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Die Brüder Karamasow

Die Brüder Karamasow

Roman von Fjodor M. Dostojewskij (buch)

»Ein gigantischer Teppich, der alle Winter überdauern wird. Von jetzt an heisst es: Fort mit euch, ihr alten Übersetzungen! Wir wollen nur den klaren, rhetorisch versierten Dostojewskij von Swetlana Geier.«Paul Ingendaay, Frankfurter Allgemeine Zeitung weiterlesen
  • buch.ch-Verkaufsrang:23.946
  • ISBN-10:3-596-16358-7
  • EAN:9783596163588
  • Erscheinungstermin:19.01.2012
  • Verlag:Fischer Taschenbuch Verlag
  • Einband:Taschenbuch
  • OriginaltitelDie Brüder Karamasow
  • Kundenbewertung:
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  • Sprache:Deutsch
  • Seiten:1271
  • Gewicht:699 g
  • Übersetzer:Swetlana Geier
  • Reihe:Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe

Kurzbeschreibung:

»Ein gigantischer Teppich, der alle Winter überdauern wird. Von jetzt an heisst es: Fort mit euch, ihr alten Übersetzungen! Wir wollen nur den klaren, rhetorisch versierten Dostojewskij von Swetlana Geier.«
Paul Ingendaay, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Pressestimmen:

»Ein gigantischer Teppich, der alle Winter überdauern wird. Von jetzt an heisst es: Fort mit euch, ihr alten Übersetzungen! Wir wollen nur den klaren, rhetorisch versierten Dostojewskij von Swetlana Geier.« (Paul Ingendaay, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

»Herr Reich-Ranicki, welches Buch würden Sie gern noch einmal lesen? - Dostojewskij: Die Brüder Karamasow, Verbrechen und Strafe und Böse Geister.« (Frankfurter Sonntagszeitung)

Zusatzinformationen (Autorenportrait):



Fjodor Dostojewskij wurde 1821 in Moskau geboren, wo er als Sohn eines Arztes aus verarmter Adelsfamilie aufwuchs. 1866 erschien nach dem

Präludium Aufzeichnungen aus dem Kellerloch (1864) die erste der grossen Roman-Tragödien Verbrechen und Strafe, 1868 Der Idiot, 1871 Böse

Geister, 1875 Ein grüner Junge und 1880 Die Brüder Karamasow. Nach längeren Auslandsaufenthalten starb Dostojewskij 1881 in Petersburg.



Swetlana Geier, 1923 in Kiew geboren, hat u. a. so bekannte Autoren wie Tolstoi, Solschenizyn und Bulgakow ins Deutsche übertragen. Für ihre

Übersetzungen erhielt Swetlana Geier zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Neben den »fünf Elefanten« Dostojewskijs übertrug sie auch das

Präludium dazu, Aufzeichnungen aus dem Kellerloch (1864), sowie Der Spieler (1866). »Swetlana Geier bringt frischen Wind in den Text, pustet den Staub weg, und das mit gutem Grund, denn so altväterlich und getragen, wie Dostojewskij in manchen früheren Übersetzungen

daherkommt, ist das Original nicht.« Rosemarie Tietze, Süddeutsche Zeitung »Es ist das unbestreitbare Verdienst Swetlana Geiers, erkannt zu haben, dass Dostojewskij ein >akustischer Autor< ist, der seine Romane höchst modern als Stimmentheater entwirft.« Karl-Markus Gauss, Spectrum




Fjodor Dostojewskij wurde 1821 in Moskau geboren, wo er als Sohn eines Arztes aus verarmter Adelsfamilie aufwuchs. 1866 erschien nach dem

Präludium Aufzeichnungen aus dem Kellerloch (1864) die erste der grossen Roman-Tragödien Verbrechen und Strafe, 1868 Der Idiot, 1871 Böse

Geister, 1875 Ein grüner Junge und 1880 Die Brüder Karamasow. Nach längeren Auslandsaufenthalten starb Dostojewskij 1881 in Petersburg.



