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Der alte König in seinem Exil

Der alte König in seinem Exil

von Arno Geiger (buch)

Arno Geiger hat ein tief berhrendes Buch ber seinen Vater geschrieben, der trotz seiner Alzheimerkrankheit mit Vitalitt, Witz und Klugheit beeindruckt. Die Krankheit lst langsam seine Erinnerung und seine Orientierung in der Gegenwart auf, lsst sein Leben abhandenkommen. ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-446-23634-1
  • EAN:9783446236349
  • Erscheinungstermin:07.02.2011
  • Verlag:Hanser
  • Einband:gebunden
  • Kundenbewertung:
    (Durchschnitt aus 77 Rezensionen )
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  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:2. Auflage
  • Seiten:188
  • Gewicht:327 g
  • Länge:210 mm
  • Breite:135 mm
  • Höhe:23 mm

Kurzbeschreibung:

Arno Geiger hat ein tief berhrendes Buch ber seinen Vater geschrieben, der trotz seiner Alzheimerkrankheit mit Vitalitt, Witz und Klugheit beeindruckt. Die Krankheit lst langsam seine Erinnerung und seine Orientierung in der Gegenwart auf, lsst sein Leben abhandenkommen. Arno Geiger erzhlt, wie er nochmals Freundschaft mit seinem Vater schliet und ihn viele Jahre begleitet. In nur scheinbar sinnlosen und oft so wunderbar poetischen Stzen entdeckt er, dass es auch im Alter in der Person des Vaters noch alles gibt: Charme, Witz, Selbstbewusstsein und Wrde. Arno Geigers Buch ist lebendig, oft komisch. In seiner tief berhrenden Geschichte erzhlt er von einem Leben, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden.

Pressestimmen:

"Ein taktvolles, filigranes und fabelhaft einfaches Buch, ein Monument für einen Lebenden. ... 'Der alte König in seinem Exil' ist nicht nur ein berührendes Buch, es ist auch eine glänzende Zwischenbilanz des Autors und manches mehr - Familiengeschichte, Kindheitserinnerung und Autobiografie, Dorfchronik und Weltbetrachtung." (Franz Haas, Neue Zürcher Zeitung, 09.02.11)

"'Der alte König in seinem Exil' ist nicht nur ein berührendes 'document humain', sondern auch ein Kunstwerk. Denn es ist eine Kunst, das Persönliche nicht als Privatsache zu behandeln, sondern exemplarisch zu gestalten. ... Vor allem ist dieses Buch eine Liebesgeschichte. Sie beschreibt eine Nähe, die aus der Bereitschaft hervorrührt, sich ganz auf die Welt des Vaters einzulassen." (Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 08.02.11)

"Arno Geiger hat ein sehr schönes, ganz und gar unsentimentales Buch über die Demenzerkrankung seines Vaters geschrieben. ... "Der alte König in seinem Exil" ist ein grandios gelungenes Buch." (Denis Scheck, ARD druckfrisch, 27.02.11)

Aus der buch.ch-Redaktion:

Interview mit dem Autor Arno Geiger

Welche "Bühne" braucht Literatur, um zu begeistern?

Literatur ist Bühne. Das Buch ist die Kulisse, in dem die Leser beim Lesen leben.


Welche Rolle spielt für Sie die Inszenierung Ihrer Bücher vor Publikum?

Ich bemühe mich, mit derselben Selbstverständlichkeit zu lesen mit der ich rede. Man kann natürlich auch dieses Bemühen Inszenierung nennen.


Welche Bedeutung hat die Interaktion mit dem Leser?

Ich spüre beim Lesen, auf welcher Ebene das Publikum mitgeht. Im besten Fall baut sich eine Spannung auf, die ein Geben und Nehmen ist.


Haben Sie den Leser beim Schreiben im Hinterkopf?

Ja, eine Art von idealem Leser.


Was macht für Sie den "idealen Leser" aus?

Er ist unvoreingenommen, aufmerksam, hat viel Zeit, ist ungestört und will am Ende der Lektüre ein Stückchen weit ein anderer Mensch sein. Warum sonst sollte man ein Buch lesen?


Wie können Bücher in einer multimedialen Welt noch für Furore sorgen?

Indem sie sich als das erweisen, was sie im besten Fall sind: beste Freunde des Individuums.


Wie können Kultur und Kommerz zum Traumpaar werden?

