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Die italienischen Schuhe

Roman von Henning Mankell (buch)

Fredrik Welin, ehemaliger Chirurg, lebt allein auf einer kleinen Insel in den Schären. Ihm ist etwas widerfahren, was er nur "die Katastrophe" nennt, und er glaubt, mit dem Leben abgeschlossen zu haben. Da steht eines Morgens Harriet vor ihm, die er einmal sehr geliebt ... weiterlesen
  • ISBN-10:3-552-05415-4
  • EAN:9783552054158
  • Erscheinungstermin:04.08.2007
  • Verlag:Zsolnay
  • Einband:gebunden
  • OriginaltitelItalienska skor
  • Kundenbewertung:
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  • Sprache:Deutsch
  • Auflage:17. Auflage
  • Seiten:364
  • Gewicht:510 g
  • Übersetzer:Verena Reichel

Kurzbeschreibung:

Fredrik Welin, ehemaliger Chirurg, lebt allein auf einer kleinen Insel in den Schären. Ihm ist etwas widerfahren, was er nur "die Katastrophe" nennt, und er glaubt, mit dem Leben abgeschlossen zu haben. Da steht eines Morgens Harriet vor ihm, die er einmal sehr geliebt und dann trotzdem verlassen hat. Sie ist schwerkrank, deshalb soll er ihr eine letzte Bitte erfüllen. Mit "Die italienischen Schuhe" hat Henning Mankell einen spannenden Roman über die Liebe und über die Einsamkeit geschrieben, ein Buch voller komischer Situationen, nachdenklich und anrührend zugleich.

Pressestimmen:

"Ein Stoff, aus dem Bergman-Filme sein könnten. ... Eine bezwingende Geschichte über Liebe, Familie und das glückhafte insulare Sommerfest für die Lebenden und die Toten." Arnd Rühle, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.08.07

"Ein Roman von existenzieller Wucht." Susanne Rössler, Buch Woche, 04.08.07

Zusatzinformationen (Autorenportrait):

Henning Mankell, 1948 geboren und in Härjedalen aufgewachsen, lebt als Theaterregisseur und Autor abwechselnd in Schweden und in Maputo/Mosambik. Neben den Wallander-Romanen erschienen bei Zsolnay der Kriminalroman Die Rückkehr des Tanzlehrers (2002), die Afrika-Romane Der Chronist der Winde (2000), Die rote Antilope (2001), Das Auge des Leoparden (2004), Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt (2004), Die flüsternden Seelen (2007) und die Romane Tea-Bag (2003), Tiefe (2005) und Kennedys Hirn (2006).
Henning Mankell, 1948 geboren und in Härjedalen aufgewachsen, lebt als Theaterregisseur und Autor abwechselnd in Schweden und in Maputo/Mosambik. Neben den Wallander-Romanen erschienen bei Zsolnay der Kriminalroman Die Rückkehr des Tanzlehrers (2002), die Afrika-Romane Der Chronist der Winde (2000), Die rote Antilope (2001), Das Auge des Leoparden (2004), Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt (2004), Die flüsternden Seelen (2007) und die Romane Tea-Bag (2003), Tiefe (2005) und Kennedys Hirn (2006).
Henning Mankell:
Henning Mankell, der Schöpfer der Wallander ? Thriller und einer der bedeutendsten Krimiautoren in Skandinavien, wuchs allein mit seiner Schwester bei seinem Vater in Nordschweden auf. Seine Mutter verließ den am 3.Februar 1948 geborenen Henning Mankell schon früh. 1965 wurde er Regieassistent, nach einem Schauspielstudium, am Riks Theater in Stockholm und als Henning Mankell 20 Jahre alt war begann er als Regisseur und Autor zu arbeiten. Seinen Kindheitstraum von einer Reise nach Afrika erfüllte er sich 1972. Henning Mankell war so sehr beeindruckt von dem Kontinent und fühlte sich schon sehr schnell wie zu Hause. Fortan blieb der Krimiautor zunächst noch als Schriftsteller, Regisseur, Autor und Intendant in seiner Heimat Schweden. Als er jedoch 1985 die Chance erhielt in Maputo, Mosambik, am Aufbau einer professionellen Theatergruppe mitzuwirken, zögerte Henning Mankell nicht lange und schon im Folgejahr leitete er eine 70köpfige Gruppe des Teatro Avenida. Seitdem bezeichnet er Afrika als seine Zweitheimat und pendelt im Jahr immer zwischen Sand und Schnee, wie Henning Mankell selbst sagt. Neben seiner Kriminalromanreihe um Kurt Wallander, die alle in den 90er Jahren entstanden, beschäftigt er sich in seinen weiteren Romanen vor allem viel mit Problematiken des afrikanischen Kontinents, aber auch Kinder- und Jugendbücher zählen zu seinem Genre. Junge schwedische und afrikanische Autoren finden bei dem von Henning Mankell gegründeten Verlag "Leopard förlag" ein Forum und Unterstützung in ihrer Arbeit. Henning Mankell gründete dies im Frühjahr 2001. Neben seinem Schreiben oder der Arbeit an Theater oder Fernsehen engagiert sich Henning Mankell darüber hinaus für das Land Afrika und erhielt aus diesem Grund 2009 den Erich-Maria-Remarque Friedenspreis. Für seine Romane erhielt Henning Mankell im Laufe der Jahre viele Ehrungen und Auszeichnungen, wie mehrmals den Schwedischen Krimipreis für seine Wallander Bücher, den Deutschen Jugendliteraturpreis, Corine-Preis wie auch den Astrid Lindgren Preis und die Goldene Feder. Nicht zuletzt zeigt der Erfolg auch die Adaption der Wallander Bücher und weiteren Romanen. Die Motivation, die Henning Mankell in seinen Büchern zum Ausdruck bringen möchte, sind oft politische und gesellschaftliche Themen. Seine Erfahrungen schöpft er teils auch aus eigenen aktiven Engagements gegen Krieg, Apartheid und für Kultur. Henning Mankell beschreibt detailgenau, authentisch, offen, interessant und mit einer Art Spannung die Gier auslöst. Nicht nur Wallander Anhänger sind davon überzeugt.
Henning Mankell lebt inzwischen mit seiner dritten Ehefrau Eva Bergmann, Tochter von Ingmar Bergmann, glücklich abwechselnd in Schweden oder Afrika.

