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Die Deportation der Juden ...

Die Deportation der Juden aus Deutschland

Pläne - Praxis - Reaktionen 1938-1945 (ebooks)

Wie wurden die Deportationen der deutschen Juden geplant, realisiert und erlitten, wer profitierte von ihnen? Was ahnten oder wußten die Betroffenen und die deutsche Gesellschaft? Ab Oktober 1941 erhielten tausende deutscher Juden den Deportationsbefehl. Die Autorinnen ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-8353-2204-4
  • EAN:9783835322042
  • Erscheinungstermin:01.03.2012
  • Verlag:Wallstein
  • Medium:PDF
  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:1
  • Seiten:272

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Kurzbeschreibung:

Wie wurden die Deportationen der deutschen Juden geplant, realisiert und erlitten, wer profitierte von ihnen? Was ahnten oder wußten die Betroffenen und die deutsche Gesellschaft? Ab Oktober 1941 erhielten tausende deutscher Juden den Deportationsbefehl. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes geben einen Überblick über die langjährige Vorbereitung der Deportationspläne und deren Ausführung. Sie analysieren die Haltung der nichtjüdischen deutschen Bevölkerung und die akribische finanzielle Ausplünderung der Deportierten durch den Fiskus. Sie gehen der Frage nach, wann und wie deutsche Juden versuchten, sich dem Abtransport zu entziehen, und ob die Repräsentanten der Reichsvereinigung der Juden vor Ort zugunsten ihrer Mitglieder intervenieren konnten. Sie schildern schließlich, wie diese jüdischen Deutschen am Zielort auf ihre polnischen Leidensgenossen wirkten und was die Deportierten über ihre Situation, ihre Verzweiflung oder ihre Hoffnungen in den letzten Briefen mitteilten.

Beschreibung der Redaktion:

Wie wurden die Deportationen der deutschen Juden geplant, realisiert und erlitten, wer profitierte von ihnen? Was ahnten oder wußten die Betroffenen und die deutsche Gesellschaft?
Ab Oktober 1941 erhielten tausende deutscher Juden den Deportationsbefehl. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes geben einen Überblick über die langjährige Vorbereitung der Deportationspläne und deren Ausführung. Sie analysieren die Haltung der nichtjüdischen deutschen Bevölkerung und die akribische finanzielle Ausplünderung der Deportierten durch den Fiskus. Sie gehen der Frage nach, wann und wie deutsche Juden versuchten, sich dem Abtransport zu entziehen, und ob die Repräsentanten der Reichsvereinigung der Juden vor Ort zugunsten ihrer Mitglieder intervenieren konnten. Sie schildern schließlich, wie diese jüdischen Deutschen am Zielort auf ihre polnischen Leidensgenossen wirkten und was die Deportierten über ihre Situation, ihre Verzweiflung oder ihre Hoffnungen in den letzten Briefen mitteilten.
Die Herausgeberinnen
Birthe Kundrus, geb. 1963, Privatdozentin an der Universität Oldenburg, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hamburger Institut
für Sozialforschung. Veröffentlichungen u.a. "Moderne Imperialisten. Das Kaiserreich im Spiegel seiner Kolonien" (2003); ""Phantasiereiche". Zur Kulturgeschichte des deutschen Kolonialismus" (2003).
Beate Meyer, geb. 1952, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg.
Veröffentlichungen u.a. """üdische Mischlinge". Rassenpolitik und Verfolgungserfahrung (1933-1945)", Hamburg 1998; Beate Meyer/ Hermann Simon (Hg.), "Juden in Berlin 1938-1945", Berlin 2000.

Inhaltsverzeichnis:

Umschlag
Titel
Impressum
Inhalt
In eigener Sache
Editorial
Wolf Gruner: Von der Kollektivausweisung zur Deportation der Juden aus Deutschland (1938 . 1945)
Beate Meyer: Handlungsspielräume regionaler jüdischer Repräsentanten (1941 - 1945)
Monica Kingreen: »Wir werden darüber hinweg kommen«
Robert Kuwalek: Das kurze Leben »im Osten«
Beate Kosmala: Zwischen Ahnen und Wissen
Christiane Kuller: »Erster Grundsatz: Horten für die Reichsfinanzverwaltung«
Frank Bajohr: Über die Entwicklung eines schlechten Gewissens
Fundstück: Nicholas Terry: Ein Gespräch zwischen dem britischen Botschafter Victor Mallet und Jacob Wallenberg, November 1941 in Stockholm
Rezensionen
Personenregister
Zu den Autorinnen und Autoren
Birthe Kundrus:
Birthe Kundrus ist Privatdozentin an der Universität Oldenburg.
Beate Meyer:
Beate Meyer, geb. 1952, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg.
18.90 CHF

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