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Der Besuch der alten Dame

Der Besuch der alten Dame

Eine tragische Komödie. Neufassung 1980 von Friedrich Dürrenmatt (buch)

Claire Zachanassian, amerikanische Multimillionärin, kehrt in ihr Heimatdorf Güllen zurück, um sich zu rächen. weiterlesen
  • buch.ch-Verkaufsrang:379
  • ISBN-10:3-257-23045-1
  • EAN:9783257230451
  • Erscheinungstermin:Oktober 1998
  • Verlag:Diogenes Verlag
  • Einband:Taschenbuch
  • Kundenbewertung:
    (Durchschnitt aus 23 Rezensionen )
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  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:30. Auflage
  • Seiten:155
  • Gewicht:169 g
  • Reihe:Diogenes Taschenbücher

Kurzbeschreibung:

Claire Zachanassian, amerikanische Multimillionärin, kehrt in ihr Heimatdorf Güllen zurück, um sich zu rächen.

Pressestimmen:

"Eines der anregendesten und fesselndsten aller Stücke, die seit dem Zweiten Weltkrieg geschrieben worden sind." The New York Times

Zusatzinformationen (Autorenportrait):

Friedrich Dürrenmatt wurde 1921 in Konolfingen bei Bern als Sohn eines Pfarrers geboren. Er studierte Philosophie in Bern und Zürich und lebte danach als Schriftsteller in Neuchâtel, wo er 1990 starb. Bekannt wurde er mit seinen Kriminalromanen und Erzählungen 'Der Richter und sein Henker', 'Der Verdacht', 'Die Panne' und 'Das Versprechen', weltberühmt mit den Komödien 'Der Besuch der alten Dame' und 'Die Physiker'. Den Abschluss seines umfassenden Werks schuf er mit den 'Stoffen', worin er Autobiographisches mit Essayistischem verband.
Friedrich Dürrenmatt wurde 1921 in Konolfingen bei Bern als Sohn eines Pfarrers geboren. Er studierte Philosophie in Bern und Zürich und lebte danach als Schriftsteller in Neuchâtel, wo er 1990 starb. Bekannt wurde er mit seinen Kriminalromanen und Erzählungen 'Der Richter und sein Henker', 'Der Verdacht', 'Die Panne' und 'Das Versprechen', weltberühmt mit den Komödien 'Der Besuch der alten Dame' und 'Die Physiker'. Den Abschluss seines umfassenden Werks schuf er mit den 'Stoffen', worin er Autobiographisches mit Essayistischem verband.
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23 Rezensionen

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„Für die Schule!”

04.05.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Frankfurt am Main

Wir mussten uns das Buch für den Deutschunterricht kaufen und es hat sich gelohnt.
Es ist ein sehr spannendes und Neugier erweckendes Buch.

Es ist sehr empfehlenswert, da es auch den sprachlichen und schriftlichen Ausdruck fördert.

Dennoch sind einige Seiten mehrmals zu lesen, da man den Zusammenhang nicht versteht.

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„Dürrenmatt eben!”

06.11.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Der Besuch der alten Dame von Dürrenmatt ist ein sehr spannendes und besonders durch die Theaterfassung ein sehr verständliches Buch. Dürrenmatts Schreibstil ließt sich, als hätte er das Buch erst vor kurzem geschrieben. Er schreibt "modern" und hat genaue Vorstellungen von dem, was er schreibt. So wie man es von anderen seiner Werke gewöhnt ist!

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„Der Besuch der Alten Dame oder besser gesagt.... Die Rache der Alten Dame (Absolut Empfehlenswert)”

