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Thriller. Ausgezeichnet mit dem Schwedischen Krimipreis 2011 von Arne Dahl (buch)
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Nur 4 Sterne bekommt der Krimi von mir, weil ich finde, daß der Einstieg in den Krimi aufgrund der vielen verschiedenen Handlungsstränge doch etwas schwer fällt. Außerdem hat bei mir die Bezeichnung "operative Einheit Europol" kein Entzücken, Erschrecken, Erstaunen oder so ausgelöst. Irgendwie fühlt sich die Bezeichnung doch sehr eurokratisch an. Doch..., ... wer dran bleibt und verfolgt, wie sich die bunt zusammengewürfelte "operative Gruppe" zusammenfindet und zusammenschweißt, hat letztendlich einen vielschichtigen Krimi vor sich, der aktuelle politische und kriminelle Machenschaften aufgreift und verbindet. Und ich bin mir ganz sicher, daß es da Fortsetzungen geben wird, die dann vielleicht, den einen oder anderen Lebensweg weiterverfolgen. Für Leser von eher politischen Wirtschaftskrimis.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent
Dieser Satz,so gegen Ende des Buches fasst alles zusammen.Denn die Geschichte hat so irrsinnig viele Komponenten.Chinesische,italienische Mafia;Umweltverschmutzung,Produktpiraterie,Geldtransfer,Weltwirtschaftskrise,Kinderhandel.Dahl hat alles zusammengefasst und eine spannende Story rund um das neue Ermittlerteam gebastelt.Zuerst hab ich gedacht,ich verliere ein wenig den Überblick.Aber dann wurde ich beim Lesen regelrecht mitgezogen.Das Schlimmste aber an diesem Buch,ist,daß es in unserer Welt absolut so passieren kann oder vielleicht auch schon passiert.Echt gruselig!!!!
von einer Kundin oder einem Kunden
Nach den Romanen der A-Gruppe erwartet den Leser bei "GIER" nicht etwa ein neues Ermittlerteam, vielmehr wird die bekannte A-Gruppe quasi auf europäische Ebene erweitert. In diesem Roman werden viele Einzelfälle miteinander verstrickt, die auf gängigen Vorurteilen der jeweiligen Länder basieren und letztlich doch alle zusammenhängen - das wirkt nicht wirklich realistisch wie sonst. Trotzdem ist der Roman wieder sehr spannend und ich freue mich auf eine Fortsetzung!
Rezension von Michael Weckener aus Leipzig
gegen die Gier der Finanzindustrie, die Mafia und ihre industriellen Erfüllungsgehilfen. Vor dieser Aufgabe steht die gerade erst gegründete OPCOP-Gruppe von Europol.
Arne Dahl webt einen höchst komplexen Plot und lässt dabei wohl kein Klischee aus. Die erfahrene Analystin einer großen amerikanischen Investmentbank hat von einem perfiden Plan eines skrupellosen Hedgefondsmanagers Kenntnis bekommen. Nun hofft Sie den Präsidenten der Vereinigten Staaten auf dem Weg zum G 20 Gipfel kurz vor der ofizellen Begrüßung "abzufangen" um ihn über die Pläne des bösen Menschen ins Bild zu setzen. Ob ihr das wohl gelingen wird? Schließlich mutiert eine New Yorker Luxushausfrau aus der Upper East Side zur messerbewehrten Rächerin.
Häufig wird die Geschichte nur durch höchst unwahrscheinliche Ereignisse zusammen gehalten.
In seitenlangen Einlassungen werden holländische Speisekarten oder der Lebenslauf einer britischen Vogelkundlerin ausgebreitet. Das hat keinen Nutzwert für die Handlung, füllt aber Seiten. Die Sprache ist hölzern, die Übersetzung schlecht. Zwei Sterne gibt es für die Idee, die eine bessere Umsetzung verdient hätte.
von einer Kundin oder einem Kunden
Die "OP-COP"-Gruppe ist eine neue, geheime Abteilung bei "Europol" in Den Haag. Sie setzt sich aus besonders erfahrenen Ermittlern zusammen und operiert weltweit. Darunter ist auch Paul Hjelm, der schon in Stockholm Mitglied einer Sonderermittlereinheit war. Hier geht es nun um "das ganz große Rad" - Wirtschaftsverbrechen und ihre Drahtzieher, die gerne mit einer "weißen Weste" daher kommen und nie von der Justiz belangt werden können, da ihnen nichts nachzuweisen ist.