Meinung der Redaktion
Mankell liest man nicht, man trinkt ihn - in einem einzigen gierigen Schluck, ohne abzusetzen, in blinder, weltvergessener Gier.
Verena Reichel:
Verena Reichel, geboren 1945 in Grimma, Sachsen, wuchs zweisprachig in Stockholm und in Süddeutschland auf. Nachdem sie eine Ausbildung an einer Journalistenschule absolviert hatte, studierte sie Skandinavistik, Germanistik und Theaterwissenschaft. Seit 1972 arbeitet sie als freie Übersetzerin von Prosa, Lyrik und Theaterstücken aus dem Schwedischen, Norwegischen und Dänischen.§Verena Reichel ist Mitglied im Verband Deutschsprachiger Übersetzer Literarischer und Wissenschaftlicher Werke im Verband Deutscher Schriftsteller. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen: 1987 den Übersetzerpreis der Schwedischen Akademie, 1992 den Helmut-M.-Braem-Preis, 1995 den Petrarca-Preis und den Nossack-Akademiepreis der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz (zusammen mit Lars Gustafsson), 1998 den Übersetzerpreis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung sowie 2008 den Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.
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10 Rezensionen

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„sehr berührend ...”

13.05.2009

Rezension von Annika

„Die italienischen Schuhe“ ist ein sehr ruhiges Buch allerdings strotzt es von Emotionen und tiefen Bedürfnissen des Menschen. Das erste Drittel des Buches hat sich zwar ein wenig in die Länge gezogen jedoch wird das mit dem Auftauchen von Louise sehr schnell wett gemacht. Mich stimmte dieser Roman teilweise sehr traurig, da der Leser angeregt wird über die Vergänglichkeit vom Leben nachzudenken.
Meiner Meinung nach ein lesenswertes Buch, wenn einem einsame und zeitweilig düstere Geschichten nicht zu schaffen machen.

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„Man trifft sich immer zweimal im Leben”

12.03.2009

Rezension von Martina Rampitsch aus Wilhelmsdorf

Eine anspruchsvolle Lebens- und Liebesgeschichte des pensionierten Chirurgen Frederik Welin der sein Einsiedlerdasein in den Schären von Schweden lebt. Seine Vergangenheit holt ihn in Form seiner damaligen großen Liebe und seiner unehelichen Tochter, von deren Existenz er nichts weiß, ein. Er muss sich nun mit seinen Mitmenschen, die seine Wege kreuzen und kreuzten auseinander setzen.
Mein Fazit: Man trifft sich immer zweimal im Leben. Und egal welche Entscheidung und Fehler du triffst du kannst nicht davor weglaufen.


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„Langweilig”

11.12.2008

von einer Kundin oder einem Kunden aus Altbüron

Ich bin ein absoluter Henning Mankell-Fan und habe viele Bücher von ihm gelesen.
Vom Buch Die Italienischen Schuhe war
ich aber mehr als entäuscht. Die Handlungen waren langweilig und es war so ganz anders als er sonst schrieb. Nicht
zu vergleichen mit seinen sontigen Büchern.

