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Das falsche Gewicht

Roman
Kurzbeschreibung#áDas falsche Gewichtá ist die in brennenden Farben und mit fesselnden Bildern erzáhlte Geschichte des Eichmeisters Anselm Eibensch?tz, in der Joseph Roth die Welt des sterbenden k.u.k.-...sterreich heraufbeschwÜrt. Nach zwÜlf Jahren Militárdienst ?bernimmt Anselm Eibensch?tz ... weiterlesen
  • Kundenbewertung:Bewertung
  • ISBN-10:3-462-03633-5
  • EAN:9783462036336
  • Veröffentlichungsdatum:Dezember 2005
  • Einband:kartoniert/broschiert
  • Verlag:Kiepenheuer & Witsch
  • Gewicht:132 g
  • Abbildungsvermerk:19 cm
  • Sprache:Deutsch
  • Reihe:KIWI
  • Seiten:128

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Kurzbeschreibung zu: "Das falsche Gewicht"

#�Das falsche Gewicht� ist die in brennenden Farben und mit fesselnden Bildern erz�hlte Geschichte des Eichmeisters Anselm Eibensch?tz, in der Joseph Roth die Welt des sterbenden k.u.k.-...sterreich heraufbeschwÜrt.
Nach zwÜlf Jahren Milit�rdienst ?bernimmt Anselm Eibensch?tz seiner Frau zuliebe den Posten eines k.u.k-Eichmeisters. Auf seinem kleinen Wagen f�hrt er durch die DÜrfer, pr?ft Ma�e und Gewichte der H�ndler. Doch in einer Gegend, in der Bestechung und Betrug an der Tagesordnung sind, ist einer wie Eibensch?tz, der gewissenhaft die Einhaltung der Gesetze ?berwacht, ein geborener Feind. Einsam inmitten der Gauner, Spieler und Deserteure wird der Eichmeister auch von seiner Frau betrogen, die ihm das Kind eines anderen unterschieben will. Da gelingt es dem ehemaligen Unteroffizier, den grÜ�ten aller Halunken hinter Gitter zu bringen, den MÜrder Leibusch Jadlowker. Eibensch?tz verliebt sich in dessen Freundin, die schÜne Zigeunerin Euphemia, und genie�t einen Sommer lang sein Gl?ck. Als Euphemia sich von ihm abwendet, Frau und Kind an der Cholera sterben, beginnt sein unausweichlicher Abstieg. Der einst ehrliche Eichmeister wird gemein, wird zum H�ndler mit falschen Gewichten und verliert sich im Alkohol. Schlie�lich entkommt Jadlowker aus dem Zuchthaus, und sinnt auf Rache ... Joseph Roth schrieb den Roman 1937 im Pariser Exil. Er schuf im Untergang eines redlichen Mannes, der aus Liebe schuldig wird, und im Bild von den Gewichten, die falsch und richtig zugleich sind, ein unvergessliches Gleichnis f?r das sterbende Habsburgische Reich.


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Bewertung «Auf der Waage»  von Polar TOP10-Rezensent aus Aachen (15.01.2008):

Wie steht es um die Redlichkeit eines Kleinbürgers? Gut, würde man im Allgemeinen behauptet. Denn sie, die Redlichkeit, ist alles, was er besitzt. Sie unterscheidet ihn von anderen. Sie hält seine kleine Welt zusammen. Mit ihr kann er sich über andere erheben. Joseph Roth erzählt von einem solchen Mann, der glaubt, dass die Welt sich eichen lässt, obwohl schon die eigene Frau längst ein falsches Gewicht in ihrer Ehe aufgelegt hat. Sind es die Gauner, die Deserteure, die Schmuggler, die ihn zu Fall bringen, oder nicht vielmehr er selbst. Hinter allen Geschichten von Joseph Roth steht der Untergang der Habsburger Monarchie. Auch sie schillernd, stolz, mächtig, bis sie urplötzlich feststellen mußte, dass sie sich überlebt hatte. Und so muß auch Anselm Eibenschütz feststellen, dass er in dem Beruf, den er seiner Frau zu liebe übernimmt, die Verlockungen so mächtig sind, dass er ihnen erliegt. Der Mann verliebt sich zuerst und wirft dann all das, was ihn ausmacht über Bord. Dass er ohne all das nicht zu Recht kommt, erkennt er zu spät. Jeder trägt ein Bild von sich vor sich her, und wer glaubt, ein völlig anderer zu sein, dem wird nicht selten vor Augen geführt, wie kurz das Glück doch sein kann. Joseph Roths Roman ist ein Meisterwerk über das große Glück, über das Aufbegehren gegen sich selbst und über die wunderbare Manie des Menschen sich glauben zu machen, das man eigentlich ganz anders leben will.

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