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Der Geschmack von Apfelkernen

Der Geschmack von Apfelkernen

Roman von Katharina Hagena (buch)

Ein Buch über die Liebe, den Tod und das Vergessen! Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Grossmutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie, mischt die Schicksale dreier Generationen. ... weiterlesen
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  • Sprache:Deutsch
  • Seiten:252
  • Gewicht:370 g

Kurzbeschreibung:

Ein Buch über die Liebe, den Tod und das Vergessen! Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Grossmutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie, mischt die Schicksale dreier Generationen. Ein Roman über das Erinnern und das Vergessen - bewegend, herrlich komisch und klug. Als Bertha stirbt, erbt Iris das Haus. Nach vielen Jahren steht Iris wieder im alten Haus der Grossmutter, wo sie als Kind in den Sommerferien mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Sie streift durch die Zimmer und den Garten, eine aus der Zeit gefallene Welt, in der rote Johannisbeeren über Nacht weiss und als konservierte Tränen eingekocht werden, in der ein Baum gleich zwei Mal blüht, Dörfer verschwinden und Frauen aus ihren Fingern Funken schütteln. Doch der Garten ist inzwischen verwildert. Nachdem Bertha vom Apfelbaum gefallen war, wurde sie erst zerstreut, dann vergesslich, und schliesslich erkannte sie nichts mehr wieder, nicht einmal ihre drei Töchter. Iris bleibt eine Woche allein im Haus. Sie weiss nicht, ob sie es überhaupt behalten will. Sie schwimmt in einem schwarzen See, bekommt Besuch, küsst den Bruder einer früheren Freundin und streicht eine Wand an. Während sie von Zimmer zu Zimmer läuft, tastet sie sich durch ihre eigenen Erinnerungen und ihr eigenes Vergessen: Was tat ihr Grossvater wirklich, bevor er in den Krieg ging? Welche Männer liebten Berthas Töchter? Wer ass seinen Apfel mitsamt den Kernen? Schliesslich gelangt Iris zu jener Nacht, in der ihre Kusine Rosmarie den schrecklichen Unfall hatte: Was machte Rosmarie auf dem Dach des Wintergartens? Und was wollte sie Iris noch sagen? Iris ahnt, dass es verschiedene Spielarten des Vergessens gibt. Und das Erinnern ist nur eine davon.

Beschreibung der Redaktion:

Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Grossmutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie, mischt die Schicksale dreier Generationen. Ein Roman über das Erinnern und das Vergessen - bewegend, herrlich komisch und klug.
Als Bertha stirbt, erbt Iris das Haus. Nach vielen Jahren steht Iris wieder im alten Haus der Grossmutter, wo sie als Kind in den Sommerferien mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Sie streift durch die Zimmer und den Garten, eine aus der Zeit gefallene Welt, in der rote Johannisbeeren über Nacht weiss und als konservierte Tränen eingekocht werden, in der ein Baum gleich zweimal blüht, Dörfer verschwinden und Frauen aus ihren Fingern Funken schütteln.
Doch der Garten ist inzwischen verwildert. Nachdem Bertha vom Apfelbaum gefallen war, wurde sie erst zerstreut, dann vergesslich, und schliesslich erkannte sie nichts mehr wieder, nicht einmal ihre drei Töchter.
Iris bleibt eine Woche allein im Haus. Sie weiss nicht, ob sie es überhaupt behalten will. Sie schwimmt in einem schwarzen See, bekommt Besuch, küsst den Bruder einer früheren Freundin und streicht eine Wand an.
Während sie von Zimmer zu Zimmer läuft, tastet sie sich durch ihre eigenen Erinnerungen und ihr eigenes Vergessen: Was tat ihr Grossvater wirklich, bevor er in den Krieg ging? Welche Männer liebten Berthas Töchter? Wer ass seinen Apfel mitsamt den Kernen? Schliesslich gelangt Iris zu jener Nacht, in der ihre Kusine Rosmarie den schrecklichen Unfall hatte: Was machte Rosmarie auf dem Dach des Wintergartens? Und was wollte sie Iris noch sagen?
Iris ahnt, dass es verschiedene Spielarten des Vergessens gibt. Und das Erinnern ist nur eine davon.

