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"Wenn man mit dem Buch durch ist und begriffen hat, worum es hier wirklich geht, fängt man sofort nochmal von vorne an zu lesen. ... Hut ab vor Markus Werner." (Elke Heidenreich, ZDF "Lesen")
"Markus Werner ist ein glänzender, unterhaltsamer und lebenskluger Erzähler... Er gehört spätestens jetzt zu den besten deutschsprachigen Schriftstellern seiner Generation." (Marcel Reich-Ranicki, Der Spiegel)
"'Am Hang' ist - man verzeihe den banalen, aber treffenden Ausdruck - wunderbare Literatur ... Am Ende will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, beneidet alle, die das Lektürevergnügen noch vor sich haben." (Julian Schütt, Weltwoche, 22.7.2004)
""Am Hang" nimmt den Leser von der ersten Zeile an gefangen. Die Verdichtung und Leichtigkeit, das Unergründliche und gleichzeitig Glasklare des Wernerschen Erzählstils übt eine magische Anziehung aus. Angetrieben von Neugier, die immer wieder neue, andere Nahrung erhält, und verführt von den beängstigenden Verirrungen und fatalen Leid enschaften der beiden Figuren, liebt und leidet man mit ihnen bis zur letzten Seite." (Pia Reinacher, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.8.2004)
"Aber Markus Werner wäre nicht der Tüftler, der er ist, würde er nicht schon in diesem dialogischen Zeitgeist-Capriccio, das gelegentlich an die Stücke von Botho Strauß erinnert, den Spannungsregler kontinuierlich hochdrehen." (Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung, 4.10.2004)
"Die wunderbare Leichtigkeit, mit der dieser Roman solch gewichtige philosophische Fragen und eine mitreißende Geschichte verbindet, besitzt in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur Seltenheitswert." (Marion Lühe, Rheinischer Merkur, 7.10.2004)
Der junge Scheidungsanwalt Clarin freut sich auf ein ungestörtes Pfingstwochenende in seinem Tessiner Ferienhaus, wo er einen Aufsatz für eine Fachzeitschrift schreiben möchte. Am ersten Abend lernt er auf der Terrasse des Hotels Bellavista einen älteren Mann kennen, einen scheinbar Verwirrten, einen Verrückten vielleicht. Sie reden und debattieren bis tief in die Nacht, und allmählich erzählen sie sich auch ihre Geschichten und Liebesgeschichten. Was als stockendes Gespräch zwischen Zufallsbekannten begonnen hat, entwickelt eine fiebrige, beklemmende Dynamik, der sich weder Clarin noch der Leser entziehen kann. Es sind zweifelhafte Umstände, unter denen Loos seine geliebte, fast vergötterte Frau verloren hat, und dieser Verlust scheint ihm die Welt schwer und verhasst zu machen. Clarin hingegen lebt leicht und gern. - Ferner könnten zwei Menschen einander nicht sein. Wie nah sie sich sind, stellt sich erst spät heraus.
"Wenn man mit dem Buch durch ist und begriffen hat, worum es hier wirklich geht, fängt man sofort nochmal von vorne an zu lesen. ... Hut ab vor Markus Werner."
Elke Heidenreich, ZDF "Lesen"

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«Langatmig und durchschaubar»
von Kassandra
(06.02.2010):Abgesehen von der Sprache, die mehrheitlich gepflegt wirkt, obschon sich zwei Männer über dies und das unterhalten, ist "Am Hang" nicht bemerkenswert. Die Geschichte ist bald durchschaut, wenn man sich erst durch das Anfangsgespräch gelesen hat; die beiden Figuren sind so überzeichnet, dass man weder dem einen noch dem andern seine Meinung abnehmen kann, Gott sei Dank, und doch machen sie dem Leser das Lesen beschwerlich.
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«Ein faszinierendes Gespräch unter Männern...»
von Tobias Pauliks
(thalia.rheine@thalia.de)
aus Rheine
(24.11.2009):Besonders fasziniert hat mich die Kurzweiligkeit der Geschichte: Nach nur einem Abend, einer durchzechten Nacht und einem weiteren Tag
bauen der Scheidungsanwalt Clarin und der Sonderling Loos eine faszinierende Beziehung zueinander auf: Als sie sich kennenlernten waren sie
sich völlig fremd, nach vielen Stunden der ergreifenden, nachdenklichen und psycholgisch interessanten Dialoge über das Leben, die Liebe
und die Treue sind sie einander so nah...
