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Der letzte Weynfeldt

Roman
KurzbeschreibungAdrian Weynfeldt, Mitte fünfzig, Junggeselle, großbürgerlicher Herkunft, Kunstexperte bei einem internationalen Auktionshaus, lebt in einer riesigen Wohnung im Stadtzentrum. Mit der Liebe hat er abgeschlossen. Bis ihn eines Abends eine jüngere Frau dazu bringt, sie - entgegen ... weiterlesen
  • Kundenbewertung:Bewertung
  • ISBN-10:3-257-06630-9
  • EAN:9783257066302
  • Veröffentlichungsdatum:Februar 2008
  • Einband:gebunden
  • Verlag:Diogenes Verlag
  • Gewicht:342 g
  • Abbildungsvermerk:19 cm
  • Sprache:Deutsch
  • Seiten:313

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Kurzbeschreibung zu: "Der letzte Weynfeldt"

Adrian Weynfeldt, Mitte fünfzig, Junggeselle, großbürgerlicher Herkunft, Kunstexperte bei einem internationalen Auktionshaus, lebt in einer riesigen Wohnung im Stadtzentrum. Mit der Liebe hat er abgeschlossen.
Bis ihn eines Abends eine jüngere Frau dazu bringt, sie - entgegen seinen Gepflogenheiten - mit nach Hause zu nehmen. Am nächsten Morgen steht sie außerhalb der Balkonbrüstung und droht zu springen. Adrian vermag sie davon abzuhalten, doch von nun an macht sie ihn für ihr Leben verantwortlich. Immer wieder nötigt sie ihn, sie aus ihren Schwierigkeiten zu befreien.
Weynfeldts geregeltes Leben gerät aus den Fugen - bis er schließlich merkt, dass nichts ist, wie es scheint.

Autorenportrait

Autorenportrait von: Martin Suter
Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, lebt mit seiner Frau in Spanien und Guatemala. Er war Werbetexter und erfolgreicher Werber, ein Beruf, den er immer wieder durch andere Schreibtätigkeiten ergänzt oder unterbrochen hat. Unter anderem "GEO"-Reportagen, zahlreiche Drehbücher für Film und Fernsehen. Seit 1991 lebt er als freier Autor, seit 1992 schreibt er die wöchentliche Kolumne "Business Class" in der "Weltwoche".
Martin Suter ist am 29. März 2004 in Zürich mit der Goldenen Diogenes Eule ausgezeichnet worden.

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Bewertung «Wer zu letzt lacht, lacht am Besten!» von einer Kundin oder einem Kunden (28.01.2010):

Wieder einmal schafft Martin Suter es mich von der ersten Seite an zu fesseln. Neben seinen Klassikern, wie Lila Lila oder Small World, taucht man hier ein in eine andere Welt. Adrian Weynfeldt ist ein gut situierter Kunstexperte, der sich in eine junge Frau verliebt. Dieser rettet er das Leben, was zur Folge hat das sie ihn fortan für ihr Leben mit verantwortlich macht. In seinen Freundeskreisen ist er als großzügiger Gebender gern gesehen, immer wieder wird er von vielen Seiten ausgenutzt und reingelegt. Bei einer Betrugsaffäre um ein Bild von Felix Vallotton kommt es zu einem spektakulären und großartigen Ende. Es ist mir immer wieder ein Fest Martin Suter zu lesen!

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Bewertung «Der letzte Weynfeldt» von einer Kundin oder einem Kunden (10.09.2009):

Adrian Weynfeldt ist Kunsthändler, sehr wohlhabend und gleichzeitig der letzte Nachkomme einer angesehenen Familie. Mit seinen fünfzig Jahren glaubt er nicht mehr an die Liebe und so wird sein ganzes Leben von Regelmäßigkeiten - seine Arbeit und die Treffen mit seinen Kunstfreunden- bestimmt. Doch als er Lorena kennen lernt und diese vor dem Selbstmord bewahrt, erfährt Adran einen Wendepunkt in seinem Leben.

Martin Suter gibt in seinem Roman einen authentischen Blick in die Schweizer Kunstwelt und zeigt auf, dass es nie zu spät für einen Neuanfang im Leben ist. Für Kunstfreunde und Suter-Fans ein Muss!

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Bewertung «feinsinniger Kunstkrimi mit überraschender Wendung» von einer Kundin oder einem Kunden (17.08.2009):

Adrian Weynfeldt ist ein Herr alter Schule, gebildet, immer exquisit gekleidet, mit exzellenten Manieren. Der wohlhabende Kunstliebhaber wird in seinem Bekanntenkreis aus der Kunstszene nicht ganz ernst genommen, wohl aber als großzügiger Mäzen sehr geschätzt. Eines Tages gerät der solide Weynfeldt in einen Kunstraub und macht die Bekanntschaft einer scheinbar gänzlich unpassenden Frau, die ihn als ihren Lebensretter ansieht und fortan für ihr Leben verantwortlich macht.
Ein Krimi der anderen Art, spannend mit überraschender Wendung, in fein geschliffener Sprache, ein echter Lesegenuss!

