Kurzbeschreibung:
Ein Höhepunkt der lateinamerikanischen Erzählkunst
Ein Leben, das die Geschichte unseres Jahrhunderts erzählt. Aus einer alten, bürgerlichen Familie stammend, wächst die junge Laura in ein neues, unsicheres Mexiko, dessen Weg so wechselvoll verläuft wie Lauras Leben - bis in unsere Tage. Mit diesem Roman krönt Carlos Fuentes sein literarisches Werk.
Der Legende nach wurden ihrer Grossmutter Cosima von einem Banditen vier Finger abgehackt, weil sie ihm sonst ihre Ringe nicht überlassen hätte, wobei die Grossmutter nicht für eine Sekunde die Fassung verlor, was den Banditen in Liebe zur ihr entflammen liess. Damals wusste man eben noch, was zählt.
Die Welt, in die Laura mit dem beginnenden Jahrhundert hineinwächst, ist da eine ganz andere.
Die mexikanische Revolution, der spanische Bürgerkrieg auf der anderen Seite des Atlantiks, der Zweite Weltkrieg und der fortwährende Kampf um Freiheit und Gleichheit im eigenen Land - wird sich die Welt je beruhigen? Werden Gerechtigkeit und Men schlichkeit am Ende siegen?
Ihr wechselvolles Geschick zieht Laura immer wieder in die Wirren der Zeit, ihre unglückliche frühe Ehe mit Juan Francisco, dem Revolutionär, ihre Bekanntschaft mit Diego Rivera und Frida Kahlo sind dafür nur Beispiele. Als ihr Enkel sie schliesslich auf einem Wandgemälde Riveras wiederentdeckt, hat sie ein Leben gelebt, das wie ein Prisma das Auf und Ab dieses Jahrhunderts bündelt.
Mit diesem Roman krönt Carlos Fuentes sein literarisches Werk. In Spanien gleich nach Erscheinen ein grosser Erfolg, wurde "Laura Diaz" von El Pais zu dem spanischsprachigen Roman des ausgehenden Jahrhunderts erklärt.