dem er schließlich eine Detektei gründet.
Der Start einer amüsanten Krimiserie hätte nicht besser sein können. Dieses Buch legt man nicht aus der Hand bis alles gelesen ist.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Gestatten, Johann Friedrich von Allmen. Privatier. Sohn. Erbe. Pleitier. Um seinen bisherigen Lebensstandart zu halten, klaut Allmen die Libellen-Schalen und setzt damit eine ziemlich raffinierte Gaunerkomödie in Gang, an deren Ende natürlich der Held triumphiert. Mit der Handlung seiner Novelle spielt der Schweizer auf den tatsächlich erfolgten Kunstraub kostbarer Gallé-Schalen mit Libellenmotiven im Jahr 2004 an. Den Schluss lässt Suter einen Spalt weit offen. Und vermittelt Allmen, der bisher Sohn von Beruf war somit einen neuen Job. "Glauben Sie, das wäre ein Beruf für uns?" fragt Allmen seinen alten Hausangestellten. Definitiv JA!
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Der Name Martin Suter steht für gute Unterhaltung, Auch die Story in diesem Band ist handwerklich solide, sprachlich überzeugend und nicht uninteressant erzählt. Insgesamt erinnert sie doch aber allzu sehr an der letzte Weynfeldt. Bleibt zu hoffen, dass Suter mit weiteren Fällen des Friederich von Allmen zu seinen alten Stärken zurückkehren kann. Bis dahin bieten die frühen Werke des Autors wie Small World vielleicht einen kleinen Trost.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Allmen ist ein Mann, der als Kunstsammler, Frauenfreund und Lebemann das gerbte Vermögen seines Vaters verschwendet hat und jetzt von seinem Butler Carlos betreut im Gartenhaus der längst verkauften Familienvilla lebt. Seinen Lebensunterhalt bestreitet er mit kleinen Gaunereien, bis er durch eine neue Frauenbekanntschaft an sehr wertvolle Glasschalen kommt, die er entwendet und sich damit in eine lebensgefährliche Situation bringt, aus der er nur unter Aufbringen all seiner Talente wieder herauskommt.
Knapp und päzise beobachtet und beschreibt Suter die Figuren und die Handlung dieser an sich interessanten Geschichte, für meinen Geschmack etwas zu kurz, ich hoffe auf die Fortsetzungen.
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Johann Friedrich von Allmen hat von seinem Vater ein Vermögen geerbt. Was aber keiner weiß ist, dass auf Grund seines exquisiten Lebensstils das Geld bereits verprasst ist und Allmen nur mehr im Gartenhaus seiner einstigen Villa wohnt. Was nun? Allmen entschließt sich bei der Geldbeschaffung kreativer zu werden und Antiquariate werden zu seinem Jagdgebiet. Richtig haarig wird es allerdings als er den edlen Libellenschalen einer Damenbekanntschaft nicht widerstehen kann. Allmen muss sehr bald feststellen, dass das vielleicht nicht seine beste Idee war
Martin Suter liefert dem Leser einen kleinen aber feinen Krimi, in dem ein sympathischer Gentlemangauner und sein treuer Butler im Mittelpunkt stehen. Auch wenn der kurze Roman nicht mit seinen umfangreicheren Texten mithalten kann, macht seine Schreibweise einfach Lust auf mehr. Teil 2 und 3 sind Gott sei Dank bereits in Planung.
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