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Das Orakel von Port-Nicolas

Das Orakel von Port-Nicolas

Roman von Fred Vargas (buch)

Ex-Inspektor Louis Kehlweiler sitzt auf Bank 102 an der Pariser Place de la Contrescarpe - um sich die Arbeit zu erleichtern, haben er und seine langjährige Freundin, die alte Hure Marthe, die wichtigsten Bänke der Stadt numeriert - und beobachtet ein Haus. Das heisst, eigentlich ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-7466-1514-3
  • EAN:9783746615141
  • Erscheinungstermin:01.02.2003
  • Verlag:Aufbau Taschenbuch Verlag
  • Einband:Taschenbuch
  • OriginaltitelUn peu plus loin sur la droite
  • Kundenbewertung:
    (Durchschnitt aus 5 Rezensionen )
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  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:15. Auflage
  • Seiten:285
  • Gewicht:278 g
  • Übersetzer:Tobias Scheffel
  • Reihe:Aufbau Taschenbücher

Kurzbeschreibung:

Ex-Inspektor Louis Kehlweiler sitzt auf Bank 102 an der Pariser Place de la Contrescarpe - um sich die Arbeit zu erleichtern, haben er und seine langjährige Freundin, die alte Hure Marthe, die wichtigsten Bänke der Stadt numeriert - und beobachtet ein Haus. Das heisst, eigentlich sitzt er da und beantwortet Marthes Kreuzworträtselfragen, als sein Blick auf einen winzigen weissen Gegenstand fällt: ein blankgewaschenes Knöchelchen, wie es scheint. Doch man muss schon Kehlweilers blühende Phantasie haben, um daran etwas Ungewöhnliches zu finden. Nach wenigen Tagen hat er dank seiner alten, nicht immer ganz legalen Beziehungen heraus, dass es sich um den kleinen Zeh einer Frau handelt, der von einem Hund verdaut worden ist. Doch eine dazugehörige Leiche gibt es nicht im ganzen Arrondissement - dafür jede Menge Hundehalter, die zu beobac hten und deren Gewohnheiten herauszufinden Kehlweiler sich vornimmt. Für eine so unspektakuläre Langzeitbeobachtung braucht man Leute. Die hat Kehlweiler (und sie sind für den begeisterten Vargas-Leser keine Unbekannten): drei wissenschaftlich tätige, wenn auch arbeitslose junge Historiker, Mathias, Marc und Lucien. So stösst Kehlweiler schliesslich auf einen Pitbullbesitzer, der seine Wochenenden in der Bretagne verbringt. In Port-Nicolas, einem trostlosen Hafenstädtchen, wo in der Tat vor wenigen Tagen eine alte Frau von der Steilküste stürzte ...

Beschreibung der Redaktion:

Ex-Inspektor Louis Kehlweiler sitzt auf Bank 102 an der Pariser Place de la Contrescarpe, als sein Blick auf einen winzigen weissen Gegenstand fällt, ein blankgewaschenes Knöchelchen, so scheint es. Man muss schon Kehlweilers blühende Phantasie haben, um daran etwas Ungewöhnliches zu finden. Doch nach wenigen Tagen hat er dank seiner alten, nicht immer ganz legalen Beziehungen heraus, dass es sich um den kleinen Zeh einer Frau handelt, der von einem Hund verdaut worden ist. Eine dazugehörige Leiche gibt es allerdings nicht im ganzen Arrondissement - dafür eine Menge Hundehalter, die zu beobachten und deren Gewohnheiten herauszufinden Kehlweiler sich vornimmt. Mit Hilfe der drei wissenschaftlich tätigen, wenn auch arbeitslosen junge Historiker Mathias, Marc und Lucien stösst er schliesslich auf einen Pitbull-Besitzer und leidenschaftlichen Sammler alter Schreibmaschinen, der allwöchentlich zwischen Paris und der Bretagne pendelt. Und in Port-Nicolas, einem trostlosen bretonischen Hafenstädtchen, ist in der Tat vor wenigen Tagen eine Frau von der Steilküste gestürzt.

