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Brief an D.
 

Brief an D.

Geschichte einer Liebe von Andre Gorz (buch)

"Du wirst zweiundachtzig. Du bist sechs Zentimeter kleiner geworden, du wiegst nur noch fünfundvierzig Kilo, und immer noch bist du schön, graziös und begehrenswert. Seit achtundfünfzig Jahren leben wir nun zusammen, und ich liebe dich mehr denn je. Wieder trage ich eine ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-85869-353-7
  • EAN:9783858693532
  • Erscheinungstermin:09.11.2007
  • Verlag:Rotpunktverlag
  • Einband:gebunden
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  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:6. Auflage
  • Seiten:98
  • Gewicht:213 g
  • Übersetzer:Eva Moldenhauer

Kurzbeschreibung:

"Du wirst zweiundachtzig. Du bist sechs Zentimeter kleiner geworden, du wiegst nur noch fünfundvierzig Kilo, und immer noch bist du schön, graziös und begehrenswert. Seit achtundfünfzig Jahren leben wir nun zusammen, und ich liebe dich mehr denn je. Wieder trage ich eine verzehrende Leere in meiner Brust, die einzig die Wärme deines Körpers an dem meinen auszufüllen vermag." So beginnt diese "Geschichte einer Liebe", verfasst vom 83-jährigen Philosophen und Sozialtheoretiker André Gorz in Form eines langen Briefes. Er rekapituliert die 58 Jahre des Zusammenlebens mit D., einer Engländerin, die er 1947 in Lausanne kennen gelernt hatte und die dann seine Frau wurde. Wäre ihm und D. wundersamerweise ein zweites Leben beschieden, schreibt Gorz am Schluss seines Briefes, würden sie es wieder zusammen verbringen. Entstanden ist ein Rückblick der ganz besonderen Art auf ein gutes halbes Jahrhundert philosophisch-politischer und publizistischer Arbeit, bei der D. ihm immer zur Seite stand. Doch ganz am Anfang dieses Rückblicks steht auch die Frage: "Warum nur bist du in dem, was ich geschrieben habe, so wenig präsent, während unsere Verbindung doch das Wichtigste in meinem Leben gewesen ist?" Dieses Buch ist kurz; es handelt nur von den wichtigsten Dingen.

Pressestimmen:

Wie würde ein Philosoph seine Liebe in Worte fassen? André Gorz, der bekannte Sozialtheoretiker, Philosoph und Mitarbeiter Sartres, hat mit „Brief an D.“ ein persönliches Manifest der Liebe geschrieben, der Liebe zu seiner Frau und den gemeinsam verbrachten 58 Jahren. Seine Gründe hierfür beschreibt er folgendermaßen: „Ich muss Dir unbedingt diese einfachen Dinge noch einmal sagen, bevor ich auf die Fragen eingehe, die mich seit kurzem quälen. Warum nur bist Du in all dem, was ich geschrieben habe, so wenig präsent, während doch unsere Verbindung das Wichtigste in meinem Leben gewesen ist?“ Gorz erzählt in seinem Brief nicht nur die Geschichte einer Liebe, sondern macht auch die Rolle seiner Frau in seinem philosophisch-politischen und publizistischen Wirken sichtbar. Viele Leser hat dieses kurze, aber um so eindringlichere und zutiefst authentische Buch berührt, da es von einer Liebe erzählt, die scheinbar unmodern geworden ist, einer dauerhaften Liebe, die sich selbst erforscht hat und in sich ruht: „Beide waren wir Kinder der Ungewissheit und des Konflikts. Wir waren geschaffen, uns gegenseitig vor der einen wie dem anderen zu schützen. Gemeinsam mussten wir uns, einer durch den anderen, den Platz in der Welt schaffen, der uns ursprünglich abgesprochen worden war. Doch dazu musste unsere Liebe auch ein Pakt fürs Leben sein.“
Der gemeinsame Freitod des Ehepaares Ende September 2007 lässt die letzten Sätze des Buches in einem anderen Blickwinkel erschienen: „Soeben bist Du zweiundachtzig geworden. Und immer noch bist Du schön, anmutig und begehrenswert. Seit achtundfünfzig Jahren leben wir nun zusammen, und ich liebe Dich mehr denn je. Kürzlich habe ich mich von neuem in Dich verliebt, und wieder trage ich in meiner Brust diese zehrende Leere, die einzig die Wärme Deines Körpers an dem meinen auszufüllen vermag. [...] Jeder von uns möchte den anderen nicht überleben müssen. Oft haben wir uns gesagt, dass wir, sollten wir wundersamerweise ein zweites Leben haben, es zusammen verbringen möchten.“
11/07 Anna Baumann
"Du wirst zweiundachtzig. Du bist sechs Zentimeter kleiner geworden, du wiegst nur noch fünfundvierzig Kilo, und immer noch bist du schön, graziös und begehrenswert. Seit achtundfünfzig Jahren leben wir nun zusammen, und ich liebe dich mehr denn je. Wieder trage ich eine verzehrende Leere in meiner Brust, die einzig die Wärme deines Körpers an dem meinen auszufüllen vermag ..."
Eva Moldenhauer:
Die Übersetzerin Eva Moldenhauer wurde 1934 in Frankfurt am Main geboren, wo sie auch heute noch lebt. Neben dem Werk von Claude Simon übersetzte sie aus dem Französischen u. a. Claude Levi-Strauss, Jean-Paul Sartre, Agota Kristof, Jorge Semprun, Julien Green und Emanuel Levinas.
Andre Gorz:
André Gorz (1923 2007), geboren in Wien, verbrachte die Kriegsjahre in der Schweiz und ließ sich nach Kriegsende in Paris nieder. Er arbeite mit Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir an der Zeitschrift Les Temps modernes , war Redaktor bei L Express , später bei der Wochenzeitung Le Nouvel Observateur , die er 1964 zusammen mit Jean Daniel gegründet hatte.In seinen Buchpublikationen profiliert sich Gorz als Theoretiker der Arbeiterselbstverwaltung und der politischen Ökologie.
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„Eine ewige Liebe wunderschöön”

