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Moskau - Petuski

Moskau - Petuski

Ein Poem von Venedikt Erofeev (buch)

"Die Reise nach Petuschki" wird zu "Moskau - Petuski": Peter Urbans grandiose Neuübersetzung bringt den ganzen Reichtum dieses Jahrhundertwerks der russischen Literatur zum Vorschein. Die aberwitzige Reisebeschreibung einer feuchtfröhlichen Zugfahrt gehört schon heute zu ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-0369-5141-5
  • EAN:9783036951416
  • Erscheinungstermin:Oktober 2005
  • Verlag:Kein + Aber
  • Einband:gebunden
  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:2. Auflage
  • Seiten:269
  • Gewicht:290 g
  • Übersetzer:Peter Urban

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Kurzbeschreibung:

"Die Reise nach Petuschki" wird zu "Moskau - Petuski": Peter Urbans grandiose Neuübersetzung bringt den ganzen Reichtum dieses Jahrhundertwerks der russischen Literatur zum Vorschein. Die aberwitzige Reisebeschreibung einer feuchtfröhlichen Zugfahrt gehört schon heute zu den modernen Klassikern der russischen Literatur und ist seit Jahrzehnten ein Dauerseller, höchste Zeit also, dieses Poem mit all seinen Untiefen und Höhenflügen von Peter Urban neu übertragen zu lassen. Sein Köfferchen voller Schnaps fest ans Herz gedrückt, besteigt der Moskauer Venedikt Venicka, der den Kreml noch nie gesehen hat, weil er im Suff immer wieder daran vorbeigefahren ist, am Kursker Bahnhof den Vorortzug nach Petu¿ki. In Petu¿ki, wo die Vögel nicht aufhören zu singen, wo sommers wie winters der Jasmin nicht verblüht, will er seine rothaarige Geliebte und den gemeinsamen Sohn besuchen. Die Reise gerät allerdings aus der Bahn und wird zu einer einzigen Sauftour: Venicka trinkt, die Mitreisenden trinken, und sogar der Oberschaffner trinkt mit. Von Station zu Station und von Flasche zu Flasche werden Venickas Monologe und sein Gedankenaustausch mit den Reisegefährten absurder. Venickas Schicksal aber ist schon längst besiegelt: »Nach Petu¿ki«, meint die Sphinx mit blutsaugerischem Lachen, »kommt überhaupt keiner ¿« Peter Urban, der sich u.a. als Übersetzer der Werke von Pu¿kin, Turgenev und Cechov einen grossen Namen gemacht hat, hat dieses »Poem für Eingeweihte« aus dem Russischen neu übersetzt und mit einem ausführlichen Anmerkungsapparat versehen.
Peter Urban:
Peter Urban, geboren 1941 in Berlin, studierte Slavistik, Germanistik und Geschichte in Würzburg und Belgrad, war Verlagslektor bei Suhrkamp, Hörspieldramaturg beim WDR und ist Lektor im Verlag der Autoren in Frankfurt; er übersetzte u.a. Werke von Gorkij, Ostrovskij, Daniil Charms, Kazakov, Chlebnikov und das gesamte dramatische Werk von Anton Cechov. Für seine Neuedition und -übersetzung der Cechov-Briefe wurde ihm der Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis zuerkannt.
Venedikt Erofeev:
Venedikt Erofeev wurde am 24. Oktober 1938 in Kiowsk bei Murmansk geboren. Er studierte in Moskau und Wladimir Geschichte und Literatur, bis er von der Universität flog und sich fortan als Heizer, Wärter in der Pfandflaschenannahme, als Milizionär, Straßenarbeiter und Monteur beim Fernmeldewesen durchs Leben schlug. Sein Meisterwerk Moskau ? Petu?ki entstand im Herbst 1969 »bei der Telefonkabelverlegung in Scheremetjewo«, wurde in Israel 1973 erstmals auf russisch publiziert und erschien 1988 schließlich ? leicht gekürzt ? in der sowjetischen Zeitschrift Nüchternheit und Kultur. Erofeev starb am 11. Mai 1990 in Moskau.
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