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Roman von Jonas Jonasson (buch)
Rezension von Lesekugel aus Stuttgart
Der etwas sperrige Titel hatte mich zunächst abgeschreckt. Dann kam noch eine Leseempfehlung meiner Mutter hinzu, und ich dachte, das ist wohl mehr ein Buch für Ältere. Man muss aber nicht 100 sein, um das Buch zu mögen und auch nicht über 50. Ich war positiv überrascht. Eine sehr schöne Sprache: Lakonisch, feinsinnig, humorvoll. Dazu herrlich eigensinnige Figuren und eine Brise Absurdität. Ergibt in Summe ein herrlich kurzweiliges Lesevergnügen für jung und alt.
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von einer Kundin oder einem Kunden aus Wöllstein
Unheimlich lustig, unbedingt lesen! Ein Hundertjähriger stellt die ganze Welt auf den Kopf und hat merklich an der heutigen Menscheitsgeschichte mitgewirkt. Die Verstrickungen sind ungemein spannend. Es wird hier auf keiner Seite Langeweile aufkommen
von einer Kundin oder einem Kunden
Als ich den Titel das erste Mal gelesen habe, wurde ich bereits neugierig. Denn ein Hundertjähriger, der aus dem Fenster steigt, klingt an sich ja schon komisch, doch dass genau dieser dann auch noch verschwindet! Das musste ich einfach lesen.
Obwohl die Geschichte von Allan an einigen Stellen schon sehr unglaubwürdig ist, hat man an diesem Buch trotzdem seine Freude. Man ist immer gespannt, wie es mit Allan weiter geht, ob sie ihn finden, oder doch nicht. Dazu kommt, dass er immer mehr Gefährten findet, die sich ihm anschließen und andere Sichtweisen mit rein bringen.
Mit "Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand" hat Jonas Jonasson ein Buch geschaffen, das man in jedem Alter lesen und an dem jeder seine Freude haben kann. Denn an der Seite des Kommisars versucht man Allan zu finden, Reist mit Allan durch die Geschichte seines Lebens und wird dabei sehr gut unterhalten.
Rezension von Xirxe aus Hannover Top-100 Rezensent
Allan Karlsson, 100 Jahre alt, reicht's. Er hat keine Lust mehr auf Haferbrei, Vorschriften wann er was wo essen darf und generell behandelt zu werden wie ein kleines Kind. Also klettert er an seinem 100. Geburtstag kurzerhand durch's Fenster seines Zimmers im Altenheim und macht sich auf den Weg: Es kommt eh wie es kommt - seine Lebensmaxime, mit der er die letzten 100 Jahre ganz gut gefahren ist. Auf seinem Weg nach irgendwohin packt es ihn plötzlich und er stiehlt einem jungen nervigen Mann dessen Koffer. Dumm nur, dass dieser bis oben hin mit Geld gefüllt ist und der junge Mann ihn um jeden Preis wieder zurückhaben will. Dass es hierbei zu diversen Komplikationen kommt, versteht sich sicherlich von selbst, doch Allan Karlsson trifft unterwegs auf einige Menschen, die ihm durchaus wohlgesonnen sind und ihm hilfreich zur Seite stehen - wobei die Aussicht auf einen Anteil am Koffervermögen vermutlich auch dazu beiträgt.
Es ist eine wirklich humorvolle, aberwitzige Geschichte, wobei im Wechsel auch die Lebensgeschichte Allans erzählt wird, die nicht weniger unterhaltsam und abenteuerlich ist als das momentane Geschehen. Das Alles ist nicht unbedingt realitätsnah, aber wie meinte schon der Großvater des Autors im Vorwort: 'Wenn ein'n man jümmers bloß die Wohrheit vertellt, denn is dat de Tid nich wert, dat je em tohört.' Die handelnden Personen sind durchweg liebenswert dargestellt, und wenn auch so mancher Toter den Weg der Gruppe pflastert, drückt man doch allen fest die Daumen, dass sie mit der Sache durchkommen.
Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig: recht schlicht, fast schon naiv, passt aber in idealer Weise zur Art der Hauptperson Allan und man fühlt sich nach einigen Seiten auf du und du mit ihm. Es waren ein paar vergnügliche Lesestunden, die (zumindest bei mir) ein ständiges Schmunzeln verursachten.