16.10.2011

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent

Eine ewige Liebe - sie haben alles geteilt, bis in den Tod, in den sie gemeinsam gingen Elisabeth von Thadden, Die Zeit "Eine der schönsten veröffentlichten Liebesgeschichten seit langem!

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„Unwiederstehlich”

04.10.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Es ist nicht nur die Geschichte einer großen Liebe, es ist mehr als man sich unter Liebe vorstellen kann. Gorz beschreibt in Form eines langen Briefes die Liebes- und Lebenserklärung an seine Frau Dorina mit der er achtundfünfzig Jahre sehr glücklich verbracht hat. Mit einfachen Worten "eine ewige Liebe".
Das Cover war für mich schon sehr verlockend und hinreißend, so dass ich gar nicht widerstehen konnte. Unbedingt lesen! Sie werden es nicht bereuen.

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„Immerwährende Liebe”

30.08.2010

Rezension von Asti Top-100 Rezensent

Der bezaubernde Liebesbrief eines alternden Mannes an seine alte Frau, in dem er ihr auf rührende Weise seine Liebe beweisen möchte. Eine Liebe, die er viel zu lange vernachlässigte und der er viel zu wenig Wertschätzung entgegen brachte. Jetzt, im Alter, wird auf gemeinsame Jahre zurück geblickt, wodurch die Großartigkeit der Liebe und einer Sprache, die zum Träumen anregt, wunderbar dargelegt wird.

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„sehr ergreifend”

22.07.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Ich musste während dem Lesen mehrere Male ganz fest die Tränen zurückdrängen - dieses Buch hat mich sehr berührt. Auf so ehrliche, tiefgründige und fast schon poetische Weise wird die Liebe eines Mannes zu seiner Frau beschrieben, dass einem der Atem stockt. Wunderschön und ergreifend!

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„traumhaft”

17.08.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

"Du wirst zweiundachtzig. Du bist sechs Zentimeter kleiner geworden, du wiegst nur noch fünfundvierzig Kilo, und immer noch bist du schön, graziös und begehrenswert. Seit achtundfünfzig Jahren leben wir nun zusammen, und ich liebe dich mehr denn je. Wieder trage ich eine verzehrende Leere in meiner Brust, die einzig die Wärme deines Körpers an dem meinen auszufüllen vermag."
So beginnt diese "Geschichte einer Liebe"! Er rekapituliert die 58 Jahre des Zusammenlebens mit D., einer Engländerin, die er 1947 in Lausanne kennen gelernt hatte und die dann seine Frau wurde. Wäre ihm und D. wundersamerweise ein zweites Leben beschieden, schreibt Gorz am Schluss seines Briefes, würden sie es wieder zusammen verbringen.
Doch ganz am Anfang dieses Rückblicks steht auch die Frage: "Warum nur bist du in dem, was ich geschrieben habe, so wenig präsent, während unsere Verbindung doch das Wichtigste in meinem Leben gewesen ist?" - Tolle Liebesgeschichte

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„Eine berührende Liebeserklärung”

15.10.2008

Rezension von Gina aus Kornwestheim

"Brief an D." ist gut ein Jahr vor dem gemeinsamen Freitod von André Gorz und seiner schwerkranken Frau Dorine entstanden. Mich hat diese "Geschichte einer Liebe" sehr berührt. Es ist eine ehrliche, unkitschige Liebeserklärung, die André Gorz seiner Frau macht. Er lässt das Kennenlernen und die fast 60 gemeinsamen Jahre Revue passieren, und man spürt beim Lesen immer, welch tiefe Liebe er für "D." empfindet: "Denn sie (unsere Liebe) hat es uns ermöglicht zu werden, was wir sind, durch einander und für einander." - Und wie betroffen liest man die letzten Zeilen ... - Einfach ein wunderbares Buch!

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„Die Liebe als das Wesentliche”

19.11.2007

Rezension von Robert Oberlerchner aus Döbriach

Erst jetzt habe ich vom Freitod des Ehepaares Gorz erfahren. Umso prägender und faszinierender läßt sich diese Liebesgeschichte erfahren. In allen Teilen, Seiten, Zeilen- ja in jedem einzelnen Wort läßt sich die Reduktion des Werkes spüren - auf die Liebe als das Wesentliche. Und doch ist jedes einzelne Wort nur ein Kompromiss aus Gedanken und Gefühlen, Träumen und Realität. Der Sinn liegt für André Gorz viel, viel tiefer. Denn so wie sie gemeinsam lebten, so gingen sie auch gemeinsam. Und zurück bleibt ein sprachlos begeisterter, im Angesicht der tiefgründig bemerkenswerten Geschichte, dankbarer Leser

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