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Am Hang

Am Hang

Roman von Markus Werner (buch)

Der junge Scheidungsanwalt Clarin freut sich auf ein ungestörtes Pfingstwochenende in seinem Tessiner Ferienhaus, wo er einen Aufsatz für eine Fachzeitschrift schreiben möchte. Am ersten Abend lernt er auf der Terrasse des Hotels Bellavista einen älteren Mann kennen, einen ... weiterlesen
  • buch.ch-Verkaufsrang:182
  • ISBN-10:3-596-16467-2
  • EAN:9783596164677
  • Erscheinungstermin:12.12.2005
  • Verlag:Fischer Taschenbuch Verlag
  • Einband:Taschenbuch
  • Kundenbewertung:
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  • Sprache:Deutsch
  • Seiten:189
  • Gewicht:190 g
  • Reihe:Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe

Kurzbeschreibung:

Der junge Scheidungsanwalt Clarin freut sich auf ein ungestörtes Pfingstwochenende in seinem Tessiner Ferienhaus, wo er einen Aufsatz für eine Fachzeitschrift schreiben möchte. Am ersten Abend lernt er auf der Terrasse des Hotels Bellavista einen älteren Mann kennen, einen scheinbar Verwirrten, einen Verrückten vielleicht. Sie reden und debattieren bis tief in die Nacht, und allmählich erzählen sie sich auch ihre Geschichten und Liebesgeschichten. Was als stockendes Gespräch zwischen Zufallsbekannten begonnen hat, entwickelt eine fiebrige, beklemmende Dynamik, der sich weder Clarin noch der Leser entziehen kann. Es sind zweifelhafte Umstände, unter denen Loos seine geliebte, fast vergötterte Frau verloren hat, und dieser Verlust scheint ihm die Welt schwer und verhasst zu machen. Clarin hingegen lebt leicht und gern. - Ferner könnten zwei Menschen einander nicht sein. Wie nah sie sich sind, stellt sich erst spät heraus.
"Wenn man mit dem Buch durch ist und begriffen hat, worum es hier wirklich geht, fängt man sofort nochmal von vorne an zu lesen. ... Hut ab vor Markus Werner."
Elke Heidenreich, ZDF "Lesen"

Pressestimmen:

"Wenn man mit dem Buch durch ist und begriffen hat, worum es hier wirklich geht, fängt man sofort nochmal von vorne an zu lesen. ... Hut ab vor Markus Werner." (Elke Heidenreich, ZDF "Lesen")

"Markus Werner ist ein glänzender, unterhaltsamer und lebenskluger Erzähler... Er gehört spätestens jetzt zu den besten deutschsprachigen Schriftstellern seiner Generation." (Marcel Reich-Ranicki, Der Spiegel)

"'Am Hang' ist - man verzeihe den banalen, aber treffenden Ausdruck - wunderbare Literatur ... Am Ende will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, beneidet alle, die das Lektürevergnügen noch vor sich haben." (Julian Schütt, Weltwoche, 22.7.2004)

""Am Hang" nimmt den Leser von der ersten Zeile an gefangen. Die Verdichtung und Leichtigkeit, das Unergründliche und gleichzeitig Glasklare des Wernerschen Erzählstils übt eine magische Anziehung aus. Angetrieben von Neugier, die immer wieder neue, andere Nahrung erhält, und verführt von den beängstigenden Verirrungen und fatalen Leid enschaften der beiden Figuren, liebt und leidet man mit ihnen bis zur letzten Seite." (Pia Reinacher, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.8.2004)

"Aber Markus Werner wäre nicht der Tüftler, der er ist, würde er nicht schon in diesem dialogischen Zeitgeist-Capriccio, das gelegentlich an die Stücke von Botho Strauss erinnert, den Spannungsregler kontinuierlich hochdrehen." (Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung, 4.10.2004)

"Die wunderbare Leichtigkeit, mit der dieser Roman solch gewichtige philosophische Fragen und eine mitreissende Geschichte verbindet, besitzt in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur Seltenheitswert." (Marion Lühe, Rheinischer Merkur, 7.10.2004)

Zusatzinformationen (Autorenportrait):