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„Ergreifend”

06.08.2008

Rezension von Alessandra aus Wien

"Die italienischen Schuhe" war mein erster Roman von Henning Mankell und ich muss zugeben, dass ich anfangs mehr von diesem Roman erwartet habe. Es dauert eine Weile, bis man sich in die Geschichte hineingelesen hat, aber dann kann man nicht mehr aufhören zu lesen.
Es geht um einen alten Mann, der zurückgezogen auf einer einsamen Schäreninsel lebt und der mit seinem Leben abgeschlossen hat. Dann kommt eines Tages plötzlich eine alte, sehr kranke Frau auf seine Insel, eine Frau aus seiner Vergangenheit. Doch diese Frau bringt wieder neuen Schwung in sein Leben, er beginnt, sich mit seiner Vergangenheit auseinander zu setzen und dadurch auch wieder Freude am Leben zu haben.
Der Roman handelt von Einsamkeit, Trauer, Enttäuschung und doch steckt etwas sehr Positives in ihm, das man nicht so richtig beschreiben kann, das man einfach selbst gelesen haben muss.
Ich bin wirklich begeistert von diesem Roman und kann nur dazu raten, sich selbst ein Bild zu machen und ihn zu lesen.

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„Wunderschön”

23.06.2008

Rezension von Eresabeth aus Hall

Das erste buch das ich von mankell gelesen habe (ich mag krimis nicht, deshalb kein wallander).
ich war überwältigt von der einsamkeit, dem warten auf den tod und der verschlossenheit einer seele. das diese absolut traurigen aussichten durch eine einzige person das leben wieder lebenswert machen ist inspirierend und regt zum nachdenken an.

eine wirklich lebensechte geschichte in einer unglaublich wertvollen sprache

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: zurzeit: Markus Zusak - Die Bücherdiebin, Nancy Huston - Ein winziger Makel

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„Gibt zu denken”

15.02.2008

Rezension von CaWa - die Leseratte aus Hilden Top-100 Rezensent

Der Protagonist Fredrik Welin lebt völlig zurückgezogen auf einer Schäreninsel, seine einzigen Weggefährten sind ein alter Hund und eine ebenso alte Katze. Welin hat mit seinem Leben abgeschlossen, schwankt zwischen Selbstmitleid und Ereignissen seines Lebens, die er nicht wirklich verarbeiten kann oder möchte. Sein Alltag nimmt eine drastische Wendung, als eines Tages eine alte Dame mit einem Rollator auf seiner Insel auftaucht. Er ist zwischen dem Jetzt und Gestern völlig hin und her gerissen, sieht sich mit Gefühlen konfrontiert, die er längst begraben hatte bzw. vergessen wollte.

Mankell ist ein spannender Roman über die Liebe, die Einsamkeit und die menschlichen Abgründe gelungen, allerdings mit der für ihn typischen beklemmenden Atmosphäre.

3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: alles von Mankell, freue mich auf "Der Chinese"

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„Kein Krimi und trotzdem spannend”

31.08.2007

von einer Kundin oder einem Kunden aus Niederfischbach

Eines meiner Lieblingsbücher von Mankell . Ein einsamer Mann auf einer Insel. Mit einem alten Hund, einer alten Katze und einem Ameisenhaufen im Wohnzimmer zur Gesellschaft. Jeden Wintermorgen schlägt er ein Loch ins Eis um hineinzusteigen, weil er nur so spürt, dass er am Leben ist.
Und dann tritt eine Frau mit einem Rollator in sein Leben. Sie ist alt und sehr krank aber die ,durch sie ausgelösten, Ereignisse bringen das Leben zurück in die selbstgewählte Einsamkeit
Ein Roman, der von Tod und Schmerzen handelt und gleichzeitig von Freude und Lebenslust.
Lebensnah und spannend.

8 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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„Auch ein Ende kann ein Anfang sein.”

30.08.2007

Rezension von C. Paeschke aus München

Bisher hatte ich von Henning Mankell alle Wallander Krimis gelesen und den Roman die Tiefe (der mir nicht sehr gut gefallen hat). Nun erlebe ich hier einen wunderbaren neuen Mankell. das Motiv vom einsamen Wolf, das in den Wallander Büchern schon angeklungen ist wird hier weiter geführt.
Der Protagonist dieses Buches lebt auf einer einsamen Insel in den Schären. Er hat mit seinem Leben abgeschlossen. Hier in der Einsamkeit wartet er mit einem Hund, einer Katze und einem Ameisenhaufen (köstlich wie er sich vorstellt, dass der Ameisenhaufen irgendwann alles "überwuchert") auf den Tod. Da erscheint eine Frau aus seiner Vergangenheit und sein Leben verändert sich vollständig. So wird letztlich aus einem Abschied ein Neuanfang.
Es ist als wollte uns Henning Mankell mit diesem Roman an den weisen Spruch erinnern: "immer wenn du denkst es geht nicht mehr kommt von irgendwo ein Lichtlein her".

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