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Gut gegen Nordwind

Roman
KurzbeschreibungEmmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift "Like" kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher ... weiterlesen
  • buch.ch-Verkaufsrang:167
  • Kundenbewertung:Bewertung
  • ISBN-10:3-442-46586-9
  • EAN:9783442465866
  • Veröffentlichungsdatum:August 2008
  • Einband:kartoniert/broschiert
  • Verlag:Goldmann
  • Gewicht:185 g
  • Abbildungsvermerk:19 cm
  • Sprache:Deutsch
  • Reihe:Goldmanns Taschenbücher
  • Seiten:224

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Kurzbeschreibung zu: "Gut gegen Nordwind"

Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift "Like" kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher - bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?<br />
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Beschreibung von: "Gut gegen Nordwind"

Gibt es in einer vom Alltag besetzten Wirklichkeit einen besseren Raum für gelebte Sehnsüchte als den virtuellen?
Bei Leo Leike landen irrtümlich E-Mails einer ihm unbekannten Emmi Rothner. Aus Höflichkeit antwortet er ihr. Und weil sich Emmi angezogen fühlt, schreibt sie zurück.
Ein reger Austausch entsteht, schnell spielen Gefühle mit. Vor einem Treffen aber schrecken beide zurück. Denn Emmi ist verheiratet und Leo laboriert noch an einer gescheiterten Beziehung. Und überhaupt: Werden die elektronisch überbrachten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und wenn ja: Lohnt es sich, alles auf eine Karte zu setzen - für eine Liebe, die aus nichts als einem Zufall entstanden ist?

Autorenportrait

Autorenportrait von: Daniel Glattauer
Daniel Glattauer, geboren 1960 in Wien, ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig und schreibt für die Tageszeitung Der Standard.

Bewertung unserer Kunden zu: "Gut gegen Nordwind"

Kundenbewertung
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Bewertung « E-Mail(en) kann so spannend sein!»  von Corina aus Hungen (05.03.2010):

Wäre ich bei diesem Buch nur nach dem Klappentext gegangen, hätte ich es mir wahrscheinlich nicht gekauft. Auch der Titel sagte mir nichts und ich konnte ihn auch nicht verstehen. Was ist denn gut gegen Nordwind? Was bedeutet es? Gut gegen Nordwind?
Aber ich wäre kein Bücherfan, wenn ich nicht gleich ein Buch noch im Laden in die Hand nehmen und zu lesen beginnen würde. Und so kam es, dass ich das Buch schon nach den ersten paar Seiten sehr ansprechend fand. Nicht auch gerade deswegen weil ich auch eine Email-Freundschaft pflege, zwar nicht genauso wie Emmi und Leo, aber dennoch ähnlich. Ich wurde von diesem Buch angenehm überrascht und - was noch viel schöner ist - absolut von dieser Geschichte gefesselt. Mit Leo und Emmi leidet und lebt man mit, der Autor schafft es, dass man richtig in die Story hineingezogen wird und der nächsten Email entgegenfiebert.
Eine schöne Geschichte, oft amüsant, manchmal ein bisschen traurig, dazu noch ohne eine kitschiges, realitätsfernes Happy End. Fazit: Absolut empfehlenswert! Ein Buch, das ich jedem nur ans Herz legen kann.

Zu meiner Person: Ich liebe es zu lesen und wenn man mich lässt verschlinge ich ein gutes Buch an einem Tag. ;o)

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Bewertung «Wunderschöne Liebesgeschichte» von einer Kundin oder einem Kunden aus Stralsund (25.02.2010):

Ich stehe eigentlich nicht so auf Liebesromane,aber von dieser Geschichte war ich total begeistert.Hätte doppelt so viele Seiten haben können.Ich war am Schluß etwas traurig,weil es kein Happyend gab.Ich muß mir unbedingt auch den 2.Teil besorgen,da ich wissen muß, wie es mit Emmi und Leo weitergeht.

Absolute Kaufempfehlung !!!!!

