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Ruhm am Nachmittag

Ruhm am Nachmittag

von Karl-Markus Gauss (buch)

In der deutschen Provinz erschießt ein schüchterner Schüler Lehrer und Klassenkameraden; waggonweise wird im Jahr der Finanzkrise Geld verbrannt, das bereits vorher nicht existiert hat; Lieblinge der Medien und Günstlinge der Politik halten ihren Vorteil für die einzige ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-552-05567-3
  • EAN:9783552055674
  • Erscheinungstermin:27.02.2012
  • Verlag:Zsolnay
  • Einband:gebunden
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  • Sprache:Deutsch
  • Seiten:282
  • Gewicht:420 g
  • Länge:209 mm
  • Breite:134 mm
  • Höhe:30 mm

Kurzbeschreibung:



In der deutschen Provinz erschießt ein schüchterner Schüler Lehrer und Klassenkameraden; waggonweise wird im Jahr der Finanzkrise Geld verbrannt, das bereits vorher nicht existiert hat; Lieblinge der Medien und Günstlinge der Politik halten ihren Vorteil für die einzige Wahrheit, der sie sich verpflichtet fühlen. In seinen Texten verwandelt Gauß die Dinge des Lebens: Im Marginalisierten zeigt er das Bedeutsame, im Unscheinbaren Schönheit, Würde, Renitenz. Von Leben und Tod erzählt dieser Grenzgänger der Epochen, Länder und Genres aus Österreich. Und zuletzt geht es um die Frage, wie man gegen die Anfechtungen der Zeit ein richtiges Leben führen kann und dabei den Anspruch auf das Glück nicht preisgibt.


Pressestimmen:

"Ein aus vielen bunten Steinchen zusammengesetztes Mosaik der Gegenwart, das in der Ästhetik an die Arbeitsweise von Alexander Kluge, in persönlicher Herangehensweise und Konsequenz an Navid Kermanis Mammutwerk "Dein Name" erinnert." Wolfgang Huber-Lang, APA, 17.2.2012

"Einmal mehr tritt uns Karl-Markus Gauß als aufmerksamer Beobachter und scharfsinniger Analytiker entgegen, der stilistisch brillant das politische Weltgeschehen mit Reiseerlebnissen und Lektüreerfahrungen zusammenführt, mit Gedanken über das Alter und die Vergänglichkeit." Kristina Pfoser, Ö1, 20.02.2012

"Auf "Ruhm am Nachmittag" passt ein Spruch, der auf Facebook die Runde macht,
besonders gut: Lesen gefährdet die Dummheit." Peter Pisa, Kurier, 25.02.2012

"Im Vergleich zur Wirrnis des wirklichen Lebens und Denkens bietet Gauß ein klug formuliertes, durchgeistigtes Abbild seiner Wahrnehmungen. Er schreibt über Alltägliches, oder besser: über das, womit er den Alltag seiner Gewöhnlichkeit entreißt." Hedwig Kainberger, Salzburger Nachrichten, 25.02.2012

"Als kritischer, zuweilen knorriger Zeitgenosse fügt Gauß in "Ruhm am Nachmittag" divergierende literarische Formen wie Tagebuch, Porträt, Polemik und Verriss zu einem Lesebuch in bestem Sinn." Wolfgang Paterno, profil, 27.02.2012

"In "Ruhm am Nachmittag" präsentiert sich Karl-Markus Gauß - einer der größten Stilisten der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur - auf der Höhe seiner Kunst. Wahrscheinlich gibt es gegenwärtig niemanden, der eine konzisere, klarere, angriffslustigere Prosa schreibt als er. Dieser Mann hat, um ein Wort von Karl Kraus zu variieren, nicht nur etwas zu sagen: Er kann es auch ausdrücken." Günter Kaindlstorfer, WDR Resonanzen, 27.02.2012

"Karl-Markus Gauß ist ein Spezialist im Aufspüren von Verflechtungen. Das ist das große Geschick seines Erzählens: Gedanken assoziativ aufscheinen zu lassen und sie auf überraschenden Pfaden miteinander zu verknüpfen. "Ruhm an Nachmittag" ist ein undatiertes, nicht chronologisches Jahrbuch, das nicht fragt, was war, sondern was wichtig war." Jenny Friedrich-Freska, Die Zeit, 15.3.2012

"Man kann sich dem hohen Tempo und den überraschenden Wendungen, die der Text nimmt, getrost überlassen: Das große Ganze gerät nie aus dem Blick, die einzelnen Essays, Reportagen und Tagebuchnotizen fügen sich zu einem raffinierten System von Verweisen und Zusammenhängen." Georg Renöckl, Neue Zürcher Zeitung, 23.03.2012

"Gauß ist nichts zu klein und auch nichts zu blöd, dass er es nicht wahrnehmen, in Bezug zu sich setzten und daraus Indizien für die unbemerkten Veränderungen der Lebensformen zu abstrahieren vermöchte. (...) Ein fulminanter Denk- und Lesegenuss, eine genau komponierte Prosa." Cornelius Hell, Ö1 ex libris, 01.04.2012

"In diesen kontemplativen und zugleich hellwachen Versenkungen liegen die Stärken des Essayisten Karl-Markus Gauß, seine Aufzeichnungen sind ein selbstreflexives Medium, in dem sich Autor und literarische Gattung immer wieder aufs Neue ineinander spiegeln." Paul Jandl, Die Welt, 28.04.2012

"Ein spannendes, amüsantes, manchmal bitterböses Buch." Martin Sander, Deutschlandradio, 01.08.2012
Karl-Markus Gauss:
Karl-Markus Gauß, geboren 1954, schreibt für große Zeitungen wie die "ZEIT", die "FAZ", die "NZZ" und "Die Presse". Er ist Autor und Herausgeber der Zeitschrift "Literatur und Kritik" und lebt heute in Salzburg. Der Essayist erhielt 2006 für sein Gesamtwerk den "Georg-Dehio-Buchpreis" des Deutschen Kulturforums östliches Europa sowie den "Manès-Sperber-Preis", 2007 den "Mitteleuropa-Preis" und 2009 den "Donauland-Sachbuchpreis". Im Jahr 2010 wird ihm der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay verliehen.
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„Polemisch witziger Roman”

21.04.2012

von einer Kundin oder einem Kunden

Karl Markus Gauß, gebürtiger Salzburger, beschreibt in seinen zahlreichen kurzen Texten die vielen Facetten des Lebens. Das in drei Teile gegliederte Buch enthält literarische Themen( Sandor Marai), politische und allgemein das Leben betreffende Augenblicke. Auch autobiographische Erlebnisse fließen in sein Buch ein.
Mit seiner genauen und pointierten Sprache trifft der Autor präzise das, was viele nicht in Worte fassen können.
Sein enormes Wissen, seine Kenntnis über diverse Länder bereichern ebenfalls und erfüllen ein hervorragendes Leseerlebnis.

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