»Knochentrocken selbst in den absurdesten Momenten
und voller Wahnsinns-Typen.« Frankfurter Rundschau

»Mörderisch menschlich, mörderisch gut.«
Frankfurter Rundschau

Pressestimmen:

"Knochentrocken selbst in den absurdesten Momenten und voller Wahnsinns-Typen." (Frankfurter Rundschau)

"Mörderisch menschlich, mörderisch gut." (Frankfurter Rundschau)

Zusatzinformationen (Autorenportrait):

Fred Vargas, geb. 1957, von Haus aus Archäologin, lebt im Pariser Stadtteil Montparnasse. Mit ihren zehn Romanen seit 1994 ist sie heute die Königin des französischen Kriminalromans und eine Schriftstellerin von Weltrang, übersetzt in 40 Sprachen und mit bedeutenden nationalen und internationalen Literaturpreisen gekrönt.

In deutscher Übersetzung liegen im Aufbau Verlag vor:

Im Schatten des Palazzo Farnese

Die schöne Diva von Saint-Jacques

Der untröstliche Witwer von Montparnasse

Das Orakel von Port-Nicolas

Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord

Bei Einbruch der Nacht

Fliehe weit und schnell

Der vierzehnte Stein

Die dritte Jungfrau

Die schwarzen Wasser der Seine

Das Zeichen des Widders

Der verbotene Ort

Die Tote im Pelzmantel

Fred Vargas, geb. 1957, von Haus aus Archäologin, lebt im Pariser Stadtteil Montparnasse. Mit ihren zehn Romanen seit 1994 ist sie heute die Königin des französischen Kriminalromans und eine Schriftstellerin von Weltrang, übersetzt in 40 Sprachen und mit bedeutenden nationalen und internationalen Literaturpreisen gekrönt.

In deutscher Übersetzung liegen im Aufbau Verlag vor:

Im Schatten des Palazzo Farnese

Die schöne Diva von Saint-Jacques

Der untröstliche Witwer von Montparnasse

Das Orakel von Port-Nicolas

Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord

Bei Einbruch der Nacht

Fliehe weit und schnell

Der vierzehnte Stein

Die dritte Jungfrau

Die schwarzen Wasser der Seine

Das Zeichen des Widders

Der verbotene Ort

Die Tote im Pelzmantel

Fred Vargas:
"FRED VARGAS ist die beste Kriminalschriftstellerin in Frankreich", urteilt Die Zeit. "Es gibt eine Magie Vargas", schreibt Le Monde. Und sie heißt: literarische Phantasie, poetische Intelligenz, Humor und sprühende Dialoge. Heute werden ihre Romane in 30 Sprachen übersetzt. 2004 erhielt die Autorin den Deutschen Krimipreis für Fliehe weit und schnell. 2005 stand sie mit Der vierzehnte Stein auf Platz 1 der Bestenliste von KrimiWelt. Im Aufbau-Verlag und bei AtV liegen von ihr vor: Die schöne Diva von Saint-Jacques (auch als Hörbuch im DAV) Der untröstliche Witwer von Montparnasse (auch als Hörbuch) Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord (auch als Hörbuch) Bei Einbruch der Nacht Das Orakel von Port-Nicolas Im Schatten des Palazzo Farnese Fliehe weit und schnell Der vierzehnte Stein (auch als Hörbuch) Vom Sinn des Lebens, der Liebe und dem Aufräumen von Schränken.
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„Komisch und spannend zugleich!”

