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Wer bin ich - und wenn ja ...
 

Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

Eine philosophische Reise von Richard David Precht (buch)

"Fragen zu stellen ist eine Fähigkeit, die man nie verlernen sollte." (Richard David Precht)Eine faszinierende Reise in die Welt der Philosophie - Richard David Prechts Buch bietet Antworten auf die grossen Fragen des LebensWas ist Wahrheit? Woher weiss ich, wer ich bin? ... weiterlesen
  • buch.ch-Verkaufsrang:50
  • ISBN-10:3-442-31143-8
  • EAN:9783442311439
  • Erscheinungstermin:17.09.2007
  • Verlag:Goldmann
  • Einband:Taschenbuch
  • OriginaltitelWer bin ich und wenn ja wie viele
  • Kundenbewertung:
    (Durchschnitt aus 26 Rezensionen )
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  • Sprache:Deutsch
  • Seiten:397
  • Gewicht:551 g

Kurzbeschreibung:

"Fragen zu stellen ist eine Fähigkeit, die man nie verlernen sollte." (Richard David Precht)


Eine faszinierende Reise in die Welt der Philosophie - Richard David Prechts Buch bietet Antworten auf die grossen Fragen des Lebens


Was ist Wahrheit? Woher weiss ich, wer ich bin? Warum soll ich gut sein?


Bücher über Philosophie gibt es viele. Doch Richard David Prechts Buch "Wer bin ich?" ist anders als alle anderen Einführungen. Niemand zuvor hat den Leser so kenntnisreich und kompetent und zugleich so spielerisch und elegant an die grossen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt. Ein einzigartiger Pfad durch die schier unüberschaubare Fülle unseres Wissens über den Menschen. Von der Hirnforschung über die Psychologie zur Philosophie bringt Precht uns dabei auf den allerneusten Stand. Wie ein Puzzle setzt sich das erstaunliche Bild zusammen, das die Wissenschaften heute vom Menschen zeichnen. Eine aufregende Entdeckungsreise zu uns selbst: Klug, humorvoll und unterhaltsam!


. Eine ebenso kompetente wie spielerische Annäherung an die grossen philosophischen Fragen


. Ein Buch, das die Lust am Denken weckt!


Pressestimmen:

Es sind schon viele Einführungen in die Philosophie geschrieben worden, doch Richard David Prechts Buch „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ sticht auf positive Art und Weise aus der Menge hervor.
Der Verfasser nimmt uns mit auf eine spannende philosophische Reise, die nicht sperrig, trocken oder langatmig historisierend ist, sondern sich auf angenehme Weise fokussiert auf die großen übergreifenden Fragen, diese systematisch abhandelt und dabei philosophische, psychologische und neurobiologische Erkenntnisse verknüpft. Prechts Buch ist in drei große Kapitel unterteilt, in dem ersten geht es um die Frage, was kann ich wissen, also beispielsweise, was ist Wahrheit, wer ist „Ich“ oder was sind Gefühle. Im zweiten Kapitel „Was soll ich tun?“ geht es um Ethik und Moral, also zum Beispiel um die Fragen: Warum soll ich gut sein? Ist Abtreibung moralisch? Was darf die Hirnforschung? Der dritte und abschließende Teil geht der Leitfrage nach, was der Mensch hoffen darf: Gibt es Gott? Was ist Liebe? Was ist ein glückliches Leben?
Nach der Lektüre des Buches, die trotz seines Umfangs wie im Flug leider viel zu schnell zu Ende geht, hat man ein Gefühl, als ob man mit einem guten Freund bei einem Glas Rotwein eine hitzige Diskussion über die wichtigen Themen des Lebens geführt hat, bei der viel geschmunzelt wurde und der Abend viel zu kurz war. Unbedingt lesenswert!
1/08 Anna Baumann

Zusatzinformationen (Autorenportrait):

