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Die Sehnsucht der Atome

Kriminalroman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie National 2009
KurzbeschreibungDie mysteriöse Unerklärlichkeit des Seins Seit seiner Schulzeit steht es Inspektor Hannes Jensen als warnendes Beispiel vor Augen: das Heliumatom! Das Heliumatom, so hatte damals sein Physiklehrer erklärt, ist nicht getrieben von der Sehnsucht, sich zu binden, und geht mit ... weiterlesen
  • buch.ch-Verkaufsrang:22.066
  • ISBN-10:3-8218-5835-4
  • EAN:9783821858357
  • Veröffentlichungsdatum:Februar 2008
  • Verlag:Eichborn
  • Einband:gebunden
  • Kundenbewertung:Bewertung
  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:1. Auflage
  • Seiten:368
  • Gewicht:520 g

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Rezension zu: "Die Sehnsucht der Atome"

"Brügge/Arizona/Mexiko: Ein Tourist stirbt ohne erklärbare Ursache. Kommissar Jensen sucht Kinder. Gerät an die Grenzen des Wahrscheinlichen. Spannung aus dem Reich der Quantenphysik."(Die Welt, 23. Februar 2008) "Hannes Jensen heißt der Mann, der den staunenden Leser durch den mutmaßlich originellsten deutschsprachigen Krimi dieses Frühjahrs führt. (...) Plakative Effekthascherei ist Reichlin trotz seines Faibles für Grenzphänomene angenehm fremd. Stattdessen verwendet er seine Energie auf die psychologisch stimmige Zeichnung der Figuren. (...) Die Haltbarkeit der Erinnerungen an die Lektüre dieses grandiosen Krimis dagegen wird diesen Frühling, wenn nicht gar das ganze Jahr überdauern."(Die Welt, 8. März 2008) "Reichlin kann famos erzählen, Atmosphäre heraufbeschwören, einen verzwickten Plot aushecken und Romanfiguren aufbauen, die einen nicht kalt lassen."(NZZ am Sonntag, 30. März 2008) "Ein bisschen Reise- und ein sehr schräger Liebes-Roman (...) eine kleine Physik-Stunde, eine philosophische Betrachtung über die Macht der Gedanken. (...) Reichlins philosophische Salti haben Witz und Charme, und fürs Übersinnliche öffnet er immer ein rationales Hintertürchen."(Frankfurter Rundschau, 6. Februar 2008) "...verwendet er zur Beschreibung des Undurchsichtigen eine klare, nüchterne, unverschnörkelte, ihrem Tonfall nach also auf die Benennbarkeit der Welt vertrauende Sprache."(Tagesanzeiger, 9. April 2008) "Packend erzählt Reichlin von den Selbsterkenntnissen seines Protagonisten, der zudem wie der Leser gegenüber der Begleiterin eine Mischung von Irritation und erotischer Attraktion verspürt. Es gelingt ihm, eine atmosphärische Story mit einer aufregenden psychologischen und wissenschaftlichen Reise zu verbinden."(Der Bund, 4. März 2008) "...ein Kriminalroman-Debüt von besonderer Güte."(Hamburger Abendblatt, 23. April 2008) "Skurril, liebenswert, intelligent, spannend - best of Krimi mit beigeschlossenem Grundkurs der (Meta-) Physik."(Buchkultur, Juni/Juli 2008) "In seinem Debütroman verwendet Reichlin viel Energie auf die psychologisch stimmige Zeichnung der Figuren: Charaktere wie Jensen und OHara, die von ihren ganz persönlichen Dämonen getrieben werden, haben Seltenheitswert im deutschen Krimi."(Berliner Morgenpost, 20. März 2008)

Kurzbeschreibung zu: "Die Sehnsucht der Atome"

Die mysteriöse Unerklärlichkeit des Seins Seit seiner Schulzeit steht es Inspektor Hannes Jensen als warnendes Beispiel vor Augen: das Heliumatom! Das Heliumatom, so hatte damals sein Physiklehrer erklärt, ist nicht getrieben von der Sehnsucht, sich zu binden, und geht mit keinem anderen Atom eine Symbiose ein. Es ist in sich vollkommen, aber auch vollkommen alleine! Nach Jensens Ansicht ist dieser Fall von Bindungsangst seinem eigenen Schicksal nicht ganz unähnlich. Und so müsste er eigentlich erfreut sein, dass eine bizarre Laune des Universums eine ausnehmend schöne Frau an seine Seite beamt. Die allerdings ist blind, ziemlich herrisch und scheint sich auch nicht sehr für ihn zu interessieren ; umso mehr aber für den höchst rätselhaften Fall, der Jensen gerade beschäftigt: Ein amerikanischer Tourist hatte im Kommissariat um Hilfe gebeten, weil er sich bedroht fühlte. Am nächsten Tag fand man ihn tot auf der Straße. Seine Obduktion deutet auf einen Mord, der menschliche Fähigkeiten übersteigt. Was haben seine beiden elfjährigen Söhne damit zu tun, die ihren Vater gehasst haben und spurlos verschwunden sind? Oder deren mysteriöse Kinderfrau, der seherische Kräfte nachgesagt werden? Und nicht zuletzt: Wie soll der Hobby-Quantenphysiker Jensen das in Ruhe herausfinden, wenn ihm die schöne Blinde immer dazwischenfunkt? Die Spur führt Jensen nicht nur nach Arizona und Mexiko, sondern auch an die Grenzen der erklärbaren Welt.

Autorenportrait

Autorenportrait von: Linus Reichlin
Linus Reichlin , geboren 1957, begann nach längeren Aufenthalten in Südfrankreich und Kanada Reportagen zu schreiben, für die er 1996 mit dem "Ben Witter-Preis" der ZEIT ausgezeichnet wurde. "Ungewöhnliche Themen, effektvolle Dramaturgie, mitreissende Sprache", schrieb die ZEIT über seine Reportagen. Seit zehn Jahren schreibt Reichlin, der in Zürich und Berlin lebt, mit großem Erfolg Kolumnen. Die Sehnsucht der Atome ist sein erster Roman.

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