22.10.2010

Rezension von Manuel Raab aus Neuhof

Die 63-jährige Milliardärin Claire Zachanassian, besucht Ihre verarmte Heimatstadt Güllen, in der sie ihre Jugendzeit als Klara („Kläri“) Wäscher verbracht hat. Während die Einwohner auf finanzielle Zuwendungen von der als großzügig geltenden „alten Dame“ hoffen, verfolgt Claire Zachanassian jedoch ein ganz eigenes Ziel. Sie möchte Rache an ihrer Jugendliebe Alfred Ill nehmen, der sie im Alter von 17 Jahren geschwängert hat und den von Ihr angestrengten Vaterschaftsprozess mit Hilfe bestochener Zeugen gewann, und sie somit zur Hure denunzierte. Klara war gezwungen ihre Heimat arm, wehrlos und entehrt zu verlassen. Sie flüchtet nach Hamburg, wo sie als Hure in einem Bordell arbeitete, bis sie der alte Ölquellenbesitzer Zachanassian heiratete. Nach seinem Tod und weiteren zahlreichen Ehen brachte es die heutige Claire Zachanassian zu einem riesigen Vermögen. Die nun hochangesehene „alte Dame“ unterbreitet den Einwohnern Güllens ein unmoralisches Angebot: Sie würde der Stadt eine Milliarde spenden, wenn einer von Ihnen Alfred Ill töten würde. Diese Forderung lehnen die Bewohner zunächst empört zurück. Dennoch beginnen sie nach und nach Geld auszugeben welches sie (noch) nicht besitzen. Als Alfred Ill den Konsumrausch seiner Mitbürger bemerkt, weiß er, dass es nicht mehr lange dauert, bis er Tot sein würde. Verzweifelt und verängstigt sucht er Hilfe bei der Polizei, dem Pfarrer und dem Bürgermeister. Doch diese sind bereits Geld korrumpiert und fordern ihn auf, sich seiner Vergangenheit zu stellen. Als jedoch auch Ill’s Fluchtversuch missglückt, sagt er zu, die Strafe für sein vergangenes Handeln zu übernehmen. Er stellt sich der sog. Bürgerversammlung, welche über sein Schicksal entscheiden soll. Nach dem abgestimmt wurde, was nun mit Ill und dem Geld geschehen soll, bilden die Güllner eine Gasse auf die Ill zugeht. Die Gasse schließt sich hinter Ill und wird zu einem Menschenknäuel mit Ill in der Mitte. Als sie Güllner aus einander gehen, liegt Alfred Ill tot am Boden. Claire lässt den Toten Ill in einen mitgebrachten Sarg legen und überreicht dem Bürgermeister den Milliardenscheck.

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„Der Besuch der alten Dame”

26.07.2010

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent

Die ehemals prunkvolle Stadt Güllen ist am Ende. Die Unternehmen sind bankrott, die Menschen verlottert und nach und nach wird die ganze Stadt verpfändet. Die letzte Hoffnung liegt bei der Milliardärin Claire Zachanassian, die als junges Ding Güllen verließ, es in der Welt zu ihrem unerhörten Vermögen brachte und nun ihre Heimatstadt besuchen möchte. Nach kurzer Zeit erklärt sie sich bereit, der Stadt eine Milliarde zu überlassen, unter einer Bedingung...
Dürrenmatt schrieb hier ein Drama über die Macht des Geldes, über Moral, über Zusammenhalt und über die Gesellschaft. Das Thema ist heute aktuell und wird noch in hundert Jahren aktuell sein, einfach ein großartiges Stück.

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„Wenn die alte Dame kommt ...”

15.04.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Dürrenmatt ist ein Satyr mit dickumrandeter Brille, ein Witzbold mit ernstem Gesicht ... Die Uraufführung des Stücks erfolgte 1956 und war sofort ein Welterfolg. Das Motto, wie so oft bei Dürrenmatt, vordergründig einfach: Alles kann man kaufen! Ein jeder ist käuflich! Man muss nur warten können! Und sie, die reiche Dame, bleich und würdig, wartet. Ihr Preis ist hoch, sie will nichts Geringeres als Gerechtigkeit und Rache. Die Stadt heißt Güllen und ist tatsächlich eine moralische Jauchengrube voller beschwichtigender Ausreden. Lesen, lachen und erschaudern!

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„Für Geld kann man alles kaufen.”

29.03.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Die reiche alte Dame Claire Zachanassian kommt in ihre heruntergekommene Heimatstadt Güllen und will die Gerechtigkeit kaufen. Sie bietet der Stadt eine Milliarde und fordert dafür den Tod ihres früheren Geliebten Alfred Ill, der einst die Vaterschaft an ihrem Kind leugnete und sie im Stich ließ.
Als nach und nach der Wohlstand auf Kredit ausbricht wird klar, dass Ill keine Chance hat. Die Bürger und selbst seine eigene Familie können der Verlockung nicht widerstehen und am Ende bekommt die alte Dame ihren Willen. Der Mord wird als „Herzschlag“ deklariert und die Zachanassian stellt den Scheck aus.
Man möchte immer wieder lachen, doch bleibt einem das Lachen im Hals stecken. Die Bezeichnung „ein tragische Komödie“ trifft voll zu. Ein beeindruckendes Stück, das einem die Macht des Geldes vor Augen führt.