Richard David Precht, Philosoph, Publizist und Autor, wurde 1964 in Solingen geboren. Er promovierte 1994 an der Universität Köln und arbeitet seitdem für nahezu alle grossen deutschen Zeitungen und Sendeanstalten. Precht war Fellow bei der "Chicago Tribune". Im Jahr 2000 wurde er mit dem Publizistikpreis für Biomedizin ausgezeichnet. Er schrieb Romane und Sachbücher. Mit seinem Philosophiebuch "Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?", das seit Jahren auf der Sachbuch-Bestsellerliste steht, begeisterte er Leser wie Kritiker. Auch seine Bücher "Liebe. Ein unordentliches Gefühl" und "Die Kunst, kein Egoist zu sein" waren grosse Bestsellererfolge. Seit Mai 2011 ist Precht Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg. Richard David Precht lebt in Köln und Luxemburg.
Die griechische Insel Naxos ist die grösste Insel der Kykladen im Ägäischen Meer. In der Mitte der Insel steigt die Bergkette des Zas bis auf tausend Meter an, und auf den würzig duftenden Feldern grasen Ziegen und Schafe, wachsen Wein und Gemüse. Noch in den 1980er Jahren besass Naxos einen legendären Strand bei Agia Ana, kilometerlange Sanddünen, in denen nur wenige Touristen sich Bambushütten geflochten hatten und ihre Zeit damit verbrachten, träge im Schatten herumzudösen. Im Sommer 1985 lagen unter einem Felsvorsprung zwei junge, gerade 20-jährige Männer. Der eine hiess Jürgen und kam aus Düsseldorf; der andere war ich. Wir hatten uns erst vor wenigen Tagen am Strand kennen gelernt und diskutierten über ein Buch, das ich aus der Bibliothek meines Vaters mit in den Urlaub genommen hatte: ein inzwischen arg ramponiertes Taschenbuch, von der Sonne ausgebleicht, mit einem griechischen Tempel auf dem Umschlag und zwei Männern in griechischem Gewand. Platon: Sokrates im Gespräch.
Die Atmosphäre, in der wir unsere bescheidenen Gedanken leidenschaftlich austauschten, brannte sich mir so tief ein wie die Sonne auf der Haut. Abends, bei Käse, Wein und Melonen, sonderten wir uns ein wenig von den anderen ab und diskutierten weiter unsere Vorstellungen. Vor allem die Verteidigungsrede, die Sokrates laut Platon gehalten haben soll, als man ihn wegen des Verderbens der Jugend zum Tode verurteilte, beschäftigte uns sehr.
Mir nahm sie - für einige Zeit - die Angst vor dem Tod, ein Thema, das mich zutiefst beunruhigte; Jürgen war weniger überzeugt.
Jürgens Gesicht ist mir entfallen. Ich habe ihn nie wieder getroffen, auf der Strasse würde ich ihn heute sicher nicht erkennen. Und der Strand von Agia Ana, an den ich nicht zurückgekehrt bin, ist laut zuverlässiger Quelle heute ein Touristen-Paradies mit Hotels, Zäunen, Sonnenschirmen und gebührenpflichtigen Liegestühlen. Ganze Passagen aus der Apologie des Sokrates in meinem Kopf dagegen sind mir geblieben und begleiten mich gewiss bis ins Altenpflegeheim; mal sehen, ob sie dann immer noch die Kraft haben, mich zu beruhigen.