Zusatzinformationen (Autorenportrait):

Katharina Hagena,
geboren 1967, studierte Anglistik und Germanistik in Marburg, London und Freiburg, forschte an der James-Joyce-Stiftung in Zürich und lehrte am Trinity College in Dublin sowie an der Universität Hamburg.
2006 erschien ihr Buch »Was die wilden Wellen sagen. Der Seeweg durch den Ulysses« (marebuchverlag). Sie lebt als freie Autorin in Hamburg.
Katharina Hagena,
geboren 1967, studierte Anglistik und Germanistik in Marburg, London und Freiburg, forschte an der James-Joyce-Stiftung in Zürich und lehrte am Trinity College in Dublin sowie an der Universität Hamburg.
2006 erschien ihr Buch »Was die wilden Wellen sagen. Der Seeweg durch den Ulysses« (marebuchverlag). Sie lebt als freie Autorin in Hamburg.
Katharina Hagena:
Katharina Hagena wurde im November 1967 in Karlsruhe geboren. Die promovierte Literaturwissenschaftlerin studierte in Marburg, Freiburg und London Anglistik und Germanistik. In Dublin, am Trinity College, absolviert sie ein zweijähriges DAAD-Volontariat. Von 1998 bis 2002 lehrte Katharina Hagena an den Universitäten Hamburg und Lüneburg. Neben einigen Sachbüchern ist "Der Geschmack von Apfelkernen" (2008) ihr Erstlingsroman, mit dem sie sofort vollen Erfolg hatte. Der Arbeitsaufwand von sechs Jahren hatte sich also gelohnt. Wenn ihre Kinder im Kindergarten waren, oder ihr Mann mit ihnen in den Urlaub fuhr, um Katharina Hagena zu entlasten, fand sie die Zeit, konzentriert zu arbeiten. Die Inspiration zu ihrem Roman über das Erinnern und Vergessen kam Katharina Hagena bei der Erinnerung an das alte Haus ihrer Großeltern. Nach diesem Erfolg schrieb sie noch einige Kinderbücher gemeinsam mit der Illustratorin Stefanie Clemens. Die freie Autorin Katharina Hagena lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Hamburg.

Meinung der Redaktion
Man darf auf das neue Werk von Katharina Hagena gespannt sein. Als Frau vom Fach versteht sie es, den Leser mit auf eine unglaubliche Reise zu nehmen. Absolut empfehlenswert!
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„Weckt Kindheitserinnerungen, schöne Sprache”

28.08.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

Viele Sommer hat Iris im Haus der Großmutter, auf dem Land in Norrddeutschand, verbracht. Als sie es nun erbt und noch einmal einige Tage dort verbringt, werden Erinnerungen wach an die vielen Sommer, die sie dort verlebt hat, aber auch an den seltsamen Unfall ihrer Kusine Rosemarie.
„Der Geschmack von Apfelkernen“ beschreibt die Familiengeschichte der Frauen aus Iris’ Familie. Am schönsten an diesem Buch finde ich die Sprache: Man fühlt sich direkt zurückversetzt in „alte Zeiten“ und erlebt mit Iris, ihrer Kusine und ihren Freundinnen unbeschwerte Sommer in einem verwilderten Garten mit Obstbäumen –Sträuchern und einem "schwarzen See". Manche Abschnitte habe ich mehrfach gelesen, weil sie in einer so schönen, warmen und bildhaften Sprache formuliert sind – ein echter Lesegenuss!

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„weckt Erinnerungen aus der eigenen Kindheit”

02.04.2009

von einer Kundin oder einem Kunden aus anthering

Wunderschönes Geschichte. Hat mich immer wieder in die eigene Kindheit und ins Haus meiner Großeltern zurückversetzt.

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„Nicht ganz mein Geschmack”

20.12.2008

Rezension von Monika aus Hagen

Ein Buch über die Liebe, den Tod und das Vergessen. Der Roman, so hochgelobt an verschiedensten Stellen, kam mir gar nicht so an. Ich fand ihn etwas schwierig zu lesen. Ich mag Bücher, die lebendiger sind.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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„Zum Weinen und Lachen ”

13.12.2008

von einer Kundin oder einem Kunden

Ein sehr lebendiges Buch, obwohl es vom Tod handelt! Sehr lebensnah und mit vielen Emotionen versetzt.

