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Kurzbeschreibung "Andere zwingen die Welt, um sie zu verstehen, in Naturgesetze. Ich mache sie mir zu Geschichten. Die Orte darin sind verbunden wie die Orte eines Lebens.", schreibt Peter Stamm selbst über seine Erzählungen, die jede eigentlich ein Buch für sich darstellen: dicht komponiert, ...
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KurzbeschreibungUrs Widmer, geboren 1938 in Basel, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte in Basel, Montpellier und Paris. 1966 promovierte er mit einer Arbeit über die deutsche Nachkriegsprosa. Danach arbeitete er als Verlagslektor im Walter Verlag, Olten, und im Suhrkamp Verlag, ...
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Kurzbeschreibung An einem Tag wie diesem ändert Andreas sein Leben. Ihn packt eine Sehnsucht, die zwischen Heimweh und Fernweh nicht mehr unterscheidet. Er wirft alles hin, verkauft seine Wohnung und kündigt seine Stelle in Paris, um nach einem halben Leben zu der Frau zurückzukehren, die ...
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Kurzbeschreibung»Glück malt man mit Punkten, Unglück mit Strichen ... Du musst, wenn du unser Glück beschreiben willst, ganz viele kleine Punkte machen ... Und dass es Glück war, wird man erst aus der Distanz sehen.« Peter Stamm »Stamms literarisches Debüt ist ein so sensibles wie lakonisches ...
Sie heißen Margarita, Stefanie und Urs, Lotta, Larissa oder Dylan. Sie leben in einem heruntergekommenen Backsteinhaus am Rand von Spanish Harlem in New York, stammen aus einem Dorf im schweizerischen Thurgau oder verbringen ihre tristen Tage in einer Lungenklinik nahe der Autobahn bei Hannover. Sie gehen in einer hellen Mondnacht im Eisweiher schwimmen, sie machen Kanuferien in Schweden und entdecken ein gekentertes Boot, oder sie verschwinden auf Block Island - wie Treibgut, ohne eine Spur zu hinterlassen. Immer sind sie jung und unabhängig, einsam oder ein perfektes Paar, scheinbar. Immer sind sie auf der Suche nach etwas und finden doch nichts, stets gerät ihr Leben für einen Moment in Bewegung oder steht plötzlich still. Einziger Beobachter ist der Ich-Erzähler: kühl und distanziert, abwartend, rauchend. Ebenso wie in "Agnes", seinem preisgekrönten Debütroman, zeichnet Peter Stamm auch in seinen Erzählungen realistische Porträts und scharfe Momentaufnahmen. Coole Liebesgeschichten in bewegten Bildern, die nie abgegriffen sind. Geschichten, die den Zeitgeist treffen.
Sie heißen Margarita, Stefanie und Urs, Lotta, Larissa oder Dylan. Sie leben in einem heruntergekommenen Backsteinhaus am Rand von Spanish Harlem in New York, stammen aus einem Dorf im schweizerischen Thurgau oder verbringen ihre tristen Tage in einer Lungenklinik nahe der Autobahn bei Hannover. Sie gehen in einer hellen Mondnacht im Eisweiher schwimmen, sie machen Kanuferien in Schweden und entdecken ein gekentertes Boot, oder sie verschwinden auf Block Island - wie Treibgut, ohne eine Spur zu hinterlassen. Immer sind sie jung und unabhängig, einsam oder ein perfektes Paar, scheinbar. Immer sind sie auf der Suche nach etwas und finden doch nichts, stets gerät ihr Leben für einen Moment in Bewegung oder steht plötzlich still. Einziger Beobachter ist der Ich-Erzähler: kühl und distanziert, abwartend, rauchend.
Ebenso wie in "Agnes", seinem preisgekrönten Debütroman, zeichnet Peter Stamm auch in seinen Erzählungen realistische Porträts und scharfe Momentaufnahmen. Coole Liebesgeschichten in bewegten Bildern, die nie abgegriffen sind. Geschichten, die den Zeitgeist treffen.
"Dieses dünne Buch von Peter Stamm gehört zu den ganz schönen und wichtigen Büchern, die es überhaupt in diesem Herbst gegeben hat."
Marcel Reich-Ranicki
"'Blitzeis' gehört zum Bemerkenswertesten, was man gegenwärtig in der deutschen Sprache lesen kann."
Neue Zürcher Zeitung
"Wir haben viele Jahre gejammert, dass es keine Kurzgeschichten gibt. Wir haben viele Jahre Joyce Carol Oates als die große Figur angesehen. Jetzt haben wir einen Autor, der das Lebensgefühl der absoluten Vereinsamung, der Sprachlosigkeit ausdrückt."
Verena Auffermann

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«Ganz okay...»
von Zitronenblau
Für unterhaltsame Stunden am Abend ist gesorgt, wenn man sich die Erzählungen von Stamm zu Gemüte zieht. Sicher auch keine weltbewegenden Storys. Sie sind realistisch, Stamm beeindruckt weniger durch Stil als mehr durch den Inhalt, auch wenn dieser keine neuen Maßstäbe setzt.
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«Einsam? Ich doch nicht!»
von Polar
Was ist so schlimm an der Suche? Muß man sie nicht von jedem jungen Menschen erwarten, der am Anfang seines Lebens steht. Wenn man sich auf die Suche begibt, birgt sie zumeist etwas Umstürzlerisches in sich. Man ist mit dem, was kennt, nicht zufrieden. Irgendwo muß es was Besseres geben. Je länger die Suche dauert, desto ernüchtert wird man. Peter Stamms Figuren treiben dahin. Er zeigt Momentaufnahmen, ohne Ausgang, ohne Ankunft. Seine Kurzgeschichten sind scharf umrissen, umso deutlicher treten dahinter die Gesichter zu Tage. Sprachlosigkeit prägt jede Generation. Wer auf sie blickt, flüchtet womöglich davor, die eigene wahrzunehmen. Ihr in diesem Buch zu begegnen, ist gut, das lindert die eigene Suche. Schöne, in sich abgerundete, empfindsame Storys hat Stamm in diesem Buch für uns aufgeschrieben.
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