Willkommen
(Anmelden)
Wie ich die Deutschen entdeckte. Originalausgabe von Roger Boyes (buch)
Rezension von MissyLissy
Die nähere Beschreibung der Kritikpunkte schenke ich mir, ist Zeitverschwendung . Mein Kurzfazit: Muss man definitiv nicht gelesen haben. Die Kurzbeschreibung verspricht viel mehr als geboten wird.
Der Autor fällt aus meiner Leseliste raus. Immerhin noch einen Stern, da ich auch schon noch schlechtere Bücher gelesen habe.
Rezension von Corinna aus der Nähe von Bremen Top-100 Rezensent
So, fertig... und insgesamt gesehen bin ich mit dem Buch auch ganz zufrieden gewesen. Es gab einige Schmunzler, aber halt auch einige Tiefen zu überbrücken.
Für mich hat dieses Buch trotzdem nicht wiedergegeben, was die Inhaltsangabe versprochen hat. Denn ehrlich gesagt dachte ich, es gäbe mehr zu lachen bzw. man würde sich in den deutschen Eigenarten wiedererkennen. Beides traf für mich nicht wirklich zu.
Trotzdem fühlte ich mich beim Lesen nicht gelangweilt und würde dieses Werk im Mittelfeld anordnen.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Hamburg
Eigentlich interessant wie unsere britischen Nachbarn uns im Alltag so erleben und dann auch noch Berichterstattung aus Berlin - so dachte ich.
Leider vermißt man doch sehr den fein-bissigen britischem Humor. Ich würde Herrn Boyes sogar als recht humorlos beschreiben. Zumal es doch mehr um seine persönliche Leidensgeschichte geht als eine Mentalitätsbetrachtung.
Probleme mit dem Vater und seine Kriegserinnerungen, die eigenen Steuer -und Geldprobleme, Umzug, Speeddating, fehlende Kochkenntnisse,...
Es gibt sicherlich den ein oder anderen Schmuntzler, aber wirklich wiedergefunden habe ich mich in diesem Aufsatz nicht. Noch denke ich, sollte jeder Journalist Bücher zur Unterhaltung schreiben.
1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein
Diese Artikel haben mir auch gefallen: "Miss America" Gayle Tufts
von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin
Ich finde seinen Roman wirklich amüsant, selten so gelacht
Rezension von Markus Hengsberg aus Bonn
Ich bin auf diesen Buchtitel über eine Werbung beim Ullstein-Verlag aufmerksam geworden. Keine schlechte Idee, wirklich. Clever, sozusagen!
Beim Spiegel gabs Leseproben und dann fand ich diese Seite und jetzt wirds spannend: Eine gewisse Frau Fuchs lebt als Auslands-Korrespondentin des Stern in London. Auf den Seiten des Stern unterhält sie ein ständiges Forum mit dem Namen "unter Briten". Da der Buchtitel dort in einem anderen Zusammenhang erwähnt wurde musste ich ihr einfach schreiben - ja folgenden Vorschlag machen:
"Kennen Sie das Buch eines gewissen Herrn Boyes, Korrespondent der London-Times, in Berlin?
- Ich habs auch nicht gelesen, geschweige denn gekauft, mir haben bereits die im Netz verfügbaren Leseproben gereicht. Trotzdem waren wohl zahlreiche Neugierige hier bereit, dafür 10 auszugeben.
Gerade Sie als in England lebende Korrespondentin für eines der größten deutschen Magazine haben die wunderbare Chance, mit einem ähnlichen Buch - über Briten - schnell und vor allem sehr einfach, reich zu werden. Überlegen Sie mal. Das Rezept ist ganz einfach. Machen Sie es wie Boyes: Mischen Sie ein paar Komplimente mit den bekanntesten "wunden" Punkten. Scheuen Sie dabei nicht vor Unterstellungen zurück! Gerade diese haben das größte Potential, Emotionen zu wecken. Besonders dann, wenn Sie von einer Fremden und dazu noch von einer Deutschen geäußert werden(wie wir bereits aus den paar (britischen) Blogs in Ihrem Forum haben herauslesen können). Themen finden Sie dort zu Hauf: Sie könnten zum Beispiel darüber schreiben, dass Engländer sich durchaus bewusst sind, auf einer nassen,
kalten und für die restlichen Europäer im Grunde uninteressanten Insel zu leben. Dann gibt es natürlich noch die reichen Adeligen und eine riesige, unterbemittelte und unterbelichtete Unterschicht etc...
Bei alledem geben Sie sich immer als ausgewiesene Kennerin und wohlwollende Freundin der Briten aus und betonen ihre "Hilfsbereitschaft". Das kommt an, garantiert. Sie müssten sich nur dazu herablassen, dies zu tun. Daran kann es natürlich noch scheitern. Ich wäre mir auch zu schade.
Viele Grüße, Markus Hengsberg, Bonn
1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Kiel
Sorry (ja, kann Englisch! ;-)), aber man braucht keinen Nachhilfeuntericht in Sachen Deutschsein von einem englischen Korrespondeten. Kompetenzüberschreitung! Er soll über dieses Land berichten und nicht sich als überheblich-pseudowitzigen Oberlehrer aufspielen, tut auch kein deutscher Reporter in England. Die Besatzungszeit ist vorbei, Mr. Boyes.
0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Rezension von Stefanie Klever
"My dear Krauts" , der Titel verspricht viel. Roger Boyes beschäftigt sich in alt-ehrwürdiger Tradition mit all jenen Klischees ,die sich im Laufe eines langen Lebens ausgespägt haben, und die Deutsch-Britische Völkerverständigung nur noch mehr "fördern". Frei nach dem Motto: "Don´t mention the war" ist es dem Autor gelungen mit viel Charme und Ehrlichkeit, einen Roman zu verfassen, der sein Geld wert ist. Wenn Sie schwarzen Humor mögen, und Spaß an Großbritanien haben, ist dieses Buch genau das Richtige für sie.
1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Versandfertig in 1-2 Werktagen
© buch.ch – Online My dear Krauts von Roger Boyes bestellen