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Selbs Justiz

Selbs Justiz

Roman. Originalausgabe von Walter Popp Bernhard Schlink (buch)

"Bernhard Schlink wird 1944 in Bielefeld geboren und wächst in Heidelberg auf. Nach dem Abitur studiert er Jura, promoviert über die 'Abwägung' und schreibt beim späteren Verfassungsrichter Böckenförde seine Habilitation über die 'Amtshilfe'. Seine erste Professur für Verfassungs- ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-257-21543-6
  • EAN:9783257215434
  • Erscheinungstermin:1987
  • Verlag:Diogenes Verlag
  • Einband:Taschenbuch
  • Kundenbewertung:
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  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:27. Auflage
  • Seiten:346
  • Gewicht:259 g
  • Reihe:Diogenes Taschenbücher

Kurzbeschreibung:

"Bernhard Schlink wird 1944 in Bielefeld geboren und wächst in Heidelberg auf. Nach dem Abitur studiert er Jura, promoviert über die 'Abwägung' und schreibt beim späteren Verfassungsrichter Böckenförde seine Habilitation über die 'Amtshilfe'. Seine erste Professur für Verfassungs- und Verwaltungsrecht führt ihn nach Bonn. 1990 erhält er einen Ruf als Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an die Humboldt-Universität Berlin, wo er noch immer tätig ist. 1987 tritt er erstmals als Schriftsteller hervor, mit dem Krimi 'Selbs Justiz', der 1991 unter dem Titel 'Der Tod kam als Freund' von Nico Hoffmann für das ZDF verfilmt wurde. Weitere Krimis schliessen sich an: 'Die gordische Schleife', für die er den Krimipreis 'Glauser' erhält, und 'Selbs Betrug'. 1995 erscheint der Weltbestseller 'Der Vorleser'."

Beschreibung der Redaktion:

Privatdetektiv Gerhard Selb, 68, wird von einem Chemiekonzern beauftragt, einem "Hacker" das Handwerk zu legen, der das werkseigene Computersystem durcheinanderbringt. Bei der Lösung des Falles wird er mit seiner eigenen Vergangenheit alsjunger, schneidiger Nazi-Staatsanwalt konfrontiert und findet für die Ahndung zweier Morde, deren argloses Werkzeug er war, eine eigenwillige Lösung.

Pressestimmen:

"Mit Bernhard Schlink und Walter Popp ist ein äusserst vielversprechendes deutsches Autorenduo hervorgetreten, das im Bereich des gut geschriebenen und gesellschaftskritischen Kriminalromans neue Akzente setzt. Ein Buch, das grösstes Lesevergnügen verspricht." (Volksstimme, Wien)
"Selb hat alle Anlagen, den grossen englischen, amerikanischen und französischen Detektiven, von Philip Marlowe bis zu Maigret, Paroli zu bieten, auf seine ganz spezielle, deutsche, selbsche Art." (Wochenpresse, Wien)

"Selb hat alle Anlagen, den grossen englischen, amerikanischen und französischen Detektiven, von Philip Marlowe bis zu Maigret, Paroli zu bieten, auf seine ganz spezielle, deutsche, Selbsche Art." (Wochenpresse)

"Man darf mit Recht gespannt sein auf die angekündigten weiteren Ermittlungen Selbs."(Mannheimer Morgen)

Bernhard Schlink:
Bernhard Schlink wurde 1944 bei Bielefeld als Sohn eines Theologieprofessors geboren. Seine Familie zog nach seiner Geburt wegen der Arbeit seines Vaters, nach Heidelberg. Dort wuchs er auf und studierte Jura in Heidelberg und Berlin. Nach seiner wissenschaftlichen Assistenz in mehreren Städten, u.a. Darmstadt und Freiburg, erhielt er seine erste Professur für Verfassungs- und Verwaltungsrecht in Bonn. Danach war Bernhard Schlink in Frankfurt tätig. Seit 1988 arbeitete er als Richter, war mit an der Übergangsverfassung der DDR verantwortlich und war Richter am Landesverfassungsgericht Münster. Daneben entdeckte er das Schreiben als seine Leidenschaft. Zu Beginn seiner Autorenkarriere verfasste Bernhard Schlink allein Fachliteratur. Seinen ersten Roman "Selbs Justiz" 1987 schrieb er gemeinsam mit Walter Popp, einem Kollegen, während eines Urlaubssemesters in Frankreich. Der Nachfolger, "Die gordische Schleife", erhielt 1989 den Autorenpreis für deutschsprachige Literatur, 1992 folgte der Deutsche Krimi-Preis für "Selbs Betrug". Der große Durchbruch gelang Bernhard Schlink mit "Der Vorleser"(1995), der viele internationale Preise erhielt und als erstes deutschsprachiges Buch als Platz 1 auf der New York Times Bestsellerliste stand. Die Verfilmung des Romans war ebenfalls ein großer internationaler Erfolg. Bernhard Schlink lebt in Berlin und New York.

