Zu Valentin portofrei vom 01.02.2012-09.02.2012
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Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie National 2003. Roman von Martin Suter (buch)
Rezension von Blacky (blacky-book@live.de) Top-10 Rezensent
Kurzbeschreibung:
Durch eine rätselhafte Kopfverletzung hat der Journalist Fabio Rossi eine Amnesie von fünfzig Tagen. Als er seine Vergangenheit zu rekonstruieren beginnt, stößt er dabei auf ein Bild von sich, das ihn zutiefst befremdet. Er scheint merkwürdige Dinge getan, ein seltsames Verhalten an den Tag gelegt zu haben in jener Zeit. Aber offenbar gibt es Leute, denen es lieber wäre, jener Fabio bliebe ausgelöscht.
Eine supertolle Geschichte, bei der die Spannung stellenweise kaum auszuhalten ist.
Man weiß zwischendurch überhaupt nicht mehr wer wirklich auf der Seite von Fabio Rossi steht und wer nur so tut.Erst ganz am Ende erfährt man, wie es zu seinem Gedächtnisverlust kam und warum.
Nach obiger Kurzbeschreibung hatte ich es mir bei weitem nicht so spannend vorgestellt, wie es dann war.
Klasse gemacht !!!
von einer Kundin oder einem Kunden aus Schliern
Das ist der erste Roman, den ich von Martin Suter gelesen habe. Und ich bin begeistert!
Man kommt sehr schnell in die Geschichte und Fabios Situation ist so gut beschrieben, dass man mit ihm mitfühlt.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben und der Fall wird erst auf den letzten Seiten endgültig aufgedeckt, so dass man das Buch einfach nicht aus den Händen legen kann. Sehr zu empfehlen!
Rezension von J.G. aus Berlin
Fabio Rossi wacht eines Tages im Krankenhaus auf und weiß nicht, warum er sich im Krankenhaus befindet. Er kann sich an die letzten 50 Tage seines Lebens nicht erinnern. Erschwerend kommt hinzu, dass er sich an seine neue Freundin Marlen nicht erinnern kann und seine alte Freundin Norina vermisst. Warum haben sie sich getrennt? Warum ist sie mit seinem Freund und Arbeitskollegen Lucas zusammen? Und warum arbeitet er nicht mehr als Journalist für die Zeitung?
Er versucht nach und nach die letzten 50 Tage zu rekonstruieren und erkennt sich selbst kaum wieder. Bei seiner Rekonstruktion, welche sich aufgrund der Säuberung von Laptop und Terminkalender als schwierig erweist, stößt er auf die Story, die er vor seinem Unfall verfolgt hat. Dabei handelt es sich um ein Verfahren Prionen in Lebensmitteln, speziell Schokolade, zu entdecken, die für BSE und damit der Kreutzfeld-Jakob-Krankheit verantwortlich sind. Wollte jemand die Veröffentlichung dieser heißen Story verhindern?
Dies ist mein dritter Suter-Roman (nach Lila lila und Small World), aber meiner Meinung nach bisher, rein von der Geschichte gesehen, der Schwächste. Mir erschien die Geschichte ein bisschen langatmig, gegen Ende hin sehr konstruiert und keineswegs so spannend wie die anderen. Demnach empfand ich den Roman auch nicht als Krimi.
Der Schreibstil des Buches ist wie bei allen von mir bisher gelesenen Suter-Romanen klar, prägnant und elegant. Suter bringt die Geschichte mit einer Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit zu Papier. Sprachlich auf jeden Fall super.