Es gibt keine Traumpaare. Jeder steht für sich. Manchmal finden sich zwei, die passen zusammen, für einen Moment oder für länger. Einer respektiert den anderen. Der Stärkere nimmt Rücksicht auf den Schwächeren. Der Stärkere sieht das nicht immer so.


Welchen Stellenwert wird das gedruckte Buch in 10 Jahren haben?

Ich habe in diesem Zusammenhang keinerlei Weltuntergangsvisionen.
Arno Geiger:
Arno Geiger, geboren 1968 in Bregenz, lebt in Wien und Wolfurt/Vorarlberg. Studium der Germanistik, vergleichenden Literaturwissenschaft und Alten Geschichte. Seit 1986 Videotechniker bei den Bregenzer Festspielen. Ab 1993 freiberuflicher Schriftsteller.
1996 und 2004 Teilnahme am Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. 1997 Publikation des Romanerstlings ›Kleine Schule des Karussellfahrens‹. 1998 wurde ihm der New Yorker Abraham Woursell Award verliehen. 2005 erhält er den ersten Deutschen Buchpreis für seinen Roman ›Es geht uns gut‹. Arno Geiger lebt in Wolfurt und Wien.
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77 Rezensionen

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„Eine wunderbare Liebeserklärung an einen Vater!”

31.03.2013

von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent


Wenn jemand in der Familie an Alzheimer erkrankt wird es meist verdrängt oder gar schön geredet.
Arno Geiger geht offensiv mit der Tatsache um, dass sein Vater einen Teil seines Gedächtnisses verliert. Mit viel Liebe und Würde wird der Lebensabschnitt beschrieben, der so schmerzhaft für die Angehören verläuft. Ein Appell an die Angehörigen Zeit mit den Betroffenen zu verbringen, zuzuhören und dankbar zu sein- für die Zeit die sie miteinander hatten aber auch für die Zeit die noch verbleibt.
Arno Geiger lernt seinen Vater auf eine völlig neue Weise kennen und schätzen. Es ist tiefgründig und ins Herz gehend. Ein Leitfaden für den Umgang mit den Menschen, denen wir viel verdanken und die immer in unsere Erinnerung leben.
Ein unglaubliches Buch, das so aufwühlend, detailgenau und doch so weich und aufopfernd berührt.

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„Ein König in seinem Exil”

31.05.2012

Rezension von Ivana Maric aus Innsbruck

Es geht um eine Geschichte, von einem Vater, um seine Familie und dem Umgang mit einer Krankheit, der Demenz. Wenn man von einem Tag auf den anderen sein eigenes Kind nicht mehr erkennt, welche Gefühle kann so etwas auslösen? Dieses Buch ist sehr hilfreich, und empfehlenswert zu lesen, falls man selber in so einer Situation ist, und sich nicht zu helfen weiß bei manchen Situationen mit dem Erkrankten... sollte man immer wieder wiederholen, wer man ist, und dann fängt wieder alles von vorne an, oder sollte man sie einfach in ihrem "Exil" lassen...

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„Pflichtlektüre für Auszubildende in Pflegeberufen”

29.12.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Linz

Besonders für Menschen in Pflegeberufen stellt dieses Buch für mich eine Pflichtlektüre dar. Arno Geiger beschreibt in wunderbar empathischer Form den Umgang mit seinem an Alzheimer erkrankten Vater, die Ablehnung der Krankheit zu Beginn, bis zur Akzeptanz und dem Leben mit den Folgen dieser Erkrankung. Er versucht die Gedankenwelt seines Vaters zu ergründen und vielleicht sogar Verständnis dafür aufzubringen. Auf diese Weise scheint er ihm näher zu kommen als in all den vergangenen Jahren, in denen sein Vater noch gesund war. Durch die Wertschätzung, die er ihm entgegen bringt, verliert die Krankheit an Macht. Was am Ende zählt, ist sein Vater als Mensch und liebenswerte Persönlichkeit! Menschen in Pflegeberufen könnte diese Art der Einstellung eine große Hilfestellung bieten!

