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Das böse Mädchen

Das böse Mädchen

Roman von Mario Vargas Llosa (buch)

Wie gelingt es ihr nur immer wieder, ihn um den Finger zu wickeln? Und warum tut sie das, wenn sie seine ehrlichen Gefühle doch zugleich schroff zurückweist? Schon als aufmüpfige Halbwüchsige verdreht sie dem jungen Ricardo im konservativen Lima der 50er Jahre den Kopf. ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-518-45932-5
  • EAN:9783518459324
  • Erscheinungstermin:30.04.2013
  • Verlag:Suhrkamp Verlag
  • Einband:Taschenbuch
  • OriginaltitelTraversuras de la niña mala
  • Kundenbewertung:
    (Durchschnitt aus 15 Rezensionen )
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  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:5. Auflage
  • Seiten:395
  • Gewicht:365 g
  • Übersetzer:Elke Wehr
  • Reihe:suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe
  • Länge:191 mm
  • Breite:120 mm
  • Höhe:28 mm

Kurzbeschreibung:

Wie gelingt es ihr nur immer wieder, ihn um den Finger zu wickeln? Und warum tut sie das, wenn sie seine ehrlichen Gefühle doch zugleich schroff zurückweist? Schon als aufmüpfige Halbwüchsige verdreht sie dem jungen Ricardo im konservativen Lima der 50er Jahre den Kopf. Von da an wird sie regelmäßig seine Wege kreuzen, wird in Paris, London, Madrid oder Tokio mal als Guerrillera, mal als Heiratsschwindlerin mit falschem Paß in sein Leben treten - und es immer wieder durcheinanderwirbeln. Auf rätselhafte Weise scheinen beide dennoch füreinander bestimmt; oder ist nur er es, der nicht lassen kann von diesem faszinierend »bösen Mädchen«?

Zusatzinformationen (Zitat):

Insgesamt ist ... Das bse Mdchen ein sehr lesenswerter Roman ber die Streiche der Liebe, ber den schmalen Grat zwischen Wahrheit und Lge. Vor allem aber bietet der Roman eine anregende Reflexion ber die Literatur berhaupt, den Roman im Speziellen und vor allem ber Literaturbersetzung. Mario Vargas Llosas langjhrige bersetzerin Elke Wehr vermochte dem deutschen Leser in einer ihrer letzten Arbeiten eine dem virtuosen Stil des Nobelpreistrgers angemessene bersetzung zu liefern.
Mario Vargas Llosa, geboren 1936 in Arequipa/Peru, studierte Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid. Bereits whrend seines Studiums schrieb er fr verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und verffentlichte erste Erzhlungen, ehe 1963 sein erster Roman Die Stadt und die Hunde erschien. Der peruanische Romanautor und Essayist ist stets als politischer Autor aufgetreten und ist damit auch weit ber die Grenzen Perus hinaus sehr erfolgreich. Zu seinen wichtigsten Werken zhlen Das grne Haus, Das Fest des Ziegenbocks, Tante Julia und der Schreibknstler und Das bse Mdchen. Vargas Llosa ist Ehrendoktor verschiedener amerikanischer und europischer Universitten und hielt Gastprofessuren unter anderem in Harvard, Princeton und Oxford. 1990 bewarb er sich als Kandidat der oppositionellen Frente Democrtico (FREDEMO) bei den peruanischen Prsidentschaftswahlen und unterlag in der Stichwahl. Daraufhin zog er sich aus der aktiven Politik zurck.
Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt er 1996 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2010 den Nobelpreis fr Literatur. Heute lebt Mario Vargas Llosa in Madrid und Lima.
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„Hochwertiger Roman über eine ungewöhnliche Liebe”

22.09.2012

Rezension von Anna aus Wien

Ricardo verliebt sich als Teenager in ein geheimnisvolles Mädchen. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, dass sich ihre Wege im Laufe ihres Lebens immer wieder kreuzen werden und er dieser Frau mit Haut und Haaren verfällt...

Ein toller Roman über eine ungewöhnliche Liebe zwischen zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, fern von Klischees, erzählt in literarisch hochwertiger Sprache. Nebenbei erfährt man auch einiges über politische Ereignisse in Brasilien, was ich sehr interessant fand.

Ein Roman, der unter die Haut geht - für mich persönlich das beste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe! Absolut empfehlenswert!