Markus Werner, geboren 1944 in der Schweiz, lebt in Schaffhausen. "Am Hang" ist sein siebter Roman. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Joseph-Breitbach-Preis (2000) und dem Johann- Peter-Hebel-Preis (2002). Bisher erschienen sind: "Zündels Abgang", "Froschnacht", "Die kalte Schulter", "Bis Bald", "Festland" und "Der ägyptische Heinrich".
Markus Werner, geboren 1944 in der Schweiz, lebt in Schaffhausen. "Am Hang" ist sein siebter Roman. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Joseph-Breitbach-Preis (2000) und dem Johann- Peter-Hebel-Preis (2002). Bisher erschienen sind: "Zündels Abgang", "Froschnacht", "Die kalte Schulter", "Bis Bald", "Festland" und "Der ägyptische Heinrich".
Markus Werner:
Markus Werner, geboren 1944 in der Schweiz, lebt in Schaffhausen. Studium der Germanistik, Philosophie und Psychologie in Zürich; unterrichtete bis 1990 am Gymnasium Schaffhausen, seither freier Autor. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Joseph-Breitbach-Preis (2000) und dem Johann-Peter-Hebel-Preis (2002). 2006 erhielt Markus Werner den Bodensee-Literaturpreis der Stadt Überlingen.
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„Ein Glücksfall”

24.05.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Zwei Abende, zwei lange Gespräche zwischen zwei fremden Männern.
So intensiv, wie es wahrscheinlich nur unter Fremden möglich ist. Erst über Gott und die Welt, dann persönlich, ja sogar intim. Doch irgendwas stimmt nicht...am Ende spannend wie ein Krimi.
Ein tolles Geschenkbuch, nicht nur für Männer!

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„Psychologisch dicht, überraschend, abgründig und voller philosophischer Tiefe...”

10.04.2010

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent

Zwei Männer,Clarin und Loos, charakterlich völlig unterschiedlich, begegnen sich scheinbar zufällig auf der Terrasse eines Hotels. Es entwickelt sich ein verstörendes und doppelbödiges Gespräch, ein Disput zweier Lebensauffassungen und Traktat über den Sinn des Lebens und der Liebe. Clarin wird zunehmend nachdenklicher und verängstigter, Loos entwickelt sich zu mehr als nur einer intellektuellen Bedrohung. Trotzdem ist Clarin fasziniert von diesem Mann und seiner Geschichte. Immer mehr zweifelt er an der Zufälligkeit ihrer Begegnung...

Selten habe ich etwas dichteres, psychologisch ausgereifteres, spannenderes und intensiveres als dieses Kammerspiel über das Leben, die Liebe und den herrschenden Zeitgeist gelesen. Sandor Marais "Die Glut" war das letzte Buch, das mich derart aufgewühlt hat wie Werners "Am Hang". Die Parallelen sind offensichtlich. Zwei Seiten einer Medaille. Goldmedaille, definitiv.

Diese knapp 200 Seiten sind wie Parfum im Vergleich zu Eau de Toilette: Ein Spritzer, ein Satz genügt, um tagelang nachzuhalten. Man kann sich dem Sog dieser Geschichte nicht entziehen, obwohl sie schonungslos, bedrohlich und beklemmend ist. Vielleicht eben deswegen. Wahnsinn, wirklich!

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„faszinierende Geschichte”

18.03.2010

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent

.......es fängt ganz harmlos an, mit einer Zufallsbekanntschaft in einem Restaurant.
Zwei Männer ( ein junger,erfolgreicher Scheidungsanwalt und ein älterer Herr, vermutlich langjährig verheiratet und leidenschaftlicher Verteidiger der Liebe) beginnen sehr zögerlich eine Unterhaltung.
Von einem Moment zum nächsten wird man hineingezogen in eine Geschichte, von der man mehr wissen möchte, in einer Sprache erzählt, von der man nicht genug bekommen kann. Man heftet seine ganze Aufmerksamkeit auf diese zwei Menschen und versucht mitzuhören, - heimlich, vom "Nebentisch".
Man kann einfach nicht aufhören, dieses Gespräch, diese Gedankengänge zu belauschen.