In diesem Buch geht es um die sizilianische Umwelt - und Drogenmafia, gewissenlose Banker und korrupte Staatsbeamte die gerne ettliche Milliarden Euro einstreichen möchten und dabei Lettland ruinieren würden. Eine vielschichtige Geschichte bei der man Dank Paul Hjelm nicht den Überblick verliert und man als Leser letzten Endes begreift wie das ganz große Verbrechen heutzutage funktioniert. Spannende Lektüre bei der man sich auf die weiteren Folgen freuen kann.
von einer Kundin oder einem Kunden
Schreibstil und Thema des Romans sind beide unglaublich spannend. Diesmal muss Paul Hjelm mit seinem neuen Team gleich in mehreren Staaten der Welt ermitteln. Es geht um illegale Müllverklappung, die italienische Mafia und korrupte Bankgeschäfte. Es ist sehr spannend, den ermittelnden Beamten bei den gefährlichen, manchmal auch grausamen Ermittlungen zu folgen und mitzurätseln, wie die Verbrechen zusammenhängen könnten. Alles in allem ein Buch für alle, die gut aufgebaute Thriller mögen und natürlich für alle Arne Dahl Fans ein Muss!
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Das A-Team ist Vergangenheit. Es lebe Europol. Neun großartige Kriminalromane hat Dahl vorgelegt, nun ist es Zeit, auch der Globalisierung des Verbrechens Rechnung zu tragen.Und so entsteht Europol, eine Truppe von Spezialisten aus den verschiedensten europäischen Ländern, die grenzüberschreitend ermitteln sollen. Fight fire with fire.
" 'Ich fürchte, so sieht die Kriminalität in der heutigen Zeit aus', erklärte Paul Hjelm. 'Die Entscheidungsträger lassen sich niemals blicken. Wir kämpfen gegen die Gespenster und Schattengestalten. Gegen so etwas Diffuses wie das Erscheinungsbild eines gesamten Zeitalters.' "
Wirtschaftskriminalität, Korruption, organisiertes Verbrechen, weltumspannend. Nationale Bausteine in einem internationalen Mosaik. Arne Dahl entwickelt gewohnt behutsam ein Setting, um dann wie ein Formel 1 Rennwagen spannungsmäßig um die Ecken zu fegen (Wir heben uns die dubiosen Machenschaften eines Herrn Ecclestone für den nächsten Fall auf, nicht wahr, Herr Dahl? Erinnern wir uns doch an die Pornovideos in Naziuniform eines hohen Funktionärs des F1 Zirkus'...)
Eigentlich sind sie doch fast alle wieder dabei: Hjelm, Chavez, Söderstedt, Holm und Svenhagen. Dazu neue interessante Charaktere. Ein neues Aufgabengebiet, in dem letztlich mit klassischen Mitteln aber modernster Technik gearbeitet wird. Ein bisschen 'Mission Impossible' auf europäisch... Fast genauso rasant, weniger Stunts (hier wird noch persönlich gestorben) aber umsomehr Tiefgang.
Arne Dahl führt wie immer gekonnt vor, wie die Menschheit dem Verbrechen hinterherhinkt und es doch Sinn macht, den Igel gegen den Hasen antreten zu lassen. Ein ganz klassischer Kriminalroman im modernen Gewand mit leider nicht mehr utopischem Inhalt. Große Kunst, Herr Dahl! Vielleicht Freiexemplare an alle wichtigen Banker und Börsianer dieser Welt? Ich befürchte letztlich, es hülfe nichts. Wir müssen uns schon selbst aufraffen und agieren. Dahls Figuren vermitteln die Hoffnung, dass wir diese Kraft in uns tragen.
"Die Macht der Gewohnheit, dachte sie. Wie stark sie doch ist. Unser gesamter Organismus strebt nach Regelmäßigkeit, Gewohnheit, Wiedererkennung. Während unsere Seele, solange sie am Leben ist, letztlich nach dem Gegenteil strebt."
von einer Kundin oder einem Kunden
...ich mochte die Bücher um die A-Gruppe herum lieber. Zweifellos gelingt es Arne Dahl, Spannung aufzubauen und darüber hinaus ein hochbrisantes Thema aufzugreifen, das in unserer Welt einen immer größeren Raum einnimmt. Dafür auch 5 Sterne. Was für mich ein wenig auf der Strecke bleibt, ist das Zusammenspiel der Figuren. Zwar sind einige der alten A-Gruppe in der neuen Organisation auch dabei, doch die Durchmischung mit zahlreichen neuen Charakteren lässt für mich das Gefühl des im Geschehen stehens und der Vertrautheit mit den Figuren bei diesem Roman nicht aufkommen. Vielleicht ändert sich das aber mit den kommenden Büchern noch.