Swetlana Geier, 1923 in Kiew geboren, hat u. a. so bekannte Autoren wie Tolstoi, Solschenizyn und Bulgakow ins Deutsche übertragen. Für ihre

Übersetzungen erhielt Swetlana Geier zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Neben den »fünf Elefanten« Dostojewskijs übertrug sie auch das

Präludium dazu, Aufzeichnungen aus dem Kellerloch (1864), sowie Der Spieler (1866). »Swetlana Geier bringt frischen Wind in den Text, pustet den Staub weg, und das mit gutem Grund, denn so altväterlich und getragen, wie Dostojewskij in manchen früheren Übersetzungen

daherkommt, ist das Original nicht.« Rosemarie Tietze, Süddeutsche Zeitung »Es ist das unbestreitbare Verdienst Swetlana Geiers, erkannt zu haben, dass Dostojewskij ein >akustischer Autor< ist, der seine Romane höchst modern als Stimmentheater entwirft.« Karl-Markus Gauss, Spectrum


Swetlana Geier:
Swetlana Geier, die "Grande Dame der russisch-deutschen Kulturvermittlung", geboren 1923 in Kiew, hat Lew Tolstoj übersetzt, die Modernisten Belyi und Bulgakow, den "russischen Kafka" Platonow, neben Bunin den Nobelpreisträger Solschenizyn, die großen Romane von Fjodor Dostojewskij und das Gesamtwerk von Andrej Sinjawskij. Für ihre Übersetzungen wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2001 mit dem Wilhelm Merton-Preis. 2010 verstarb Swetlana Geier.
Fjodor M. Dostojewskij:
Fjodor M. Dostojewski wurde am 11. November 1821 in Moskau geboren und starb am 9. Februar 1881 in St. Petersburg. 1849 wurde er wegen angeblich staatsfeindlicher Aktivität im Petraschewski-Kreis zum Tode verurteilt, dann zu vier Jahren Zwangsarbeit in Sibirien begnadigt. 1859 kehrte er nach St. Petersburg zurück.
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3 Rezensionen

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„mein liebstes Buch”

01.09.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Um mal all den ausführenden und mit Allerlei hier und da gespickten Empfehlungen entgegen zu treten empfehle ich Ihnen Fjodor Michailowotsch in der Rowohlt Monografie kennenzulernen und sich über Zeit und Themen ein Bild zu manchen, einen Eindruck zu genehmigen und dann am Anfang zu beginnen( Erniedrigte und Beleidigte als meinen persönichen Tip), um sich dann langsam aber sicher dem Buch zu nähern von dem Hermann Hesse meinte:" Dass ein einziger Mensch die Brüder Karamasow schrieb grenzt an ein Wunder"

Genießen Sie den Meister der Meister

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„"Gott ist nicht in der Kraft, sondern in der Wahrheit"”

27.12.2009

Rezension von Zitronenblau Top-100 Rezensent

Wie soll man dieses Meisterwerk nur angemessen würdigen? Vermutlich ist es an dieser Stelle nicht möglich, doch einige unstrukturierte Worte sollen fallen: "Die Brüder Karamasoff" behandelt eine vielzahl von Themen, der Roman wird daher auch als polyphon bezeichnet. Im Vordergrund stehen die Brüder Mitja (Soldat), Wanja (Rationalist) und Aljoscha (Kleriker) und der Mord am Vater, einem kapitalistischen Possenreißer. Dazu Unterhandlungen und klassiche Motive: Macht/Geld, Liebe/Eifersucht, Glaube/Wahn etc. Dostojewski vereint noch einmal alle seine Themen in diesem Werk und schafft mit dem "Großinquisitor" einen weltliterarischen Superlativ, der bis heute nichts an Aktualität und philosophischer Tiefe verloren hat und in meinen Augen auch ein Kulminationspunkt der Handlung darstellt: die Theodizee und die Frage nach dem Alles-ist-erlaubt-Prnzip ("Schuld und Sühne"). Besonders wichtig wird dadurch der "Justizirrtum" (12. und letztes Buch), der vor dem Hintergrund Gottes als oberste Richterinstanz in Frage gestellt wird, zugleich aber die Unzulänglichkeit irdischer Gerichtsbarkeit persifliert. Dieser Roman ist in erster Linie ein biblischer Roman, ein religionspatriotischer Roman, ein Roman, der die Dunkelheit des europäischen Nihilismus zu durchleuchten sucht. Er ist hinreichend rezeptiert worden, daher nur noch Folgendes: Dostojewkis Süffisanz und Humor kompensiert die Tragik und philosophische Vertikalität des Buches und macht es dramaturgisch zu einem unausweichlichen Sog, aus dem der Lesende nicht mehr herauskommt...

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„Gefühlsgewaltig”

04.10.2009

Rezension von Sandra

Ungeheure Gefühle, wirre, aber auch äusserst genaue Gedankengänge und Personen, von allen Seiten durchleuchtet - das ist grosse Weltliteratur!
Dostojewsky schreibt so gestochen scharf, dass es stellenweise geradezu grotesk wirkt.

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