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Ted Wallace - ein alternder Säufer, geschiedener Lüstling, intellektuelles Lästermaul - ist als Rezensent einer Tageszeitung gefeuert worden. Als ihn eine vormals unheilbar krankeCousinebittet, diemysteriösen Umstände ihrer Genesung zu ergründen, zögert er nicht lange. Unter dem Vorwand, ein paar Wochen mit seinem Patenkind David zu verbringen, macht er sich auf den Weg nach Swafford Hall - dem Ort der unerklärlichen Heilung. David ist mittlerweile fünfzehn Jahre alt und so schön wie der Morgen; er ist ein feinfühliger, zurückgezogener, naturverbundener und heftig pubertierender Jüngling, der die Gäste und Familienmitglieder in seinen Bann zieht. Es umgibt ihn ein Geheimnis, das alle - bis auf Ted - zu kennen scheinen. Je schillernder die Besucher auf Swafford Hall, desto seltsamer die Ereignisse. Ted sieht sich Wundern, Geisterheilungen und anderen Phänomenen gegenüber, und er muß all seinen Grips zusammennehmen, um diesem Irrgarten aus Perversionen und Spleens zu entkommen. "Stephen Fry gehört zu jener spezifischen Schar englischer Allroundtalente, die schreiben und auftreten können, denen Musical, Fernsehserien, Soloentertainment genauso selbstverständlich sind wie das Vorhaben, einen Roman zu schaffen." Süddeutsche Zeitung "Fry ist ein Unterhalter im besten Sinn, ausgestattet mit einem feinen, niemals bösartigen Sinn für Humor, der die Quintessenz des Englischen augenzwinkernd zum Ausdruck bringt." FAZ
Intelligente Unterhaltung garantiert!
Stephen Frys Roman um einen alternden Journalisten und einen angeblichen Wunderknaben ist britischer Humor in Reinform: Ted Wallace - Trinker, geschiedener Frauenheld, intellektuelles Lästermaul, boshaft und doch sensibel - soll die Umstände einer wundersamen Heilung ergründen. Im Landhaus seiner Verwandtschaft stößt er auf eine hochexplosive Mischung aus Aberglaube, Perversionen und Spleens, wie sie nur im Land der Queen gedeihen können. Genüsslich schildert Fry das finstere und komische Treiben.

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«Typisch englischer Humor»
von einer Kundin oder einem Kunden
aus Leer (Ostfriesland)
(18.03.2007):So kennt man ihn, den englischen Humor. Stephen Fry beherrscht die Kunst seine Romane mit diesem speziellen Humor zu würzen ganz besonders gut. Dabei zählt Das Nilpferd für mich zu den besten Veröffentlichungen (zumindest den deutschen) von Fry.
Die Geschichte dreht sich um den alternden Journalisten Ted Wallace, der sich in der Vergangenheit als Weiberheld, Säufer und Lästermaul einen Namen gemacht hat. Von einer Cousine beauftragt, soll er in der Verwandtschaft die Hintergründe einer zugleich wunderbaren und dubiosen Heilung klären. Dabei stößt er auf alles was mir mit allen erdenklichen Vorurteilen an den Briten so richtig gefällt. Absurde Spleens sind dabei nur das geringste, was man so aus englischen Erzählungen kennt und hier in Fülle antrifft. Zugleich scheint manchmal die Realität durch, bitterböse zwar, aber so wie es auch im richtigen Leben ist.
Auf den Punkt gebracht: ein schönes Buch, auf jeden Fall zu empfehlen.
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