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„Der alte König in seinem Exil”

02.12.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Arno Geigers neues Buch ist etwas ganz Besonderes. Ergreifend und einfühlsam erzählt er über die Erkrankung seines Vaters an Alzheimer und seinem Umgang mit der Krankheit. Anfänglich reagiert die Familie mit Unverständnis auf die veränderten Verhaltensweisen des Vaters. Die Alzheimer Krankheit und andere Formen der Demenz halten oft schleichend ihren Einzug in betroffene Familien. Das Besondere dieses Buche ist, dass es sich um eine authentische Vater-Sohn-Geschichte handelt-mit hohen moralischen Aspekten. Geiger verschweigt aber auch nicht die schmerzhaften Momente, in denen der Vater verwirrt reagiert oder Familienmitglieder verwechselt. Er lernt das Leben seines Vaters mit anderen Augen zu sehen. So entstehen bei aller Tragik komische Dialoge, sowie wertvolle Gedankenansätze für ihn selbst. So sagt Arno Geiger: "Die objektive Wahrheit kam oft unter die Räder, es kümmerte mich nicht, denn sie war wertlos".
Ich empfehle jedem dieses großartige Buch, auch denen, die noch nichts mit dieser Krankheit zu tun haben. Es überzeugt durch seine hohe literarische Qualität und seine tiefe Menschlichkeit.

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„Lesenswert für Jedermann”

11.11.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Traurig, Humorvoll, ein wunderbares Buch wie man das schwierige Thema Alzheimer bewältigen kann und die Brücke in einer schwierigen Zeit zwischen jung und alt leichter beschreiten kann, eine Hommage an einen geliebten Vater, einen Dank an Arno Geiger

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„Der alte König ”

02.10.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Arno Geiger hat es mal wieder geschafft, ein wertvolles Buch auf den Markt zu bringen. Er beschreibt darin die Beziehung zu seinem alzheimerkranken Vater. Ein großes Lob an ihn für alles was er für seinen Vater getan hat. Das Buch hat mich berührt und ich kann es nur weiter empfehlen, weil es sich auf jeden Fall lohnt es zu lesen.
Ein Satz, der mir besonders imponiert hat, waren die Worte des Vaters: Ich bin ein harmloser Vertreter auf Gottes Erden, einer, der keine großen Hüpfer macht und alles leben lässt.

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„wirklich lesenswert”

28.09.2011

Rezension von Fl. Kluge aus Wolfenbüttel

Respekt für den Autor Arno Geiger, wie er die schwere Erkrankung seines Vaters in diesem Buch verarbeitet und lernt, mit ihr umzugehen. Seine Erfahrungen hat er aufgeschrieben und gibt sie nun an die Leser weiter. Sensibel und mit einigen Lernprozessen nähert er sich seinem Vater an. Er hat recht, wenn A.G. schreibt, dass nicht der Vater über eine Brücke gehen muß, sondern er zu seinem Vater über die Brücke gehen muß! Diagnose: ALZHEIMER! Zuerst ein Schock, ab und zu unverständniß mit dem Verhalten des Vaters, dann verstehen und akzeptieren. Ausgezeichnet die Idee, sie noch zu Lebzeiten des Vaters August Geiger, zu schreiben. Rührend, aber nicht immer konfliktfrei, aber sehr oft mit einem Anzeichen von Humor und Witz, beschreibt er den Alltag. Ein lesenswertes Buch!

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„Eine berührende Lektüre”

21.09.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Bergisch Gladbach

Wie kann das Zusammenleben mit von Demenz betroffenen Menschen gelingen? Geiger versteht es irgendwann in dieser Geschichte, dass er an der Krankheit nichts ändern kann, dass die Hilfe zur Anpassung an die Krankheitsfolgen wichtiger ist als Versuche, die verlorenen Fähigkeiten wiederherzustellen. Auch lernt Geiger bei der Kommunikation mit seinem Vater, dass korrigierende Hinweise seinem Vater nicht weiter bringen. Menschen mit Demenz verdienen keine Kritik, denn sie tun was sie können. Besser schaffen sie es nicht, auch wenn es für uns nicht real erscheint. Geiger beginnt seinen Vater von neuem kennenzulernen und versucht durch die Augen seines Vater zu sehen und zu verstehen. So wie Geiger es sehr schön und treffend formuliert:" Da mein Vater nicht mehr über die Brücke in meine Welt gelangen kann, muss ich hinüber zu ihm". Eine wertvolle Lektüre, einfach und verständlich geschrieben.

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„Wenn das Vergessen beginnt”

02.09.2011

Rezension von Karin Stolze aus Bernburg (Saale)

Arno Geiger beschreibt in seinem Roman den Umgang mit einer Krankheit, über die keiner spricht- Demenz.
Er findet Worte für kaum greifbare Empfindungen und Zustände, die nicht nur er, sein Vater sondern auch seine ganze Familie und das Umfeld erleben. Er geht sensibel, aber ehrlich mit dieser Thematik um und gibt tiefe Einblicke in seine Familie.