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten: Aber die Parabel über den Sinn des Lebens und der Liebe ist mein Lieblingsbuch von Markus Werner und ein kleiner literarischer Schatz.
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«Männerdiskurs»
von Claudia Stadler-Desch
(thalia.aschaffenburg@thalia.de)
aus Aschaffenburg
(19.06.2009):Zwei Männer treffen sich zufällig im Tessin in einem Lokal. Ein interessanter, intellektuell geprägter Disput entspinnt sich zwischen den beiden.Der junge Scheidungsanwalt Clarin, der das Leben leicht nimmt und der angebliche Lehrer Loos, ziemlich deprimiert, erzählen aus ihrem Leben. Loos, der auf tragische Art seine Frau verloren hat, verstrickt sich in Widersprüche, die den jungen Lebemann nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern auch um sein Leben fürchten lassen. Markus Werner zeichnet hier einen Dialog, der spannend, verwirrend und sehr lesenswert ist, für anspruchsvolle Leser super!
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«Eines der besten Bücher, die ich gelesen habe!»
von einer Kundin oder einem Kunden
aus Windischgarsten
(09.09.2008):Reichhaltig und außergewöhnlich, toll!
Eine einzigartige Geschichte!
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«Enttäuschend»
von einer Kundin oder einem Kunden
(28.08.2006):Schwer zu lesen, wird erst am Ende spannend und ist dann zu unerwartet aus. Habe mir mehr davon versprochen!
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«Schönes Buch für zwischendurch»
von Melanie Kiesel
(21.08.2006):Das Buch ist leserlich etwas anspruchsvoller, da von einem Schweizer geschrieben. Es geht um 2 Männer die sich einige Abende in einem Hotel unterhalten. Am Ende stehen diese Beiden unerwartet in einer Beziehung die Rätsel aufgibt.
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«vielschichtig, reichhaltig, differenziert»
von Markus Weigl
aus Wien
(17.08.2006):In "Am Hang" arbeitet Markus Werner sehr ausdifferenziert und vielschichtig zur gleichen Zeit an unterschiedlichsten Facetten, wie z.B. philosophischen Betrachtungen über den Zeitgeist oder die Unrast, detailgetreuen Charakterstudien von zwei Fremden, die sich scheinbar zufällig auf einer Hotelterasse begegnen und einem sich entwickelnden Strang zum (gehobenen) Kriminalroman. - All dies könnte zu einer Beliebigkeit oder Verwirrung führen, wenn es sich eben nicht so kunstvoll in einander fügen würde, wie dies Markus Werner hier in einem wirklich leicht und freudig zu genießendem Literaturkunststück schafft.
Insbesondere im Vergleich zu seinen früheren Werken (wie z.B. "Zündels Abgang", "Froschnacht", "Die kalte Schulter", "Bis bald", etc.) zeigt sich hier aus meiner Sicht (der ich bislang alle Werke von Markus Werner - mit wechselndem Genuß - gelesen habe) eine starke Reifung und eine wohltuende Abgeklärtheit. - Ein Buch, das ich aus ganzem Herzen sowohl für den Strand als auch für angenehme Leseabende empfehlen kann.
Weitere Bücher von Markus Werner, die auf meiner "Markus-Werner-Bestenliste" vertreten sind, wären "Bis bald" (schon gereift) und "Zündels Abgang" (als aus meiner Sicht noch sehr "rebellierendes" Buch).
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«grandios»
von einer Kundin oder einem Kunden
aus Wien
(24.03.2006):ich habe selten ein so extrem spannendes und unterhaltsames buch gelesen. von der ersten sekunde an nimmt es den leser in seinen bann und lasst ihn nicht mehr aus. das ist wie eine droge, von der man nicht lassen kann. sollte unbedingt jeder einmal gelesen haben!!!
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