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Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix des Libraires 2007. Deutsche Erstausgabe von Muriel Barbery (buch)
von einer Kundin oder einem Kunden
Dieses Buch zeichnet sich nicht nur durch außergewöhnliche Charaktere aus, es ist auch die Geschichte selbst, die mit der Hoffnung spielt aus einem scheinbar determinierten Leben zu fliehen. Es sind auch philosophische Fragen, die sich den Figuren und auch dem Rezipienten stellen. (Möglicherweise andere als den Figuren..)
Die Hauptcharaktere sind nicht nur besonders inelligent und gebildet, es schimmern durch die aktorialen Erzähler auch ihre Schwächen durch.
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Diese Artikel haben mir auch gefallen: ISBN Ein Landarzt. Insel-Bücherei, Band 1243 (3-458-19243-3)
Rezension von Alexandra aus Nürnberg
Eines meiner wenigen Lieblingsbücher. So zauberhaft, wundervoll und geistreich.
Es ist mehr als nur ein Roman und eines der Bücher bei denen ich mir wünschte es würde noch 100erte Seiten länger erzählen...
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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Zusammen ist man weniger allein (3-596-17303-5)
von einer Kundin oder einem Kunden
Ich liebe Bücher, die nicht nur eine Geschichte auf dem kürzesten Weg erzählen, sondern die gerne einmal abdriften und bei Themen verweilen, die nur am Rande von Bedeutung sind. Wenn Sie also auch zu den vielfältig interessierten lesenden "Schlenderern" gehören und einen Hang zu merkwürdigen märchenhaften Geschichten haben, dann werden Sie diesen Roman lieben.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Abgesehen davon,daß ich in diesem Unterhaltungsroman die (für mich) beste Definition von "Kunst" der letzten zwanzig Jahre gefunden habe (S.226!),habe ich auch so viele Denkanstöße bekommen und mich gleichzeitig so gefreut, gelacht und bei dem "kitschigen" Ende so hemmungslos geweint,wie schon lange nicht mehr!
Rezension von Nicole Bouché aus Weiterstadt
Renée ist 54, Witwe und arbeitet bereits seit 27 Jahren als Concierge in einem wohlhabenden Haus in Paris. Obwohl intelligent und gebildet, versucht sie dies gezielt vor den reichen Bewohnern zu verheimlichen, um nicht aufzufallen. Paloma ist 12, hochbegabt und wohnt im selben Haus wie Renée. Enttäuscht vom Leben der Erwachsenen plant sie ihren Selbstmord.
Mit Die Eleganz des Igels hat Muriel Barbery einen wundervollen, witzigen, philosophischen Roman geschaffen, der den Leser über die Schönheit der Welt und die Wichtigkeit der Freundschaft nachdenken lässt. Unbedingt lesen!
von einer Kundin oder einem Kunden
In diesem Buch schildern abwechselnd die zwölfjährige Paloma, Tochter reicher Eltern, und Renee, von Beruf Concierge in eben dem herrschaftlichen Stadthaus, in dem auch Paloma wohnt, ihren Alltag und das Geschehen um sie herum. Neben der gleichen Anschrift verbindet die beiden vor allem eines: überdurchschnittliche Intelligenz und die Tatsache, dass dies ihrem Umfeld völlig verborgen bleibt - bis eines Tages ein Japaner in das Haus einzieht und für einige Verwirrung bei den beiden sorgt. Niemand im Haus scheint der zu sein, der er vorgibt zu sein, Muriel Barberry versteht es, hinter die Kulissen der einzelnen Figuren zu sehen und den Leser so auf eine recht subtile Art zum staunen und schmunzeln zu bringen. Es ist insgesamt ein eher leises Buch, hat bei mir aber einen bleibenden Eindruck hinterlassen, so dass ich "Die Eleganz des Igels" nur wärmstens weiterempfehlen kann!
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von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Roman voll weiser Gedanken zum Leben als Mensch, der aus der Masse hervorsticht...
Barbery verdeutlicht auf erfrischende Art und Weise die Ignoranz und Engstirnigkeit, mit der man häufig konfrontiert wird.
Die perfekte Mischung entsteht durch eine gehörige Portion Ironie und ein zartes Band der Liebe.
Rezension von Alex
Paloma und Renée wohnen im gleichen Haus. Der Unterschied zwischen ihnen: Beide sind zwar hochintelligent, jedoch muss die eine ihre Klugheit verbergen, die andere nicht. Paloma hat beschlossen sich umzubringen. Renée lebt ihr Leben, jedoch ohne besondere Ereignisse und stets mit großer Vorsicht, um sich nicht zu verraten. Da zieht der charmante Japaner Monsieur Ozu in die Rue de Grenelle 7 ein. Und er ist derjenige, der die Stimmung in der Welt der Reichen auflockert, er erkennt Renée, er kümmert sich um Paloma. Doch reicht dies aus? Wird die 12 jährige Paloma von ihrem Vorhaben abkommen? Was ist mit Renée- findet die Concierge ihr persönliches Glück?
