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Roman. Ausgezeichnet mit dem Premio Romulo Gallegos 1972 von Gabriel García Márquez (buch)
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Ein sehr schönes Buch. Am Anfang recht verwirrend, weil einige in verschieden Generationen beinah den selben Namen haben, wenn man jedoch etwas Geduld hat, gewöhnt man sich daran und es ist einfach nur noch wunderschön zu lesen...
von einer Kundin oder einem Kunden
Ich war in meinem ganzen Leben noch nicht in Südamerika, aber nachdem ich mich durch die fiktive Geschichte des Dorfes Macondo und dessen Gründerfamilie Buenida gelesen habe, kann ich von mir behaupten, das Lebensgefühl Lateinamerikas zu kennen. Dieses Buch ist nicht bloß eine große Familiensaga, mit allem was dazugehört - Familie, Macht, Tradition, Liebe, Lust, Intrigen, Politik, Krieg - sondern auch eine fantastische Erzählung.
Macondo ist ein magischer Ort, genauso wie die Sprache des Autors. Marquez besticht vorallem durch seine Erzählkunst - nur zu gerne ist man versucht sich in den Worten des Autors zu verlieren und die Geschichte ganz außer Acht zu lassen. Lesen sie dieses Buch und begeben sie sich auf eine Reise mitten in das Herz Lateinamerikas.
Rezension von Roman aus der Schweiz
Gerade jetzt frag ich mich ob man die Welt in spannende und nicht spannende Bücher einteilen kann, doch dann denke ich an ein Werk wie Hundert Jahre Einsamkeit von Gabriel Garcia Marquez, und stelle fest, dass diese Einteilung sehr unschmeichelhaft wäre, für ein Buch das mir doch so gut gefällt. Doch wenn ich ab und an höre das dieses Buch für langweilig gehalten wird, frag ich mich wie schwer es ein Buch doch hat ohne eine Hollywood gerechte Stundeinlage zu beginn, überhaupt ihre Leser zu finden.
Vielleicht liegt das Problem in der heutigen Zeit der Informations- und Bedürfnisüberflusses, deren Verlangen in kürze und meist mit einem Knopfdruck gestillt werden kann. Denn woran es sonst liegen kann, weshalb einige jener findigen Köpfe die sich zum Kauf dieses Buchen entschieden haben, es nach ein paar Seite einfach weglegten und vergassen, dies entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Finden sich hier doch Geschichten so klein und von zu Beginn vielleicht unbedeutend erscheinend Handlung, spinnt sich das Netz der Familiengeschichte und des Handlungsort in ein melancholisches Vermächtnis, deren einstigen Erben das Glück von einst suchen und doch den Sünden ihrer Vorfahren verfallen.
Die Handlung in kürze wiederzugeben ist etwas was man bei einem Buch wie diesem nicht wirklich kann, ohne genau jene Spannung zu nehmen, die diesem Werk oft abgesprochen wird. Doch was man sagen darf ist, dass Sprachlich und Atmosphärisch wohl nur wenige an Gabriel Garcia Marquez Können heranreichen, und dabei eine so kluge und Erfahrene Geschichte sowie reale Charaktere erschaffen können und dabei so gut unterhalten.
Es empfiehlt sich dieses Buch in kürzeren Leseabständen zu lesen. Den sollte zuviel Zeit zwischen den einzelnen Kapiteln vergangen sein, verwechselt man möglicherweise Personen, da die Namensgebung meist ähnlich ist, und die Feinheit der Geschichte die man oft aus Gesten, sprachlicher Besonderheit, Stimmung der Personen oder anderen oft zu übersehenden Aspekten der vorangegangenen oder folgenden Passagen selbst entnehmen muss.
Rezension von Quetzal
In diesem Roman erzählt Marquez auf eindrückliche Weise in Romanform die Seele Lateinamerikas, Familie, Macht, Tradition, Liebe, Lust, Krieg. Ein Meisterwerk, das man unbedingt lesen sollte, mehr der Erzählkunst denn der Spannung wegen. Wer Lateinamerika kennt, wird dieses Buch lieben, wer Lateinameika noch nicht kennt, wird es durch diesen Roman kennen lernen.
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