Rezension von Martina aus Wien
Mein absoluter Favorit! Seit Langem hatte ich keinen Roman mehr in der Hand, der mich so gefesselt hat! Kann ich nur weiterempfehlen!
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von einer Kundin oder einem Kunden
Ich war begeistert. Anfangs war ich eher skeptisch was an einer Geschichte über einen Hundertjährigen, der aus einem Altersheim abhaut, so witzig sein soll. Rundherum eine Empfehlung für jeden, der auf der Suche nach intelligentem Humor ist. Das Buch liest sich leicht und man legt es nur ungern zur Seite. Dieser Roman findet nach zahlreichen Abenteuern ein würdiges Ende und es gab so viele Passagen, bei denen ich laut loslachen musste! Eine so freundliche, schöne, lustige und skurrile Geschichte, die einem wirklich das Herz erwärmt.
Rezension von meggie aus Mertesheim
Nachdem das Buch so hoch gelobt wurde, habe ich mich jetzt dran gewagt und bin kein bisschen enttäuscht. Im Gegenteil: die Geschichte ist einfach nur wunderbar chaotisch und herrlich durchgeknallt. Alles fängt damit an, dass Allan Karlson an seinem 100. Geburtstag die Nase voll hat und einfach aus dem Fenster seines Zimmers im Altersheim klettert, um der nervigen Schwester Alice zu entgehen, die ihn gleich zu seiner Geburtstagfeier abholen will. Und ab dort nimmt das Chaos seinen Lauf, denn Allan klaut einem jungen Mann seinen Koffer und fährt mit dem Bus ein paar Kilometer weit, um dann auf einer verlassenen Straße auszusteigen und im Wald auf Julius zu treffen, der ebenfalls die Schnauze voll von allem hat.
Bis zu dieser Stelle der Geschichte konnte ich noch nicht im Geringsten erahnen, was genau mit noch alles erwarten würde. Denn in dem geklauten Koffer befinden sich 50 Millionen schwedische Kronen und dann wird es rasant.
Abwechselnd wird von der Gegenwart erzählt, in der Allan und Julius dem Mann entkommen müssen, dem Allan den Koffer geklaut hat und von Allan's Vergangenheit, in welcher Allan alle möglichen Staatsoberhäupter der Welt getroffen und ihr Handeln durch seine ruhige und sehr trockene Art beeinflusst hat.
Ob er nun aus Versehen einem Kernphysiker, der mit Stalin zusammenarbeitete, verraten hat, wie man eine Atombombe baut, oder mit Truman zusammen zu Abend gegessen hat, ob Churchill, Mao Tse-Tung oder Albert Einsteins Bruder Herbert (*g*), Franco, Johnson, Fauchert oder de Gaulle, er hat alle gekannt und maßgeblich an allen möglichen schwierigen Entscheidungen teil genommen.
Dabei lässt der Autor seinen Humor einfließen, der mich teilweise laut zum Lachen gebracht hat. Denn der Autor ist sehr schwarz angehaucht und das finde ich persönlich einfach nur herrlich.
Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich, arbeitet der Autor doch mit viel indirekter Rede und lässt ein bisschen die Gefühlsbeschreibung außen vor. Doch trotzdem wusste man immer wieder, wie sich alle fühlen und was sie wohl dachten.
Die Hauptprotagonisten Allan und Julius sowie Benny, die Schöne Frau namens Gunilla und deren Elefant Sonja muss man einfach gern haben. Sie kommen zu Anfang alle sehr naiv rüber, aber schon bald merkt man, dass es alle faustdick hinter den Ohren haben. So konnte man nicht anders, als einfach weiterlesen und hoffen, dass es allen gut ergehen wird.
Sehr gut hat mir gefallen, wie der Autor geschickt die Vergangenheit Allan's mit zukünftigen Ereignissen verknüpft hat. Egal, welche Bekanntschaften er schließt, sie waren alle hilfreich für zukünftige Abenteuer und hatten immer irgendwie etwas miteinander zu tun.