Zu meiner Person: Ich bin lesesüchtig,könnte auf Fernsehen verzichten,aber nicht auf Bücher

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Bewertung «Einfach schön» von einer Kundin oder einem Kunden (23.02.2010):

Eine Liebesgeschichte die mit der Stornierung eines Zeitschriften-Abo´s begann! Klingt vielleicht unromantisch, aber es entwickelt sich zu einem wunderschönen E-Mail-Verkehr mit Höhen und Tiefen ohne je kitschig zu werden!

Ein Buch wie es zuvor noch keines gegeben hat; schade wenn man die letzte Seite erreicht hat!

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Bewertung «Eins der besten...» von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin (09.02.2010):

...Bücher, die ich je gelesen habe. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Nach 6 Stunden hatte ich es durchgelesen und werde mich nun genussvoll der Fortsetzung hingeben.

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Bewertung «Konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen!» von einer Kundin oder einem Kunden (27.01.2010):

Ein wunderschöner Liebes-email-Dialog!
Einfach nur zum versinken und nicht mehr aus der Hand legen!
Was das Leben alles bereit hält nur durch einen Tippfehler in der e-mail Adresse...

Am besten besorgt man sich gleich auch den zweiten Teil "Alle sieben Wellen", damit man sofort weiterlesen kann - denn das will man!!!

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Bewertung «(Sehn-)Suchtgefahr!»  von Henrik Schwarck (hschwarck@online.de) aus Rostock (08.01.2010):

Ja, ich gestehe, ich habe das Buch gelesen... Mehrfach. Am Stück.
Am Beginn eine durch einen Tippfehler fehlgeleitete e-mail, in der Folge eine sich entwickelnde Beziehung, „elektronisch“ zwar, dafür um so intensiver.
Daniel Glattauer gibt seinen Lesern die Möglichkeit, sich mit den Protagonisten, Emmi und Leo, zu identifizieren. Durch die, auf Grund der e-mail Form, überwiegend kurzen Passagen liest sich das Buch sehr flott und man ist schon auf die nächste mail-Antwort gespannt.
Ohne Wissen um die Existenz des Folgeromans „Alle sieben Wellen“ hätte ich wohl am Ende des Buches einen Druck in der Magengegend zurückbehalten.
Ursprünglich wollte ich mit dem lesen der Fortsetzung bis zum Erscheinen des angekündigten Geschenkbandes warten. Es ging nicht. Die Neugier war stärker.
[Wegen des Suchtpotenzials sollte das Buch nur gegen Vorlage eines BTM-Rezeptes verkauft werden;)]
Und jetzt ... ein verstohlener Blick in meine mailbox ... vielleicht ... ???

Zu meiner Person: Ich liebe englischsprachige Literatur, insbesondere Fantasy-Romane, sowie das Stöbern in meiner Stammbuchhandlung im KTC

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Bewertung «ein sehr empfehlenswertes Buch»  von Blacky (blacky-book@live.de) TOP10-Rezensent (24.11.2009):

Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift "Like" kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher - bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

Es ist erstaunlich, was sich aus einer fehlgeleiteten email so alles entwickeln kann.
Toll geschrieben. Man gewinnt fast den Eindruck als hätte dieser email-Verkehr irgendwann wirklich stattgefunden.
Sehr empfehlenswert, für alle, die auch "schonmal" emails verschicken oder lesen.
Man kann ja nie wissen.

Zu meiner Person: Ich liebe Bücher und lese gern und viel. Zur Zeit lese ich am liebstenFantasy Romane (Christine Feehan, Nalini Singh, Eileen Wilks, Sherrilyn Kenyon, Lara Adrian, J.R. Ward........) aber auch Krimis, Thriller und Liebesromane. Für mich gibt es nichts besseres als ein "richtiges Buch aus Papier", allerdings haben Hörbücher den Vorteil, dass man gleichzeitig noch andere Dinge (Auto fahren, handarbeiten, renovieren, Hausarbeit...) erledigen kann, deshalb höre ich auch öfter mal ein Buch.

