Zu Valentin portofrei vom 01.02.2012-09.02.2012
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Roman von Markus Werner (buch)
von einer Kundin oder einem Kunden
Zwei Abende, zwei lange Gespräche zwischen zwei fremden Männern.
So intensiv, wie es wahrscheinlich nur unter Fremden möglich ist. Erst über Gott und die Welt, dann persönlich, ja sogar intim. Doch irgendwas stimmt nicht...am Ende spannend wie ein Krimi.
Ein tolles Geschenkbuch, nicht nur für Männer!
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Zwei Männer,Clarin und Loos, charakterlich völlig unterschiedlich, begegnen sich scheinbar zufällig auf der Terrasse eines Hotels. Es entwickelt sich ein verstörendes und doppelbödiges Gespräch, ein Disput zweier Lebensauffassungen und Traktat über den Sinn des Lebens und der Liebe. Clarin wird zunehmend nachdenklicher und verängstigter, Loos entwickelt sich zu mehr als nur einer intellektuellen Bedrohung. Trotzdem ist Clarin fasziniert von diesem Mann und seiner Geschichte. Immer mehr zweifelt er an der Zufälligkeit ihrer Begegnung...
Selten habe ich etwas dichteres, psychologisch ausgereifteres, spannenderes und intensiveres als dieses Kammerspiel über das Leben, die Liebe und den herrschenden Zeitgeist gelesen. Sandor Marais "Die Glut" war das letzte Buch, das mich derart aufgewühlt hat wie Werners "Am Hang". Die Parallelen sind offensichtlich. Zwei Seiten einer Medaille. Goldmedaille, definitiv.
Diese knapp 200 Seiten sind wie Parfum im Vergleich zu Eau de Toilette: Ein Spritzer, ein Satz genügt, um tagelang nachzuhalten. Man kann sich dem Sog dieser Geschichte nicht entziehen, obwohl sie schonungslos, bedrohlich und beklemmend ist. Vielleicht eben deswegen. Wahnsinn, wirklich!
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
.......es fängt ganz harmlos an, mit einer Zufallsbekanntschaft in einem Restaurant.
Zwei Männer ( ein junger,erfolgreicher Scheidungsanwalt und ein älterer Herr, vermutlich langjährig verheiratet und leidenschaftlicher Verteidiger der Liebe) beginnen sehr zögerlich eine Unterhaltung.
Von einem Moment zum nächsten wird man hineingezogen in eine Geschichte, von der man mehr wissen möchte, in einer Sprache erzählt, von der man nicht genug bekommen kann. Man heftet seine ganze Aufmerksamkeit auf diese zwei Menschen und versucht mitzuhören, - heimlich, vom "Nebentisch".
Man kann einfach nicht aufhören, dieses Gespräch, diese Gedankengänge zu belauschen.
Rezension von Sandra
Abgesehen von der Sprache, die mehrheitlich gepflegt wirkt, obschon sich zwei Männer über dies und das unterhalten, ist "Am Hang" nicht bemerkenswert. Die Geschichte ist bald durchschaut, wenn man sich erst durch das Anfangsgespräch gelesen hat; die beiden Figuren sind so überzeichnet, dass man weder dem einen noch dem andern seine Meinung abnehmen kann, Gott sei Dank, und doch machen sie dem Leser das Lesen beschwerlich.
von einer Kundin oder einem Kunden
Zwei Männer treffen sich zufällig im Tessin in einem Lokal. Ein interessanter, intellektuell geprägter Disput entspinnt sich zwischen den beiden.Der junge Scheidungsanwalt Clarin, der das Leben leicht nimmt und der angebliche Lehrer Loos, ziemlich deprimiert, erzählen aus ihrem Leben. Loos, der auf tragische Art seine Frau verloren hat, verstrickt sich in Widersprüche, die den jungen Lebemann nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern auch um sein Leben fürchten lassen. Markus Werner zeichnet hier einen Dialog, der spannend, verwirrend und sehr lesenswert ist, für anspruchsvolle Leser super!
von einer Kundin oder einem Kunden aus Windischgarsten
Reichhaltig und außergewöhnlich, toll!
Eine einzigartige Geschichte!
von einer Kundin oder einem Kunden
Schwer zu lesen, wird erst am Ende spannend und ist dann zu unerwartet aus. Habe mir mehr davon versprochen!
Rezension von Melanie Kiesel
Das Buch ist leserlich etwas anspruchsvoller, da von einem Schweizer geschrieben. Es geht um 2 Männer die sich einige Abende in einem Hotel unterhalten. Am Ende stehen diese Beiden unerwartet in einer Beziehung die Rätsel aufgibt.
Rezension von Markus Weigl aus Wien
In "Am Hang" arbeitet Markus Werner sehr ausdifferenziert und vielschichtig zur gleichen Zeit an unterschiedlichsten Facetten, wie z.B. philosophischen Betrachtungen über den Zeitgeist oder die Unrast, detailgetreuen Charakterstudien von zwei Fremden, die sich scheinbar zufällig auf einer Hotelterasse begegnen und einem sich entwickelnden Strang zum (gehobenen) Kriminalroman. - All dies könnte zu einer Beliebigkeit oder Verwirrung führen, wenn es sich eben nicht so kunstvoll in einander fügen würde, wie dies Markus Werner hier in einem wirklich leicht und freudig zu genießendem Literaturkunststück schafft.
Insbesondere im Vergleich zu seinen früheren Werken (wie z.B. "Zündels Abgang", "Froschnacht", "Die kalte Schulter", "Bis bald", etc.) zeigt sich hier aus meiner Sicht (der ich bislang alle Werke von Markus Werner - mit wechselndem Genuß - gelesen habe) eine starke Reifung und eine wohltuende Abgeklärtheit. - Ein Buch, das ich aus ganzem Herzen sowohl für den Strand als auch für angenehme Leseabende empfehlen kann.
Weitere Bücher von Markus Werner, die auf meiner "Markus-Werner-Bestenliste" vertreten sind, wären "Bis bald" (schon gereift) und "Zündels Abgang" (als aus meiner Sicht noch sehr "rebellierendes" Buch).
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von einer Kundin oder einem Kunden aus Wien
ich habe selten ein so extrem spannendes und unterhaltsames buch gelesen. von der ersten sekunde an nimmt es den leser in seinen bann und lasst ihn nicht mehr aus. das ist wie eine droge, von der man nicht lassen kann. sollte unbedingt jeder einmal gelesen haben!!!
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