Kurzbeschreibung:
"Und niemand soll wagen zu behaupten, ich hätte das alles nicht gesehen,gehört und gespürt. Denn ich habe es am eigenen Leib erlebt." (Anna Politkovskaja)Putins autoritäres Reich fürchtet die Wahrheit, die Anna PolitkovskajasBuch Tschetschenien - Die Wahrheit über den Krieg enthüllt. Dieses Buchberichtet vom Schicksal der Menschen in Tschetschenien, von den Opferndes Krieges. Es ist ein einziges "J'accuse". Anna Politkovskaja klärt aufüber das kaum beschreibbare Leid der tschetschenischen Bevölkerung. Erstdie Geiselnahme in einem Moskauer Musical-Theater machte wieder aufs Neuedie von der Weltöffentlichkeit verdrängte tschetschenische Tragödie sichtbar.In drei Teilen beschreibt dieses Buch den Krieg: Anna Politkovskaja berichtetvon dem Leben der Tschetschenen im Krieg, den Übergriffen auf die Zivilbevölkerung,von einem Alltag, in dem Folter, Hinrichtungen, Plünderungen und Entführungenan der Tagesordnung sind. Anna Politkovskaja analysiert, welche Auswirkungendieser Krieg auf das Leben in Russland selbst hat, wie ein Rassismus gegenalles Nicht-Russische zunimmt. Und schliesslich beschreibt sie die Interessender neuen "Generalsoligarchen", die an der Fortführung dieses Krieges,dem illegalen Handel mit Erdöl und Waffen verdienen. Anna PolitkovskajasPrognosen für Tschetschenien sind düster: Seit Russland sich nach dem 11.September der Antiterror-Koalition angeschlossen hat, schweigt der Restder Welt noch mehr als zuvor. Tschetschenien - Die Wahrheit über den Kriegfügt Bilder von einem Land im Krieg zusammen; ein Mosaik aus den Schicksalender Leidenden und eine akribische Analyse der Akteure und ihrer Motive."Eine ungewöhnlich mutige Frau, die in den letzten Jahren fast als Einzigedie Wahrheit über den Krieg in Tschetschenien berichtet hat." (ZDF / aspekte)
Beschreibung der Redaktion:
Putins autoritäres Reich fürchtet die Wahrheit, die Anna Politkovskajas Buch „Tschetschenien – Die Wahrheit über den Krieg" enthüllt. Dieses Buch berichtet vom Schicksal der Menschen in Tschetschenien, von den Opfern des Krieges. Es ist ein einziges „J’accuse". Anna Politkovskaja klärt auf über das kaum beschreibbare Leid der tschetschenischen Bevölkerung. Erst die Geiselnahme in einem Moskauer Musical-Theater machte wieder aufs Neue die von der Weltöffentlichkeit verdrängte tschetschenische Tragödie sichtbar.
In drei Teilen beschreibt dieses Buch den Krieg: Anna Politkovskaja berichtet von dem Leben der Tschetschenen im Krieg, den Übergriffen auf die Zivilbevölkerung, von einem Alltag, in dem Folter, Hinrichtungen, Plünderungen und Entführungen an der Tagesordnung sind. Anna Politkovskaja analysiert, welche Auswirkungen dieser Krieg auf das Leben in Russland selbst hat, wie ein Rassismus gegen alles Nicht-Russische zunimmt. Und schliesslich beschreibt sie die Interessen der neuen „Generalsoligarchen", die an der Fortführung dieses Krieges, dem illegalen Handel mit Erdöl und Waffen verdienen.
Anna Politkovskajas Prognosen für Tschetschenien sind düster: Seit Russland sich nach dem 11. September der Antiterror-Koalition angeschlossen hat, schweigt der Rest der Welt noch mehr als zuvor. „Tschetschenien – Die Wahrheit" über den Krieg fügt Bilder von einem Land im Krieg zusammen; ein Mosaik aus den Schicksalen der Leidenden und eine akribische Analyse der Akteure und ihrer Motive.
Pressestimmen:
"Eine ungewöhnlich mutige Frau, die in den letzten Jahren fast als Einzige die Wahrheit über den Krieg in Tschetschenien berichtet hat." (ZDF / aspekte)
"Anna Politkovskajas Material ist das Gegenteil dessen, was der Kreml alle Welt glauben machen möchte. Dass die Armee im Kaukasus einen gerechten Krieg gegen islamistische Fundamentalisten führe ..." (Neue Zürcher Zeitung)
Zusatzinformationen (Autorenportrait):
Anna Politkovskaja, geboren 1958, erhielt 2001 den Preis der russischen Journalistenunion. Soeben wurde sie in New York mit einem Preis für mutigen Journalismus ausgezeichnet. Dirk Sager, langjähriger ZDF-Korrespondent in Moskau, ist Autor mehrerer Bücher über Russland.
Die Übersetzerinnen: Hannelore Umbreit, geboren 1950 in Thüringen, studierte in Leipzig und lehrt heute am Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie der Universität Leipzig. Aus dem Russischen übersetzte sie u.a. Texte von Nina und Ekaterina Sadur, Irina Poljanskaja und Michail Elizarov.Ulrike Zemme, geboren 1956 in Linz, studierte in Salzburg und arbeitete als Dramaturgin am Wiener Burgtheater, seit 1998 ist sie am Theater in der Josefstadt in Wien. Aus dem Russischen übersetzte sie u.a. Stücke von Anton Cechov, Maksim Gorkij, Isaak Babel und Aleksandr Nikolaevic Ostrovskij und Prosa von Konstantin Vaginov, Jurij Mamleev und Aleksandr Nikolaevic Ostrovskij.