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Bewertung «Ein Buch wie eine Pusteblume im Wind»  von sabatayn76 aus Deutschland (14.11.2009):

Inhalt:
Leo Leike bekommt eine Email von Emmi Rothner, die ihr Like-Abo abbestellen möchte, jedoch bei der falschen Person landet. Nach anfänglichen Klärungsversuchen und einer Weihnachtsrundmail entwickelt sich zwischen den beiden schließlich eine eigentümliche Korrespondenz - und bald werden beide von Gefühlen übermannt.

Mein Eindruck:
Insgesamt finde ich die Idee des Autors, einen Roman in Form von Emails und über die Grenzen und Chancen virtueller Kontakte zu schreiben, recht gelungen und interessant. Jedoch bleibt es größtenteils bei der guten Idee, denn Glattauer schafft es nicht, der Geschichte um Emmi und Leo Authentizität zu verleihen. Zwischen hysterischen Eifersuchtsanfällen und rationalen Abgrenzungsversuchen werden große Worte von Verliebtsein und Liebe und dem Hauch des Besonderen ausgetauscht, doch davon spürt der Leser nichts, der Leser kann nicht mitfühlen, kann sich nicht einfühlen.
Auch der eigentliche Schreibstil des Autors gefällt mir nicht: bisweilen gezwungen witzig, manchmal übertrieben blumig. Teilweise werden Sachverhalte pseudointellektuell gedeutet oder so ausgedrückt, dass es klingt, als ob da jemand mit Sprache spielen kann. Das Resultat ist eher traurig. Ein Beispiel: ‚Nach fünf Jahren Gegenwart ohne Zukunft habe ich endlich in die Mitvergangenheit gefunden.’.

Mein Resümee:
Ein netter Zeitvertreib, wenn man erkältet ist, sich schlecht konzentrieren kann und keinen Fernseher hat.

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Bewertung «Moderner Liebesroman» von einer Kundin oder einem Kunden (28.10.2009):

Ein moderner Liebesroman, der einzig aus der E-Mail Konversation zwischen Emi und Leo besteht. Schon nach kurzer Zeit befindet man sich mitten im Geschehen.Man liest und liest und liest.
Ein wirklich gefühlvolles Buch, wo man unbedingt erfahren möchte, wie es weitergeht.

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Bewertung «Gut gegen Nordwind» von einer Kundin oder einem Kunden (01.10.2009):

Eine versehentlich empfangene Reklamations-Mail entwickelt sich zu einem sehr persönlichen Gedankenaustausch zwischen einem Mann, Leo Like, und einer Frau, Emmi Rothner, bis hin zu einer spürbaren Verliebtheit und dem Wunsch sich zu treffen.
Die Sprache der Mails ist 100% authentisch, anspruchsvoll, ein bisschen altmodisch und gleichzeitig immer nah an den Themen unserer Zeit und super witzig.
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen bis zum Ende. Ich liebe das offene Ende. Und habe mir sofort die Fortsetzung gekauft.

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Bewertung «Einsame Spitze»  von Bela Wolf aus Wien (21.09.2009):

Es fällt mir wirklich schwer etwas über diesen Roman zu schreiben, denn mir fehlen die Worte. Normalerweise bin ich kein begeisterter Leser von Briefroman oder derer Gleichen, doch dieses Buch habe ich in 6 Stunden pausenlos durchgelesen.

Kurzum: Die Handlung fesselt einen, man weiß nie was einen erwartet und... mir fehlen einfach die Worte. Momentan definitiv mein Lieblingsbuch aus dem Hause Österreich, und wirklich den meisten zu empfehlen, denn ein Versuch ist es allemal wert.

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Bewertung «Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer» von einer Kundin oder einem Kunden (19.09.2009):

..Nehmen Sie dieses Buch besser nicht in die Hand, wenn Sie nicht die Zeit haben,
es in einem durchzulesen. Weglegen fast unmöglich.
Eine Bekanntschaft, zwischen zwei fremden Personen, die nur über E-Mail in Kontakt stehen.
Kann man so Freundschaft empfinden, vielleicht sogar Liebe ?
Lesen Sie selbst..
Ein wunderschöner E-Mail Roman.
Die Geschichte, weniger aus den Sternen gegriffen als zu greifen nah, in einem Zeitalter wo der Computer und E-Mails kaum noch wegzudenken sind.
Witzig und spannend, mit vielen Streitereien, Diskussionen und Sehnsüchten.
Sehr lesenswert..
Das Hörbuch, “ Gut gegen Nordwind “, gesprochen von Christian Berkel und Andrea Sawatzki, die im Leben auch ein Paar sind, fast noch besser ..