Rezension von Eberhard Landes
Stellen bei "Small World" die Rechercheergebnisse des Autors bezüglich der Alzheimer Krankheit das Gerüst dar, an dem die Romanhandlung sich hoch hangelt, so sind es in "Ein perfekter Freund" die Auslöser von BSE und Kreuzfeld-Jakob. Über Interviews mit Lokomotivführern, die keine Chance hatten, Selbstmörder nicht zu überfahren und über die Witwe eines dieser Selbstmörder kommt Fabio Rossi den Machenschaften einer Lebensmittelmafia auf die Schliche und erreicht der Autor, dass auch ich keine Lust mehr auf Schokoriegel habe (Mal sehen wie lange das anhält). Wenn in wieder einmal gelungener Sprache und dem spannendem Erzählstil, wie ich ihn schon aus " Der letzte Weynfeldt" und "Die dunkle Seite des Mondes" kenne und beschrieben habe, dann auch noch eines meiner Hobbies, nämlich Tai Chi, eine Rolle spielt, ist es nicht verwunderlich, dass ich das Buch als "sehr lesenswert" empfehle. Ach ja: Der Titel? Bleibt die Frage: war er es, der Lucas, der perfekte Freund oder war er exakt das Gegenteil? Lesen Sie selbst!
PS: ... und wenn Sie einen Roman, in dem Synästhesie eine Rolle spielt, lesen wollen, dann lesen Sie "Der Teufel von Mailand".
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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Der letzte Weynfeldt Die dunkle Seite des Mondes
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Fabio Rossi, Journalist, jung, einigermassen erfolgreich, Freundin, Freunde, alles da.
Nach einer Kopfverletzung erwacht er im Krankenhaus und alles ist anders als er es in Erinnerung hat. Da ist eine andere Freundin, als er denkt, die die er dachte ist mit seinem Freund zusammen und ausserdem scheint er ein unangenehmer Mensch zu sein! Schein und Sein! Wer ist er wirklich? Ein Krimi? Ein feinverwobener Roman und gar ein sanfter Psycho?
Einfach fantastisch ein Geniestreich von Suter!
1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Martin Suter gehört für mich zu den unterhaltsamsten Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Süffig, pointiert, fesselnd und voller leiser Ironie sind seine Plots, in denen er mit geschliffener Sprache Gesellschaftsroman und Kriminalgeschichte verbindet.
'Ein perfekter Freund' ist der perfekte Einstieg in Suters Universum: Identitätssuche, Identitätsverlust, Schein und Sein, Selbstbild/Fremdbild sind auch hier zentrale Motive der Geschichte. Geschickt unterlegt Suter seiner Handlung einen Spannungsbogen, der einen das Buch fast atemlos verschlingen läßt.
Suters Romane sind wie perfekte Menüs: Geschmackvoll arrangiert, abwechslungsreich, voller Nuancen, die es zu entdecken gilt und rundum harmonisch. Ich muß mich bei jedem Suter beherrschen, ihn nicht zu schnell zu lesen/essen...Dabei schmeckt er so gut und macht jederzeit Appetit auf mehr!
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Der Journalist Fabio Rossi erwacht mit Kopfverletzungen im Krankenhaus und versteht die Welt nicht mehr: Die unbekannte Frau an seinem Bett behauptet seine Freundin zu sein, sein bester Freund verhält sich mehr als seltsam und die Freundin an die er sich erinnert, ist jetzt mit seinem Freund zusammen.
Die letzten Wochen vor Fabios Krankenhausaufenthalt sind aus seinem Gedächtnis gelöscht und so beginnt er, kaum dass er entlassen ist, in eigener Sache nach zu forschen. Bald erkennt er, dass er in den vergangenen Wochen nicht nur seine Beziehung beendet und seinen Job gekündigt hat, er scheint auch einer großen Sache auf der Spur gewesen zu sein. Langsam beginnt er das Puzzle zusammen zu setzten...
"Ein perfekter Freund" ist einerseits spannende Kriminalgeschichte und andererseits eine packende Identitätssuche, gewürzt mit Suters raffinierten Dialogen und seinem trockenen Humor. Unbedingt lesen!
von einer Kundin oder einem Kunden
Der Journalist Fabio Rossi erwacht nach 50 Tagen Amnesie im Krankenhaus.
Er blickt auf eine Frau die ihn zutiefst befremdet. Als er die Vergangenheit zu
rekonstruieren beginnt, stößt er auf Dinge, die ihn tiefst befremden. Vor der
rätselhaften Kopfverletzung scheint er merkwürdige Dinge getan zu haben.
