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Fast ein bißchen Frühling

Fast ein bißchen Frühling

Roman. dtv Lesetipp von Alex Capus (buch)

Fernweh und Heimweh zugleich - die Geschichte zweier Bankräuber, die 1933 aus Wuppertal nach Indien fliehen wollten, der Liebe wegen aber nur bis Basel kamen. Zwei arbeitslose Burschen, Kurt Sandweg und Waldemar Velte, suchten im Winter 1933 den Seeweg von Wuppertal nach ... weiterlesen
  • buch.ch-Verkaufsrang:4.872
  • ISBN-10:3-423-13167-5
  • EAN:9783423131674
  • Erscheinungstermin:01.02.2004
  • Verlag:dtv
  • Einband:Taschenbuch
  • Kundenbewertung:
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  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:7.Auflage
  • Seiten:159
  • Gewicht:179 g
  • Reihe:dtv-Taschenbücher

Kurzbeschreibung:

Fernweh und Heimweh zugleich - die Geschichte zweier Bankräuber, die 1933 aus Wuppertal nach Indien fliehen wollten, der Liebe wegen aber nur bis Basel kamen. Zwei arbeitslose Burschen, Kurt Sandweg und Waldemar Velte, suchten im Winter 1933 den Seeweg von Wuppertal nach Indien. Um sich das Reisegeld zu beschaffen, überfielen sie eine Bank, wobei sie versehentlich den Filialleiter erschossen. Auf der Flucht vor ihren Verfolgern kamen sie nicht sehr weit: In Basel verliebte Kurt Sandweg sich in die Schallplatten-Verkäuferin Dorly Schupp. Tag für Tag kauften er und sein Freund eine Tango-Platte, bis das Geld aufgebraucht war und der nächste Banküberfall nötig wurde. Abend für Abend gingen die drei am Rhein spazieren. Mit von der Partie war die junge Sportartikelverkäuferin Marie Stifter, die dreissig Jahre später die Grossmutter des Erzählers wurde und die sich entscheiden musste zwischen einem Bankräuber und ihrem Verlobten. Platz 6 der SWR-Bestenliste im März 2002
Buch des Monats März 2002 in >Literaturen<

Beschreibung der Redaktion:

Zwei arbeitslose Burschen, Kurt Sandweg und Waldemar Velte, suchten im Winter 1933 den Seeweg von Wuppertal nach Indien. Um sich das Reisegeld zu beschaffen, überfielen sie eine Bank, wobei sie versehentlich den Filialleiter erschossen. Auf der Flucht vor ihren Verfolgern kamen sie nicht sehr weit: In Basel verliebte Kurt Sandweg sich in die Schallplatten-Verkäuferin Dorly Schupp. Tag für Tag kauften er und sein Freund eine Tango-Platte, bis das Geld aufgebraucht war und der nächste Banküberfall nötig wurde. Abend für Abend gingen die drei am Rhein spazieren. Mit von der Partie war die junge Sportartikelverkäuferin Marie Stifter, die dreissig Jahre später die Grossmutter des Erzählers wurde und die sich entscheiden musste zwischen einem Bankräuber und ihrem Verlobten.

Platz 6 der SWR-Bestenliste im März 2002
Buch des Monats März 2002 in ?Literaturen?

Pressestimmen:

"Eine zauberhafte Mischung aus Dokumentation und Fantasie." (Elke Heidenreich)
Alex Capus:
Alex Capus, geboren 1961 in Frankreich, studierte Geschichte, Philosophie und Ethnologie in Basel und arbeitete während und nach seinem Studium als Journalist und Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und bei der Schweizer Depeschenagentur. 1994 veröffentlichte Alex Capus seinen ersten Erzählband ("Diese verfluchte Schwerkraft"), dem seitdem neun weitere Bücher mit Kurzgeschichten, historischen Reportagen und Romanen folgten. Capus verbindet sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Erzählebenen, in denen er die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten einfühlsam beschreibt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt; für seine schriftstellerische Arbeit erhielt er zahlreiche Preise. Daneben hat Capus auch als kongenialer Übersetzer von Romanen des US-amerikanischen Autors John Fante gewirkt. Alex Capus lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Olten/Schweiz.
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„Sehnsucht nach dem Frühling - doch der Winter ist hart...”