Meinung der Redaktion
Schlinks Romane sind oft eine Kombination aus persönlicher Geschichte seiner Hauptfiguren, die mit den Geschehnissen, die die Zeitgeschichte mit sich bringt, umgehen müssen. Spannend, gesellschaftsbetrachtend - ohne zu richten - und vielseitig.
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„Selb stolpert über Leichen”

09.11.2011

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Ein klarer nüchterner klassischer Detektivroman, zuweilen humorvoll sarkastisch in seinen Dialogen - so kommt SelbsJustiz daher.
Der 68jährige Selb wird von seinem Schwager angeheuert, einen Hacker im System des Chemiewerkes ausfindig zu machen. Dank seiner hervorragenden Art, alles zu hinterfragen, unbequeme Wege zu beschreiten, verquer zu denken, kommt er schnell zur Lösung des Falles, jedoch ist es die Büchse der Pandora....
Die braune Vergangenheit der Chemiewerk-Oberen steht auf einmal mitten im Fokus, und auch Selb muss sich seiner Vergangenheit als Nazi-Staatsanwalt stellen.
Ein ungewöhnlicher Held im deutschen Ermittlerdschungel.

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„Einfach grandios”

17.08.2010

Rezension von CaWa - die Leseratte aus Hilden Top-100 Rezensent

Der Krimi zeigt die Welt der Bundesrepublik südlich des Mains in den satten Jahren vor 1989. Die einst jungen, ehrgeizigen Nazis, die in den 40er Jahren Verbrechen begangen und später mitgeholfen haben, Deutschmark-Land aufzubauen, stehen damals am Ende ihres Berufslebens und fürchten die Leichen im Keller. Von der Entdeckung solcher Leichen handelt der Roman, lehrreich, detailgenau und, was den Alltag an Rhein und Neckar angeht, sarkastisch und humorvoll.

Nüchterner Schreibstil, klare Sprache, kurze Kapitel, alles in allem ein gelungener Krimi auf hohem Niveau.



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„Einfach amüsant und spannend”

28.04.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Privatdetektiv Gerhard Selbs (68) wird von einem Chemiekonzern beauftragt einen "Hacker" das Handwerk zu legen, der das werkseigene Computersystem durcheinanderbringt. Bei der Lösung des Falles wird Selbs mit seiner eigenen Vergangenheit als junger Nazi-Staatsanwalt konfrontriert und findet dadurch heraus dass er damals als Mittel zum Zweck benutzt wurde.
Durch den Charakter von Selbs bekommt das Buch und durchaus die ganze Selbs Reihe einen ganz eigenen Charakter. Lesenswert!

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von einer Kundin oder einem Kunden

Zusammen mit Selbs Betrug die beiden besten deustchen Krimis der letzten 20 Jahre ! IIch hoffe auf weitere spannende Literatur des schreibenden Professors Bernhard Schlink !

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„Erwartungen voll erfüllt”

von einer Kundin oder einem Kunden

Wie alle Bücher von Bernhard Schlink habe ich auch dieses Buch kaum aus der Hand legen können. Nicht durch Spannung, sondern durch die Gedanken des Hauptdarstellers, in diesem Fall der Privatdetektiv Selb, wird der Leser durch die Handlung geradezu in den Bann gezogen. Emphehlenswert für alle, die kluge Dialoge interessiert und sich während und nach dem Lesen eines Buches über die erzählte Geschichte Gedanken machen mögen.

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„Echt super”

von einer Kundin oder einem Kunden

Selbs Justiz ist wirklich ein sehr schönes Buch, das spannend, tiefgründig und auch witzig ist. Unbedingt lesen.

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von einer Kundin oder einem Kunden

Ein Buch das mich seit langem nicht mehr so gefesselt hat wie dieses! Sehr zu empfehlen.

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