Vielen Leuten wäre es offenbar lieber gewesen, dass Fabio die Verletzung nicht
überlebt hätte.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Der Journalist Fabio Rossi erwacht im Krankenhaus. An seinem Bett sitzt eine junge Frau, die er nicht kennt, die sich aber als seine Freundin ausgibt. Ihm fehlen die Erinnerungen an die letzten 50 Tage. Er versucht die Gedächtnislücken zu schließen, aber sein Arbeitsplatz ist neu besetzt, seine ganzen Computerdateien sind gelöscht und die Frau an die er sich erinnert, will nichts mehr von ihm wissen. Mit Hilfe seines alten Notebooks kommt er der Sache langsam näher und entdeckt, dass er einer ganz heißen Sache auf der Spur war... Spannend!
0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden
Fabio wacht im Krankenhaus auf ohne Erinnerung an die letzten 50 Tage vor seinem Unfall. Mühsam versucht er sein verlorenes Gedächtnis wiederzugewinnen und stösst dabei von allen Seiten auf Widerstand. Wem kann er trauen? Seinem besten Freund? Oder spielt dieser ein falsches Spiel?
Der Roman von Martin Suter bezieht seine Spannung vor allem aus der Tatsache, dass man aus der Sicht des Hauptcharakters alles in Frage stellen muss, was er an Informationen bekommt und seiner strikten Weigerung, das Bild von ihm zu akzeptieren, das seine Umgebung in diesen 50 Tagen von ihm hatte. Mein erstes Buch von Suter und ich war schwer begeistert! Sehr psychologisch einfühlsam erzählt. Empfehlenswert!
Rezension von Thomas Zörner aus Lentia Top-10 Rezensent
Buch Nummer 3 von Martin Suter für mich und nach "Small World" sowie "Die dunkle Seite des Mondes" waren die Erwartungen dementsprechend hoch. Enttäuscht wurde ich nicht, aber der Schweizer erreicht mit diesem Roman nicht ganz das Level seiner anderen Werke.
Fabio wacht im Krankenhaus auf und weiß nicht warum. Er hat schwere Kopfverletzungen und die letzten 50 Tage seines Lebens sind aus seinem Gedächtnis gelöscht. Als er beginnt Nachforschungen zu betreiben, was er in dieser Zeit getrieben hat, bekommt er ein Bild von sich präsentiert was ihm selbst vollkommen widerspricht. Er hat seine Freundin verlassen, die er über alles liebt und ist mit einer Frau zusammen zu der ihn nichts verbindet, außer gutem Sex. Er hat seinen Job hingeschmissen und sich für Themen interessiert, die ihn nicht im geringsten ansprechen.
Suter zeichnet eine Figur, die sich selbst sucht und doch jemand anderen findet. Nach und nach deckt Fabio Ereignisse auf, die mancher wohl gern weiter vergessen gewusst hätte und steigert sich in eine regelrecht Paranoia gegenüber seines ehemaligen besten Freund hinein. Suter nimmt den Leser an der Hand und bringt ihm Fabios Emotionen so nah, dass man seine Handlungen vollkommen versteht. Trotz des wie immer flüssigen Schreibstils, hat das Buch durchaus seine Längen und vor allem gegen Ende flacht es merklich ab und die Lösung des Mysteriums ist bei weitem nicht so überraschend wie vielleicht gedacht.
Auch wenn dies der bisher schwächste Suter ist, den ich gelesen habe, spielt der Schweizer immer noch in der obersten Liga.
1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Rezension von Annika
Mein 2. Buch von Suter und auch das fand ich sehr gut!!
Ein leicht geschriebenes Buch das sich super flüssig und schnell lesen lässt hatte das Buch an 3 Abenden durch. Suter gelingt es, die Spannung durch die ganze Geschichte hindurch zu halten. Fabio als Hauptfigur fand ich äußerst interessant und auch die Beschreibung seines Gedächtnisverlustes war sehr informativ. Suter besitzt ein tolles Fingerspitzengefühl und versteht es Spannung mit Humor zu vermischen.
Fazit: eine tolle Lektüre die ich nur weiterempfehlen kann!