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„Weit mehr als nur eine Schullektüre”

11.06.2009

Rezension von Anne aus Niederwerth

Dieses Buch ist mehr als nur eine Pflichtlektüre für den Deutschunterricht.
Dürrenmatt beschreibt in dem Buch die verzweiflung zweier Menschen. Die Betrogene alte Dame sowie den Kleinstadtbewohner Alfred Ill.
Gleichzeitig wird auch die Gier der Menschen sichtbar, sobald es um Geld geht.
Das Buch ist sehr Sozialkritisch. Eben ein typischer Dürrenmatt.
Seine Werke muss man gelesen haben!

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„Gutes Buch”

10.06.2009

Rezension von Brina aus Mülheim an der Ruhr

Ich habe dieses Buch auch in der Schule gelesen und mir hat es auf Anhieb gefallen. Ich denke aber, dass dieses Buch nicht für jeden etwas ist, da Dürrenmatt oft für Verständnisprobleme sorgt. Es ist ein Buch zum Mitdenken; aber allein deswegen gefällt es mir so gut.. in der Schule konnte man sich hervorragend über die Lektüre austauschen.

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„Für die Schule”

28.10.2008

Rezension von Sören Hannig aus Meppen (Hannig_Soeren@web.de)

Ich musste dieses Buch für die Schule lesen.

Allgmein finde ich die Geschichte sehr interessant und für Ihr Alter noch sehr gut zu lesen.

Man ließt flüssig und es geht sehr schnell, jedoch der Aufbau dieses Drama sehr verwirrend und leider im Akt 1 sehr verwirrend.

Junge Leute sollten dieses Buch nicht lesen, außer wie ich, wenn die Schule es will.

Es fehlen mir einfach die Gedanken und Gefühle, was ja bekanntlicher Weise in einem Drama nicht vorhanden ist.

Dennoch, das Buch kann man lesen..

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„Gute Absichten”

23.10.2008

Rezension von Polar aus Aachen Top-100 Rezensent

Es gibt Stücke, die verlieren mit den Jahren seit ihrer Ur-Aufführung an Brisanz, ohne dass man sicher sein darf, dass sie diese zu anderen Zeiten wiederfinden werden. Der Besuch der alten Dame mit der klaren Frage nach der Moral ist so klar in Schwarz Weiß geschieden, dem Rachdurst einer gekränkten Frau, dem Gewinnstreben einer zuvor schockierten Gemeinschaft ausgeliefert, dass man sich in unseren Zeiten, die sich in unzählige Bilder, Gründe, in eine Vielzahl an Informationen aufsplittert, zwar nach einer so simplen Wahrheit sehnt, sie jedoch im eigenen Alltag nicht wieder zu finden glaubt. Zwar ist es verwerflich, was die alte Dame unter liberalem Blickwinkel fordert, doch macht das den männlichen Frevel, eine Frau zu schwängern und sitzen zu lassen nicht ungeschehen. Das Dorf hat sich schon viel früher schuldig gemacht und beweist nur einmal mehr, dass Moral nur solange eine Rolle spielt, wie sie nicht eingefordert wird. Nicht erst seitdem sich die Bewohner zum Mord berufen fühlen. Gräbt man tief genug in Dürrenmatts Stück so findet man sicher Manches, was sich aufzuführen lohnt. Doch verstaubt, gefangen im Turm der modernen Klassik, den benotbaren Analysen von Deutschlehrern zum Abschuss freigegeben bleibt es schon.

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„wundervolle Satire”

21.10.2008

Rezension von Barbara aus Wien

Ich habe dieses Buch vor Jahren in der Schule gelesen und war begeistert.
Der schwarze Humor der sich durch das gesamte Buch zieht ist genau auf meiner Wellenlänge und regt an um weiterzulesen.
Die Handlung selbst ist sehr brutal und erschreckend. Aber ich denke genau diese Mischung macht das Buch zu einem Klassiker

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„Erschreckend was man für geld tut”

23.02.2007

Rezension von Maja

Dies ist das zweite Buch, was ich von Dürrenmatt gelesn habe und ich muss sagen, es hat meine Erwartungen erfüllt. Das Buch zeigt, was Leuten (in dem Fall, ein ganzen Dorf) bereit sind zu tuen für Geld. Denn eine Multimillionärin reist in ihr altes Heimatdörfchen Güllen und lässt dort von den Bürgern ihre alte Liebe Ill umbringen, nur um sich bei ihm zu rechen. Aus dem Grund, weil er sie damals geschwängert und sitzen gelassen hat. Das ganze Dorf schweigt über den Mord und auch über den Deal, denn Ill fällt vor seinem Tod auf, dass sich das eigentlich zu Grunde gegangene Dorf und die Bürger auf einmal neue und teure Dinge leisten kann! Wer weiß, ob es dies nicht auch im realen Leben gibt - ich denke schon, wenn auch nicht so extrem!