Fazit:
Mein Februar-Highlight mit besondere Empfehlung meinerseits. Das Buch ist einfach ein Pageturner und sollte gelesen werden.
von einer Kundin oder einem Kunden
Allan Karlssons 100ster Geburtstag steht an und zu diesem Anlass soll es im Altersheim eine große Feier geben, zu der sogar der Bürgermeister und die Presse eingeladen sind. Doch Allan Karlsson hat andere Pläne... Er steigt aus dem Fenster und verschwindet. Auf seiner Flucht erlebt er ein Abenteuer nach dem anderen. Ein unterhaltsamer, humorvoller Roman, der den Leser immer wieder zum Schmunzeln bringt.
von einer Kundin oder einem Kunden
Der Schwede Jonas Jonasson beschreibt in seinem Roman Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand wie viel Aufregung entstehen kann, wenn ein Hundertjähriger beschließt seine letzten Tage nicht im Altersheim zu verbringen.
Allan Karlson beschließt an seinem hundertsten Geburtstag kurzfristig sich aus dem Staub zu machen. Er steigt also in Jacke und Pantoffeln aus dem Fenster und läuft in die erstbeste Richtung, die ihm in den Sinn kommt. Irgendwann landet Allan am Busbahnhof der kleinen schwedischen Stadt Malmköping, wo er sich nach dem nächsten Bus erkundigt. Bevor der Hundertjährige in den besagten Bus einsteigt nimmt er den Koffer eines anderen Reisenden mit, der sich zu diesem Zeitpunkt auf der Toilette befand. Warum? Das konnte Allan nicht sagen, es kommt eben alles wie es kommt.
Während Jonasson seine Hauptfigur in ein witziges Abenteuer verstrickt erzählt er gleichzeitig die Lebensgeschichte des hundertjährigen Allan Karlson.
Eine nette Geschichte mit Forrest-Gump-Charakter, die einen immer wieder zum Schmunzeln bringt.
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von einer Kundin oder einem Kunden
Verheissungsvoller Titel, einige positive Feedbacks aus meinem Bekanntenkreis, guter Platz in den Charts ... all das waren Gründe, warum ich mir den 100jährigen Mann angetan habe. Immer wieder haben ich - nachdem ich temporär abgebrochen habe - gedacht: naja, vielleicht kommts ja noch. Bei einem Kollegen habe ich z.B. immer mal wieder nachgefragt "ab wann fandest Du das Buch denn gut" ... als ich dann an der Stelle angekommen bin hat das mein Kopfschütteln nur noch verstärkt. Sorry, aber ich musste nicht mal grinsen, geschweige denn lachen ... ich kann nicht mal sagen, dass das ne nette Geschichte ist. Für mich zieht sich das Ganze so zäh dahin, dass es eines meiner wirklich sehr sehr wenigen Büchern ist, welches ich leicht verzagt aufgegeben und nicht bis zum Ende fertig gelesen habe. Somit kann ich dieses Buch auch leider nicht empfehlen.
3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden
Es ist schon nicht so einfach, wenn man 100 wird. Und da ist es doch fast das Naheliegendste einfach abzuhauen. Und zwar in Pantoffeln
Gut geschriebener Roman, der das aktuelle Geschehen um die Protagonisten mit der Weltgeschichte der letzten 100 Jahre gekonnt verknüpft. Manchmal ein bißchen arg an den Haaren herbeigezogen, aber in sich richtig gut gemacht und ein Lesen auf jeden Fall wert. Mir hat es gut gefallen!
von einer Kundin oder einem Kunden
viel Phantasie und Humor,manchmal etwas dick aufgetragen.
Trotzdem sehr unterhaltsame Lektüre.
von einer Kundin oder einem Kunden
Ein sehr unterhaltsames Buch, das ich nur allen empfehlen kann.
Es liest sich sehr gut und ich habe es nicht als langweilig empfunden, sondern musste oft schmunzeln über die Erlebnisse des Hundertjährigen.
von einer Kundin oder einem Kunden
...ist im Allgemeinen ja nichts Schlechtes, auch diesem Buch bekommt er im Grunde gut, allerdings mutet er mir an einigen Stellen des Buches fast als zu übertrieben an.
Die Geschichte ist ja in aller Munde, Jonas Jonasson's Idee, einen 100jähringe als Protagonisten einzusetzen und ihn auf eine irrsinnige bis wahnwitzige Reise zu schicken ist bei Gott keien schlechte Idee, allerdings wäre es mir an manchen Stellen lieber gewesen, er würde sich mehr um die Gegenwart seiner Erzählung kümmern. Vergangenheitspassagen einzubauen, in allen Ehren, aber leider erschien mir das oft zu konstruiert und etwas fadenscheinig, da wäre besser daran getan gewesen sich um die Odyssee der Chaostruppe rund um Allan Karlsson im Jetzt zu bemühen.