Das leidenschaftliche Interesse für Philosophie habe ich nicht mehr verloren. Es lebt fort seit den Tagen von Agia Ana. Aus Naxos zurückgekehrt, leistete ich zunächst einen unerquicklichen Zivildienst ab. Es war gerade eine sehr moralische Zeit, Nato-Doppelbeschluss und Friedensbewegung erhitzten die Gemüter, dazu Abenteuerlichkeiten wie US-amerikanische Planspiele über einen begrenzten Atomkrieg in Europa, die man sich ohne Kopfschütteln heute kaum noch vorstellen mag. Mein Zivildienst als Gemeindehelfer freilich regte nicht zu kühnen Gedanken an; seit ich die evangelische Kirche von innen gesehen habe, mag ich den Katholizismus. Was blieb, war die Suche nach dem richtigen Leben und nach überzeugenden Antworten auf die grossen Fragen des Lebens. Ich beschloss, Philosophie zu studieren.
Das Studium in Köln begann allerdings mit einer Enttäuschung. Bislang hatte ich mir Philosophen als spannende Persönlichkeiten vorgestellt, die so aufregend und konsequent lebten, wie sie dachten. Faszinierende Menschen wie Theodor W. Adorno, Ernst Bloch oder Jean-Paul Sartre. Doch die Vision von einer Einheit aus kühnen Gedanken und einem kühnen Leben verflüchtigte sich beim Anblick meiner zukünftigen Lehrer sofort: langweilige ältere Herren in braunen oder blauen Busfahreranzügen. Ich dachte an den Dichter Robert Musil, der sich darüber gewundert hatte, dass die modernen und fortschrittlichen Ingenieure der Kaiserzeit, die neue Welten zu Lande, zu Wasser und in der Luft eroberten, gleichzeitig so altmodische Zwirbelbärte, Westen und Taschenuhren trugen. Ebenso, schien es mir, wendeten die Kölner Philosophen ihre innere geistige Freiheit nicht auf ihr Leben an. Immerhin brachte mir einer von ihnen schliesslich doch das Denken bei. Er lehrte mich, nach dem »Warum« zu fragen und sich nicht mit schnellen Antworten zu begnügen. Und er paukte mir ein, dass meine Gedankengänge und Argumentationen lückenlos sein sollten, so dass jeder einzelne Schritt möglichst streng auf dem anderen aufbaut.
Ich verbrachte wunderbare Studienjahre. In meiner Erinnerung vermischen sie sich zu einer einzigen Abfolge aus spannender Lektüre, spontanem Kochen, Tischgesprächen beim Nudelessen, schlechtem Rotwein, wilden Diskussionen im Seminar und endlosen Kafteerunden in der Mensa mit Bewährungsproben unserer philosophischen Lektüre: über Erkenntnis und Irrtum, das richtige Leben, über Fussball und natürlich darüber, warum Mann und Frau - wie Loriot meinte - nicht zusammenpassen. Das Schöne an der Philosophie ist, dass sie kein Fach ist, das man je zu Ende studiert. Genau genommen, ist sie noch nicht einmal ein Fach. Naheliegend wäre es deshalb gewesen, an der Universität zu bleiben. Aber das Leben, das meine Professoren führten, erschien mir, wie gesagt, erschreckend reizlos. Zudem bedrückte mich, wie wirkungslos die Hochschulphilosophie war. Die Aufsätze und Bücher wurden lediglich von Kollegen gelesen, und das zumeist nur, um sich davon abzugrenzen. Auch die Symposien und Kongresse, die ich als Doktorand besuchte, desillusionierten mich restlos über den Verständigungswillen ihrer Teilnehmer.
Allein die Fragen und die Bücher begleiteten mich weiter durch mein Leben. Vor einem Jahr fiel mir auf, dass es nur sehr wenige befriedigende Einführungen in die Philosophie gibt. Natürlich existieren viele mehr oder weniger witzige Bücher, die von Logeleien und Kniffen des Denkens handeln, aber die meine ich nicht. Auch nicht die klugen nützlichen Bücher, die das Leben und Wirken ausgewählter Philosophen beschreiben oder in ihre Werke einführen. Ich vermisse das systematische Interesse an den grossen übergreifenden Fragen. Was sich als systematische Einführung ausgibt, präsentiert zumeist eine Abfolge von Denkströmungen und -ismen, die mir oft zu sehr historisch interessiert sind oder die zu sperrig sind und zu trocken geschrieben.