Wer diese Fragen für sich beantworten möchte, sollte zu diesem witzigen, jedoch bisweilen auch anstrengenden Buch- durch die vielen philosophischen Hintergründe und tiefgründigen Gedanken- greifen. Im Ganzen ist es empfehlenswert und das perfekte Buch für den Sommer.
0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden
Der Klappentext hat sich mal "nach was Anderem" angehört, aber leider, leider...
Ich bin wohl nicht intelligent genug für das Buch, aber so viel teilweise unverständliche und langweilige Philosophie ist einfach nichts für mich. Frage mich nur, wie das alle anderen, denen das Buch gefallen hat, verstanden haben? Einige "schöne und interessante" Stellen waren dabei, aber diese haben sich sehr in Grenzen gehalten. Außerdem grenzte es an "Klugsch.." Nein- Danke! Schade ums Geld.
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von einer Kundin oder einem Kunden
Renée ist 54, Witwe und Concierge. Paloma ist 12 und hochbegabt. Beide wohnen in der Rue de Grenelle 7 und beide haben den besonderen Blick für die Welt. "Die Eleganz des Igels" erzählt von den täglichen Auseinandersetzungen beider mit Ignoranz und Hässlichkeit, vom Verheimlichen ihrer Intellektualität und von Momenten der Schönheit und Freundschaft.
Ein wunderbar philosophischer und weiser Roman, der den Leser unweigerlich über sich selbst und das Leben im Allgemeinen nachdenken lässt.
Rezension von Barbara aus Wien
Dieses Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ed dauert zwar am Anfang ein wenig bis man mal so richtig reinkommt, aber irgendwann macht es einfach "BUMM"
Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen und war total gespannt was den zwei (eigentlich drei) Protagonisten wohl demnächst passiert und welche absolut denk-anregenden Ideen sie wieder zu Papier bringen würden.
Das Buch hat oft Sachen enthalten wo ich nach dem lesen dachte "wow, so hab ich das noch nie gesehen" oder "Wahnsinn, was man mit so einem kurzen Satz alles ausdrücken kann"
Ein sehr rührendes Buch über das Leben zweier völlig verschiedener Menschen die trotz noch so unterschiedlicher Lebensumstände doch sehr ähnliche Probleme haben.
Philosophie die man auf leichte Art genießen kann.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Windischgarsten
Dieses Buch hat mich sehr enttäuscht. Diese übertriebene Darstellung von Intellekt langweilt von Seite zu Seite mehr.
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Rezension von J.G. aus Berlin
Die zwei Protagonisten sind Renée und Paloma.
Renée ist eine verwitwete Concierge, die in einem herrschaftlichen Stadthaus für reiche Familien lebt und arbeitet. Sie ist hoch gebildet und sehr belesen, spielt aber vor den reichen Bewohnern und Mitmenschen die Rolle einer einfältigen Frau.
Paloma ist die zwölfjährige, sehr intelligente Tochter einer der reichen Familien in diesem Stadthaus. Sie plant sich zu ihrem 13. Geburtstag das Leben zu nehmen, weil sie nicht in die verlogene Welt der Erwachsenen eintauchen möchte.
Wechselweise erzählen Renée und Paloma in der Ich-Perspektive aus ihrem Leben und die Sicht auf verschiedene Dinge, vor allem der Sinn des Lebens und die arrogante Lebens- und Denkweise der Reichen sind das Hautthema ihrer philosophischen Gedanken. Bis ca. zur Mitte des Buches besteht, auch wenn beide Damen im selben Haus wohnen, keine wirkliche Beziehung zwischen den beiden Erzählsträngen und den beiden Protagonisten.
Erst der neue Bewohner der 4. Etage des Stadthauses, Kakuro Ozu, erkennt die Bildung und die innere Schönheit Renées und zwischen beiden scheint eine Liebesbeziehung zu entstehen. Bis zu einem überraschend traurigem Ende.
Ich kann verstehen, dass die Meinungen zu diesem Buch weit auseinanderklaffen (auch an den verschiedenen Bewertungen erkenntlich). Wer auf viel Handlung steht, dem wird das Buch nicht unbedingt gefallen. Wer es aber liebt zum Nachdenken angeregt zu werden und wunderbare Schreibweisen zu lesen und zu genießen, der wird dieses Buch mögen.