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Bewertung «Gut gegen Norwind - Gut fürs Herz» von einer Kundin oder einem Kunden (17.09.2009):

Kennenlernen mal anders: Emmi wollte eigentlich ein Zeitschriften-Abo kündigen, ihre Email diesbezüglich landet jedoch bei Leo. Dieser macht sie auf das Missverständnis aufmerksam und schon kommen die beiden ins Gespräch. Sind ihre Themen zunächst eher unbedeutend, werden sie im Laufe ihrer Mails immer tiefgründiger. Immer mehr finden die beiden Vertrauen im jeweils anderen und teilen ihre Wünsche und Sehnsüchte.
Ein wunderschöner Email-Roman, den man gut weglesen kann. Gerade, dass das Kennenlernen der beiden auf der zwischenmenschlichen Ebene passiert, macht die Geschichte so wunderbar! Eine witzige Geschichte fürs Herz! Gut, dass es eine Fortsetzung (Alle sieben Wellen) gibt, denn ein solches Ende wie in diesem Roman hätte ich Herrn Glattauer nicht verziehen…

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Bewertung «Gut gegen Nordwind» von einer Kundin oder einem Kunden (17.09.2009):

"...eine großartige Liebesgeschichte. Ein Briefwechsel per e-mail, so verrückt und gleichzeitig bezaubernd. Man kann dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen; fast schon verliebt wartet man aufgeregt auf die nächste Nachricht.
Daniel Glattauer schreib mit einer Leichtigkeit, dass man sofort im Buchladen nach weiteren Werken sucht - und tatsächlich, nach einem unverhofften Ende...habe ich mich gefreut, die Fortsetzung ""Alle sieben Wellen"" gefunden zu haben."

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Bewertung «Gut gegen Nordwind» von einer Kundin oder einem Kunden (17.09.2009):

Das beste Buch seit langem! Jeder der gerade Geburtstag hat, bekommt es geschenkt.

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Bewertung «Wundervoll...»  von Claui aus Oberfranken (13.09.2009):

...ein Buch das man in einem durchlesen möchte! Manchmal vielleicht etwas langatmig, aber es liest sich unglaublich gut und macht einen regelrecht süchtig.

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Bewertung «Per E-Mail falsch verbunden... » von einer Kundin oder einem Kunden (04.09.2009):

Eigentlich bin ich keine "Liebesroman"-Leserin, aber dieses Buch hat mich dennoch fasziniert. Die Grundgeschichte ist schnell erzählt: Jemand möchte per E-Mail ein Zeitschriften-Abo kündigen, hat allerdings bei der Adresse einen Buchstabendreher drin und damit jemand ganz anderen am anderen Ende der Leitung. Einige weitere "verrückte" Zufälle später steckt man mitten drin im E-Mail-Verkehr mit einem Unbekannten und steht vor der großen Frage: "Was nun?". Tolles Lesevergnügen, bedingt durch das E-Mail-Format mal etwas "anderes" und wunderbar "un-kitschig"!

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Bewertung «Emails die an die Substanz gehen»  von Binea aus Dresden (28.08.2009):