Der Grund für diese unkulinarische Lektüre liegt nahe: Universitäten fördern nicht unbedingt den eigenen Stil. Noch immer wird in der akademischen Lehre meist mehr Wert auf exakte Wiedergabe gelegt als auf die intellektuelle Kreativität der Studenten. Besonders störend an der Vorstellung von der Philosophie als einem »Fach« sind dabei ihre ganz unnatürlichen Abgrenzungen. Während meine Professoren das menschliche Bewusstsein anhand der Theorien von Kant und Hegel erklärten, machten ihre Kollegen von der medizinischen Fakultät, nur achthundert Meter entfernt, die aufschlussreichsten Versuche mit hirngeschädigten Patienten. Achthundert Meter Raum in einer Universität sind sehr viel. Denn die Professoren lebten auf zwei völlig verschiedenen Planeten und kannten nicht einmal die Namen ihrer Kollegen.
Wie passen die philosophischen, die psychologischen und die neurobiologischen Erkenntnisse über das Bewusstsein zusammen? Stehen sie sich im Weg, oder ergänzen sie sich? Gibt es ein »Ich«? Was sind Gefühle?
Richard David Precht, Philosoph, Publizist und Autor, wurde 1964 in Solingen geboren. Er promovierte 1994 an der Universität Köln und arbeitet seitdem für nahezu alle grossen deutschen Zeitungen und Sendeanstalten. Precht war Fellow bei der "Chicago Tribune". Im Jahr 2000 wurde er mit dem Publizistikpreis für Biomedizin ausgezeichnet. Er schrieb Romane und Sachbücher. Mit seinem Philosophiebuch "Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?", das seit Jahren auf der Sachbuch-Bestsellerliste steht, begeisterte er Leser wie Kritiker. Auch seine Bücher "Liebe. Ein unordentliches Gefühl" und "Die Kunst, kein Egoist zu sein" waren grosse Bestsellererfolge. Seit Mai 2011 ist Precht Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg. Richard David Precht lebt in Köln und Luxemburg.
Richard David Precht:
Richard David Precht ist ein deutscher Publizist und Essayist, der vor allem als Autor erfolgreicher populärwissenschaftlicher Bücher zu philosophischen Themen bekannt geworden ist. Der als Alltag- und Pop- Philosoph bekannte Autor wurde im Dezember 1964 in Solingen geboren. Als Kind von linksalternativen, unkonventionell- bürgerlichen Eltern wuchs Richard David Precht mit zwei vietnamesischen Adoptivgeschwistern auf, die seine Eltern aus Solidarität zu Vietnam aufgenommen hatten. Seine Mutter war Hausfrau und engagierte sich bei "terre des hommes", sein Vater Industriedesigner, der sich sehr mit Literatur beschäftigte. 1986 begann er in Köln Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte zu studieren und promovierte 1994 in Germanistik. Danach arbeitete Richard David Precht mehrere Jahre als Journalist und freier Autor und schrieb 1999 seinen ersten Roman, der 2009 erneut unter dem Titel "Die Instrumente des Herrn Jörgensen" erschien. Sein Durchbruch kam mit dem Buch "Wer bin ich", das eine spannende und aufregende Reise durch die Philosophie bietet. Heute lebt Richard David Precht mit seiner Frau, einem Sohn und drei Stiefkindern in Köln.