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„Eine lebenslange Obsession”

24.06.2012

von einer Kundin oder einem Kunden

In diesem Roman von Mario Vargas Llosa steckt unglaublich viel: Zum einen eine sehr ungewöhnliche Liebesgeschichte, nämlich Ricardos lebenslange Obsession für ,,das böse Mädchen", welche sehr erotisch aber auch sehr verzweifelt ist. Zum anderen erzählt der Autor den beeindruckenden Lebensweg von Ricardo und greift zahlreiche historische Ereignisse, politische Verflechtungen und außergewöhnliche menschliche Schicksale auf. Und über allem steht ,,das böse Mädchen", welches dem Haupfprotagonisten immer wieder entkommt und doch nicht von ihm los kommt - und er nicht von ihr.


Ein wirklich großartiger Roman, der Unterhaltung auf hohem literarischen Niveau bietet.

Prickelnd, düster, spannend, - absolut lesenswert!

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„Das böse Mädchen”

01.09.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Ricardo lernt in jungen Jahren ein Mädchen kennen. Zu diesem Zeitpunkt weiß er noch nicht, dass sie ihn sein Leben lang immer wieder begleiten wird und er sie nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Er nennt sie gerne das "böse Mädchen". Obwohl man als Leser auch manchmal den Eindruck hat, dass sie wirklich böse ist, da sie den armen Ricardito so leiden lässt. Doch so richtig kann man ihr nicht böse sein, da sie dazu zu viele sympathische Züge aufweist.
Alles in allem ein wirklich gelungener Roman über die Liebe, die ja auch in der Realität nicht immer einfach ist und auch mit Leid verbunden ist.

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„(Liebes-) Wahnsinn pur”

15.07.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Was für eine Geschichte! Ricardo und das böse Mädchen verbindet eine lebenslange Liebe, die man als Außenstehender kaum begreifen kann. Während der junge Mann nie an seiner Zuneigung zweifelt, enttäuscht ihn seine Angebetete des öfteren, deswegen auch der Kosename, den er ihr gibt "Böses Mädchen".
Doch nicht nur diese Ebene faszinierte mich beim Lesen, denn es werden auch Fragen aufgeworfen welche die Zeitgeschichte Perus betreffen und das Leben im Exil. Identitäten und das Konzept eines Zuhauses werden in Frage gestellt.
Eine Geschichte, die alles andere schnell in den Schatten stellt.

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„Raffiniert!”

22.06.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Sie ist böse...ungemeine böse...
Und sie ist raffiniert...sehr raffiniert...
Doch was will sie von ihm??


Immer wieder begnen sie sich.
Immer wieder berührt es sie.
Und irgendwann dreht er durch.
Zumindest hatte ich den Eindruck. :)
Mit Das böse Mädchen ist Llosa ein raffiniertes Meisterstück gelungen, dass man unbedingt lesen muss.

Es zieht einen in seinen Bann und lässt nicht mehr los....

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„Amore, Amore...”

02.03.2011

Rezension von Stephanie Hofmann

Dieser Roman von Mario Vargas Llosa hat mich wirklich gefesselt.
Ich muss zugeben, dass ich erst durch den ihm verliehenen Nobelpreis auf Llosa aufmerksam geworden bin. Aber dafür gibt es ja zum Glück diese Auszeichnung.

Diese obsessive Liebesbeziehung muss man erst einmal verstehen, oder auch nicht.
Was Ricardo sein ganzes Leben mit dieser Frau mitmacht, ist pure Selbstaufgabe. Oder kann er nur dank des bösen Mädchens existieren? Der Leser ist hin- und hergerissen.
Auch das Ende der Geschichte lässt es an nichts fehlen. Ich verrate natürlich keinen Satz.

Von mir aus hätte Llosa aber ruhig noch zweihundert Seiten mehr über diese unmögliche Frau schreiben können.
Ein tolles Leseerlebnis!

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„Nobelpreiswürdig :)”

14.02.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Mit " das böse Mädchen" ist dem Autor ein spannender, politischer und zugleich erotischer Toproman gelungen. Literarisch ansprechende Sprache und die immer gegenwärtige Frage: Bekommt er das böse Mädchen jemals zu fassen? lassen einen nicht mehr los.

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„Eine böse Liebesgeschichte?”