Heute schon im Spam-Filter nachgesehen?
Sollten Sie tun, denn evtl. kündigt gerade jemand ein Zeitungsabo und hat sich bei dem Namen des Empfängers verschrieben.
Genau das ist Emma Rothner, auch Emmi genannt, passiert. Das Zeitungsabo „Like“ hat ausgedient und Emmi kündigt dieses kurzerhand. Durch ihren berühmt berüchtigten I-Tippfehler landet ihre Email nicht beim eigentlichen Adressat, sondern bei Leo Leike. Als Emmi keine Kündigungsbestätigung erhält, schreibt sie erneut eine Email. Diesmal erhält sie Antwort, jedoch von einem Mann, der ihr bis dahin unbekannt ist. Dies ändert sich schlagartig, denn beiden hegen durch dieses ungewöhnliche Aufeinandertreffen schnell Symphatie für einander. Ein ungewöhnlich rasanter Schriftverkehr setzt ein und schnell merken beide, dass ein leeres Postfach depressiv macht und außerdem eine Lücke in den Alltag reißt. Die Neugier auf den jeweils anderen ist geweckt und gern würde man mehr über das unbekannte Ich hinter dem Monitor auf der anderen Seite erfahren. Einem Treffen dürfte eigentlich nichts mehr im Weg stehen. Doch was ist, wenn die bisher ausgemalten Bilder Emmis und Leos bei einem Gegenüberstehen zerplatzen wie eine Seifenblase? Die erste Begegnung wird zeigen, ob die bisherigen Empfindungen bestätigt werden können oder nicht.

Daniel Glattauer ist mit „Gut gegen Nordwind“ einfach nicht zu übertreffen und für alle Fans von Emmi und Leo sei gesagt, nach diesem Buch ist nicht Schluss. Ein Lesen, ohne gleich das Folgebuch „Alle sieben Wellen“ zu besitzen, ist fast unmöglich, denn die Neugier ist einfach zu groß. Aber schon allein dieser Roman ist ein Meisterwerk. Aus lauter Emails bestehend schildert der Autor seine beiden Protagonisten und deren Gedanken bis aufs kleinste Detail. Emmi und Leo sind mit allen Wassern gewaschen und lassen keine Gefühlslage aus. Ein Mitfiebern ist bei diesen abwechslungsreichen Liebesdialogen mehr als nur erwünscht und wird auch nicht ausbleiben. Nach kurzer Zeit schon tief verbunden und mit vielen Schmetterlingen im Bauch schweben nicht nur die Protagonisten himmelhoch jauchzend auf Wolken. Auch bei einem selbst ist das Herzklopfen nicht zu überhören. Und immer wenn es am schönsten ist, kann man durch wenige Worte viel zerstören und einen Zustand von zu Tode betrübt erzeugen, der meist eisige Funkstille folgen lässt.
Nach einem knapp zweistündigen Verschlingen sind die sprühend lebendigen Formulierungen der beiden nicht vergessen, denn wundervolle Sätze wie „Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf.“, kann man nicht vergessen.
Keine Emails zu schreiben ist fast für jeden undenkbar und darum macht es nach diesem Buch gleich doppelt soviel Spaß. Um es mal in der Aufzählungsweise von den beiden zu sagen: 1.lesen, lesen, lesen 2. die Fortsetzung lesen 3. Emails abrufen und vor allem immer beantworten!!!

Zu meiner Person: Ich lese und rezensiere für mein Leben gern.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung «amüsant und trotzdem nachdenklich stimmend»  von Gabriela aus Lüneburg (19.08.2009):

Der Autor beschreibt sehr amüsant, wie man sich heutzutage "im Netz" kennenlaeernen kann, auch wenn man das gar nicht plant. Wie in diesem Fall, wo eine falsche Emailadresse der Auslöser eines teilweise komischen, teilweise sehr nachdenklich stimmenden Emailaustausches wird. Man kann sehr gut verfolgen, wie sich die Protagonisten nicht nur verbal, sondern auch gefühlsmäßig näher kommen. Trotzdem ist das Ende doch überraschend u. man möchte mehr !

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung «Emmi und Leo» von einer Kundin oder einem Kunden (19.08.2009):

Eigentlich mache ich um jede Art von Email Romanen einen grossen Bogen. Durch einen Tipp einer Kollegin, kam ich dann an Daniel Glattauer „Gut gegen Nordwind“. Ich las morgens im Zug nur kurz rein, und war sofort begeistert. Die Geschichte an sich ist schnell erzählt: Emmi möchte ein Zeitschriftenabo kündigen, versendet die Email jedoch an einen falschen Empfänger und landet bei Leo. Nach anfänglichem Geplauder über Nichtigkeiten, werden die Gespräche in die Anonymität des Internets schnell tiefgründiger.
Ein toller Roman für einen Sonntagnachmittag!

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