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Fünfzig Gedichte. Reclam Universal-Bibliothek, ...

Fünfzig Gedichte. Reclam Universal-Bibliothek, Band 18132

von Georg Trakl (buch)

Die Gedichte des österreichischen Lyrikers Georg Trakl faszinieren durch das paradox anmutende Miteinander von ästhetischer Vollkommenheit und Un-Begreiflichkeit. Jedes Wort ist verständlich, die Motive stammen aus dem Fundus abendländischer, insbesondere romantischer und ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-15-018132-1
  • EAN:9783150181324
  • Erscheinungstermin:2001
  • Verlag:Philipp Reclam Jun.
  • Einband:Taschenbuch
  • Sprache:Deutsch
  • Seiten:87
  • Gewicht:50 g
  • Reihe:Reclam Universal-Bibliothek

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Kurzbeschreibung:

Die Gedichte des österreichischen Lyrikers Georg Trakl faszinieren durch das paradox anmutende Miteinander von ästhetischer Vollkommenheit und Un-Begreiflichkeit. Jedes Wort ist verständlich, die Motive stammen aus dem Fundus abendländischer, insbesondere romantischer und symbolistischer Tradition, aber eingebettet in eine Form von hoher Musikalität erscheinen auch Verfall, Melancholie und Umnachtung - die Erfahrungen der Generation.

Inhaltsverzeichnis:

Abendländisches Lied - Abendland - An den Knaben Elis - An die Schwester - An die Verstummten - An einen Frühverstorbenen - An Novalis - Anif - Das Gewitter - Das Herz - De profundis - Der Abend - Der Gewitterabend - Der Wanderer - Die junge Magd - Die Nacht - Die Raben - Die schöne Stadt - Die Schwermut - Die Sonne - Ein Winterabend - Elis - Föhn - Frühling der Seele - Geburt - Geistliche Dämmerung - Gesang einer gefangenen Amsel - Grodek - Helian - Im roten Laubwerk voll Guitarren - Im Winter - Karl Kraus - Kaspar Hauser Lied - Kindheit - Klage - Melancholie - Musik im Mirabell - Offenbarung und Untergang - Passion - Psalm - Romanze zur Nacht - Ruh und Schweigen - Sebastian im Traum - Siebengesang des Todes - Traum des Bösen - Untergang - Verfall - Verklärung - Vorstadt im Föhn - Winternacht - Wo du gehst wird Herbst und Abend
Georg Trakl:
Georg Trakl (1887-1914) wird von klein auf durch den heraufdämmernden Untergang der K. und K.-Monarchie geprägt. 1905 beginnt er ein Praktikum in einer Salzburger Apotheke. 1906 werden zwei Einakter, die er später vernichtet, im Salzburger Stadttheater aufgeführt. Er bewegt sich zunehmend in Bohème-Kreisen; sein lebenslanger Alkohol- und Drogenkonsum und das leidvolle inzestuöse Verhältnis zu seiner Schwester Margarethe gehen auf diese Zeit zurück. 1908 siedelt er zum Studium der Pharmazie nach Wien über. Bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914 pendelt Trakl in Probediensten und auf der Suche nach Anstellungen, die er meist schnell wieder aufgibt, zwischen Salzburg, Wien und Innsbruck. Ab 1912 werden seine Gedichte im Brenner erstveröffentlicht; außerdem publiziert er in der Fackel von Karl Kraus. 1914 zieht Trakl als Medikamentenakzessist mit einer Sanitätskolonne nach Galizien in den Krieg, von wo er im Anschluss an die Schlacht bei Grodek zur Beobachtung seines Geisteszustandes nach Krakau überwiesen wird. Dort stirbt er am 3. November an einer Überdosis Kokain.
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