Zu Valentin portofrei vom 01.02.2012-09.02.2012
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von Esther Vilar (buch)
von einer Kundin oder einem Kunden
Es ist unglaublich, was diese Frau über Ihre "Genossinnen" schreibt - und aus Sicht der Männer liegt sie damit auch "erschreckend" richtig. Manche Kapitel sind geradezu zum Inhalieren!
von einer Kundin oder einem Kunden
Männer sind Schweine, lautete der (heimliche) Schlachtruf vieler "Emanzen", als deren Leitzibbe (= weibliche Version von "Leithammel") sich einige Jahre später Alice Schwarzer inthronisieren sollte. Da hielt Esther Vilar schon sehr früh (1971) dagegen, volle neun Jahre vor dem "Tod des Märchenprinzen", der dann wohl den Höhepunkt weiblicher Heulsusigkeit darstellte. Vilar war Frau von Welt, und ihr waren die bundesrepublikanischen Emanzen der "dritten Welle" wohl schlicht zu platt, zu impertinent und zu spießig, und gegen deren Mief schrieb sie mit ihrer krassen Satire an. Frauen seien blöd und faul, aber immerhin schlau genug um Männer für sich arbeiten zu lassen, lautete ihr Tenor. Für solch schnöden Verrat am holden Frauentum wurde sie dann einige Jahre später (1975) im Fernsehen von Frau Schwarzer als Faschistin und Autorin im Stürmer-Stil beschimpft (Frau Vilar ist Jüdin, und Frau Schwarzer beschimpft unbotmäßige Juden gerne mal als Nazis -- einige Jahre später wiederholte diese Vorwürfe spiegelbildlich gegen Helmut Newton).
Komen wir zum Buch selbst: es ist erstaunlich gut gealtert. Vilar stellt Fragen die auch heute noch ziemlich frech wirken. Wenn Frauen so unterdrückt sind, wieso sind sie dann reicher als Männer und dürfen im Krieg zu Hause bleiben, lautete eine solche Frage. Also, ich versteh's auch nicht, Esther. Insgesamt ist das Buch trotz mancher Polemiken immer noch lesenswert.
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von einer Kundin oder einem Kunden aus Hamburg
Esther Vilar ist hart mit ihren Geschlechtsgenossinen ins Gericht gegangen. 'Der dressierte Mann' ist auch nach so vielen Jahren (1971) ein echtes Lesevergnügen, sicher nicht nur für Männer. Spritzig geschrieben, werden ganz normale Beispiele aus dem Leben in einen gesellschaftspolitischen Zusammenhang gestellt. Vereinzelt überzieht die Autorin, wenn sie Frauen generell 'Dummheit' und Männern 'Intelligenz' zuspricht. Wenn dem so wäre, würden Männer doch trotz ihrer Hormone nicht auf Frauen 'hereinfallen'. Wer sich für amüsante Feminismuskritik interessiert, sollte noch Gogolins 'Der Puppenkasper. Weibliche Macht - Männliche Ohnmacht' zur Hand nehmen.
1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Soltau
Esther Vilar ist hart mit ihren Geschlechtsgenossinen ins Gericht gegangen. 'Der dressierte Mann' ist auch nach so vielen Jahren (1971) ein echtes Lesevergnügen, sicher nicht nur für Männer. Spritzig geschrieben, werden ganz normale Beispiele aus dem Leben in einen gesellschaftspolitischen Zusammenhang gestellt. Vereinzelt überzieht die Autorin, wenn sie Frauen generell 'Dummheit' und Männern 'Intelligenz' zuspricht. Wenn dem so wäre, würden Männer doch trotz ihrer Hormone nicht auf Frauen 'hereinfallen'. Wer sich für amüsante Feminismuskritik interessiert, sollte noch Gogolins 'Der Puppenkasper. Weibliche Macht - Männliche Ohnmacht' zur Hand nehmen.
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von einer Kundin oder einem Kunden
Wie gut Esther Vilars "Der dressierte Mann" ist, erkennt man schon daran, daß es noch heute Frauen gibt, die die Existenz des Buches gegenüber Männern leugnen.
Eine verzeihliche Schwäche des "Dressierten Mannes" liegt nur darin, daß Vilar im Denkansatz ausschließlich soziologisch argumentiert. Eine Ergänzung und Infragestellung der biologischen Verhaltensgrundlagen zwischen den Geschlechtern wäre nicht übel gewesen.
2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
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