Zu Valentin portofrei vom 01.02.2012-09.02.2012
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Roman von Henning Mankell (buch)
Rezension von Annika
Die italienischen Schuhe ist ein sehr ruhiges Buch allerdings strotzt es von Emotionen und tiefen Bedürfnissen des Menschen. Das erste Drittel des Buches hat sich zwar ein wenig in die Länge gezogen jedoch wird das mit dem Auftauchen von Louise sehr schnell wett gemacht. Mich stimmte dieser Roman teilweise sehr traurig, da der Leser angeregt wird über die Vergänglichkeit vom Leben nachzudenken.
Meiner Meinung nach ein lesenswertes Buch, wenn einem einsame und zeitweilig düstere Geschichten nicht zu schaffen machen.
Rezension von Martina Rampitsch aus Wilhelmsdorf
Eine anspruchsvolle Lebens- und Liebesgeschichte des pensionierten Chirurgen Frederik Welin der sein Einsiedlerdasein in den Schären von Schweden lebt. Seine Vergangenheit holt ihn in Form seiner damaligen großen Liebe und seiner unehelichen Tochter, von deren Existenz er nichts weiß, ein. Er muss sich nun mit seinen Mitmenschen, die seine Wege kreuzen und kreuzten auseinander setzen.
Mein Fazit: Man trifft sich immer zweimal im Leben. Und egal welche Entscheidung und Fehler du triffst du kannst nicht davor weglaufen.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Altbüron
Ich bin ein absoluter Henning Mankell-Fan und habe viele Bücher von ihm gelesen.
Vom Buch Die Italienischen Schuhe war
ich aber mehr als entäuscht. Die Handlungen waren langweilig und es war so ganz anders als er sonst schrieb. Nicht
zu vergleichen mit seinen sontigen Büchern.
Rezension von Alessandra aus Wien
"Die italienischen Schuhe" war mein erster Roman von Henning Mankell und ich muss zugeben, dass ich anfangs mehr von diesem Roman erwartet habe. Es dauert eine Weile, bis man sich in die Geschichte hineingelesen hat, aber dann kann man nicht mehr aufhören zu lesen.
Es geht um einen alten Mann, der zurückgezogen auf einer einsamen Schäreninsel lebt und der mit seinem Leben abgeschlossen hat. Dann kommt eines Tages plötzlich eine alte, sehr kranke Frau auf seine Insel, eine Frau aus seiner Vergangenheit. Doch diese Frau bringt wieder neuen Schwung in sein Leben, er beginnt, sich mit seiner Vergangenheit auseinander zu setzen und dadurch auch wieder Freude am Leben zu haben.
Der Roman handelt von Einsamkeit, Trauer, Enttäuschung und doch steckt etwas sehr Positives in ihm, das man nicht so richtig beschreiben kann, das man einfach selbst gelesen haben muss.
Ich bin wirklich begeistert von diesem Roman und kann nur dazu raten, sich selbst ein Bild zu machen und ihn zu lesen.
Rezension von Eresabeth aus Hall
Das erste buch das ich von mankell gelesen habe (ich mag krimis nicht, deshalb kein wallander).
ich war überwältigt von der einsamkeit, dem warten auf den tod und der verschlossenheit einer seele. das diese absolut traurigen aussichten durch eine einzige person das leben wieder lebenswert machen ist inspirierend und regt zum nachdenken an.
eine wirklich lebensechte geschichte in einer unglaublich wertvollen sprache
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Rezension von CaWa - die Leseratte aus Hilden Top-100 Rezensent
Der Protagonist Fredrik Welin lebt völlig zurückgezogen auf einer Schäreninsel, seine einzigen Weggefährten sind ein alter Hund und eine ebenso alte Katze. Welin hat mit seinem Leben abgeschlossen, schwankt zwischen Selbstmitleid und Ereignissen seines Lebens, die er nicht wirklich verarbeiten kann oder möchte. Sein Alltag nimmt eine drastische Wendung, als eines Tages eine alte Dame mit einem Rollator auf seiner Insel auftaucht. Er ist zwischen dem Jetzt und Gestern völlig hin und her gerissen, sieht sich mit Gefühlen konfrontiert, die er längst begraben hatte bzw. vergessen wollte.
Mankell ist ein spannender Roman über die Liebe, die Einsamkeit und die menschlichen Abgründe gelungen, allerdings mit der für ihn typischen beklemmenden Atmosphäre.
3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
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von einer Kundin oder einem Kunden aus Niederfischbach
Eines meiner Lieblingsbücher von Mankell . Ein einsamer Mann auf einer Insel. Mit einem alten Hund, einer alten Katze und einem Ameisenhaufen im Wohnzimmer zur Gesellschaft. Jeden Wintermorgen schlägt er ein Loch ins Eis um hineinzusteigen, weil er nur so spürt, dass er am Leben ist.
Und dann tritt eine Frau mit einem Rollator in sein Leben. Sie ist alt und sehr krank aber die ,durch sie ausgelösten, Ereignisse bringen das Leben zurück in die selbstgewählte Einsamkeit
Ein Roman, der von Tod und Schmerzen handelt und gleichzeitig von Freude und Lebenslust.
Lebensnah und spannend.
8 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Rezension von C. Paeschke aus München
Bisher hatte ich von Henning Mankell alle Wallander Krimis gelesen und den Roman die Tiefe (der mir nicht sehr gut gefallen hat). Nun erlebe ich hier einen wunderbaren neuen Mankell. das Motiv vom einsamen Wolf, das in den Wallander Büchern schon angeklungen ist wird hier weiter geführt.
Der Protagonist dieses Buches lebt auf einer einsamen Insel in den Schären. Er hat mit seinem Leben abgeschlossen. Hier in der Einsamkeit wartet er mit einem Hund, einer Katze und einem Ameisenhaufen (köstlich wie er sich vorstellt, dass der Ameisenhaufen irgendwann alles "überwuchert") auf den Tod. Da erscheint eine Frau aus seiner Vergangenheit und sein Leben verändert sich vollständig. So wird letztlich aus einem Abschied ein Neuanfang.
Es ist als wollte uns Henning Mankell mit diesem Roman an den weisen Spruch erinnern: "immer wenn du denkst es geht nicht mehr kommt von irgendwo ein Lichtlein her".
11 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
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