28.03.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Es gibt Dinge, die lassen Louis Kehlweiler einfach nicht mehr los. Dazu gehört der kleine weiße Gegenstand, der ihm eines Tages auf einem einfachen Baumgitter mitten in Paris ins Auge sticht. Dem Ganzen etwas nachgehen, sich nicht darin verlieren, würde Fred Vargas es vielleicht nennen, aber schon bald will Kehlweiler es wirklich wissen und halbe Sachen liegen so gar nicht in seiner Natur. Glück für ihn, dass sie auch nicht in der Natur des jungen Historikers Marc liegen, der als einer drei „Evengelisten“ bereits aus „Die schöne Diva von Saint-Jaques“ bekannt ist und durch seinen Onkel zufällig bei Kehlweiler Beschäftigung gefunden hat – und schon findet man sich wieder im Bann der Fred Vargas, deren Schreibstil amüsiert, beschäftigt, nachdenklich stimmt, anregt, tröstet und vieles mehr... wenn doch das Buch nur etwas länger wäre!
Ein besonderer Spaß ist immer wieder das Rätseln um den Titel, denn wie so oft werden Handlung und Titel erst dann richtig stimmig, wenn es schon fast zu spät ist, man sich bereits fragt, was man übersehen haben könnte und ob es vielleicht dieser oder jener gewesen sein könnte?
Die herrlich kuriosen Dialoge und die liebevollen Feinheiten, mit denen die einzelnen Charaktere bestückt wurden, sind nur zwei der vielen Gründe, aus denen dieses Buch für mich ein wahrer Lesegenuss war!

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„schräg, intelligent, liebenswert”

19.01.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Kehlweiler, ehemaliger Inspektor des Innenministeriums, kann nicht aus seiner Haut: er findet ein Knöchelchen von einem Menschen, für das sich die Polizei nicht interessiert, und muß mit seiner unfehlbaren Intuition und Spürnase der Sache auf den Grund gehen. Zur Unterstützung heuert er den Historiker Marc Vandoosler an, und die Leserschaft kann sich über ein Wiedersehen mit den Evangelisten freuen!

Kehlweiler, den man anfangs nicht recht einzuschätzen weiss, und "der heilige Markus" bilden ein sehr ungewöhnliches und überaus unterhaltsames Ermittlerduo, das alle hohen Fred-Vargas-Erwartungen wieder voll erfüllt - Krimiunterhaltung vom Feinsten!

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Die Vipern von Montesecco (9783746623016) Das Ekel aus Säffle (9783499244476) Bei Einbruch der Nacht (9783746615134) Die schöne Diva von Saint-Jaques (9783746615103)

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„Jeder Krimi von Fred Vargas bedeutet Urlaub vom Alltag...”

25.08.2010

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent

Wenn man alle Krimis von Fred Vargas gelesen hat, fällt es schwer, einen hervorzuheben, denn sie sind alle großartig. Zu Beginn jedes neuen Vargas denke ich, die spinnen doch alle: skurrile und herzergreifend seltsame Typen, die zum Teil abstruse Gespräche führen, brauchen aber nicht lange, um einen in ihr Universum zu entführen und wenn man dann am Ende wieder im Alltag auftaucht, blinzelt man verwundert und denkt, um einen herum, die spinnen doch alle...

Der Plot von 'Das Orakel von Port-Nicolas' ist oben in der Inhaltsangabe bestens wiedergegeben, - lassen Sie sich nicht von diesen scheinbar ungewöhnlichen Begebenheiten abschrecken, alles in den Krimis von Fred Vargas folgt absoluter Logik. Nur eben einer etwas anderen Logik und genau das ist das Besondere!

Fred Vargas schreibt originell, charmant und voller Witz; und die Spannung kommt dabei nie zu kurz, - man muß sich nur auf die Denkweise ihrer Figuren einlassen. Ich freue mich auf jeden neuen Vargas wie ein Kind auf Weihnachten. Starten Sie mit diesem und tauchen ab aus dem Alltag...

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„Fäkale Irritationen!”

24.01.2009

Rezension von TRIPREPORTER (+JAN98) Top-100 Rezensent

Dies ist der zweite Roman von Fred Vargas mit den drei Evangelisten.
Wir lesen wieder eine komplizierte Story,
die von einer, für die meisten von uns,
uninteressanten Kleinigkeit ausgelöst wird.
Nicht für Louis Kehlweiler, der darin größeres vermutet.
Daneben wird noch ein Rätsel aus der Vergangenheit gelöst.
Sehr gut!

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„Krimi und gute Unterhaltung”

16.11.2005

Rezension von La-Wi aus Berlin

Die Geschichte ist schräg, ebenso die Figuren. Gut, dass die drei "Evangelisten" wieder mitspielen. Plot, Akteuren und Umgebung widmet sich Vargas mit sehr viel Zuneigung. Sehr unterhaltsam. Hervorragende Übersetzung.

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