Auch finde ich schade, dass man nichts bzw nur sehr wenig erfährt über die Zeit zwischen dem letzten Roman der A-Gruppe und dem Start der neuen Reihe um die Operative Einheit Europol. Da bleiben für mich schon manche Fragen, auf die ich hier aber nicht eingehen möchte, um nichts vorwegzunehmen.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Der erste Fall für die Operative Einheit von Europol, die es offiziell noch gar nicht gibt, ist ziemlich kompliziert. Was haben die italienische Mafia, ein schwedischer Möbelhersteller, eine amerikanische Bank und illegale Giftmüllentsorgungen mit einander zu tun? Und wie lässt sich erklären, dass bei einer weiblichen Leiche eine verschlüsselte Nachricht für die eigentlich noch geheime Einheit gefunden wird? Nur durch die Zusammenarbeit aller Mitglieder der Gruppe in ganz Europa kann der Fall letztendlich gelöst werden. Und natürlich dreht sich alles um Geld: Wer Geld hat, regiert die Welt.
Dieser Thriller von Arne Dahl befasst sich mit einem höchst aktuellen Thema. Ich fürchte, dass er mit seiner Erzählung der Realität sehr nahe kommt. Leider erfahren wir jeden Tag, welche Folgen die Gier nach Geld und Macht hat. Kriminalität, vor allem die Wirtschaftskriminalität, wird immer internationaler. Dadurch wird es notwendig sein, dass in Zukunft auch Ermittler verschiedener Länder enger zusammen arbeiten müssen.
Vor allem aber erzählt Arne Dahl mit Gier eine wahnsinnig spannende Geschichte. Sehr raffiniert, vielschichtig, eine Herausforderung für den Leser!
von einer Kundin oder einem Kunden
Habe diese Buch gelesen und konnte es nicht mehr weglegen. Das fesselt einen echt Spannung bis zur letzten Minute. Ich hoffe dieser Autor schreibt noch mehr solche Bücher.
Rezension von Silke Schröder aus Hannover (silke.schroeder@hallo-buch.de) Top-100 Rezensent
Gier ist der erste Krimi, nachdem der schwedische Autor Arne Dahl sein Stockholmer Sonderermitlungsteam, die A-Gruppe, aufgelöst hat. Doch keine Angst, ein Teil der sympathischen Truppe findet sich wieder zusammen, als eine neue europäische Sondereinheit ins Leben gerufen wird. Wie in seinen früheren Krimis baut Arne Dahl auch in "Gier" seine Geschichte sehr behutsam auf. Er lässt er sich viel Zeit, um seine neuen und auch die bereits vertrauten Figuren vorzustellen, um dann umso explosiver Fahrt aufzunehmen. Dabei entführt er uns in eine ebenso spannende wie komplexe Story, in der es um global agierende Verbrecher und um sehr persönliche Anliegen geht. Gier ist ein exzellent durchstrukturierter und ungemein spannender Thriller um Organisationen, die auf beiden Seiten im Geheimen agieren und für die Öffentlichkeit nur schwer zu fassen sind. Der Autor beschreibt, wie sich sein Team beherzt über nationale Befindlichkeiten hinwegsetzt, um Länderübergreifend an einem Strang ziehen zu können - in einer Zeit, so seine Botschaft, in der von der Wirtschaft bis zum Verbrechen alles globaler wird, müssen auch die Menschen in Europa lernen, enger zusammenzuarbeiten. Arne Dahl legt mit "Gier" einen ausgezeichneten und anspruchsvollen Thriller vor, der mit einigen überraschenden Wendungen aufwartet und jede Menge Lust auf mehr macht.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Neumünster
Zum Inhalt will ich gar nicht viel sagen, denn Arne Dahl ist wie immer genial! Was mich nur wahnsinnig stört und enttäuscht hat ist die Tatsache, dass es sich bei der Ausgabe, obwohl überall als gebundenes Buch angegeben, um ein Klappenbroschur handelt, also die etwas größere Ausgabe eines Taschenbuchs mit Klebebindung! Dies ist kein "gebundenes Buch" wie man es vermuten dürfte, und somit für mich eine Irreführung durch den Verlag piper, der zuvor immer als Erstausgabe die gebundene Fassung mit SU veröffentlicht hat!
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von einer Kundin oder einem Kunden
Aus dem Stockholmer A-Team wird OPCOP eine geheime erupäische Ermittlereinheit bei Europol.
Man wartet dort auf den ersten Fall und begenet alten Bekannten : Paul Hjelm, Arto Söderstedt und Jorge Chavez sowie Kollegen aus ganz Europa, die unterschiedlichste Schwerpunkte und Kenntnisse zur Verfügung stellen. Zu Beginn
wird in London in einer weiblichen Leiche eine verschlüsselte Botschaft bei der Obduktion sichergestellt. Die Tote arbeitete in der New Yorker Finanzbranche, ein erster Hinweis? Der Anfang eines Falles von wahrlich internationalem Charakter, der skrupellose Wirtschaftskriminalität zum Thema hat. Lesen Sie am besten selber, denn Arne Dahl ist einfach der Beste (Krimiautor für mich).
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