Kurzbeschreibung:
»Der unangefochtene Meister der Short Story.« Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Während Vanessa Ormston ihrem Mann das Frühstück macht, sieht sie mit Entsetzen einen Nachruf auf ihn in der Morgenzeitung. Sie ist hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, ihm die Schmach dieses schlechten Scherzes zu ersparen, und dem Bedürfnis, ihn vor der drohenden Häme seiner Professorenkollegen zu warnen. Es sind Konflikte wie dieser, die William Trevor in seinen Geschichten beschreibt: Momentaufnahmen aussergewöhnlicher Situationen und Gefühle, die er auf unvergleichliche Weise und mit sparsamen literarischen Mitteln kraftvoll auszudrücken weiss. Egal ob es um den vermeintlichen Tod eines Professors geht oder um das Geheimnis dreier Menschen, die durch ein schreckliches Ereignis lebenslänglich aneinander gebunden sind, oder aber um ein junges Paar, das am Vorabend seiner Hochzeit plötzlich mit dem wahren Gesicht des jeweils anderen konfrontiert wird. »Der melancholische Altmeister der irischen Literatur« Süddeutsche Zeitung lehrt uns einmal mehr, dass es vor dem Schicksal kein Entrinnen gibt.
»Ein grosser Schriftsteller auf dem Höhepunkt seines Schaffens.« Sunday Times
Pressestimmen:
»Der unangefochtene Meister der Short Story.« Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Ein großer Schriftsteller auf dem Höhepunkt seines Schaffens.« Sunday Times
Zusatzinformationen (Autorenportrait):
William Trevor, Jahrgang 1928, verbrachte seine Kindheit im ländlichen Irland. Er besuchte das Trinity College in Dublin und ist Mitglied der Irish Academy of Letters. Sein umfangreiches Werk umfasst Romane und Erzählungen und wurde mit zahlreichen literarischen Preisen ausgezeichnet; zuletzt erhielt er 1999 den David Cohen British Literature Prize für sein Gesamtwerk. Sein letzter Roman Die Geschichte der Lucy Gault (Hoffmann und Campe, 2003) war für den Booker Prize nominiert. Der Erzählungsband Seitensprung (Hoffmann und Campe, 2005) war 2004 unter den »100 Notable Books of the Year« der New York Times. Für Tod des Professors erhielt Trevor den Irish Times Literature Prize. Er lebt in Devon/England.