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Historischer Thriller von Oliver Pötzsch (Hörbuch)
Rezension von Alexia Top-100 Rezensent
Es sieht wie zufällig aus, als ein Professor, der in den Besitz des Tagebuchs eines Vertrauten von Ludwig II., dem bayerischen Märchenkönig, gekommen ist, dieses Buch vor seiner brutalen Ermordung ausgerechnet im Antiquariat von Steven Lukas versteckt. Noch ahnt Lukas nicht, als er das Buch findet, in was für eine mörderische Geschichte er da hineingezogen wurde und inwiefern ihn diese Sache persönlich betrifft. Denn in den Besitz des Buches, das in einer geheimen Kurzschrift verfasst wurde, die Lukas nur mühsam Stück für Stück entziffern kann, möchten mehrere Parteien kommen. Mit allen Mitteln. Und Lukas muss sich nicht nur mit den Häschern des Buches, sondern auch mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen.
Die Ludwig-Verschwörung ist keine umwerfende Geschichte. Im Grunde genommen das übliche. Ein geheimes Tagebuch, dass die einen haben, die anderen vernichten wollen. Ein etwas weltfremder Antiquariat, eine hübsche Kunstdetektivin, zarte Bande, gefährliche Jagden usw. usf. Ein netter Zeitvertreib. Von Johannes Steck passend interpretiert.
von einer Kundin oder einem Kunden
Steven Lukas, ein Antiquar aus München, findet in seinen Regalen ein ihm unbekanntes altes Buch. Schon bald merkt er, dass es sich dabei um das Tagebuch eines engen Vertrauten von Ludwig II. handelt, den Assistenten des königlichen Leibarztes Max Schleiß von Loewenfeld.
Dies ist das erste Buch von Oliver Pötzsch, das ich gelesen habe. Die Leseprobe fand ich klasse und auch der Beginn des Buches hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es ist gut geschrieben und Spannung baute sich recht schnell auf. Umso enttäuschter war ich, als in Lauf de Geschichte die Spannung merklich abflachte und einzelne Kapitel einfach zu langatmig waren. Schade eigentlich. Dem Sprecher dieses Hörbuchs gebührt jedoch ein grosses Lob!
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