Kurzbeschreibung:
Sebastián Urrutia Lacroix, berühmter chilenischer Literaturkritiker, mittelmässiger Dichter und Priester, hält in einer Fiebernacht Rückschau auf sein bewegtes Leben. Wie er durch einen Gönner in die literarischen Zirkel eingeführt wurde, wie er sich während der Allende-Regierung der Lektüre der griechischen Klassiker widmete, und wie er dann - als die Generäle sich an die Macht geputscht haben - Pinochet und Co. Unterricht in Marxismus gab. Immer, meint er am Ende, sei er auf der Seite der Geschichte gewesen. Eine packende, phantasiereiche Erzählung und die Geschichte eines Mannes, der bei allem dabei war und von nichts etwas gewusst hat.
Pressestimmen:
"Dieser Roman ist Feier und Parodie der Kunst. ... Ein grossartig funkelndes Buch." Maja Rettig, Der Tagesspiegel, 05.08.07
"Man könnte die chilenische Literatur derzeit vergessen, gäbe es nicht diesen schmalen, krausköpfigen Mittvierziger, seinen Klang, seinen Witz, seine Unerschrockenheit ... Roberto Bolano ist womöglich das Kühnste, was die Literatur spanischer Sprache heute zu bieten hat ... ein Glücksfall für Chile" Matthias Matussek, Der Spiegel, 15.05.00
"Bolano war Realist (...). Und deshalb einer, den zu lesen ein Vergnügen, ein Abenteuer, ein Schrecken ist." Katharina Döbler, Die Zeit, 22.03.07
"Selten ist der Schrecken der schönen Literatur so liebevoll entlarvt und bitter gefeiert worden. Auf diesem Buch, daran ist nicht zu zweifeln, wird sich so leicht kein Staub ansetzen." Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, 10.04.07
"Einer der grössten Schriftsteller Chiles hat eine Parabel über Verantwortung, Schuld und Eskapismus der Intellektuellen geschrieben." Martin Halter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.08.07