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Hauptthemenkomplexe sind Zeit, Liebe, Gesellschaft und Kunst. Das subjektiveWesen der Zeit, das der Erzählverlauf nachzeichnet, manifestiert sich inder nicht erzwingbaren, durch Sinneseindrücke ausgelösten glückhaften >>unwillkürlichenErinnerung>Inversion<< bis zum Sadomasochismus. Nicht ohne satirischeDistanz werden die Spielregeln der großen Welt geschildert, deren Falschheitbesonders in der Dreyfus-Affäre zum Vorschein kommt. Ein riesiges Personeninventar,das sich aus dem Großbürgertum und dem adligen Faubourg Saint-Germain,aber ebenso der Welt der Domestiken zusammensetzt, wird in einem sich auchtechnisch verändernden Paris über mehrere Tausend Seiten vorgestellt. DasPanorama der meist impressionistischen Künste und ihrer Vertreter um dieJahrhundertwende schließlich wird vor allem für das Theater, die Musik,die Malerei und die Literatur repräsentiert durch die in den Salons mehroder minder respektierten Künstler. Das Erleben ihrer Werke reflektiertsich in der nuancenreichen Sprache und den tiefen Reflexionen des Erzählers,der einer regelrecht platonischen Kunstmetaphysik huldigt: Angesichts desZerstörungswerks der Zeit überlebt der Künstler in seinem Werk.
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