05.11.2011

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent

Kurt Sandweg und Waldemar Velte, Wuppertaler, angehende Bankräuber und Mörder, kehren 1933 Nazideutschland den Rücken. Ziel: Indien. Tatsächlich landen sie in Basel, hören Tangoplatten und gehen viel spazieren. Mit Dorly Schupp,Plattenverkäuferin, und deren Freundin, Marie Stifter, tatsächlich die Großmutter mütterlicherseits von Alex Capus...

Wie so oft, nimmt Capus einen authentischen Stoff, recherchiert akribisch und benutzt die Erzählungen seiner Verwandschaft, um das Ganze zu einer ebenso abstrusen wie warmherzigen Gangsterklamotte zu formen.

Sehnsucht nach dem Glück wird hier leise und melancholisch dargestellt, wobei die Motivation des Tötens nicht wirklich beleuchtet wird. Das hat mich etwas irritiert. Daher einen Stern Abzug.

Es ist ein früher Capus (2002) und es sei mir bei all meiner Bewunderung für diesen großartigen Erzähler erlaubt zu sagen: ein noch etwas unreifer. Nichtsdestoweniger zeigt sich in 'Fast ein bisschen Frühling' schon das große Talent und der eigenwillige Erzähl- und Sprachduktus dieses begnadeten Romanciers (ganz im Sinne der alten Schule!).

Liebe Grüße nach Olten an dieser Stelle!

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„Basel, 2. Weltkrieg, Globusfräulein und Platten”

01.11.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Ein herrliches Buch, mit einer wunderbaren Liebesgeschichte die auf wahren Begebenheiten beruhen soll.

Basel während des zweiten Weltkriegs, die Kriegswehen beginnen erst. Die zwei Flüchtlinge brauchen Geld, rauben eine Bank aus, und besuchen (um Musik zu hören) immer wieder die Plattenabteilung des Globus. Hier lernt der eine der beiden seine grosse Liebe kennen...

Das tragische Ende ist so fein, so schön geschildert. Herrlich!

Ein Buch für stille Leser und Liebhaber der leisen Töne die Action mögen, aber vor allem genissen möchten.

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„... sanft, tragisches Märchen”

14.07.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

„Fast ein bisschen Frühling“ erzählt die Geschichte zweier junger Männer auf der Flucht vor Nazi-Deutschland, die für das nötige Reisebudget eine Bank überfallen. Der Überfall fordert ein Todesopfer und sie machen sich Hals über Kopf von Wuppertal auf in Richtung Süden. Eigentlich wollen sie nach Indien, bleiben aber in Basel hängen – aus Liebe zu einer Schallplattenverkäuferin! Diese wahre Geschichte scheint wie ein Märchen. Als ich sie vor einigen Jahren las, ließ ich mich gerne von ihr verzaubern. Sie ist so wunderbar leicht komponiert, dass man die Tragik der Geschichte beinah vergisst, die sich unter dem Schleier der Zuversicht versteckt, der sich sanft über sie legt...

Dies ist ein liebevoll erzähltes Kleinod – lassen Sie sich davon verzaubern!

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„Faszinierend”

30.05.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Ein sehr fesselndes Buch, welches man erst zur Seite legt, wenn man es durchgelesen hat!

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„Eine wunderbare Erzählung”

07.04.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Eine wahre Geschichte über zwei Bankräuber auf der Flucht Richtung Indien. Doch die Freundschaft zur Plattenverkäuferin Dorly zieht sie immer wieder nach Basel. Eine wunderbare Erzählung die durch eine charmante freundliche Sprache überzeugt. Es ist die liebevolle zurückhaltende Art der Beschreibung die den Zauber dieses Buchs ausmachen. Seither freue ich mich auf jedes neue Buch von Alex Capus.

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