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An die Nachgeborenen. 2 CDs

An die Nachgeborenen. 2 CDs

Lesungen, Hörspiele, Originalaufnahmen, Tondokumente. Aufnahmen aus den jahren 1929-1958 von Bertolt Brecht (Hörbuch)

Eine einzigartige Zusammenstellung kostbarer Tondokumente wie unter anderem die Hörspiele Heilige Johanna der Schlachthöfe und Der Ozeanflug oder die legendäre Vernehmung vor dem Kongressausschuss zur Untersuchung ¿unamerikanischer Aktivität¿. Besondere Höhepunkte sind ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-89940-909-4
  • EAN:9783899409093
  • Sprecher: Fritz Kortner, Helene Weigel, Hanns Eisler, Carola Neher, Therese Giehse, Bertolt Brecht, Ernst Busch
  • Erscheinungstermin:13.07.2006
  • Verlag:DHV Der Hoerverlag
  • Medium:CD
  • Anzahl CD:2
  • Sprache:Deutsch
  • Spieldauer:146 Minuten
  • Altersempfehlung: Jahre

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Kurzbeschreibung:

Eine einzigartige Zusammenstellung kostbarer Tondokumente wie unter anderem die Hörspiele Heilige Johanna der Schlachthöfe und Der Ozeanflug oder die legendäre Vernehmung vor dem Kongressausschuss zur Untersuchung ¿unamerikanischer Aktivität¿. Besondere Höhepunkte sind die historischen Aufnahmen von Brecht, wie An die Nachgeborenen, das einzig überlieferte von ihm selbst gesprochene Gedicht. Ebenso gewinnt die Moritat von Mackie Messer aus der Dreigroschenoper, gesungen von Brecht, eine ganz eigene Intensität und Eindringlichkeit. Diese Kombination aus Hörspielaufnahmen, Liedern und Brecht-Äusserungen zu Politik, Philosophie, Dramen und Inszenierungen ist eine glänzende Sammlung von Originaltönen, die man jedem ans Herz legen möchte. Ein Muss für alle Brecht-Fans und solche, die ihn entdecken wollen! Inhalt:
An die Nachgeborenen (Gedicht) Der Ozeanflug (Hörspiel 1930)
Heilige Johanna der Schlachthöfe (Uraufführung des Hörspiels 1932)
Die Massnahme (Ausschnitt aus dem Lehrstück 1931)
Moritat von Mackie Messer (aus: Die Dreigroschenoper 1929)
Und was bekam des Soldaten Weib? (Lied 1942)
Hinter der Trommel her (Parodie des Horst-Wessel-Liedes 1943)
Lied einer deutschen Mutter (Lied 1943)
Ausschnitt aus der Vernehmung von Bertolt Brecht vor dem Ausschuss des Kongresses zur Untersuchung unamerikanischer Aktivitäten (1947)
Judenhure (Ballade 1950)
Rundfunkgespräch mit Bertolt Brecht über die Inszenierungspraxis des Berliner Ensembles
(1952)
Aufruf von Bertolt Brecht gegen die Wiederbewaffnung West-Deutschlands (1952)
Bertolt Brecht über das Buch des Berliner Ensembles Theaterarbeit (1952)
Ausschnitte aus der Diskussion im Hotel ¿Sachsenhof¿ in Berlin-Schöneberg (1954)
Rede von Bertolt Brecht anlässlich der Entgegennahme des Stalin-Friedenspreises (1955)
Ausschnitte aus der Rede von Bertolt Brecht am IV. Deutschen Schriftstellerkongress (1956)
Ansprache von Bertolt Brecht auf der Abschlusstagung des IV. Deutschen Schriftstellerkongresses (1956)
Probemitschnitt des Berliner Ensembles Leben des Galilei (1956)
Das Lied von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens (aus: Die Dreigroschenoper 1929)
Hörfunkinszenierungen, Lesungen, O-Töne

Beschreibung der Redaktion:

Eine einzigartige Zusammenstellung bilden diese kostbaren Tondokumente wie unter anderem die Hörspiele Heilige Johanna der Schlachthöfe und Der Ozeanflug oder die legendäre Vernehmung vor dem Kongressausschuss zur Untersuchung "unamerikanischer Aktivität". Besondere Höhepunkte sind die historischen Aufnahmen von Brecht, wie An die Nachgeborenen, das einzig überlieferte von ihm selbst gesprochene Gedicht. Wenn Bertolt Brecht die Moritat von Mackie Messer aus der Dreigroschenoper singt, gewinnt das Lied eine ganz eigene Intensität und Eindringlichkeit. Zu hören sind ausserdem: Helene Weigel, Fritz Kortner, Therese Giehse und Carola Neher.


Diese Kombination aus Hörspielaufnahmen, Liedern und Brecht-Äusserungen zu Politik, Philosophie, Dramen und Inszenierungen ist eine glänzende Sammlung von Originaltönen für alle Brecht-Fans und solche, die ihn entdecken wollen!

Zusatzinformationen (Autorenportrait):



Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren. Von 1933 bis 1948 lebte er in der Emigration in Dänemark, Schweden, Finnland, den USA und in der Schweiz. Die hier ausgewählten Gedichte bilden einen Querschnitt seines lyrischen Schaffens. Das früheste entstand um 1914, die letzten Verse sind in seinem Todesjahr geschrieben. Einige seiner Gedichte zählen inzwischen zum klassischen Kanon der Liebeslyrik, doch viele seiner Erotischen Gedichte wurden von Werner Hecht 1984 zum ersten Mal veröffentlicht. Am 14. August 1956 starb Bertolt Brecht in Ost-Berlin.




Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren. Von 1933 bis 1948 lebte er in der Emigration in Dänemark, Schweden, Finnland, den USA und in der Schweiz. Die hier ausgewählten Gedichte bilden einen Querschnitt seines lyrischen Schaffens. Das früheste entstand um 1914, die letzten Verse sind in seinem Todesjahr geschrieben. Einige seiner Gedichte zählen inzwischen zum klassischen Kanon der Liebeslyrik, doch viele seiner Erotischen Gedichte wurden von Werner Hecht 1984 zum ersten Mal veröffentlicht. Am 14. August 1956 starb Bertolt Brecht in Ost-Berlin.


Bertolt Brecht:
Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren und starb am 14. August 1956 in Berlin. Von 1917 bis 1918 studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Naturwissenschaften, Medizin und Literatur. Sein Studium musste er allerdings bereits im Jahr 1918 unterbrechen, da er in einem Augsburger Lazarett als Sanitätssoldat eingesetzt wurde. Bereits während seines Studiums begann Brecht, Theaterstücke zu schreiben. Ab 1922 arbeitete er als Dramaturg an den Münchener Kammerspielen. Von 1924 bis 1926 war er Regisseur an Max Reinhardts Deutschem Theater in Berlin. 1933 verließ Brecht mit seiner Familie und Freunden Berlin und flüchtete über Prag, Wien und Zürich nach Dänemark, wo er sich die nächsten fünf Jahre aufhielt. Außer Dramen schrieb Brecht auch Beiträge für mehrere Emigrantenzeitschriften in Prag, Paris und Amsterdam. 1948 kehrte er aus dem Exil nach Berlin zurück, wo er bis zu seinem Tod als Autor und Regisseur tätig war.
Fritz Kortner:
Fritz Kortner, geb. 1892 in Wien, war Schauspieler an zahlreichen Theatern, bis er 1933 als Jude und Sozialdemokrat nach Wien, dann London und in die USA emigrierte. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1949 fing er als Regisseur eine zweite Karriere an. Er schaffte mit seinem gesten- und detailreichen Realismus ein Gegenmodell zu Gründgens Klassizismus und dem Stil-Theater seiner Zeit. Kortner starb 1970 in München.
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