Meinung der Redaktion
Richard David Precht ist aus dem Medienalltag nicht mehr weg zu denken! Mit seiner Art, nach den Hintergründen zu fragen begeistert er sowohl Leser als auch Zuschauer. Dabei stets anschaulich und leicht verständlich zu erklären und gut zu unterhalten ist die Kunst, die Precht perfekt beherrscht!
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26 Rezensionen

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„Wow!”

31.01.2012

von einer Kundin oder einem Kunden

Ich dachte ja lange Zeit, Precht und ich? Nie im Leben!
Doch dann traute ich mich doch und es war das beste nach langem. Precht schickt einen auf eine lange Reise zu sich selbst.

Er wirft Fragen in den Raum, deutet auf Antworten lenkt einen aber nicht direkt hin. Precht möchte, dass jeder seine eigene Antwort findet.


Precht verbindet Wissenschaft mit Freude und Spaß!!

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„... eine Reise zu sich selber”

04.11.2011

Rezension von "Ihr Bioladen im Ammerland" aus Wiefelstede (shop@uta-willuhn.de) Top-100 Rezensent

Richard David Precht gelingt es in seinem Buch "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?" eine großartige Reise in die Philosophiegeschichte und in das Dasein des Menschen an sich zu unternehmen. Auf seiner Reise stellt er die Wegbegleiter der Geschichte, die großen Philosophen und Mediziner, mit ihrem Lebenslauf und ihren Denkansätzen, die zu den revolutionären Ergebnissen ihrer Zeit geführt haben, vor.

Gleichzeitig unternimmt er eine fundierte Reise in die medizinischen Einsichten des Gehirns - einem noch weitgehend unerforschten "Kontinent". Er stellt professionell die verschiedenen Aufgaben der jeweiligen Bereiche des Gehirns vor und zeigt die praktische Anwendung der Funktionen in klaren Beispielen.

Das Buch ist klar gegliedert. Die Kapitel lassen sich in ihrer Mischung aus theoretischen Grundlagen und praktischen Beispielen gut verfolgen. Der Stil ist unterhaltsam und interessant, dabei jedoch durchgehend professionell.

Dieses Buch ist für mich eine überaus lebenswerte Reise zu den Wertvorstellungen der Menschheit, insbesondere aber in die Einsichten des Gehirns.

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„Auf den Punkt gebracht”

27.08.2011

von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent

Um es vorweg zu sagen,ich mag R.D.Precht.Und dieser Ausflug in die Philosophie ist sehr spannend.Die Fragen,die sich dem Leser stellen,werden andiskutiert,beleuchtet.Aber nachdenken und zu einem Schluss kommen ,muss man schon selber.Und das find ich richtig gut.

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„Ein philosophische Übersicht”

09.08.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Bielefeld

Eine wirklich gelungene Einführung in die große Geschichte der Philosophie. Man hat das Gefühl, gar nicht mehr aufhören zu wollen mit dem Lesen, so sehr fesselt dieses Buch.
Nur vermisse ich leider die Aufarbeitung neuartiger Phänomene wie z.B. den sozialen Netzwerken und deren Einfluß auf unsere heutige Gesellschaft. Doch da keinerlei heikle Themen betrachet werden ist dieses Buch auch durchaus jüngeren Lesern ans Herz zu legen.

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„Ein philosphischer Überblick”

30.07.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Eine gute Mischung aus Philosophie und Wissenschaft über die (moralischen) Fragen des Lebens. In kurzen themenbezogenen Kapiteln gibt der Autor einen Überblick über die philosophische Bibliografia und kombiniert diese mit (natur-)wissenschaftlichen Erkenntnissen der damaligen zeit und dem heutigen Wissensstand. Nicht nur für Philosophiefreunde geeignet.

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„Lesenswert”

12.07.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Precht versucht nicht nur Philosophie, Psychologie und modernste Forschung am Gehirn in einem Kontext zu bringen, sondern er schafft es auch. Mit klaren und einfachen Beispielen erklärt er anhand von Alltagsbegebenheiten und wissenschaftlichen fundierten Wissen die Frage nach dem Warum.

Selbst nachdem ich das Buch durchgelesen hatte, hab ich einzelne Kapitel nochmals gelesen.

Für alle Philosophie-Interessierten Menschen unbedingt lesenswert!

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„Empfehlenswert...”

02.07.2011

von einer Kundin oder einem Kunden aus Hessen

Hab mich von den guten Bewertungen hier leiten lassen und wurde nicht enttäuscht.
Sehr interessante Ansätze und die vielen aufgeworfenen Fragen regen wirklich zum Nachdenken an.
Absolut lesenswert!

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„Philosophie für Jedermann”

24.03.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Mit diesem Buch hat Richard David Precht eine Einladung zum Philosophieren geschrieben. Precht stellt viele Fragen, die er leidenschaftlich diskutiert, aber meistens nicht abschließend beantwortet. Diese Aufgabe bleibt dem Leser überlassen. Jeder muss seine eigene Antwort finden. Ein wunderbarer Einstieg in die Philosphie.

