Zu Valentin portofrei vom 01.02.2012-09.02.2012
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Roman. Ausgezeichnet mit dem International IMPAC Dublin Literary Award 2010 von Gerbrand Bakker (buch)
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Den bettlägerigen Vater ins Obergeschoß verbannen und alles, was an ihn erinnert gleich dazu. Nur die Träume bleiben
Als Bauer wider Willen ist Helmers Leben reich an Arbeit und arm an Abwechslung. Die Einsamkeit erträgt er, indem er der Natur viel Aufmerksamkeit schenkt und schon eine Nebelkrähe kann ihn aus der Fassung bringen.
Der Umgang mit dem Vater da "oben" ist irritierend. Noch. Sobald man Zugang zu Helmers Erinnerungen erhält, sieht die Sache schon ein wenig anders aus
3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Helmer lebt mit seinem alten Vater alleine auf einem Bauernhof in den Niederlanden. Eines Tages beschließt er, seinen Vater auf den Dachboden "wegzuräumen" und im Rest des Hauses sein Leben zu leben. Ein Buch, das mit seinem ruhigen Erzählton mich immer mehr in die Geschichte hinein zieht. Am Anfang mir leichtes Unbehagen verursacht (um Gottes Willen, wohin geht diese Geschichte bloß?!), das ziemlich schnell der reinen Lesefreude weicht und am Ende im puren Entzücken mündet.
von einer Kundin oder einem Kunden
Durch Zufall entdeckte ich einen kleinen Bericht in einer Zeitung über dieses Buch. Es weckte meine Neugier: Ein alter Mann wird nach "oben" abgeschoben. Das fand ich interessant. Ich wußte nicht, was mich erwartete und ich wurde positiv überrascht. Denn der Autor hat die Gabe, scheinbar uninteressante Dinge zu erwähnen, die dann, ein paar Seiten weiter, plötzlich eine tiefere Bedeutung erhalten. Die Entwicklung von Helmer zu begleiten und zu beobachten ist jedoch das eigentlich spannende an diesem Buch.
1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden
In knappen Worten ist dies die Geschichte eines Sohnes, der seinen alten Vater auf den Dachboden bringt, damit er dort endlich stirbt.
Die kargen Worte in diesem Roman lenken erstmal von eigenen Gefühlem im Leseempfinden weg. Dann beginnt man, Sätze ein zweitesmal zu lesen und man glaubt nun, oft leicht schockiert, was der Schriftsteller uns sagen will. Nach und nach erfahren wir im Rückblick, was sich in den vergangenen vierzig Jahren im Leben der Beiden abgespielt hat und geraten, trotz der sparsamen Worte, in den Bann dieser Geschichte. Ein ganz erstaunlich packender Roman!
1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden
Interessiert nach Beurteilung durch Literaturclub. Nach den ersten 2 Seiten war ich überzeugt, ich schaff das nicht - zu ehrlich, zu direkt, zu realitätsnah... nach 10 Seiten konnte ich nicht mehr aufhören mit Lesen. Ein Buch von unglaublicher Tiefe, Direktheit; ein Buch das einfach berührt. Unbedingt lesen!
1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Rezension von Alexandra Berge aus Kassel
Dieser Roman über eine gestörte Vater-Sohn-Beziehung und ein dadurch nicht selbstbestimmt geführtes Leben in der niederländischen Provinz hat mir sehr gut gefallen.
Der Autor kommt ohne große Paukenschläge aus und besticht durch eine leise Erzählweise, die die Tristesse im Leben des Protagonisten sehr gut wieder spiegelt.
Nicht nur für Freunde der niederländischen Nationalliteratur wie z.B. t'Hart oder Nooteboom zu empfehlen.
1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
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