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Bewertung «Nicht die Klasse von "Die dunkle Seite den Mondes"»  von Eberhard Landes (14.02.2009):

Das Buch spielt im Zürcher Milieu des reichen Erben Adrian Weynfeldt, der zum Zeitvertreib - und nicht etwa weil es nötig hätte - seinem Beruf als Kunsthändler, -auktionator und -ausstellungssveranstalter nachgeht; ansonsten seine beiden Bekanntenkreise pflegt und den all diese Tätigkeiten insbesondere deshalb nicht aus- und erfüllen, weil ihm die Frau an seiner Seite fehlt. Bis Lorena in sein Leben eintritt und es gehörig verändert: zunächst - wie sich herausstellt - mit gar nicht ehrbaren Absichten. Die Frage ist es sodann, ob sich ihre Absichten beim näheren Kennenlernern ändern. So nebenbei lernt man beim Lesen des Buches auch noch was über den Maler Felix Vallotton (siehe Umschlagbild); mich hat das Buch angeregt, mich näher mit ihm zu beschäftigen. Der Roman hat jedoch bei Weitem nicht die Klasse von "Die dunkle Seite den Mondes"

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Zu meiner Person: Ich lese gern und schreibe darüber in www.eberhardlandes.de

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Bewertung «Empfehlenswert»  von Irina K. (20.09.2008):

Ich war positiv überrascht. Die Handlung ist zwar ziemlich flach gehalten, doch die Handlungsweisen der Protagonisten überraschen immer wieder.

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Bewertung «Ein schnell gelesener Roman»  von Markus S. aus Bonn (28.06.2008):

Ein schnell gelesener Roman mit gut beschriebenen Charakteren. Ich hatte mir aber mehr Spannung und mehr Geschehen erhofft, so dass ich etwas enttäuscht war.

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Bewertung «Der Beobachter»  von Polar TOP100-Rezensent aus Aachen (23.04.2008):

Der Roman liest sich wie ein Balzac. Ruhig, detailliert umkreist er seine Personen und zieht eine Schlinge aus falschen Freundschaften, selbst verordneter Einsamkeit, blinder Liebe um Adrian Weynfeld zu. Dabei weiß Suter zu gewichten. Nicht alle Bösen sind gleich verkommen, auch wenn Drehbuchautoren wie Maler etwas holzschnittartig geschnitten sind und vor allem dazu dienen, Anspruch und Wirklichkeit bloßzustellen. Weynfeldt, den man eigentlich um sein Leben beneiden müsste, ist trotz seiner Kultiviertheit bemitleidenswert gezeichnet. Er begreift nicht, dass er sich Freunde zu erkaufen versucht, indem er deren Schliche zwar durchblickt, sie aber bereitwillig finanziell unterstützt. Der Ton, mit dem Suter seine Geschichte erzählt, ist gediegen. Wie sein Held Weynfeld überstürzt er nichts. Er lässt sich Zeit, Beweggründe wie Hintergründe zu schildern, das lässt ihn erscheinen, als sei er aus dem 19. Jh. direkt zu uns rüber geschwommen. Eine traurige Geschichte um Kunst, um Fälschung, um falsche Freunde und ein falsches Leben. Spannend vor allem, weil immer wieder hofft, Weynfeld möge doch aufstehen, und dem allen ein Ende bereiten. Doch Weynfeld ist ein Beobachter. Er sieht das Leben, er taxiert es. Er ist in der Lage, in ein Taxi zu springen und Lorena hinterher zu fahren, um herauszufinden, wo sie wohnt. Ein paar Minuten später denkt er darüber nach, dass er das hätte tun sollen, aber spontan reagieren? Nicht der letzte Weynfeldt, dessen Leben sich um Original und Fälschung dreht, sei es bei einem Gemälde oder einer Frau.

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Bewertung «Der letzte Weynfeldt»  von Alessandra TOP100-Rezensent aus Wien (12.03.2008):

Ich bin ein goßer Fan von allen Suter-Büchern, aber ich muss sagen, dass ich dieses Mal ein bisschen enttäuscht war. Die Charaktere in "Der letzte Weynfeldt" waren gut durchdacht und der Hauptprotagonisten Adrian ist mir gleich von Anfang an sympathisch gewesen. Aber trotz der doch spannenden Geschichte hat mir dieses Mal des letzte bisschen gefehlt, um restlos begeistert zu sein. Aber nichts desto trotz wieder ein guter Suter, der es auf jeden Fall wert ist, gelesen zu werden.

Zu meiner Person: Ich lese in jeder freien Minute.

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Bewertung «Grössenteils gut, am Schluss "Rosamunde Pilcher"»  von Bernhard Watermann aus Singen (Hohentwiel) (23.02.2008):

Der Einblick in die Zürcher und sonstige Kunstszene hat mir gut gefallen, die beinahe zwangsläufige Entwicklung, in die Lorena, sicherlich aus dem Vorleben nicht ganz unbelastet, hineinrutscht, sind sehr lesenswert. Ebenso der Charakter der Titelfigur, die droht, unterschätzt zu werden.
Einzig das Ende ist, fast schon ein Stilbruch, etwas arg schmalzig geraten und gehört mehr in die Groschenhefte.
Insgesamt aber empfehlenswert.

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Bewertung «Wieder ein sehr guter Martin Suter!»  von C. Paeschke aus München (07.02.2008):

War des letzte Buch von Martin Suter nicht schlecht, für Suter Fans aber doch eher entäuschend, so ist dieses Buch wieder so, wie man ihn bisher kannte.
Spannend, ohne reißerisch zu sein, mit einer intelligenten Handlung. Ich konnte es kaum erwarten zu wissen wie es ausgeht und war dann entäuscht, da es viel zu schnell zu ende war. Einzig der Schluss ist meiner Meinung nach etwas kitschig geraten. Mehr sei an dieser Stelle aber nicht verraten.

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