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„Langatmig und durchschaubar”

06.02.2010

Rezension von Sandra

Abgesehen von der Sprache, die mehrheitlich gepflegt wirkt, obschon sich zwei Männer über dies und das unterhalten, ist "Am Hang" nicht bemerkenswert. Die Geschichte ist bald durchschaut, wenn man sich erst durch das Anfangsgespräch gelesen hat; die beiden Figuren sind so überzeichnet, dass man weder dem einen noch dem andern seine Meinung abnehmen kann, Gott sei Dank, und doch machen sie dem Leser das Lesen beschwerlich.

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„Männerdiskurs”

19.06.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

Zwei Männer treffen sich zufällig im Tessin in einem Lokal. Ein interessanter, intellektuell geprägter Disput entspinnt sich zwischen den beiden.Der junge Scheidungsanwalt Clarin, der das Leben leicht nimmt und der angebliche Lehrer Loos, ziemlich deprimiert, erzählen aus ihrem Leben. Loos, der auf tragische Art seine Frau verloren hat, verstrickt sich in Widersprüche, die den jungen Lebemann nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern auch um sein Leben fürchten lassen. Markus Werner zeichnet hier einen Dialog, der spannend, verwirrend und sehr lesenswert ist, für anspruchsvolle Leser super!

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„Eines der besten Bücher, die ich gelesen habe!”

09.09.2008

von einer Kundin oder einem Kunden aus Windischgarsten

Reichhaltig und außergewöhnlich, toll!
Eine einzigartige Geschichte!

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„Enttäuschend”

28.08.2006

von einer Kundin oder einem Kunden

Schwer zu lesen, wird erst am Ende spannend und ist dann zu unerwartet aus. Habe mir mehr davon versprochen!

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„Schönes Buch für zwischendurch”

21.08.2006

Rezension von Melanie Kiesel

Das Buch ist leserlich etwas anspruchsvoller, da von einem Schweizer geschrieben. Es geht um 2 Männer die sich einige Abende in einem Hotel unterhalten. Am Ende stehen diese Beiden unerwartet in einer Beziehung die Rätsel aufgibt.

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„vielschichtig, reichhaltig, differenziert”

17.08.2006

Rezension von Markus Weigl aus Wien

In "Am Hang" arbeitet Markus Werner sehr ausdifferenziert und vielschichtig zur gleichen Zeit an unterschiedlichsten Facetten, wie z.B. philosophischen Betrachtungen über den Zeitgeist oder die Unrast, detailgetreuen Charakterstudien von zwei Fremden, die sich scheinbar zufällig auf einer Hotelterasse begegnen und einem sich entwickelnden Strang zum (gehobenen) Kriminalroman. - All dies könnte zu einer Beliebigkeit oder Verwirrung führen, wenn es sich eben nicht so kunstvoll in einander fügen würde, wie dies Markus Werner hier in einem wirklich leicht und freudig zu genießendem Literaturkunststück schafft.

Insbesondere im Vergleich zu seinen früheren Werken (wie z.B. "Zündels Abgang", "Froschnacht", "Die kalte Schulter", "Bis bald", etc.) zeigt sich hier aus meiner Sicht (der ich bislang alle Werke von Markus Werner - mit wechselndem Genuß - gelesen habe) eine starke Reifung und eine wohltuende Abgeklärtheit. - Ein Buch, das ich aus ganzem Herzen sowohl für den Strand als auch für angenehme Leseabende empfehlen kann.

Weitere Bücher von Markus Werner, die auf meiner "Markus-Werner-Bestenliste" vertreten sind, wären "Bis bald" (schon gereift) und "Zündels Abgang" (als aus meiner Sicht noch sehr "rebellierendes" Buch).

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Markus Werner, "Bis bald" Markus Werner, "Zündels Abgang"

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„grandios”

24.03.2006

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wien

ich habe selten ein so extrem spannendes und unterhaltsames buch gelesen. von der ersten sekunde an nimmt es den leser in seinen bann und lasst ihn nicht mehr aus. das ist wie eine droge, von der man nicht lassen kann. sollte unbedingt jeder einmal gelesen haben!!!

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