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Memoiren eines alten Arschlochs

Memoiren eines alten Arschlochs

von Roland Topor (buch)

Seine ersten Cartoons erschienen 1958 in der Zeitschrift "Bizar". Und das Bizarre wurde seine Spezialität. In Zusammenarbeit mit Federico Fellini schrieb er Entwürfe für dessen Casanova-Film, als Schauspieler agierte er in Herzogs "Nosferatu", erwähnt sei sein Science-fiction-Zeichentrickfilm ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-257-20775-1
  • EAN:9783257207750
  • Erscheinungstermin:Februar 2006
  • Verlag:Diogenes Verlag
  • Einband:Taschenbuch
  • Kundenbewertung:
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  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:9. Auflage
  • Seiten:207
  • Gewicht:176 g
  • Übersetzer:Eugen Helmle
  • Reihe:Diogenes Taschenbücher

Kurzbeschreibung:

Seine ersten Cartoons erschienen 1958 in der Zeitschrift "Bizar". Und das Bizarre wurde seine Spezialität. In Zusammenarbeit mit Federico Fellini schrieb er Entwürfe für dessen Casanova-Film, als Schauspieler agierte er in Herzogs "Nosferatu", erwähnt sei sein Science-fiction-Zeichentrickfilm "Der wilde Planet", er entwarf auch Bühnenbilder für die Revue "Oh, Calcutta", seinen Roman "Der Mieter" hat Roman Polanski verfilmt, Oshima bestellte bei Topor ein Plakat für seinen Film "Im Reich der Sinne", grosse Erfolge feierte er mit dem grotesken Theaterstück "Leonardo hat's gewusst".

Beschreibung der Redaktion:

"Topor macht sich über die Erinnerungsbücher von Zeitgenossen lustig, die mit ihren prominenten Bekannten prahlen. Insgesamt 382 Berühmtheiten, darunter Edith Piaf, John Cage, Salvador Dalí, Albert Einstein, Sigmund Freud, Edward Hopper, Benito Mussolini, lässt Topor über seinen fiktiven Lebensweg stolpern. Topor ist so witzig wie Woody Allen."

Pressestimmen:

"Eine herrliche, komische, blühende Parodie auf den Erinnerungenboom auf dem Buchmarkt. Und deshalb ein Muss für Masochisten." (Süddeutscher Rundfunk)

"Die anmutigste und dabei perfideste Parodie auf zahllose Autobiographien." (Norddeutscher Rundfunk)

"Roland Topors fiktiver autobiographischer Text stellt die Welt auf den Kopf und den Geist ausserhalb der Welt. Endlich gibt es die aberwitzigen Bekenntnisse einer Kunstfigur wieder." (Klaubauf)

"Man wird nach dieser Lektüre an den zur Zeit so häufigen echt-bedeutenden Selbstdarstellungen einen neuen Spass haben können, nämlich sie à la Topor zu lesen."(Frankfurter Rundschau)

"Topor macht sich über die Erinnerungsbücher von Zeitgenossen lustig, die mit ihren prominenten Bekannten prahlen. Insgesamt 382 Berühmtheiten, darunter Edith Piaf, John Cage, Salvador Dali, Albert Einstein, Sigmund Freud, Edward Hopper, Benito Mussolini, lässt Topor über seinen fiktiven Lebensweg stolpern. Topor ist so witzig wie Woody Allen." (Darmstädter Ec ho)
Roland Topor:
Roland Topor, 1938-1997, französischer Künstler, Schriftsteller und Regisseur. Zu seinen bekanntesten Werken zählen der Roman "Der Mieter" (verfilmt von Roman Polanski) und sein Film "Der fantastische Planet".
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„Name-dropping-Satire”

07.07.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Es gab einmal eine Zeit, als es total in war, in seinen Memoiren damit zu prahlen, welche Promis man im Leben getroffen hatte, auch wenn diese null Bedeutung für das Leben des/der Memoiren dahinklecksenden hatten. Eine Unsitte, die sich der Luxemburgische Autor und Surrealkünstler Roland Topor zur Brust nahm und "seine" Memoiren mit ca. 77 Promis (Picasso, Stalin, Churchill u.v.a.)pro Seite schmückte. Die Promi-Inflation wird mit bissigem, boshaftem Spott überhäuft und macht dieses Buch zu einer kurzweilligen und süffigen Lektüre, besonders für Kenner der Kunst- Politikszene zwischen 1910 bis 1980. Sowas sollte dringend mal wieder jemand mit aktuellen Promis machen!

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„Interessante Biographie”

14.05.2009

Rezension von Anne aus Niederwerth

Topor erzählt in diesem Buch von sein Leben. Allerdings hat sich das so natrülich nicht abgespielt.
Herr Topor begegnet hier so ziemlich allen bekannten Persönlichkeiten die er kennt.
Leider treten innerhalb von einer Seite meiner Meinung nach etwas zu viele Persönlichkeiten auf, sodass man zu schnell von einem zum nächsten springt.
Trotzalledem ist das Buch sehr satierisch geschrieben und bietet daher auch eine Gute Unterhaltung.
Allerdings wird ein gutes Allgemeinwissen in Sachen berühmte Persönlichkeiten vom Vorteil.

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von einer Kundin oder einem Kunden

Man wird nach dieser Lektüre an den zur Zeit so häufigen <i>echt-bedeutenden</i> Selbstdarstellungen einen neuen Spaß haben können, nämlich sie à la Topor zu lesen. (Frankfurter Rundschau)

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