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Mit Gondel und Vaporetto, meist jedoch zu Fuß erkundete Rainer Maria Rilke die Lagunenstadt, das erste Mal 1897, das letzte Mal 1920. Er verkehrte in den Salons der High-Society, litt unter Scirocco und Kinderlärm. Markusplatz und Canal Grande, Carpaccio und Tintoretto inspirierten ihn, aber auch eine verlassene Großwerft, das Arsenal. Als erster Schriftsteller beschrieb er literarisch das Ghetto. Das Besondere an Rilkes Zugang zu Venedig: Er schaute genau hin. In seinen Texten steckt viel mehr Wirklichkeit, als man auf den ersten Blick erwarten würde. Das spürt man besonders, wenn man sie an Ort und Stelle liest.
Wer mit Rilke durch Venedig, für ihn "das schöne Gegengewicht der Welt", geht, sieht mehr und genauer als mit vielen anderen Reiseführern.

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«Stadt der Träume»
von Rilke
aus Wien
(24.07.2007):Ein MUSS für alle die Venedig und Rilke lieben !! Es ist wunderschön auf den Spuren von Rilke "gedanklich"(es sei denn man hat gerade das Glück sich direkt in Venedig zu befinden :-))) ) durch Venedig zu gehen.Es sind einige literarische Spaziergänge beschrieben, die man am Liebsten gleich bestreiten möchte.
Ich freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Aufenthalt in meiner Lieblingsstadt Venedig zusammen mit dem etwas anderen Reiseführer und Rilke !
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