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Gedichte von Georg Trakl. ...

Gedichte von Georg Trakl. Interpretationen. Reclam Universal-Bibliothek, Band 17511

(Literaturstudium) von Georg Trakl (buch)

Trakls Rang als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker des 20. Jahrhunderts ist unbestritten, der unverwechselbare 'Trakl-Ton' hat Heidegger zu dem Diktum veranlasst, Trakls schmales poetisches Werk sei im Grunde nur EIN Gedicht. Interpretiert werden folgende ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-15-017511-9
  • EAN:9783150175118
  • Erscheinungstermin:November 1999
  • Verlag:Philipp Reclam Jun.
  • Einband:Taschenbuch
  • Sprache:Deutsch
  • Seiten:222
  • Gewicht:113 g
  • Reihe:Reclam Universal-Bibliothek

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Kurzbeschreibung:

Trakls Rang als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker des 20. Jahrhunderts ist unbestritten, der unverwechselbare 'Trakl-Ton' hat Heidegger zu dem Diktum veranlasst, Trakls schmales poetisches Werk sei im Grunde nur EIN Gedicht. Interpretiert werden folgende Gedichte:
Das dunkle Tal - Die Raben - Im Winter (I) - Psalm (I) - Helian - Kaspar Hausers Lied - Verwandlung des Bösen - Ein Winterabend - Untergang - Gesang einer gefangenen Amsel - Das Gewitter

Inhaltsverzeichnis:

Interpretierte Werke: Das dunkle Tal - Die Raben - Im Winter (I) - Psalm (I) - Helian - Kaspar Hausers Lied - Verwandlung des Bösen - Ein Winterabend - Untergang - Gesang einer gefangenen Amsel - Das Gewitter.
Georg Trakl:
Georg Trakl (1887-1914) wird von klein auf durch den heraufdämmernden Untergang der K. und K.-Monarchie geprägt. 1905 beginnt er ein Praktikum in einer Salzburger Apotheke. 1906 werden zwei Einakter, die er später vernichtet, im Salzburger Stadttheater aufgeführt. Er bewegt sich zunehmend in Bohème-Kreisen; sein lebenslanger Alkohol- und Drogenkonsum und das leidvolle inzestuöse Verhältnis zu seiner Schwester Margarethe gehen auf diese Zeit zurück. 1908 siedelt er zum Studium der Pharmazie nach Wien über. Bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914 pendelt Trakl in Probediensten und auf der Suche nach Anstellungen, die er meist schnell wieder aufgibt, zwischen Salzburg, Wien und Innsbruck. Ab 1912 werden seine Gedichte im Brenner erstveröffentlicht; außerdem publiziert er in der Fackel von Karl Kraus. 1914 zieht Trakl als Medikamentenakzessist mit einer Sanitätskolonne nach Galizien in den Krieg, von wo er im Anschluss an die Schlacht bei Grodek zur Beobachtung seines Geisteszustandes nach Krakau überwiesen wird. Dort stirbt er am 3. November an einer Überdosis Kokain.
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