Mir selbst erschienen die ersten Seiten auch sehr anstrengend und ich habe mich gefragt Wo geht die Reise bloß hin? Aber mein Durchhaltevermögen wurde mehrfach belohnt. Ich habe bestimmt nicht alle philosophischen Gedanken und Anspielungen richtig verstanden. Es werden auch viele Bezüge auf das Werk von Tolstoi Anna Karenina gemacht, welches ich leider noch nicht gelesen habe.
Trotzdem ist dieses Werk in der Gesamtheit ein literarischer Genuss mit liebenswerten Charakteren, wunderbaren Gedankengängen und sehr schönen Dialogen.
Auch der Übersetzerin Gabriela Zehnder sei hier auch ein sehr großes Kompliment gesagt.
1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Rezension von M. Becker aus Bonn
Zugegeben, der Einstieg in dieses alles in allem wunderbare Buch fällt nicht unbedingt leicht. Auch mir fielen die Abschweifungen ins Trivial-Philosophische zunächst unangenehm auf, allerdings machen die Geschichte, die Zeichnung der Figuren und nicht zuletzt der so nicht zu erwartende Schluss das für mich alle mal wett. Ich bin sehr froh, das Buch nicht voreilig weggelegt zu haben - es hat mir ein paar genussvolle Momente beschert.
von einer Kundin oder einem Kunden
Der Erfolg dieses Buches kann mich nur erstaunen. Obwohl die Idee der Geschichte sehr interessant ist, fand ich die Umsetzung sehr langweilig. Nach der Hälfte,musste ich mich zwingen das Buch fertig zu lesen.
1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin
Ich fand die Geschichte an sich sehr nett und unterhaltsam. Allerdings fand ich die ständigen Abschweifungen zur Philosophie eher anstrengend.
Doch wenn man davon absieht und sich nur auf die Geschichte konzentriert..ist diese recht gut gelungen und regt sogar zum Nachdenken an...
1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Rezension von Mia80
Ein wunderschönes Buch nicht nur für den Frankreich Urlaub.
Mich hat schon das Cover angesprochen, dann auch der Klappentext. Am Anfang dachte ich auch, ich käme schwierig rein, dann ging alles ganz fix. Mme Michel ist eine solch wunderbare Person... spielt ganz eine Andere als sie eigentlich ist. Und die kleine Paloma hat so irre Gedanken.... und die Schn.. voll von einer oberflächlichen Welt. Viel mehr darf ich fast gar nicht verraten.
Unbedingt lesen... für alle Zusammen ist man weniger allein und Schatten des Windes Leser
1 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Kirkel
Dieses Buch hat mir den Sommer versüßt!
Eine wunderbare Geschichte mit Witz, aber auch "Tiefgründigen Gedanken".
Schön wirkt auch die Sprache der Autorin.
Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen :-)
Tipp: Das Gespräch von Phaidros
1 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Rezension von Kaffee aus Linz
Nachdem ich die ersten paar Seiten dieses Buches gelesen hatte, war ich versucht, es einfach zur Seite zu legen und nicht mehr weiter zu lesen. Ich rang mich jedoch dazu auf, zumindest noch ein bisschen weiter zu lesen - und es war kein Fehler:
Das Buch übte in einer gewissen Art und Weise einen Bann auf mich aus, ich konnte es nicht mehr weglegen und musste es einfach durchlesen!
0 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Rezension von Zitronenblau Top-100 Rezensent
Die Eleganz eines Igels hat die Protagonistin Renee Michel, die als Concierge arbeitet und ein latent-intellektuelles Dasein führt. Die Handlung ist knapp und zu tragisch und zu komisch, um wahr zu sein. Die philosophischen Exkurse sind für jeden, der sich etwas mit der Philosophie und der Schönheit der Literatur beschäftigt, nicht unbedingt neu.
Natürlich ist neben den Personen auch das Ende ein wenig phantastisch und uninnovativ, aber ein Hinweis auf finale Absurdität.
Teilweise hat die Autorin sehr tiefsinnige Gedankengänge niedergeschrieben, die sehr schön zu lesen sind.
Etwas anstregend ist dagegen das Lob von Künstlern wie Leo Tolstoi. Ehrlich gesagt ist Barbery neben Kundera und Murakami jetzt die Dritte aus dem Kreis der zeitgenössischen Schriftsteller, die das Buch "Anna Kerenina" erwähnen, die mir so ganz SPONTAN einfallen. Es ist nicht notwendig, seitenlange Ausführungen über Klassiker zu schreiben!
Alles in allem eine ganz nette Geschichte, die durchaus empfehlenswert ist!
1 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
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