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Der Großinquisitor

Der Großinquisitor

Eine Phantasie von Fjodor M. Dostojewskij (buch)

Im mittelalterlichen Spanien der Inquisition erscheint Christus. Obwohl er kein Wort spricht, wird er von den Menschen erkannt. Er heilt und wirkt Wunder, bis er verhaftet und vom Grossinquisitor zum Verhör bestellt wird. Der Greis klagt Jesus an, durch sein Erscheinen auf ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-86647-110-6
  • EAN:9783866471108
  • Erscheinungstermin:Januar 2007
  • Verlag:Anaconda Verlag
  • Einband:gebunden
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  • Sprache:Deutsch
  • Seiten:71
  • Gewicht:139 g
  • Übersetzer:Hermann Röhl

Kurzbeschreibung:

Im mittelalterlichen Spanien der Inquisition erscheint Christus. Obwohl er kein Wort spricht, wird er von den Menschen erkannt. Er heilt und wirkt Wunder, bis er verhaftet und vom Grossinquisitor zum Verhör bestellt wird. Der Greis klagt Jesus an, durch sein Erscheinen auf der Erde die Ordnung der Kirche gestört zu haben und beschuldigt ihn damit, der Menschheit ihre Illusion von Glück und Freiheit zu rauben. Doch Jesus schweigt. Die Legende ist Teil von Dostojewskis letztem Roman "Die Brüder Karamasow". Hier formuliert er seine Kritik an der Institution der römischen Kirche als Verkörperung weltlicher Macht.
Fjodor M. Dostojewskij:
Fjodor M. Dostojewski wurde am 11. November 1821 in Moskau geboren und starb am 9. Februar 1881 in St. Petersburg. 1849 wurde er wegen angeblich staatsfeindlicher Aktivität im Petraschewski-Kreis zum Tode verurteilt, dann zu vier Jahren Zwangsarbeit in Sibirien begnadigt. 1859 kehrte er nach St. Petersburg zurück.
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1 Rezension

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„Kurze Geschichte, viel Inhalt!”

16.03.2008

Rezension von Zitronenblau Top-100 Rezensent

Die Geschichte versteht man im Wesentlichen schon. Jesus kommt zurück auf Erden und wird prompt vom Großinquisitor nach einer langen "Ansage" fortgeschickt. Die Bezüge sind für den Laien nicht nachvollziehbar, aber einiges an Kritik lässt sich dem Ganzen doch entnehmen: der Materialismus des Menschen, der Vergleich mit Höherem (und seien es Götzen - bis hin zu ihrer Anbetung) sowie das Streben nach Einbindung in gemeinschaftliche Organisationen/Bewegungen. Kritik muss hier aber positiv wie negativ gesehen werden. So wie Jesus und Großinquisitor. Da ein Laie hier kein Vergnügen finden wird und entweder interessiert oder aber D.-Fan sein muss: 3 Sterne!

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