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„~Cogito ergo sum~-Ich denke, also bin ich-”

10.01.2011

von einer Kundin oder einem Kunden

Dieses Buch behandelt alle wichtigen Fragen des Lebens, die eigentlich so gut wie jeden von uns beschäftigen. Nebenher gibt das Werk auch noch einen guten fundierten Einblick über die wichtigsten Philosophen.

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„Feuerwerk der Bilder und Gedanken zwischen Philosophie, Psychologie und Neurobiologie”

01.01.2011

Rezension von Hartmut Zimmer aus Alzenau

Feuerwerk der Bilder und Gedanken zwischen Philosophie, Psychologie und Neurobiologie

Das Buch gleicht einem dreieckigen Billardtisch - mit den wesentlichen Eckpunkten Philosophie, Psychologie und Neurobiologie. Dazwischen bewegen sich gut formuliert und fachlich fundiert die Gedankengänge des Autors, wobei der Neurobiologie häufig eine -wenn auch nicht absolute- Vorrangstellung zukommt. Es enthält ein Feuerwerk einprägsam dargestellter, anregender Gedanken. Selektiv und kapitelweise sollte das Buch wohl nicht gelesen werden: Man muss es wirklich von ganz vorne beginnen und bis zum Schluss durchlesen. Dann erst werden die Vernetzungen deutlich, dann erst wird das Gesamtgemälde sichtbar.---

Der Autor schlägt dabei einen riesenhaft erscheinenden thematischen Bogen. Den Atem anhaltend, könnte man glauben, sich auf einer Achterbahnfahrt zu befinden, allerdings teilweise kurz vor dem gedanklichen neurobiologischen Absturz, dann aber sich auch wieder in Details verlierend, die nicht immer für das Große und Ganze wirklich wichtig erscheinen. --

Manche der angesprochenen Themen haben denn wohl auch mit Philosophie im klassischen Sinn kaum noch etwas zu tun, es sei denn, man erklärt eben, alles sei Philosophie. Das Werk befindet sich in der atemberaubenden Gefahr, sich auf der Fahrt zwischen Philosophie, Psychologie und Neurobiologie zu verlieren, zumal dann, wenn Precht noch Etliches zu aktuellen politischen Grundsatzfragen zum Besten gibt oder sich als allgemeiner Lebensratgeber versucht. Dann besteht das Risiko, dass der rote Faden, der große Überblick verloren geht. An diesen Stellen steht der Autor in akuter Gefahr, sich heillos zu verzetteln - irgendwie nachvollziehbar, will doch sein zweifellos großes Universalwissen, wollen doch alle seine Einsichten irgendwie untergebracht sein… Wie, so scheint sich Precht pausenlos gefragt zu haben, soll das bloß auf knapp 400 Seiten gelingen..? Weniger wäre da vielleicht an manchen Stellen mehr gewesen. ---

Zwecks fachlicher Abrundung bleibt dem geneigten Leser am Ende eben doch nichts anderes übrig, als sich etwa in Fragen der Psychologie intensiver mit Freud und C.G. Jung oder zur Neurobiologie mit Antonio Damasio zu befassen, von der Vielfalt der für sich gesehen -eben auch außerhalb Prechts!- durchaus einzigartigen philosophischen Literatur einmal ganz abgesehen. Warum nur muss das Buch in seinem Klappentext einen derart überzogenen Anspruch auf Einzigartigkeit erheben, wo Precht doch gerade die Relativität und Individualität von Erkenntnis und Sinn herausarbeitet?---

Gerade noch bekommt Precht in den Schlusskapiteln des Buches die philosophische Kurve und behandelt in einigen kurzen Abschnitten zentrale philosophische Fragen wie diejenigen nach Gerechtigkeit, Glück und Sinn. Mit dem Verweis auf den rein individuell zu verstehenden Sinn mag für manchen Leser am Ende wohl –außer womöglich ein wenig Ratlosigkeit- doch nicht so viel Verbindliches übrig bleiben.

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„Kopf oder Zahl? - Hirn!”

