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Die Möwe

Roman
KurzbeschreibungSie tritt in sein Leben, als er, seiner Pflicht als Ministerialbeamter folgend, eine verhängnisvolle Entscheidung für sein Land gefällt hat. Aino Lainen, die geheimnisvolle junge Finnin mit der verblüffenden Ähnlichkeit zu seiner vor Jahren verstorbenen Frau, bringt den ... weiterlesen
  • Kundenbewertung:Bewertung
  • ISBN-10:3-492-05208-8
  • EAN:9783492052085
  • Veröffentlichungsdatum:Oktober 2008
  • Einband:gebunden
  • Verlag:Piper
  • Übersetzer:Christina Kunze
  • Gewicht:303 g
  • Auflage:4
  • Abbildungsvermerk:19,5 cm
  • Sprache:Deutsch
  • Seiten:186

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Kurzbeschreibung zu: "Die Möwe"

Sie tritt in sein Leben, als er, seiner Pflicht als Ministerialbeamter folgend, eine verhängnisvolle Entscheidung für sein Land gefällt hat. Aino Lainen, die geheimnisvolle junge Finnin mit der verblüffenden Ähnlichkeit zu seiner vor Jahren verstorbenen Frau, bringt den sonst so kontrollierten Mann vollkommen aus der Fassung. Er vergisst alle Würde seiner Stellung und lädt sie noch für denselben Abend in die Oper ein. Sehnsüchte und Hoffnungen steigen in dem einsamen Mann auf, aber auch viele Fragen. Weshalb taucht die so seltsam vertraute Fremde gerade jetzt auf? Und wohin wird diese schicksalhafte Begegnung die beiden führen? Es beginnt ein gefährliches Spiel zwischen Leidenschaft, Sehnsucht und Zerstörung.

Beschreibung von: "Die Möwe"

Die dramatische Begegnung zwischen einem Minister und einer geheimnisvollen jungen Frau ein elegantes, vielschichtiges und tragisches Kammerspiel von Sándor Márai, 1943 in Ungarn erschienen, liegt nun in neuer deutscher Übersetzung vor.

Autorenportrait

Autorenportrait von: Sandor Marai
Sándor Márai, 1900 in Kaschau (Košice, heute Slowakei) geboren, lebte und studierte in verschiedenen europäischen Ländern, ehe er 1928 als Journalist nach Budapest zurückkehrte. Er verließ Ungarn 1948 aus politischen Gründen und ging 1952 in die USA, wo er bis zu seinem Freitod 1989 lebte. Mit der Neuausgabe des Romans »Die Glut« (1999) wurde Márai als einer der großen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts erkannt.

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Bewertung «Die Möwe» von einer Kundin oder einem Kunden (18.06.2009):

Diese Erzählung des wiederentdeckten ungarischen Schriftstellers Sandor Marai (er lebte von 1900 bis 1989, nach 1952 im amerikanischen Exil ) birgt Melancholie und Trauer, Liebe und Schmerz, hintergründige und philosophische Betrachtungen.
Dies vor dem Szenario Budapests in den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Der Krieg hat die Stadt noch nicht erreicht, doch die Bedrohung ist deutlich spürbar.
Es ist die persönliche Geschichte eines hochgestellten Bürgers, eines Ministerialbeamten, erzählt am Lauf eines einzigen Tages, eines besonderen Tages, da eine Frau seinen Weg kreuzt, die seiner verstorbenen Geliebten ähnelt wie ein „Duplikat“.

Die Innenwelt dieses beherrschten, sich seiner Pflichten und seines Standes bewussten, nachdenklichen und einsamen Mannes gerät ins Wanken.
Im Hintergrund steht Ungarn, die Stadt Budapest, der zweite Weltkrieg mit dem von Marai vorausgeahnten, befürchteten Ende der alten europäischen Kultur.

„Die Möwe“ erschien 1943 erstmals in Ungarn und liegt nun in neuer deutscher Übersetzung vor. Ein feinsinniges, vielschichtiges Meisterwerk eines großen Autors.

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