29.12.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Wirklich meisterhaft erzählt der Autor eine eigentlich tragische Liebesgeschichte. Trotz mehrfacher Zurückweisung kommt Ricardo nicht von dem "bösen Mädchen" los. Und so ist sein ganzes Leben, das ihn als Dolmetscher quer durch Europa führt, von dieser einen Person geprägt. Neben der ganz besonderen Liebesgeschichte hat mich fasziniert, wie der Autor die politischen Geschehnisse in den Roman einbindet. Das Buch hat mich einfach in seinen Bann gezogen und bis zum Schluss habe ich mitgefiebert: gibt es ein gutes Ende oder nicht?!
Finden Sie es einfach selbst heraus, es lohnt sich!

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„Eine schöne Geschichte”

22.12.2010

von einer Kundin oder einem Kunden aus Essen

Ricardo ist ein Trottel (wie er sich im Buch selbst zu bezeichnen pflegt), ein Narr und hoffnungsloser Romantiker: Immer wieder fällt der "Gute Junge" auf das "Böse Mädchen" herein, erliegt ihrer Schönheit und Anmut und erträgt es jedesmal, wenn sie ihn verlässt. Er trifft sie ihn jungen jahren in seiner südamerikanischen Heimat, später in Europa und in Japan. Immer ist es die gleiche Jugendliebe, die ihn ein ums andere Mal an sich heranlässt und ihn wieder verlässt, und der er trotz ihrer Veränderungen stetig erliegt. Nach jeder Trennung und Demütigung schwört er ihr ab, um beim nächsten Wiedersehen ihr nur noch mehr zu verfallen.

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„Meisterhaft”

24.10.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Als Ricardo sie zu ersten Mal sieht,tanzt sie den Mambo wie keine andere. Beide sind 15 Jahre und er kann sie nicht mehr vergessen,doch immer wieder verschwindet das"böse Mädchen" aus seinem Leben,um irgendwo in der Welt wieder aufzutauchen und sein gerade wieder erlangtes Gleichgewicht erneut aus der Bahn zu werfen-das ist die rätselhafte Liebesgeschichte des diesjährigen Literaturnobelpreisträgers.

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„Erzählkunst pur !”

09.10.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Der Roman übt eine ungeahnte Sogwirkung auf den Leser aus, denn M. Vargas Llosa versteht es meisterhaft, eine obsessive Liebesgeschichte mit den wichtigen politischen Ereignissen Südamerikas und Europas des letzten Jahrhunderts zu verknüpfen.
Chapeau, chapeau und herzlichen Glückwunsch zum Literaturnobelpreis 2010!!

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„Erzählkunst pur !”

09.10.2010

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wuppertal

Dieser Roman übt einen umgeahnten Sogeffekt auf den Leser aus, denn M.Vargas Llosa versteht es meisterhaft, eine obsessive Liebesgeschichte mit den politischen Ereignissen Südamerikas und Europas des letzten Jahrhunderts zu verknüpfen.
Chapeau, chapeau und herzlichen Glückwunsch zum Literaturnobelpreis des Jahres 2010!!

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„Erzählkunst pur !”

09.10.2010

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wuppertal

Dieser Roman übt einen ungeahnten Sogeffekt auf den Leser aus, denn Vargas Llosa versteht es meisterhaft, eine obsessive Liebesgeschichte
mit den politischen Ereignissen Südamerikas und Europas des letzten Jahrhunderts zu verbinden. Chapeau, chapeau und herzlichen Glückwunsch zum Literaturnobelpreis 2010!!

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„Das böse Mädchen”

27.04.2010

Rezension von Christin Dittert aus Wuppertal

Es ist einfach sensationell, wie es Mario Llosa Vargas gelungen ist gesellschaftliche und politische
Ereignisse des 20.Jahrhundert mit einer spannenden, unter die Haut gehenden Handlung zu
verflechten.
Mit ungehöriger Brutalität aber auch gleichzeitig mit viel Fingerspitzengefühl erzählt Vargas vom
menschlichen Drama des bösen Mädchens, das einfach nicht anders kann als Zeit ihres Lebens
davon zu laufen und von Ricardo, dessen Leben immer wieder aus den Fugen gerät, wenn er ihr
begegnet und sie jedes Mal kurze Zeit später spurlos verschwindet.
Dieser Roman besitzt eine Intensität, die kaum in Worte zu fassen ist. Grandios!

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„"Liebe ist mehr ..."”

28.02.2010

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wien

In der original Sprache ein faszinierendes Buch. Eine Lebensliebe, mehr als eine "schale Tasse Kaffee", doch immer durchdringen, fordernd und an die Schmerzgrenze gehend.
Der Hang des Autors zum Detail, eingebettet in reale geschichtliche Begebenheiten runden das Ganze ab.

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