31.12.2010

von einer Kundin oder einem Kunden

Richard David Precht sagt zu Frau Iris Radisch im Literaturclub: "Ich wollte meinen Stiefkindern erklären, wie das Gehirn funktioniert. Daraus ist dieses Buch entstanden." Und man müsste darauf antworten und die Antwort als Kompliment verstehen: Das merkt man dem Buch an! Der Autor schafft es nämlich, komplizierte Zusammenhänge einfach aber nicht vereinfacht darzustellen. Ein Buch also für den aufgeklärten Zeitgenossen, für den der Grundsatz einer Aufklärung gilt, die bereits schon etwas in die Jahre gekommen ist: Information ist alles!

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„Philosophie light”

23.11.2010

von einer Kundin oder einem Kunden aus Winterthur

Zu Beginn mochte ich das Buch, am Ende war ich verärgert. Statt dass es bei einem ersten luziden Einblick in die Philosophie geblieben wäre, mutiert es gegen Ende mehr und mehr zum Ratgeber für ein "gelingendes Leben". Dies gibts schon tausendfach und ist auch bei Precht nicht besser. Zudem bemüht er ständig und geradezu penetrant die Hirnforschung, nach dem Motto: denken wir oder werden wir gedacht. Und wenn ja, von wem ? Nun gut, denken könnte von hohem Unterhaltungswert sein. Die Chance hierzu wirklich anzuregen, verpasst der Text eines Autors, der (fast) allwissend ist.

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„Nett geschriebener, empfehlenswerter Streifzug durch die Philosophie”

25.01.2010

von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin

Richard David Precht gelang mit diesem Werk ein Durchbruch, weil es auch für jene Menschen verständlich ist, die zwar keine wesentlichen Vorkenntnisse über Philosophie haben, sich aber doch mal gern ein wenig über verschiedene Strömungen informieren möchten. Dies zu erfüllen, ist ihm garantiert gelungen und sein Buch ist unterhaltsam und teilweise recht humorvoll geschrieben- sehr geeignet als kurzweilige, aber nicht allzu anstrengende oder gar tief gehende Lektüre. Intensivere Abhandlungen verschiedener Denkansätze zu suchen wäre hier auch schlichtweg fehl am Platze, weil das den Rahmen eines Buches dieser Größenordnung sprengen würde. Für philosophisch interessierte Einsteiger jedoch absolut empfehlenswert, da anhand der Lektüre eine gute Auswahl getroffen werden kann, wohin das Interesse sich entwickeln mag.

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„Spannend, niveauvoll, kurzweilig”

03.01.2010

von einer Kundin oder einem Kunden aus kÖLN

Eine spannende Einführung in die Philosophie die immer wieder die Brücke zu aktuellen Fragen schafft, ohne banal zu werden. Toll.

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„Kurzweilig”

09.11.2009

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent

Einer der schönsten Sätze des Buches ist: "Intelligenz ist das, was man einsetzt, wenn man nicht weiß, was man tun soll." Precht geht es eben nicht nur um eine moderne Einführung in die Philosophie, sondern er verknüpft Philosophie mit Psychologie und Hirnforschung. So ist Descartes berühmter Satz : "Ich denke, also bin ich" aus Sicht der Psychologie und Hirnforschung so nicht richtig. Für mich interessant, dass die Philosophie sich nicht in den Klassikern erschöpft, sondern im Austausch mit diesen beiden Wissenschaften grosse Menschheitsfragen neu überdenkt bzw. neu stellen wird. Absolut spannend...

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„Eine humorvolle Einführung in die Philosophie”

31.10.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

Precht beschäftigt sich in seinem Buch mit den großen Fragen der Philosophie und gibt nicht nur die Theorien historischer und aktueller Philosophen wieder, sondern verweist ebenfalls auf die Ergebnisse der Hirnforschung, Biologie und Psychologie. Es wird ein Bogen geschlagen von Platon über Kant und Wittgenstein bis hin zu Luhmann.

Mithilfe der Philosophen nähert sich Precht verschiedensten Fragen der Menschheit: Wie werden wir zu dem, was wir sind? Was ist das „Ich“ überhaupt? Was ist Moral und wie entsteht sie? Gibt es einen freien Willen? Was ist Gerechtigkeit? Abschließend steht die Frage nach Glück und dem Sinn des Lebens. Angesprochen werden im entsprechenden Kontext auch aktuelle Themen wie Sterbehilfe, Abtreibung und Tierschutz, die im Licht der verschiedenen Theorie beleuchtet werden.

