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Die Gewinnerin des Schweizer Buchpreises 2009 heisst Ilma Rakusa!
Die Jury sprach ihr den Preis für ihr im Literaturverlag Droschl erschienenes Buch "Mehr Meer" zu. Die Preisverleihung fand am Sonntag, 15. November, an der BucH.09 in Basel statt.
Die aus Martin Ebel, Sandra Leis, Manfred Papst, Hans Ulrich Probst und Martin Zingg bestehende Jury stand vor der grossen Herausforderung, den Schweizer Buchpreis an eines von fünf hervorragenden Werken zu vergeben, die für den Preis nominiert waren.
Die Gewinnerin des Schweizer Buchpreises 2009 |
Mehr Meer
"Erinnerungspassagen" ist der Untertitel des Buches, das in vielen kurzen Kapiteln vom Werdegang des kleinen, auf die Welt neugierigen Mädchens zur europäischen Intellektuellen erzählt. Als Tochter eines slowenischen Vaters und einer ungarischen Mutter verbringt es seine Kindheit in einem Mitteleuropa, das nach dem Zweiten Weltkrieg gerade seine politischen und kulturellen Konturen neu eingeschrieben bekommt.
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Die Finalisten für den Buchpreis |
Herr Adamson
Ein Mann mit demselben Geburtstag wie der Autor Urs Widmer sitzt am 21. Mai 2032, seinem letzten Lebenstag und einen Tag nach seinem vierundneunzigsten Geburtstag, in einem üppigen blühenden Garten - es ist der Paradiesgarten seiner Kindheit - und bespricht mit Herrn Adamson ein Tonband. Eine Geschichte über das Leben und den Tod, die in aller Untröstlichkeit doch nie trostlos gerät.
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Die Finalisten für den Buchpreis |
Flughafenfische
In der Ortlosigkeit eines Flughafens kreuzen sich die Lebenslinien dreier Menschen. Eine müde Magazinfotografin wird vor dem Riffaquarium der Transithalle von einem Schwindel aus Reisebildern und Erinnerungen erfasst. Sie findet eine seltsame Nähe zu dem Mann, der hier die stillen Tiere pflegt wie seine Kinder. Während sich zwischen den beiden eine verschwiegene Liebe entwickelt, geht nebenan im Rauchfoyer eine Ehe zu Ende.
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Die Finalisten für den Buchpreis |
Muster aus Hans
Hans ist eine jener Gestalten, die auf Biegen und Brechen nicht in die geschäftige Welt der gewöhnlichen Menschen passen. Schon im Titel klingt der Tonfall des Buches an, der das wunderbare Paradoxon schafft, gänzlich nüchtern und gleichzeitig poetisch verfremdend zu sein. Wie der Titel changiert dieses Buch zwischen Wirklichkeit und Märchen - denn gerade das ist am Ende, wenn der wilde Mann zum König wird, doch.
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Die Finalisten für den Buchpreis |
Depeschen nach Mailland
Ein Stück Stegreifliteratur mit einem mitreissenden improvisatorischen Drive. Ausgehend von einem Gespräch über Jazz, entwickelt sich ein reger E-Mail-Diskurs, zunächst über Musik, der sukzessive zu einer laufenden Mitschrift des Alltags wird. Das Buch des Sprachkünstlers Laederach bietet vokabularische Brillanz und eröffnet neue Blicke auf das, was wir, bevor man ihn las, "Wirklichkeit" nannte.
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