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„Apfelkerne”

30.09.2008

von einer Kundin oder einem Kunden aus München

Stimmung wunderbar getroffen, ein Frauenbuch über Frauen intelligent und witzig.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Heimsuchung von Jenny Erpenbeck

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„Vergessene Erinnerungen”

06.09.2008

Rezension von Andrea Koßmann aus Marl (kossi@kossis-welt.de) Top-100 Rezensent

Zitat aus dem Buch: "Und ich stellte fest, dass nicht nur das Vergessen eine Form des Erinnerns war, sondern auch das Erinnern eine Form des Vergessens."

Als Iris nach dem Tod ihrer Großmutter deren Haus erbt, kehrt sie ein Stück weit in ihre eigene Kindheit zurück. Nach und nach kommen Erinnerungen an schöne und auch an nicht so schöne Erlebnisse zurück.

In einer wunderschönen Art des Schreibens erzählt uns Katharina Hagena die Geschichte rund um die Äpfelbäume, die in Berthas Garten stehen. Aus immer verschiedenen Sichtweisen erzählt sie uns die Geschichten von Iris' Kindheit, aber auch von dem Leben ihrer Mutter, ihrer Großmutter, ihrer Cousinen und anderer Familienangehöriger.

Wenn die Autorin den Geschmack von Apfelkernen beschreibt, so hat man fast das Gefühl, als könne man ihn auf der eigenen Zunge schmecken. Ich muss gestehen, dass ich noch nie einen Apfelkern gegessen habe, demnächst aber mit Sicherheit mal einen zerkauen werde, um zu sehen, ob der Geschmack der Beschreibung der Autorin nahekommt.

Was Frau Hagena mit diesem Buch aber auch geschafft hat, ist, dass auch bei mir Erinnerungen an meine eigene Kindheit und vor allem auch an meine Großeltern hervorgerufen wurden. Ich konnte einige Parallelen finden und fühlte mich deshalb vielleicht so sehr zuhause in diesem Buch.

Es sind die Erinnerungen von Iris, die uns durch all die Jahrzehnte hinweg begleiten. Ausgangspunkt ist aber immer die Jetzt-Zeit, mit der dieses Buch auch endet. Ich schlug das Buch mit einem warmen Gefühl im Herzen und feuchten Augen zu. Eine Erzählung, die einfach wunderschön ist, zum Erinnern einlädt und mich sicher auch in nächster Zeit noch nicht loslassen wird.

In meinen Augen ist "Der Geschmack von Apfelkernen" ein Buch, welches man unbedingt gelesen haben muss. So zart, so leicht, so tröstlich, so wunderschön....

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„Riecht wie bei Omma”

14.07.2008

Rezension von Mia80

Eine tolle Geschichte, die in mir so viele Erinnerungen an Großmutters Zeiten geweckt hat.
Mädel erbt das Haus ihrer Großmutter, sie lebt eigentlich in England, kommt zur Beerdigung und bleibt. Das Buch erzählt von ihrer Kindheit, von ihrer Mutter und den Tanten und natürlich von Oma. Eine drei Generationengeschichte in einer wundervollen Sprache erzählt. Hoffentlich gibts bald wieder ein gutes Buch von Hagena.

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„Bezaubernd”

05.07.2008

Rezension von Alessandra aus Wien

"Der Geschmack von Apfelkernen" ist ein schöner Roman für jung und alt. Es ist eine tolle und bezaubernde Geschichte über drei Generationen, die alle ihre Geheimnisse hatten. Schön zu lesen und wirklich zu empfehlen.

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„Total klasse”

21.04.2008

von einer Kundin oder einem Kunden

Dieses Buch ist wunderschön, ich konnte garnicht mehr aufhören zu lesen. Eine tolle Familiengeschichte über 3 Generationen.
Dieses buch ist echt super geschrieben...
Sie müssen es einfach lesen :)

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„Super!”

31.03.2008

von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin

Ein wunderbarer Roman, bei dem man weint und lacht. Unsere ganze Familie hat ihn verschlungen.

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