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Meister, Künstler, Kritiker!! Auf der Nominierungsliste zu Spiel des Jahres 2010. Ab 3 Spielern. Spieldauer: 45 Min. von Asmodee GmbH (Spielwaren)
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Wetten, dass Sie nicht zeichnen können müssen, um dieses Spiel zu gewinnen?
Denn bei "Meisterwerke" (vormals unter "Identik" bekannt) gehts weniger darum, gut zu zeichnen als gut hinzuhören und schnell etwas hinzukritzeln, das dem Gehörten nahe kommt.
Jeweils ein Spieler aus der Runde beschreibt eines der zahlreichen, mit Bildern bedruckten Kärtchen, die dem Spiel beiliegen. Der Spieler hat solange Zeit, das Bild in allen Details zu beschreiben, bis die Sanduhr abgelaufen ist. Alle anderen Spieler der Runde zeichnen und dürfen während der Beschreibung auch keine Fragen stellen. Ist die Sanduhr abgelaufen, reicht jeder seinen Zeichenblock weiter und es geht an die Punktevergabe.
Unter dem beschriebenen Bild befinden sich 10 (zuvor verdeckte) Details zu dem Bild. Der Rundenleiter liest alle Details vor und die Spieler vergleichen nun, ob auf den ihnen vorliegenden Zeichenblöcken das Detail erfüllt wurde oder nicht. Dabei spielt natürlich auch eine große Rolle, ob der Rundenleiter zuvor während der Zeichenphase ein Detail überhaupt beschrieben hat oder nicht. Aber auch der Zufall kann eine Rolle spielen. Hat der Vortragende eine Katze beschrieben, so haben die meisten der Katze wahrscheinlich Augen und Ohren verpasst. Aber haben sie auch Schnurrbarthaare eingezeichnet?
Äußerst unterhaltsam und superlustig, ganz besonders dann, wenn man überhaupt nicht zeichnen kann. "Meisterwerke" lässt genügend Raum für freie Interpretation -> so kann ein langer gerade Strich ebenso als Stricknadel gelten wie auch als Wanderstock!
von einer Kundin oder einem Kunden
welches in einer spielfreudigen Familie, Clique etc. nicht fehlen darf. Sogar eine Nicht-gern-Mitspielerin, meinte nach der ersen Runde: "Spielen wir nochmal?" :)
Und es geht hier wirklich nicht darum, gut zeichnen zu können, sondern so gut wie möglich alles zu zeichnen was erklärt wird und vor allem auch, gut zu erklären! Sie werden sehen, es will niemand mehr aufhören... ;o)
von einer Kundin oder einem Kunden
... heisst es bei Spielen wie Graffiti immer wieder - dieses (hiess vorher Identik) finde ich noch ausgeklügelter, bedeutet: Sie müssen nicht zeichnen können und werden trotzdem ein Gaudi haben!
Die Spieler bekommen Punkte für die richtigen Details, nicht für die Schönheit der Zeichnung. Sie können also gut beschreiben und dann vielleicht gewinnen - fies dabei: Sie wissen vorher nicht auf welche Details es ankommt...
Ein cooles Partyspiel, wo aktives Mitmachen gefordert ist, die Lachmuskeln strapaziert werden und das eine Abwechslung zu Spielen wie Tabu, Times up, Acitivty, Werwölfe, etc. bietet!
von einer Kundin oder einem Kunden
Ich bin kein Fan von Partyspielen und Zeichnen kann ich schon gar nicht. Aber hier ist es trotzdem spassig zu sehen, was aus den kurzen Beschreibungen gezeichnet wird. Lustig, aber es sollte ind er passenden Runde gespielt werden.
Rezension von Uli Geißler aus Fürth Top-100 Rezensent
Ich kann überhaupt nicht zeichnen schallt es regelmäßig, wenn ein kreatives Zeichen-Spiel auf den Tisch kommt. Auch bei Identik war das nicht anders. Doch nach der knappen Anleitung zeigte sich, dass es gar nicht auf das Zeichnen sondern vielmehr auf die genaue sprachliche Beschreibung ankommt, um zu punkten. Eine ganz andere Herausforderung also, die gefällt.
Die neuartige Idee sorgt für jede Menge Spaß, denn die von einem Meister unter massiven Zeitdruck beschriebene Zeichnung auch nur annähernd erkennbar aufs Papier zu bringen, ist schon eine ausgesprochen lustige Angelegenheit zumindest bei der Präsentation nach abgelaufener Sanduhrzeit und beim Vergleich mit der Vorlage.
Und noch eine Besonderheit bietet das Spiel. Bei der Auswertung und Punkteverteilung stellt man schnell fest, dass die vom Meister angesagten Bestandteile auch nicht alles sind, sondern oft geht es darum, auch Details wie Haaranzahl oder Blickrichtung, Nasengröße oder Perspektive richtig umgesetzt zu haben. Jeweils zehn Wertungsfragen sorgen also für die Punkte. Eine vorher erwürfelte Bonuszahl lässt auch mal glücklich Punkte für eine ansonsten eher mäßige Zeichnung auf das eigen Wertungsblatt schreiben. Der Meister bekommt für jede Frage, die mindestens eine Person erfüllt hat, auch einen Punkt, was zu mehr Engagement beim detailfreudigen Erklären führt.
Wer Spaß an kommunikativen Spielen hat, mit eigenen schrägen Gemälden leben kann und verkraften kann, auch mal trotz großer Mühe leer auszugehen, für die oder den ist Identik ein herrlicher Spaß für fröhliche Spielrunden.
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