Das Buch richtet sich an den interessierten Laien. Precht setzt keine philosophischen Kenntnisse voraus und erklärt die Theorien verständlich und anhand von Beispielen. Außerdem lernt der Leser etwas über den Menschen hinter der Theorie, da der Autor zu jedem Philosophen eine kurze Biografie mitliefert. Da hier eine Zusammenfassung der großen philosophischen Fragen geboten wird, kann auf die einzelnen Themen natürlich immer nur oberflächlich eingegangen werden, so widmet Precht dem Kapitel „Was ist Liebe?“ später ein eigenes Buch („Liebe – ein unordentliches Gefühl“). Dieses Buch ist demnach genau das Richtige für denjenigen, der eine kurzweilige und nicht zu trockene Einführung in die Philosophie sucht.

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„.......nicht viel”

12.10.2009

von einer Kundin oder einem Kunden aus niedergösgen

wer bin ich...wen man es genau anschaut
sind wir eigentlich nicht viel nur gäste auf auf dieser erde...richard david precht hat eigentlich alles zusammengefasst wo wir uns täglich fragen und immer wieder antworten suchen danach.

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„Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?”

17.09.2009

von einer Kundin oder einem Kunden

"Das Buch hat mir sehr gut gefallen,da es zum Nachdenken anregt. Mit seinen philosophischen Fragen wie zum Beispiel ""Wer ist ""ich""?"" oder ""Wie funktioniert mein Gehirn?"" spricht Richard David Precht Themen an über die man sehr selten nachdenkt,weil sie für einen selbst oft selbstverständlich sind. Ich finde es auch super,dass der Autor nicht nur über solche Fragen selbst philosophiert,sondern auch Meinungen von berühmten Personen wie z.B. Siegmund Freud oder Immanuel Kant wiedergibt und auch über die Personen selbst informiert, was nicht unbedingt jedem gleich geläufig ist.
Ich empfehle das Buch auf jeden Fall denen weiter,die daran interessiert sind ihr Allgemeinwissen in Sachen Philosophie aufzubessern und Spaß daran haben ein etw. anspruchvolleres Buch zu lesen."

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„Ich bin zwiegespalten...”

01.12.2008

von einer Kundin oder einem Kunden aus Klagenfurt

... denn die Verbindung zwischen Philosophie und Psychologie/Hirnforschung ist wirklich erstaunlich, leicht nachzuvollziehen und ein neuer Ansatz um beide Themenbereiche zu vermitteln.
In den großen philosophischen Fragen hat mir die Tiefe gefehlt. Es wird viel angeschnitten doch nicht wirklich konsequent durchdacht. Die Einführungsbeispiele in die verschiedenen Themen sind originell und gut beschrieben. Doch es fehlt die Tiefe bzw. scheint immer wieder die persönliche Meinung des Autors durch, was nicht immer sehr passend ist, da ja doch mehrere Philosophen zusammengeflochten werden.
Die Themen sind sehr interessant, würden aber mehr Aufmerksamkeit fordern.
Von dem her ist weniger doch mehr.

Als Philosophie-Einsteiger-Buch würde ich es nicht empfehlen; eher zur Auffrischung bzw. zum "Wiedereinstieg" ins Philosophieren.

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„Viel Geplauder, wenig Fundiertes”

09.10.2008

von einer Kundin oder einem Kunden aus Heidelberg

Der Autor verplaudert sich für meinen Geschmack völlig. Er bringt zwar immer wieder nette Anekdoten, aber wenn er versucht, Sachverhalte oder Problemstellungen gedanklich zu entwickeln, wird es ziemlich schwach. Schade, denn die Themen halte ich für hochinteressant. Ich werde aber das Gefühl nicht los, dass der Autor den behandelten Themen gedanklich einfach nicht gewachsen ist.

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