Dieses Buch ist eine Hommage an seinen Vater und eine absolute Empfehlung für alle, die sich mit diesem Thema befassen, mehr erfahren möchten oder selbst Erfahrungen damit haben.

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„Ein Buch das man gelesen haben muss...”

26.08.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Mainz

Auch ich kam irgendwie an diesem Bestseller nicht vorbei, viele Male hatte ich ihn in der Buchhandlung in der Hand, ich hatte jedoch so meine Ängste, schafft es der Autor sachlich und doch persönlich der "Sache" gerecht zu werden!
Das Thema ist doch so verdammt schwierig, traurig, aufwühlend...
Letztendlich habe ich es gekauft und gelesen und das innerhlab von 24 Stunden und ich bereue es nicht..
Die Schilderungen sind manchmal schockierend und sehr aufwühlend, aber trotzdem wird hier die Geschichte des Vaters sehr gut erzählt mit interessanten Hintergrundinformationen, Ereignissen aus der Vergangenheit und Arno Geiger erzählt auch von der schwierigen Situation für alle Familienmitglieder.

Wichtig fand ich vor allem die klare Aussage, dass das Leben immer lebenswert ist und dass dies vor allem keine Außenstehenden beurteilen können!

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„einfühlsam und gut verständlich”

22.08.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Arno Geiger hat in diesem Buch sehr einfühlsam und gut verständlich geschrieben.
Wir haben dieses Buch mehrere Male an jüngere Menschen verschenkt um ihnen zu helfen,ihre alten Eltern, alte Familienmit- glieder, sowie Menschen in ihrem Umfeld zu verstehen, warum sie "plötzlich so anders sind". Ich empfehele es immer wieder.

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„Möge Geiger noch viel, ganz viel schreiben!”

19.08.2011

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent

Einer der Kritiker des Buches, hat es "die wertvollste Lektüre dieses Frühjahres" genannt. Dem ist an und für sich nichts hinzu zu fügen. Es wäre höchstens noch hin zu trimmen auf "wertvollste Lektüre" des Jahres. Wie Geiger mit dem Thema Demenz, anhand der Person des eigenen Vaters heran geht, ist eine mehr als wertvolle Unterstützung für all die Betroffenen, welche tagtäglich im Umgang mit dementen Angehörigen beschäftigt sind. Es gibt Trost, es gibt auch Hoffnung, es gibt uns die Möglichkeit einem Tabu der Gesellschaft mit offenen Augen zu begegnen. Einer jener raren Glücksfälle, welche alle zwei bis drei Jahrzehnte den Buchmarkt bereichern.

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„Über die Wertigkeit des Lebens”

02.08.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Autobiographische Erzählung Geigers über die Demenzerkrankung seines Vaters, das Voranschreiten dieser und den Umgang der Familie, des Betroffenen und Geigers.
Einfühlsame Hommage an die Wertschätzung des Lebens -- abseits des Werte- und Leistungskatalogs der heutigen Zeit!

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„Der alte König bleibt ein König!”

25.07.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Berührend und mutig seine Offenheit.
Liebevoll seine Sprache.
Traurig bis heiter sein Gemüt.
Würdevoll sein menschliches Bestreben im Umgang und Zusammenleben mit dem an Alzheimer erkrankten Vater.
Ein sehr persönliches Buch, das ich den Menschen ans Herz legen möchte!

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„Der alte König”

18.07.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Hamburg

habe mir mehr davon versprochen, habe schon andere Bücher über Demenzerkrankte bzw. Erzählungen von Angehörigen gelesen, da ich selbst persönlich mich mit dem Thema befassen muss, aber die anderen haben mir weitaus mehr geholfen. Ich weiß es ist schwer, mit dieser Krankheit umzugehen und darüber zu schreiben, mit Sicherheit noch mehr, aber ich finde das Buch befasst sich zu wenig mit dem Verlauf der Krankheit. Schade.

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„Wunderbares Buch”

17.07.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Arno Geiger versteht es, sich auf sehr positive Art und Weise mit dieser fürchterlichen Krankheit auseinanderzusetzen. Dieses Buch macht sicherlich vielen betroffenen Familien Mut.

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„Ein wunderschönes Buch, das man immer wieder lesen will.”

