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Handschlag mit dem Teufel
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Zeit der Macheten
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KurzbeschreibungBeginnend am 6. April 1994, wurden in Ruanda innerhalb von hundert Tagen etwa 800 000 Menschen ermordet, Dörfer dem Erdboden gleichgemacht, fast die Hälfte der Bevölkerung vertrieben. Die Hutu-Mehrheit des Landes schien jeden einzelnen Menschen der Tutsi-Minderheit töten ...
Als Kommandant der
UN-Blauhelme wurde General Roméo Dallaire 1993
nach Ruanda geschickt. Er sollte einen wackeligen
Frieden zwischen den verfeindeten Volksgruppen
der Hutu und Tutsi sichern. Extremisten in der
ruandischen Regierung hatten jedoch längst einen
Völkermord geplant und dabei das Zaudern der
Vereinten Nationen einkalkuliert. Verzweifelt
versuchte Dallaire, den Völkermord zu verhindern.
Vergeblich. Mit einem zahnlosen UN-Mandat, einer
viel zu kleinen Truppe und miserabler Ausrüstung
versehen, von der UNO und den Westmächten im
Stich gelassen, blieb ihm und seinen Soldaten
kaum mehr übrig, als sich selbst zu verteidigen
und dem Abschlachten ohnmächtig zuzuschauen.
Obwohl es Dallaire gelang über 30.000 Menschen
das Leben zu retten, erlebte er das Scheitern der
UN-Mission als eigenes Scheitern und wäre daran
fast zerbrochen. "Handschlag mit dem Teufel" ist
der verstörende Augenzeugenbericht eines
tragischen Helden.

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«Traurige Wahrheit»
von Asti
Als ehemaliger Kommandant der UN-Blauhelmtruppe in Ruanda erlebte Dallaire hautnah die tragischen Wochen vor dem Genozid im Jahre 1994, an dem er schließlich beinahe zerbrochen wäre. Bewegend schildert er seine verzweifelten Versuche, seine viel zu kleine und mit zu schwachem Mandat versehene Truppe zu verstärken und die vor Ort befindlichen Soldaten zu motivieren. Ein aussichtsloser Kampf gegen die Zeit, denn radikale Hutu hatten in Ruanda den Völkermord an den Tutsi, von denen sie sich viel zu lange benachteiligt fühlten, bereits von langer Hand geplant. Schockiert muss Dallaire mit den UN-Soldaten dem Geschehen mehr oder weniger tatenlos zusehen - obwohl viele Menschen gerettet werden können, kann der Genozid nicht verhindert werden, die UN-Mission in Ruanda gilt seither als Paradebeispiel für das Scheitern der Vereinten Nationen in Afrika.
Ein bewegender Augenzeugenbericht, der jedoch nichts für zartbesaitete ist.
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