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„Geld regiert die Welt”

09.05.2006

von einer Kundin oder einem Kunden

Anfangs hat mir das Buch sehr gefallen. Es war für mich leicht verständlich geschrieben. Aber nach dem ersten Akt ändert sich das ganze. Es folgte Langeweile und keine "tragische Komik". Alles in allem ein guter Anfang, der aber seine stärke verliert.

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„Ein Buch für etwas Ältere”

11.11.2005

Rezension von David aus Wien

Ich finde, dass dieses Buch sehr gut zum Nachdenken anregt, kann man Gerechtigkeit kaufen, diese frage steht im Vordergrund??
Wer beim Lesen denkt,sollte beim verstehn dieses Buches kein Problem haben...

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„schwere Verständlichkeit”

30.09.2005

von einer Kundin oder einem Kunden

Meiner Meinung nach ist dieses Buch nichts für junge Menschen, die gerne viel lesen. Die Handlung lässt zu wünschen übrig - den sonstinen INhalt etwas schwer zu verstehen....

Kein gutes Buch - meiner Meinung

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„Der Besuch der alten Dame (Gier)”

05.08.2005

Rezension von Mario Pf. aus Oberösterreich Top-10 Rezensent

Friedrich Dürenmatts Der Besuch der alten Dame wurde ursprünglich als Bühnenstück erdacht und ist deshalb ein Klassiker der besonderen Art.

Hauptsächlich spielt dieses Stück in dem heruntegekommenen Städtchen Güllen. Es beginnt mit dem Besuch der alten Dame, in diesem Fall der ehemaligen Stadtbewohnerin Klär Wäscher, die nun als Multimilliardärin Claire Zachanassian in ihr Heimatstädtchen zurückkehrt und dort bereits als große Wohltäterin empfangen wird.

Aber wie schnell klar wird sind die Motive dieser alten reichen Dame nicht so schön wie man sich erhofft hat. Sie bietet den Einwohnern 1 Milliarde für den Tod ihres Jugendfreundes Ill, der sie einst geschwängert und alleine zurück gelassen hatte.

Zunächst wiederstehen die Einwohner noch dem Ruf der Gier, aber langsam verfallen sie der Macht des Geldes und beginnen das Geld auszugeben dass ihnen zustehen würde wenn Claire ihre Rache bekommen würde.

Es läuft alles auf das unweigerliche Ende hinaus.

Dieses Stück beschäftigt sich auf tragikomische Weise mit dem Thema Gier, was im Verlauf des Stücks sehr deutlich hervorgeht. Für Reichtum, so scheint es, ist jeder bereit über Leichen zu gehen, vor allem wenn man sich selbst nicht die Finger schmutzig macht.

Dürenmatt bietet damit wieder ein interessantes, intelligentes, witziges Stück, das bis auf die passende Länge nichts vermissen lässt.

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„Spart euer Geld”

29.01.2005

von einer Kundin oder einem Kunden

Das Buch ist wie die meisten Bücher Dürrenmatss ein totaler Flop. Es ist langweilig und mit geringer Handlung. Weder dramatisch noch komisch.

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von einer Kundin oder einem Kunden

Eines der ultimativen Repertoirestücke des deutschsprachigen Theaters. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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„Gute Handlung”

von einer Kundin oder einem Kunden

Das Buch ist zwar am Anfang bissl umständlich geschrieben, aber im 1. Akt findet man sich schon zurecht. Außerdem sind die Handlungen gut und klar beschrieben!

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von einer Kundin oder einem Kunden

Aus Enttäuschung kann abgrundtiefer Haß werden und durch finanzielle Mittel angestachelt werden biedere Kleinstädter zu Mördern. Dürrenmatt beschreibt mit schlichten Worten und scheinbar lustigen Geschichten die tragische Realität und läßt kaum Hoffnung, daß es für Menschen eine Ethik gibt, die ihn bei ausgeübter Selbstjustiz nicht zum Unmenschen werden läßt. Grausamkeit und Brutalität werden zum käuflichen Gut, die Einzelperson erscheint wertlos. Der Roman ist eine Kritik an dem Wesen Menschen und der nur scheinbar biederen ethischen Kleinstadt-Mentalität.

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