Rezension von Polar aus Aachen Top-100 Rezensent
Nicht umsonst wird der frühe Suter mit Simenon verglichen. Auch er ist in der Lage, aus einem scheinbar alltäglichen Umfeld eine spannende Geschichte zu stricken. Eine Amnesie folgt strengen Gesetzen: Der Held wacht auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Nicht immer steckt ein Genie dahinter, dessen graue Zellen nicht mehr funktionieren. Oft ein Verbrechen, wobei es sich nicht selten um Unschuldige handelt, die sich in die Lage versetzt sehen, ihre Unschuld beweisen zu müssen. Fabio Rossi ist Journalist, und man unterstellt ihm sogleich, dass er mit einer wichtigen Recherche beauftragt wurde, die ihn in diese missliche Lage gebracht hat. Wie Suter sein Erwachen, seine Nachforschungen beschreibt, die Amnesie als Ausdruck einer tiefen Lebenskrise anlegt, ist bemerkenswert. Subtil speist er das Mißtrauen seinem besten Freund gegenüber ein und konstruiert Fabios bisher gelebtes Leben wie etwas, das von ihm so nicht gelebt sein kann. Womit wir bei der Frage sind: Inwieweit wir unser eigenes Leben gerne noch einmal aufrollen würden. Neben dem Thrill sind es gerade die Fragen, die Sutter am Rand aufwirft, die seinen Roman lesenswert machen.
3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Rezension von einem Kunden aus Heidelberg
Wenn man das einmal angefangen hat, möchte man es nicht mehr aus der Hand legen!!!
Lohnt sich zu lesen. Allerdings find ich den Schluss zu kurz, und daher ein wenig verwirrend.
von einer Kundin oder einem Kunden
Eines der wenigen Bücher in das man sich hineinleben kann, und das Buch nach dem ersten Seite nicht mehr beiseite legen möchte.
Rezension von Ulli aus Hamburg
Fabio Rossi, Anfang dreißig, Journalist, erwacht mit einer Amnesie im Krankenhaus. Es fehlen ihm fünfzig Tage in seinem Leben, an die er sich nicht mehr erinnern kann. Eine junge Frau behauptet seit einigen Wochen seine Freundin zu sein, aber er hat sie noch nie gesehen. Seinen Job soll er gekündigt haben, aber auch daran kann Fabio sich nicht erinnern. Er versucht seiner Vergangenheit auf die spur zu kommen. Dabei kommt er Dingen über sein Verhalten auf den Grund, die Fabio sehr verwundern. Einige Erinnerungen kehren Bruchstückhaft zurück. Auch gibt es Ungereimtheiten über die Geschichte an der er zuletzt recherchiert hat. Eigentlich ist er sogar einem Skandal auf der Spur und sein bester Freund verhält sich plötzlich sehr merkwürdig.
Ein spannendes Buch, Krimi und Liebesgeschichte gleichzeitig und auch der Humor kommt nicht zu kurz.
2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Rezension von Christoph Lüthy aus Birsfelden
Dieses Buch ist einfach genial. Durch die Aktualität der Geschichte fühlte ich mich gleich wie ein Teil der Geschichte. Ein Buch zum verschlingen und dennoch mit so vielen Fazetten und so viel Material zwischen den Zeilen.
2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Rezension von Alessandra aus Wien
Das war wieder einmal eines von den Büchern, die man nicht mehr aus der Hand legen kann, wenn man erst einmal zu lesen begonnen hat. Man ist von der ersten Seite so gefesselt von der Handlung und den Personen, dass man erst zu lesen aufhören kann, wenn man bei der letzten Seite angelangt ist. Das Buch beschreibt die Freundschaft zwischen zwei Männern, die in die Brüche geht. Fabio, der sich nach einer Kopfferletzung an die letzten 50 Tage seines Lebens nicht mehr erinnern kann, beginnt die Geschehnisse zu rekonstruieren. Dabei kommen Dinge ans Licht, die vielleicht besser verborgen gebieben wären. Ich kann nur noch sagen. . . LESEN!
4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Rezension von C. Paeschke aus München
Ein tolles, spannendes Buch. Für mich der Beste Suter. Reicht leider nur für einen Kurzurlaub, da man es in höchstens zwei Tagen verschlingt.
2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
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