03.07.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Arno Geiger schreibt ein berührendes, tief bewegendes und einfach wunderschönes Buch über die Demenz- bzw. Alzheimererkrankung seines Vaters. Ein würdevolles Buch über die Annäherung an die Krankheit und die späte, wiedergefundene Freundschaft zum Vater. Es ist aber nicht nur ein Roman über Alzheimer, sondern ein Roman über das Alter und Familie. Dabei nähert er sich mit viel Verständnis an die neue Wahrnehmung des Vaters an und kommt immer wieder zum Schluss, dass das Leben lebenswert ist. Auf Grund der poetischen und wunderschönen Sprache ist Geigers Buch trotz des ernsten Themas ein wunderschönes Buch, das man immer wieder lesen will.

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„Sehr persönlich und sehr eindringlich – Chapeau!”

29.06.2011

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent

Vielen von Ihnen ist der Österreicher Arno Geiger wahrscheinlich durch „Es geht uns gut“ oder „Alles über Sally“ bekannt. An diese beiden Bücher habe ich mich noch nicht gewagt, aber sein aktuelles Buch „Der alte König in seinem Exil“ hat mich durch das Thema nun doch sehr neugierig gemacht. Wie behandelt man so ein schwieriges Thema sensibel und spricht dann auch noch eine so große Leserzahl an, dass das Buch schon seit geraumer Zeit weit oben in der Spiegel-Bestsellerliste ist?

Arno Geiger beschreibt in diesem Buch, wie sein Vater sich immer mehr aus der Wirklichkeit verabschiedet und in der Alzheimer Krankheit verschwindet. Wie geht man damit als Familie um? Am Anfang war es dem Autor und seinen Geschwistern gar nicht klar, dass der Vater krank ist. Sie haben ihn sogar häufig verbal angegriffen und gesagt, er solle sich doch endlich zusammenreißen Doch irgendwann dämmerte es ihnen, dass der Vater entweder dement wird oder an der Alzheimer Krankheit erkrankt ist. Er beschreibt, wie die Familie mit der Situation umgegangen ist und wie unterschiedlich die einzelnen Familienmitglieder damit klargekommen sind. Er stellt sogar die sehr interessante These auf, dass diese Krankheit sogar eine Chance für das Familienverhältnis sein kann. Eingeflochten in diese Krankengeschichte sind Erinnerungen an die Kindheit und Jugend des Vaters als auch eigene Erinnerungen an das Familienleben.

Ich finde es sehr mutig, dass der Autor uns so an seiner Familiengeschichte teilhaben lässt. Es ist ein sehr persönliches Buch und eigentlich gar kein Roman, aber man kann es sehr gut als einen solchen lesen. Und trotz der sehr traurigen Ausgangslage kann man sogar immer mal wieder lachen über die absurden Situationen und Unterhaltungen, die der Autor und sein Vater erleben.

Selten hat mich so ein kleines Buch so beeindruckt und nachdenklich gemacht! Und es hat mir auch Mut gemacht, falls ich selber einmal in diese Situation kommen sollte.

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„Das Jetzt zählt”

03.06.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Arno Geiger beschreibt liebevoll die Beziehung zu seinem Vater, die durch dessen Demenz Erkrankung noch inniger wurde.
Die ganze Familie brauchte nach der Diagnose Zeit, um den Verlauf der Krankheit akzeptieren zu können.
Durch Zusammenhalt lernen sie sich gegenseitig zu stützen und den Vater zu begleiten.
Arno Geiger beschreibt viele Momente und Gespräche mit seinem Vater, die ihn selber sehr berührt haben. Geiger begleitet seinen Vater auf einem Weg in dem der Augenblick das wichtigste ist.

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„Ein so schwieriges Thema mit Ironie und Witz zu beschreiben kann bestimmt nicht jeder, aber Arno Geiger hat es toll gemacht!!”

31.05.2011

Rezension von Sarah Strauß aus Bürs

Arno Geiger beschreibt in seinem Buch sein Vater August wie er an Demenz erkrankte! Die Krankheit kam sehr schleichend und doch auf einen Schlag war er auf Hilfe angewiesen. Zu ganz schlimmen Zeiten wußte er nicht einmal was man mit einem Brot überhaupt macht. In jungen Jahren hat August alles im und ums Haus selber gemacht, und plötzlich wußte er nicht einmal das er zu Hause war. Eine schwierige Zeit für die Kinder von ihm die in so gut es ging selber betreuten.
Arno Geiger hat das Buch toll geschrieben und erzählt es auch ein wenig mit Ironie, was das Buch sehr leicht zu lesen macht. Auch für die jüngeren Leser, irgendwann muss sich fast jeder mit dem Thema auseinandersetzen.
Bei mir war es meine Oma die Demenz hatte, darum konnte ich mich auch sehr gut hineinversetzen.

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