Trotz aller Kritik ein durchaus gelungenes Erstlingswerk mit kleinen Schwächen, aber als leichte Lektüre für Zwischendurch gut geeignet...:)...
von einer Kundin oder einem Kunden aus Münchenbuchsee
Der lange Titel des Buches ist nicht besonders einladend, doch schon auf den ersten Seiten vermag das Buch zu fesseln. Witzig und mit viel Liebe zum Detail kreiert der Autor eine Persönlichkeit, der trotz seiner 100 Jahre noch kein Bisschen lebensmüde ist. Es sind 413 Seiten voller Spannung und schwedischem Humor.
Rezension von Bani aus Hannover
Ich hab dieses Buch nur bis Seite 20 ausgehalten. Mein lieber Gott, hab ich mich wegen Platzierung im Bestsellerlisten beeinflussen lassen.Hätte ich für das Geld etwas besseres gekauft.Nix für mich.
1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent
Jonas hat seinen eigenen Kopf und stößt seine Verwandtschaft genau vor diesen. Weil man an seinem Geburtstag über ihn bestimmen will, ergreift er die Flucht und folgt seinem eigenen Weg. Er erlebt auch mit einhundert Jahren noch Abendteuer und hat nach seiner Reise viel zu erzählen. Eine spannende und amüsante Geschichte über das Älterwerden. Ein Appell an die Älteren, das sie ihr Leben noch selbst bestimmen können/ sollen und ihrem Herzen und ihren Gefühlen noch Taten folgen lassen können/ sollen, obwohl sie schon zum " älteren Eisen gehören. Und für die Jüngeren, damit auf zu hören über die ältere Generation zu urteilen oder gar zu versuchen über deren Leben zu bestimmen. Es ist dem Jonas Jonasson absolut überzeugend gelungen, ein Generationen übergreifendes Buch zu schreiben. Ein Roman für alle , egal ob Jung oder Alt. Danke für diesen Lesegenuss.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Köln
Ich verstehe die positiven Bewertung nur so, dass die Leute nicht gewohnt sind anspruchsvoll geschriebene Bücher zu lesen.
Um es kurz zu machen:
- schlechter Schreibstil
- uninspirierende Story-Line
- niveaulos comedy-komisch
- insgesamt recht plump
Ich glaube selbst Konsalik schreibt da überzeugender...
3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Wöllstein
Mit Sicherheit eines der besten Bücher, welches ich je gelesen habe. Die ganze Weltgeschichte hängt an einem Mann, dem Hundertjährigen. Das Buch íst so unheimlich charmant und dennoch humorvoll geschrieben, man kann es einfach nicht aus der hand legen - unbedingt bestellen!
von einer Kundin oder einem Kunden
Als ich das Buch das erste Mal in der Hand hielt, hatte ich keine großen Erwartungen an die unscheinbar klingende Geschichte mit dem etwas längeren Titel.
Doch ich wurde schon nach kurzer Zeit eines besseren belehrt. Allan Karlsson ist von Beginn an ein Sympathieträger und auch die anderen Charaktere wachsen dem Leser doch irgendwie ans Herz. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Reise durch Allans Leben, sondern auch um eine Reise durch die letzten hundert Jahre, wenn auch nicht ganz ernst zu nehmen und auch nicht unbedingt wahr.
Dieses Buch hat mich mehr als überrascht. Es ist wieder ein Beweis, dass die Autoren des kühlen Nordens doch zu den Besten gehören und das nicht nur im Bereich Spannung. Es ist eine gute Mischung aus einem Roadmovie und einem Schelmenroman gemixt mit einem Hauch Krimi und historischem Roman. Der historische Part sollte jedoch nicht allzu ernst genommen werden. Es ist ein Buch, welchen jungen Menschen die Möglichkeit gibt, mehr übers Leben nachzudenken und mehr draus zu machen. Und für ältere Menschen, die schon ein größeren Teil ihres Lebens hinter sich haben, ist es eine gute Möglichkeit, ihr Leben noch einmal geschehen zu lassen und zu sehen, dass, egal wie alt man ist, das Leben immer etwas zu bieten hat.
1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
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